Holy Horror Christmas - Das Grauen kehrt zurück

Holy Horror Christmas - Das Grauen kehrt zurück

50 + 5 schrecklich wahre Weihnachtsgeschichten

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Wenn der Konsumterror alles erstickt, die Patchwork-Familie rotiert, Vegetarier und Fleischliebhaber sich bekriegen und Singles einsam zurückbleiben, dann ist es wieder soweit: Heiligabend steht vor der Tür, überfrachtet mit großen Erwartungen, die sich nur selten erfüllen. Von Festen der Liebe, die nicht gerade besinnlich wurden, handelt „Holy Horror Christmas - das Grauen kehrt zurück“. Erzählt werden schrecklich wahre Weihnachterlebnisse, mal amüsant, mal nachdenklich, mal bitterböse, doch immer mit hohem Wiedererkennungswert. Denn wer kennt sie nicht: Die Weihnachtsfeste, die aus den Fugen gerieten, in kleinen oder großen Katastrophen endeten.
Nach dem Erfolg von „Holy Horror Christmas“ kehrt in diesem zweiten Band das Weihnachtsgrauen nun in fünfzig neuen Episoden zurück. Mehr als 40 Autorinnen und Autoren haben diesmal mitgewirkt, darunter Joachim Seidel, Doris Akrap, Ralf Sotschek, Alexa Henning von Lange und Jesko Wilke. Carini, Marco
Marco Carini, geboren 1962, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Hamburg als Redakteur der taz und als freier Autor. Er hat zahlreiche Sachbücher und belletristische Texte veröffentlicht, darunter im Konkret Literatur Verlag eine Biografie über Fritz Teufe, sowie 2006 den ersten Band von "Holy Horror Christmas".

Details

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Details

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    15.10.2015

  • Illustrator

    Tom Körner

  • Herausgeber Marco Carini
  • Verlag Konkret Literatur
  • Seitenzahl

    160

  • Maße (L/B/H)

    19,5/12,8/1,7 cm

  • Gewicht

    262 g

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-89458-293-7

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Vorwort

Holy Horror Christmas - das weihnachtliche Grauen ist zurück. Neun Jahre nach der Erstauflage von "Holy Horror Christmas", gibt es nun die Fortsetzung: 50 nigelnagelneue Weihnachtsgeschichten über "schrecklich wahre" große und kleine Katastrophen rund um die Festtage, ergänzt um fünf Weihnachtserlebnisse des Herausgebers, die schon im vorangegangenen Band erstmals publiziert wurden.
Geschichten von Weihnachtstagen, die weder besinnlich noch sinnlich wurden, von großen Erwartungen, die in kleinere oder größere Katastrophen mündeten, sind auch diesmal wieder versammelt. Schriftsteller, Journalisten und Hobbyerzähler haben erneut ihre eigenen Erlebnisse rund um den 24. Dezember zu Papier gebracht: Viel Wahrheit, ein wenig Dichtung und vor allem ein hoher Wiedererkennungswert sind die Zutaten für diese Anthologie. Denn wer kennt sie nicht, diese Feste, die aus dem Ruder liefen, weil sich die verordnete Harmonie nicht einstellen wollte oder nicht durchhalten ließ.Der Erfolg des ersten Bandes hat unsere Erwartungen übertroffen: Vielleicht deshalb, weil in anderen Büchern, die in der Weihnachtsauslage angeboten werden, die Erfahrung von Weihnachtsstress, Familienzerwürfnissen und missglückten Geschenken kaum eine Rolle spielt. Aber wer mag immer nur fiktive Geschichten lesen, in denen es von Engeln und echten Weihnachtsmännern wimmelt oder auch - in der Gattung Weihnachtskrimi - vom fröhlichen Morden rund um den Tannenbaum. "Holly Horror Christmas" hingegen versammelt Geschichten, die das Leben schrieb und die von den Autorinnen und Autoren oft mit einem Augenzwinkern, manchmal aber auch sehr ernst und beklemmend in Szene gesetzt werden. Eines spiegelt sich in vielen Erzählungen wieder: Weihnachten ignorieren, es einfach ausfallen zu lassen, funktioniert auch nicht. Deshalb: Welcome back, Holy Horror! Dasselbe Konzept - und doch unterscheidet sich die "Rückkehr des Grauens" vom ersten Band. Diesmal sind die Geschichten in der Regel ein wenig länger und vielschichtiger. So haben wir diesmal statt 66 nur insgesamt 55 Geschichten in dem Buch versammelt und bieten trotzdem mehr Lesestoff. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt diesmal auf Weihnachtsfesten, die nicht in Deutschland gefeiert wurden. Gleich in vier Geschichten führt uns mein Kollege Ralf Sotschek in die Traditionen des irischen Weihnachtsfestes ein. Ralf Leonard lässt uns an Weihnachten in Nicaragua teilhaben, Peter Ahrens feiert in Laos und Svenja Bergt gar in Neuseeland. Um das Weihnachtsfest in anderen kulturellen Zusammenhängen geht es aber auch, wenn Doris Akrap die Festtage in ihrer deutsch-kroatischen Familie beschreibt. Also: Holy Horror goes Multikulti!
Das Buch ist zudem eng mit der Tageszeitung taz verknüpft. Hier, genauer in den Lokalteilen von Hamburg und Bremen, entstand 1995 die Serie, die dem Buch ihren Namen gab. Acht Jahre lang druckten beide Lokalteile unter dem Titel "Holy Horror Picture Show" beeindruckend schräge Weihnachtsgeschichten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab - die Serie erreichte schnell Kultstatus. Auch dieses Mal haben sich wieder viele Kolleginnen und Kollegen der taz mit ihren in Literatur verwandelten Erlebnissen beteiligt. Ihnen, wie auch allen anderen Autorinnen und Autoren, die ihre Freizeit opferten, um ihren Holy Horror zu Papier zu bringen, gilt mein besonderer Dank. Ohne "a little help from my friends" und ihrer tatkräftigen Unterstützung wäre das vorliegende Buch nur unbedrucktes Papier geblieben.
Danken möchte ich auch Dorothee Gremliza: Für eine nun dreizehn Jahre währende tolle Zusammenarbeit, die sich auch bei diesem Projekt wieder bewährt hat.
Hamburg, im Herbst 2015
Marco Carini
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