Psychodrama-Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen

Psychodrama-Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen

Buch (Kunststoff-Einband)

26,20 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

13.06.2016

Verlag

Facultas

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21,5/15,1/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

13.06.2016

Verlag

Facultas

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21,5/15,1/2,5 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7089-1345-2

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Alles über Persönlichkeitsstörungen für Fachkräfte und Interessierte

Hannes Goditsch aus Salzburg am 01.08.2016

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Sonja Hintermeiers Buch „Psychodrama-Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen“ ist für Fachkräfte aus dem psychotherapeutischen Bereich hervorragend geeignet. Personen aus anderen psychosozialen oder medizinischen Gebieten, die derartige Klienten betreuen, profitieren ebenfalls von diesem im Sommer 2016 erschienenen Buch: Beim ersten Durchblättern besticht die übersichtliche Gestaltung des Buches. Schnell sind Kapitel gefunden, die in der Arbeit mit schwer psychisch beeinträchtigten Menschen hilfreich sein können: Kapitel vier gibt zum Beispiel Auskunft über Entstehungsmodelle und Behandlungsansätze für Persönlichkeitsstörungen. Hier werden die für die Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörung bekannten Behandlungskonzepte wie von M. Linehan, O. Kernberg u.a. beschrieben (s. 120ff). Ausführlicher geht Hintermeier auf die psychotherapeutische Behandlung bei Persönlichkeitsstörungen mit der Methode des Psychodramas ein. Neben vielen fachspezifischen Ausführungen schreibt sie bezüglich der Grundhaltung im Umgang mit derart erkrankten Menschen: „Nur wenn die/der TherapeutIn als echter Mensch mit seinen realen Gefühlen spürbar ist, kann die therapeutische Beziehung diese (gemeinsame) schwierige Aufgabe tragen. Da es in der Psychodramatherapie immer um ein Gelingen von Begegnung und Beziehung geht, sind PsychodramatherapeutInnen dafür gut vorbereitet.“ (S.164) Für PsychotherapeutInnen, die mit Gruppen arbeiten, ist der Abschnitt zehn am Ende des Buches sehr zu empfehlen. Das Wesentliche für die Arbeit mit Gruppen ist hier – wieder übersichtlich, sehr klar und nachvollziehbar formuliert – zusammengefasst (S. 264ff). Eine Besonderheit dieses im Juni 2016 erschienenen Fachbuches ist die Eignung für Menschen mit Interesse an den Ursachen von Persönlichkeitsstörungen abseits einschlägiger Professionalität. Denn einige Kapitel (Kap. sieben bis neun) befassen sich neben erkennbarer, störungstypischer Aspekte dieser Erkrankungen mit der Beschreibung von Ursachen für Belastungen, die den jeweiligen Störungsbildern zugeordnet sind. So wird im Buch zum Beispiel auf S. 181f dargelegt, dass ein an einer narzistischen Persönlichkeitsstörung erkrankter Mensch in seiner Kindheit „selbstlose, unbedingte Liebe und Bewunderung“ der Eltern erfuhr, die „übertriebene Verzerrungen“ zeigte. Es gab für das Kind „kein echtes Gegenüber“. Anzeichen von Unvollkommenheit wurden mit Verachtung und mit Enttäuschung beantwortet. – Derartige Ausführungen über insgesamt neun Krankheitsbilder in dieser übersichtlichen Form stillt die Neugier von Menschen, die wissen wollen, wieso Menschen sich so verhalten, wie sie es tun. Dies ist auf eine so fundierte und wissenschaftlich belegte Form in anderen Büchern nur schwer zu finden. Pflichtlektüre ist dieses Buch für alle Psychodramatiker und Psychodramatikerinnen. Es vereinfacht den für einen verantwortungsvollen Umgang mit Klienten unerlässlichen Prozess, die brandneuen Ergebnisse der Forschung und die praxisbezogenen Konzeptionen der immer fundierter werdenden Psychodramatheorie in unsere klientenbezogene Arbeit einfließen zu lassen.

Alles über Persönlichkeitsstörungen für Fachkräfte und Interessierte

Hannes Goditsch aus Salzburg am 01.08.2016
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Sonja Hintermeiers Buch „Psychodrama-Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen“ ist für Fachkräfte aus dem psychotherapeutischen Bereich hervorragend geeignet. Personen aus anderen psychosozialen oder medizinischen Gebieten, die derartige Klienten betreuen, profitieren ebenfalls von diesem im Sommer 2016 erschienenen Buch: Beim ersten Durchblättern besticht die übersichtliche Gestaltung des Buches. Schnell sind Kapitel gefunden, die in der Arbeit mit schwer psychisch beeinträchtigten Menschen hilfreich sein können: Kapitel vier gibt zum Beispiel Auskunft über Entstehungsmodelle und Behandlungsansätze für Persönlichkeitsstörungen. Hier werden die für die Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörung bekannten Behandlungskonzepte wie von M. Linehan, O. Kernberg u.a. beschrieben (s. 120ff). Ausführlicher geht Hintermeier auf die psychotherapeutische Behandlung bei Persönlichkeitsstörungen mit der Methode des Psychodramas ein. Neben vielen fachspezifischen Ausführungen schreibt sie bezüglich der Grundhaltung im Umgang mit derart erkrankten Menschen: „Nur wenn die/der TherapeutIn als echter Mensch mit seinen realen Gefühlen spürbar ist, kann die therapeutische Beziehung diese (gemeinsame) schwierige Aufgabe tragen. Da es in der Psychodramatherapie immer um ein Gelingen von Begegnung und Beziehung geht, sind PsychodramatherapeutInnen dafür gut vorbereitet.“ (S.164) Für PsychotherapeutInnen, die mit Gruppen arbeiten, ist der Abschnitt zehn am Ende des Buches sehr zu empfehlen. Das Wesentliche für die Arbeit mit Gruppen ist hier – wieder übersichtlich, sehr klar und nachvollziehbar formuliert – zusammengefasst (S. 264ff). Eine Besonderheit dieses im Juni 2016 erschienenen Fachbuches ist die Eignung für Menschen mit Interesse an den Ursachen von Persönlichkeitsstörungen abseits einschlägiger Professionalität. Denn einige Kapitel (Kap. sieben bis neun) befassen sich neben erkennbarer, störungstypischer Aspekte dieser Erkrankungen mit der Beschreibung von Ursachen für Belastungen, die den jeweiligen Störungsbildern zugeordnet sind. So wird im Buch zum Beispiel auf S. 181f dargelegt, dass ein an einer narzistischen Persönlichkeitsstörung erkrankter Mensch in seiner Kindheit „selbstlose, unbedingte Liebe und Bewunderung“ der Eltern erfuhr, die „übertriebene Verzerrungen“ zeigte. Es gab für das Kind „kein echtes Gegenüber“. Anzeichen von Unvollkommenheit wurden mit Verachtung und mit Enttäuschung beantwortet. – Derartige Ausführungen über insgesamt neun Krankheitsbilder in dieser übersichtlichen Form stillt die Neugier von Menschen, die wissen wollen, wieso Menschen sich so verhalten, wie sie es tun. Dies ist auf eine so fundierte und wissenschaftlich belegte Form in anderen Büchern nur schwer zu finden. Pflichtlektüre ist dieses Buch für alle Psychodramatiker und Psychodramatikerinnen. Es vereinfacht den für einen verantwortungsvollen Umgang mit Klienten unerlässlichen Prozess, die brandneuen Ergebnisse der Forschung und die praxisbezogenen Konzeptionen der immer fundierter werdenden Psychodramatheorie in unsere klientenbezogene Arbeit einfließen zu lassen.

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