Der Messias kommt nicht / Rabbi Klein Bd. 3
Rabbi Klein Band 3

Der Messias kommt nicht / Rabbi Klein Bd. 3

Rabbi Kleins dritter Fall

Buch (Gebundene Ausgabe)

19,90 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Was als Sabbatical Gabriel Kleins an der Universität Basel harmlos beginnt, wird zur Ermittlung in einem rätselhaften Mordfall. Das Opfer, ein erfolgreicher Anwalt, Jude und zudem Vorstandsmitglied der Gemeinde, wurde erschossen. Klein lässt sich von einem jungen Kommissar einspannen, um Nachforschungen in der jüdischen Gemeinde anzustellen. Dabei wird der Zürcher Rabbi mit unterschiedlichsten Formen abgrundtiefen Hasses konfrontiert. Während seiner Ermittlungen tritt sein eigentliches Ziel, die Übersetzung eines Buches über den jüdischen Messias aus dem 16. Jahrhundert, in den Hintergrund. Zu unrecht. Der dritte packende Krimi mit dem beliebten Ermittler aus der Schweiz.

"Alfred Bodenheimer verwebt elegant das jüdische Leben in der heutigen Schweiz mit Krimi-Elementen." Doris Kraus, Presse am Sonntag, 21.02.16
"Ein kompakter Text, der Einblicke in eine andere Glaubenswelt sowie in die Untiefen unredlicher Wissenschaft ermöglicht und eine für einen Krimi bemerkenswerte Gelassenheit verbreitet." Ingeborg Sperl, Der Standard, 15.02.16
"Klug, unterhaltsam und mit vielen interessanten Infos über das Judentum." Regula Tanner, Schweizer Familie, 27.10.16
"Gabriel Klein ist einer der ungewöhnlichsten Ermittler in der deutschsprachigen Kriminalliteratur (…) Alfred Bodenheimers Romane um Gabriel Klein haben stets einen ganz besonderen Charakter." Axel Knönagel, dpa, 16.02.16
"Überzeugt durch Spannung und Authentizität-" Peter Bollag, Jüdische Allgemeine, 11.02.16
"Sehr solide und mit souveränem erzählerischen Geschick dröselt Bodenheimer (…) den Kriminalfall auf. Was das Buch aber noch lesenswerter macht, sind die Beschreibungen des jüdischen Gemeindelebens, der gegenwärtigen und historischen Verhältnisse sowie des universitären Treibens, bei dem es keineswegs immer nur um die fröhliche Wissenschaft geht." Hans Jörg Wangner, Stuttgarter Zeitung, 09.02.16
"Nur schon wie der Autor uns ohne Zeigefinger in dieses Milieu einführt und man so nebenbei einiges über die Geschichte der Juden in der Schweiz erfährt, liest man gerne und mit Gewinn. (…) ein kluger, vielschichtiger Krimi." Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt, 03.02.16
"Alfred Bodenheimer verknüpft eine spannende und verwickelte Handlung mit einer theologischen Debatte, die am Ende den Fall lösen hilft. Mit feinem Humor bietet er eine unterhaltsame und intelligente Lektüre." Michaela Höber, Nürnberger Zeitung, 20.12.16

Alfred Bodenheimer, geboren 1965 in Basel, erhielt eine traditionelle jüdische Ausbildung und leitete Talmudhochschulen in Israel und den USA. In Basel studierte er Germanistik und Geschichte und promovierte 1993 mit einer Arbeit über die Emigration von Else Lasker-Schüler nach Palästina. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Israel und an der Universität Luzern und einer Habilitation an der Universität Genf kam er 2003 als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an die Universität Basel zurück. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, darunter Studien über Moses und den Ewigen Juden, jüdische Narrative und Traditionsvermittlung.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2016

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2016

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,2 cm

Gewicht

326 g

Auflage

2. Auflage

Reihe

Rabbi-Klein-Krimis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-00686-1

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Wo bleibt eigentlich Kommissar Enver Drulovic? Der kommt auch nicht (mehr). Müssen (dürfen) wir auf Rabbi Kleins vierten Fall warten?

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Eigentlich sollte Rabbi Klein sein Sabbatical-Jahr die Zeit geben, sich in die Übersetzung eines Buches über den Messias zu vertiefen ... Es kommt ganz anders, als ein Mord seine Gemeinde erschüttert....
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Eigentlich sollte Rabbi Klein sein Sabbatical-Jahr die Zeit geben, sich in die Übersetzung eines Buches über den Messias zu vertiefen ... Es kommt ganz anders, als ein Mord seine Gemeinde erschüttert....

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Mord im Sabbatical

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Dieser Krimi kommt aus der Schweiz und bietet alles, was einen soliden Krimi ausmacht. In seiner Züricher Gemeinde ist jede Menge los und Rabbi Gabriel Klein gehen die ständigen Querelen auf die Nerven. So kommt das Angebot des renommierten Professors Henri Blatt von der Universität Basel gerade zum richtigen Zeitpunkt: Klein soll für die Stiftung zur Pflege des Basler Humanismus eine Schrift von Sebastian Münster, die in der ersten Fassung auf Hebräisch und in der zweiten auf Latein geschrieben ist, zum Thema Messias übersetzen und vergleichen. Er beschließt für ein halbes Jahr sich der Forschung und Lehre zu widmen und beantragt bei seiner Gemeinde ein freies Semester, ein sog. Sabbatical. Nach zähem Ringen wird es ihm gewährt. Doch anstatt sich in Basel nun in Ruhe um dem zweisprachigen Text aus dem 16. Jahrhundert zu kümmern, wird er in einen Mordfall verwickelt: auf einer mehrtägigen Veranstaltung der Basler Kultusgemeinde wird der Vorstandsvorsitzende Stèphane Hutmacher, ein bekannter Anwalt, erschossen. Die Polizei sucht nach Tätern und Motiven. Und davon gibt es reichlich, wie sich im Laufe der verzwickten Ermittlungen herausstellt. Kommt der Täter aus den eigenen Reihen der Gemeinde? Sind es gar Rechtsradikale? Ein vielschichtiger Kreis von Verdächtigen und Tatmotiven erschweren die Polizeiarbeit und so kommt es, dass Rabbi Klein um Hilfe gebeten wird. Er soll sich innerhalb der jüdischen Gemeinde umhören. Hierdurch verliert er natürlich die Bearbeitung der Schrift aus den Augen. Erst seine Frau Rivka wird ihn auf die entscheidene Spur bringen. Der dritte Band um den beliebten Rabbi Klein ist ein klassischer, souveräner, spannender Krimi. Wer meint, Detektivgeschichten um einen Seelsorger a la Pater Braun in persona von Heinz Rühmann vor sich zu haben, liegt hier falsch. Davon ist dieser Krimi weit entfernt. Humor gibt es auch, aber keinen Klamauk. Der Leser bekommt ganz nebenbei noch eine Gratisstunde in Sachen Religion und Thelogie. Die komplexe Frage des jüdisch-christlichen Dialogs, ob Jesus der Messias der Heiden ist oder ob es neben Jesus noch einen spezifischen Messias für das Judentum geben kann, wird hier quasi nebenher erörtert. Was den interessanten Krimi neben der Suche nach dem Mörder besonders auszeichnet, sind die Einblicke in das jüdische Gemeindeleben, die Atmosphäre und Traditionen des gegenwärtigen und historischen jüdischen Lebens. Ein unterhaltsamer, rätselhafter Krimi, den Sie -sofern Sie klassische Krimis ohne Blutvergießen mögen- nicht verpassen sollten!
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Mord im Sabbatical

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Dieser Krimi kommt aus der Schweiz und bietet alles, was einen soliden Krimi ausmacht. In seiner Züricher Gemeinde ist jede Menge los und Rabbi Gabriel Klein gehen die ständigen Querelen auf die Nerven. So kommt das Angebot des renommierten Professors Henri Blatt von der Universität Basel gerade zum richtigen Zeitpunkt: Klein soll für die Stiftung zur Pflege des Basler Humanismus eine Schrift von Sebastian Münster, die in der ersten Fassung auf Hebräisch und in der zweiten auf Latein geschrieben ist, zum Thema Messias übersetzen und vergleichen. Er beschließt für ein halbes Jahr sich der Forschung und Lehre zu widmen und beantragt bei seiner Gemeinde ein freies Semester, ein sog. Sabbatical. Nach zähem Ringen wird es ihm gewährt. Doch anstatt sich in Basel nun in Ruhe um dem zweisprachigen Text aus dem 16. Jahrhundert zu kümmern, wird er in einen Mordfall verwickelt: auf einer mehrtägigen Veranstaltung der Basler Kultusgemeinde wird der Vorstandsvorsitzende Stèphane Hutmacher, ein bekannter Anwalt, erschossen. Die Polizei sucht nach Tätern und Motiven. Und davon gibt es reichlich, wie sich im Laufe der verzwickten Ermittlungen herausstellt. Kommt der Täter aus den eigenen Reihen der Gemeinde? Sind es gar Rechtsradikale? Ein vielschichtiger Kreis von Verdächtigen und Tatmotiven erschweren die Polizeiarbeit und so kommt es, dass Rabbi Klein um Hilfe gebeten wird. Er soll sich innerhalb der jüdischen Gemeinde umhören. Hierdurch verliert er natürlich die Bearbeitung der Schrift aus den Augen. Erst seine Frau Rivka wird ihn auf die entscheidene Spur bringen. Der dritte Band um den beliebten Rabbi Klein ist ein klassischer, souveräner, spannender Krimi. Wer meint, Detektivgeschichten um einen Seelsorger a la Pater Braun in persona von Heinz Rühmann vor sich zu haben, liegt hier falsch. Davon ist dieser Krimi weit entfernt. Humor gibt es auch, aber keinen Klamauk. Der Leser bekommt ganz nebenbei noch eine Gratisstunde in Sachen Religion und Thelogie. Die komplexe Frage des jüdisch-christlichen Dialogs, ob Jesus der Messias der Heiden ist oder ob es neben Jesus noch einen spezifischen Messias für das Judentum geben kann, wird hier quasi nebenher erörtert. Was den interessanten Krimi neben der Suche nach dem Mörder besonders auszeichnet, sind die Einblicke in das jüdische Gemeindeleben, die Atmosphäre und Traditionen des gegenwärtigen und historischen jüdischen Lebens. Ein unterhaltsamer, rätselhafter Krimi, den Sie -sofern Sie klassische Krimis ohne Blutvergießen mögen- nicht verpassen sollten!

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