Männer mit Erfahrung

Männer mit Erfahrung

Roman

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Beschreibung

Lillian, die in einem kleinen Nest in Vermont lebt, fühlt sich von einem undurchsichtigen Typen namens Blackway verfolgt. Eines Morgens liegt ihre Katze tot vor der Tür. Ermordet von Blackway, davon ist sie überzeugt. Der Sheriff kann nichts für sie tun, daher sucht sie Hilfe bei einem Club kauziger alter Männer. Beeindruckt von ihrem Mut, stellen diese ihr den betagten Lester und den hünenhaften, etwas beschränkten Nate als Schutz zur Seite. Lillian traut den beiden nichts zu, aber sie lassen sich nicht abwimmeln und so verfolgen sie Blackway schließlich gemeinsam. Dieser Thriller besticht durch seinen schrägen Humor und seine ungleichen Helden. Ein Meisterstück – dicht, intensiv und leuchtend!

„Wunderbar lakonisch erzählt der US-amerikanische Autor Castle Freeman in seinem Roman ‚Männer mit Erfahrung’ über eine junge Frau in einem gottverlassenen Kaff in Vermont, die von dem reichsten und wichtigsten Menschen drangsaliert wird, ihn aber nicht verlassen will.“ Ute Büsing, RBB Inforadio „quergelesen“, 18.12.16
"Ein Buch, das sich leicht liest, aber das man nicht so schnell vergisst." Sandra Kegel, 3sat Kulturzeit, 06.12.16
"Man weiß nicht, was man zuerst bewundern soll: Die sparsame Handlungsführung, die knappe, lakonische Sprache, die Art, wie Freeman Spannung aufbaut und aufrechterhält, wie er aus der Gruppe alter Männer einen griechischen Chor macht, der den Fortgang der Handlung kommentiert, wie sich aus bloßen Andeutungen Lebensgeschichten herausschälen, einfache Hinterwäldler Plastizität und Tiefe erhalten, wie Freeman Pointen setzt, wie er einfach erzählt. 'Männer mit Erfahrung' ist ein schmaler Band, 170 Seiten. Man liest sie mit wachsender Begeisterung." Helmut Petzold, BR2 Diwan, 07.05.16
"Ein höchst lesbares und lesenswertes Capriccio." Ulrich Greiner, Die Zeit, 14.07.16
"Ein Roman, der fast nur aus Dialogen besteht, aber die sind großes Kino. … Ein ziemlich ungewöhnlicher, aber vielleicht genau deshalb auch ziemlich guter Roman." Christine Westermann, WDR 5, 29.04.16
"Ein Buch wie ein Film der Brüder Coen. … Castle Freemans reduzierte lakonische Erzählweise erzeugt eine unglaubliche Spannung, die sich erst ganz am Schluss in bester Western-Manier entlädt. Ein fulminanter Roman." Roana Brogsitter, B5 Buchmarkt. 27.04.16
"Witzig! Wer so viel liest wie ich, ist nicht mehr so leicht zu überraschen. Dieses Buch ist eine Granate! Ich habe selten so viel Spaß gehabt beim Lesen in den letzten Jahren. Es ist witzig, es ist ironisch.Die Dialoge sind großartig!" Elke Heidenreich, SRF1 Literaturclub, 05.04.16
"Ein Riesen-Lesespaß! … Wirklich ein sehr lesenswertes Buch. Wer Filme mag im Stil von 'Fargo' der Coen Brüder, der wird dieses Buch mögen. … Dieser Roman will nicht mehr sein, als er ist. Aber das ist viel." Thomas Strässle, SRF1 Literaturclub, 05.04.16
"Ich habe dieses Buch sehr geliebt." Xavier Koller, SRF1 Literaturclub, 05.04.16
"Ein moderner Western, der atmosphärisch an die Filme 'Fargo' oder 'Twin Peaks' erinnert. Rasant erzählt mit äusserst knappen Dialogen, keine langen Beschreibungen, kaum ein Wort zu viel." Rainer Schaper, SRF Kultur, 05.04.16
"Freemans Roman ist mehr als ein guter Thriller-Stoff. Er ist vor allem ein äußert kluges, witziges Portrait der amerikanischen Landbevölkerung." Antonia Löffler, Ö1 ex libris, 10.07.16
"Mit minimaler Sprache hat US-Autor Castle Freeman einen Roman von maximaler Kraft geschaffen." Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 25.05.16
"In diesem kurzen, ungemein spannenden und trockenhumorigen Buch entwirft der Autor eine Hinterwälder-Welt im Stile von 'Twin Peaks', bevölkert sie mit wortkargen Käuzen, die einem Film der Coen-Brüder entstammen könnten, und legt eine ebenso komische wie dicht gesponnene Parabel über Macht, Gewalt, Kontrollverlust und Eigenverantwortung vor. Grossartig." Heinz Storrer, Schweizer Familie, 16/2016
"Ein großer Roman, reduziert bis auf einen harten glühenden Kern." Oliver Schmidt, Neue Osnabrücker Zeitung, 23.05.16
"Irrsinnig gut und spannend geschrieben." Gabriele Seebode, rbb radioeins, 21.03.16
"'Männer mit Erfahrung' ist einer dieser hart gesottenen, knochentrocken grausamen Romane, wie man sie von Cormac McCarthy, DBC Pierre oder anderen großen Autoren der No-Bullshit-Literatur kennt. Es ist eine gründlich verkommene, urtümliche Welt, von der hier erzählt wird; und es folgt den schönsten Traditionen der amerikanischen Erzählkunst, dass der Leser bis zu den letzten Seiten dieses Buchs nicht sicher sein darf, ob nun das Gute oder das Böse beim großen Showdown siegen wird." Wolfgang Höbel, Literatur Spiegel, März 2016
"Freeman schreibt … in bester Coen-Brüder-Manier: lakonisch, ironisch, komisch – und sehr blutig.“ Uwe Wittstock, FOCUS, August 2016
"Hinterwäldler in Vermont auf der Jagd nach einem Bösewicht - selten war ein Country Noir so abgründig komisch." Ulrich Baron, Magazin BÜCHER, Juni/Juli 2016

Castle Freeman, wurde 1944 in San Antonio, Texas, geboren, wuchs in Chicago auf und studierte an der Columbia University. Heute lebt er in Vermont. Er arbeitete als Korrektor, Redaktor, Lektor und Autor für eine Vielzahl von Zeitschriften. Als Schriftsteller publizierte er bereits ein halbes Dutzend Bücher. Männer mit Erfahrung wird derzeit verfilmt.
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, studierte Amerikanistik und lebt in München. Er übersetzte unter anderem. T.C. Boyle, Peter Carey, Jonathan Safran Foer, Patricia Highsmith, John Irving, Colum McCann, V.S. Naipaul, Thomas Pynchon, Philip Roth, Richard Stark und Oliver Sacks. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis.

Details

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    22.02.2016

  • Verlag Nagel & Kimche
  • Seitenzahl

    176

  • Maße (L/B/H)

    20,8/12,8/2,2 cm

  • Gewicht

    279 g

Beschreibung

Details

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    22.02.2016

  • Verlag Nagel & Kimche
  • Seitenzahl

    176

  • Maße (L/B/H)

    20,8/12,8/2,2 cm

  • Gewicht

    279 g

  • Auflage

    6. Auflage

  • Originaltitel Go With Me
  • Übersetzer

    Dirk van Gunsteren

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-312-00687-8

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Wo ist Blackway?

Bewertung am 05.10.2017

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Diese Frage stellt sich Lilian die von ihm verfolgt wurde. Blackway stellt ihr nach, er tötete ihre Katze und eins ist sicher: Er kriegt was er will. Doch da der Sheriff ihr nicht weiterhelfen kann, bekommt sie Hilfe von Lester, einem alten Mann und Nate the Great, stark, von einfachen Gemüt aber nicht zu unterschätzen. Auch sie haben noch eine Rechnung offen mit Blackway. Doch wie ihn finden? Jeder, aber auch wirklich jeder hat Angst vor ihm. Denn Blackway ist brutal, rücksichtslos und gnadenlos. Doch diesmal scheint er an die falschen geraten zu sein. Lester hat einen Plan und er hat nur diese eine Chance. Das weiß er. Diese spröden, wortkargen rauen Helden dieses Romans sind unschlagbar. Spannend, knisternd, böse, und schwarzhumorig. Unbedingt lesen!

Wo ist Blackway?

Bewertung am 05.10.2017
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Diese Frage stellt sich Lilian die von ihm verfolgt wurde. Blackway stellt ihr nach, er tötete ihre Katze und eins ist sicher: Er kriegt was er will. Doch da der Sheriff ihr nicht weiterhelfen kann, bekommt sie Hilfe von Lester, einem alten Mann und Nate the Great, stark, von einfachen Gemüt aber nicht zu unterschätzen. Auch sie haben noch eine Rechnung offen mit Blackway. Doch wie ihn finden? Jeder, aber auch wirklich jeder hat Angst vor ihm. Denn Blackway ist brutal, rücksichtslos und gnadenlos. Doch diesmal scheint er an die falschen geraten zu sein. Lester hat einen Plan und er hat nur diese eine Chance. Das weiß er. Diese spröden, wortkargen rauen Helden dieses Romans sind unschlagbar. Spannend, knisternd, böse, und schwarzhumorig. Unbedingt lesen!

Einfach großartig!

Bewertung am 11.08.2017

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich mit seiner klaren Sprache sofort in seinen Bann gezogen. Ein moderner Western, der in den Wäldern Kanadas spielt und zugleich ein wortgewaltiger Abenteuerroman mit mystischen Anklängen, sodass ich mich beim Lesen unweigerlich an TWIN PEAKS erinnert gefühlt habe.

Einfach großartig!

Bewertung am 11.08.2017
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich mit seiner klaren Sprache sofort in seinen Bann gezogen. Ein moderner Western, der in den Wäldern Kanadas spielt und zugleich ein wortgewaltiger Abenteuerroman mit mystischen Anklängen, sodass ich mich beim Lesen unweigerlich an TWIN PEAKS erinnert gefühlt habe.

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

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5/5

Ein moderner Western mit viel Witz und schrägem Humor - hinreißend!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Buch ist ein Knaller - schräg, witzig, kauzig und herrlich lakonisch, etwas ganz Besonderes und eigentlich ein moderner Western. Eigentlich passiert nicht viel. In einem kleinen Kaff in Vermont wird eine junge Frau namens Lilian von einem brutalen Kerl namens Blackway bedroht. Der Sheriff kann ihr nicht weiterhelfen, empfiehlt ihr aber, sich an Scotty zu wenden, den sie wahrscheinlich bei Whizzer in der alten Stuhlfabrik findet. Dort sitzen Tag für Tag viele wortkarge Männer, die reden oder eben nicht. Scotty ist aber nicht da, so dass sich der alte Lester und der schlichte Nate the Great bereit erklären, sich zusammen mit ihr auf die Suche nach Blackway zu machen...und zwischendurch palavern die zurückgebliebenen Männer auf ihre sehr eigene Weise auf dem heruntergekommenen Fabrikgelände, was das Zeug hält - und das sind einfach nur geniale Dialoge.
5/5

Ein moderner Western mit viel Witz und schrägem Humor - hinreißend!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Buch ist ein Knaller - schräg, witzig, kauzig und herrlich lakonisch, etwas ganz Besonderes und eigentlich ein moderner Western. Eigentlich passiert nicht viel. In einem kleinen Kaff in Vermont wird eine junge Frau namens Lilian von einem brutalen Kerl namens Blackway bedroht. Der Sheriff kann ihr nicht weiterhelfen, empfiehlt ihr aber, sich an Scotty zu wenden, den sie wahrscheinlich bei Whizzer in der alten Stuhlfabrik findet. Dort sitzen Tag für Tag viele wortkarge Männer, die reden oder eben nicht. Scotty ist aber nicht da, so dass sich der alte Lester und der schlichte Nate the Great bereit erklären, sich zusammen mit ihr auf die Suche nach Blackway zu machen...und zwischendurch palavern die zurückgebliebenen Männer auf ihre sehr eigene Weise auf dem heruntergekommenen Fabrikgelände, was das Zeug hält - und das sind einfach nur geniale Dialoge.

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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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4/5

"Go with me" - komisch und blutig zugleich

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nachdem ich „Auf die sanfte Tour“ gelesen hatte und wirklich begeistert war, musste natürlich auch noch Castle Freeman`s deutsche Erst-Veröffentlichung „Männer mit Erfahrung“ an einem Wochenende dran glauben.Und auch dieser schlanke Roman hat mir gut gefallen, wenn gleich er an seinen Nachfolger nicht heranreicht (in meinen Augen!) Erneut finden wir ins in den Bergen bzw. eher Wäldern Vermonts wieder, erneut lernen wir knorrige Typen und nebenbei geäußerte Lebensweisheiten kennen und erleben mit, wie hilfreich "Bauernschläue" plus Erfahrung sein können. Unnachahmlich demonstriert Freeman wie ein fieser Typ eine Kleinstadt terrorisiert und erst eine toughe Frau so etwas wie eine Gegenbewegung ins Rollen bringt. Und während sich die junge Frau und ihre Unterstützer:ein Jugendlicher mit dem Habitus eines Traktors(und genauso viel Verstand) und ein alter Waldarbeiter mit doppelter Portion Cleverness durch die Wälder schlagen zum großen Showdown, unterbricht der Autor immer wieder die Handlung.Dann lässt er den „Chor“ alter Männer,bei denen die drangsalierte Frau Hilfe suchend aufgeschlagen war, sozusagen zu der Aktion den Kommentar aus dem „Off“ machen und diese Dialoge sind es, die den Leser immer wieder mit ihrem lakonischen Humor und ihrer Bodenständigkeit erfreuen. Tolles (Kopf-)Kino im Stil von „Fargo“ und Co., intelligent und unterhaltsam dargeboten. P.S.Wer "Auge um Auge" nicht gutheißen kann oder Mord auf Seite 3 sucht, liegt hier allerdings falsch... :-)
4/5

"Go with me" - komisch und blutig zugleich

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nachdem ich „Auf die sanfte Tour“ gelesen hatte und wirklich begeistert war, musste natürlich auch noch Castle Freeman`s deutsche Erst-Veröffentlichung „Männer mit Erfahrung“ an einem Wochenende dran glauben.Und auch dieser schlanke Roman hat mir gut gefallen, wenn gleich er an seinen Nachfolger nicht heranreicht (in meinen Augen!) Erneut finden wir ins in den Bergen bzw. eher Wäldern Vermonts wieder, erneut lernen wir knorrige Typen und nebenbei geäußerte Lebensweisheiten kennen und erleben mit, wie hilfreich "Bauernschläue" plus Erfahrung sein können. Unnachahmlich demonstriert Freeman wie ein fieser Typ eine Kleinstadt terrorisiert und erst eine toughe Frau so etwas wie eine Gegenbewegung ins Rollen bringt. Und während sich die junge Frau und ihre Unterstützer:ein Jugendlicher mit dem Habitus eines Traktors(und genauso viel Verstand) und ein alter Waldarbeiter mit doppelter Portion Cleverness durch die Wälder schlagen zum großen Showdown, unterbricht der Autor immer wieder die Handlung.Dann lässt er den „Chor“ alter Männer,bei denen die drangsalierte Frau Hilfe suchend aufgeschlagen war, sozusagen zu der Aktion den Kommentar aus dem „Off“ machen und diese Dialoge sind es, die den Leser immer wieder mit ihrem lakonischen Humor und ihrer Bodenständigkeit erfreuen. Tolles (Kopf-)Kino im Stil von „Fargo“ und Co., intelligent und unterhaltsam dargeboten. P.S.Wer "Auge um Auge" nicht gutheißen kann oder Mord auf Seite 3 sucht, liegt hier allerdings falsch... :-)

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