Saisonabschluss

Saisonabschluss

Ein Bad Füssing Krimi

Buch (Taschenbuch)

9,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Saisonabsch(l)uss - Ein humorvoller Kriminalroman
Bad Füssing bot des Nachts einen besonderen Anblick. Die Straßen wurden beinahe allesamt von stattlichen Bäumen eingesäumt, unter deren Kronen die Straßenlaternen standen. Dem Passanten, der
den Blick auf den Boden gerichtet hielt – sei es aus einer alkoholinduzierten Gangunsicherheit oder aus einer Grübelei heraus – entging etwas sehr Schö- nes: der Anblick von unten beleuchteter Baumkronen. Es hatte etwas Märchenhaftftes.
Nur eine Gestalt schien sich hierfür nicht begeistern zu können.
»... allerhand kuriose Situationen, die dem Leser die Lachtränen in die Augen treiben.
Kurzum: Das Buch beschert dem Leser kurzweilige Lesestunden und macht Lust auf mehr« Passauer Neue Presse

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2016

Verlag

Wellhöfer Verlag

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2016

Verlag

Wellhöfer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/1,7 cm

Gewicht

170 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95428-198-5

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4.7

3 Bewertungen

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"Zum Schießen komisch ...!"

MeinLesezauber am 18.09.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Cover: Traditionell bayerisch kommt das Buchcover einher. Eine Maß Bier, ein Saunaaufgusskübel mit Kelle und das Handtuch nicht vergessen. Wenn es auf den ersten Blick auch etwas unscheinbar und nicht zusammengehörig scheint, der wird spätestens nach dem Lesen des Buches die Zusammenhänge erkennen. Inhalt: Eigentlich liebt er sein Leben. Seine zwei wundervollen Mädchen und seine Frau sowieso ... wäre da nicht fast täglich das stetige PIEP - PIEP - PIEP, was ihn des nachts immer aus seinen Träumen reißt. Doch die Taler für sein heißgeliebtes Weißbier und seine Weißwürstl müssen ja irgendwie verdient werden. Doch wenn er so darüber nachdenkt, ist es eigentlich ganz in Ordnung. Arbeitet er doch im wunderschönen und ländlichen Bad Füssing, welches des nachts einen besonderen Anblick bietet und dazu noch in einem Kurhotel, umgeben von einem wundervollen Park. Wenn da, ja wenn da der neue preußische Kollege nicht wäre, der ihm seinen Parkplatz klaut und zu allem Überdruss auch noch versucht "Bayrisch" zu reden. Und dann werden auch noch einfach Menschen niedergeschossen ... mit einem LUFTGEWEHR! Einfach so ... PENG! Na, wenn die Sache mal nicht klar wie Kloßbrühe ist ... Fazit: Die Reihe um die "Bayernkomödie" habe ich rückwärts begonnen. Das ist auch der Grund, warum mir das Rezensieren des ersten Teils auch etwas schwieriger fällt. Ich kannte den Protagonisten und seine Entwicklung bereits, doch wie würden seine Anfänge sein? Auch bei "Saisonabsch(l)uss" verlief der Einstieg sehr einfach. Die komödiantische und umgangssprachliche Schreibweise des Autors lassen die Seiten dahingleiten. Dass einem dabei das Eine oder Andere Grinsen und Schmunzeln über die Gesichtszüge huscht, ist bei diesem Krimi durchaus Absicht. :-) Der Protagonist zeigt auch im ersten Teil bereits seine warmherzige und liebevolle familiäre Seite. Gepaart mit Selbstironie, da er seine vermeintlichen Schwächen kennt, machen ihn sympathischer und zu einem netten Zeitgenossen. Die Umgebung und Bad Füssing als solche wurden mit kurzen und anschaulichen Worten beschrieben. Zunächst hat der Autor eine ENTspannende Atmosphäre geschaffen, bis diese von einer leichten Spannungskurve abgelöst wurde. Dazu erwartet den Leser ein unerwartetes Ende. Eben dadurch, dass es sich bei diesem Buch um ein Debüt des Autors handelte und ich die beiden Folgeteile kannte, ist mir besonders aufgefallen, wie die Bücher sich mit dem Autor weiterentwickelt haben. Es sind jedoch Kleinigkeiten in der Charakterisierung des Protagonisten und in der Schreibweise. Von mir gibt es jedoch eine klare Leseempfehlung, denn alle drei Teile lassen nach einem anstrengenden und stressigen Arbeitstag die Mundwinkel wieder nach oben schnellen. :-) Von mir gibt es 4 Sterne.

"Zum Schießen komisch ...!"

MeinLesezauber am 18.09.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Cover: Traditionell bayerisch kommt das Buchcover einher. Eine Maß Bier, ein Saunaaufgusskübel mit Kelle und das Handtuch nicht vergessen. Wenn es auf den ersten Blick auch etwas unscheinbar und nicht zusammengehörig scheint, der wird spätestens nach dem Lesen des Buches die Zusammenhänge erkennen. Inhalt: Eigentlich liebt er sein Leben. Seine zwei wundervollen Mädchen und seine Frau sowieso ... wäre da nicht fast täglich das stetige PIEP - PIEP - PIEP, was ihn des nachts immer aus seinen Träumen reißt. Doch die Taler für sein heißgeliebtes Weißbier und seine Weißwürstl müssen ja irgendwie verdient werden. Doch wenn er so darüber nachdenkt, ist es eigentlich ganz in Ordnung. Arbeitet er doch im wunderschönen und ländlichen Bad Füssing, welches des nachts einen besonderen Anblick bietet und dazu noch in einem Kurhotel, umgeben von einem wundervollen Park. Wenn da, ja wenn da der neue preußische Kollege nicht wäre, der ihm seinen Parkplatz klaut und zu allem Überdruss auch noch versucht "Bayrisch" zu reden. Und dann werden auch noch einfach Menschen niedergeschossen ... mit einem LUFTGEWEHR! Einfach so ... PENG! Na, wenn die Sache mal nicht klar wie Kloßbrühe ist ... Fazit: Die Reihe um die "Bayernkomödie" habe ich rückwärts begonnen. Das ist auch der Grund, warum mir das Rezensieren des ersten Teils auch etwas schwieriger fällt. Ich kannte den Protagonisten und seine Entwicklung bereits, doch wie würden seine Anfänge sein? Auch bei "Saisonabsch(l)uss" verlief der Einstieg sehr einfach. Die komödiantische und umgangssprachliche Schreibweise des Autors lassen die Seiten dahingleiten. Dass einem dabei das Eine oder Andere Grinsen und Schmunzeln über die Gesichtszüge huscht, ist bei diesem Krimi durchaus Absicht. :-) Der Protagonist zeigt auch im ersten Teil bereits seine warmherzige und liebevolle familiäre Seite. Gepaart mit Selbstironie, da er seine vermeintlichen Schwächen kennt, machen ihn sympathischer und zu einem netten Zeitgenossen. Die Umgebung und Bad Füssing als solche wurden mit kurzen und anschaulichen Worten beschrieben. Zunächst hat der Autor eine ENTspannende Atmosphäre geschaffen, bis diese von einer leichten Spannungskurve abgelöst wurde. Dazu erwartet den Leser ein unerwartetes Ende. Eben dadurch, dass es sich bei diesem Buch um ein Debüt des Autors handelte und ich die beiden Folgeteile kannte, ist mir besonders aufgefallen, wie die Bücher sich mit dem Autor weiterentwickelt haben. Es sind jedoch Kleinigkeiten in der Charakterisierung des Protagonisten und in der Schreibweise. Von mir gibt es jedoch eine klare Leseempfehlung, denn alle drei Teile lassen nach einem anstrengenden und stressigen Arbeitstag die Mundwinkel wieder nach oben schnellen. :-) Von mir gibt es 4 Sterne.

Kundenmeinung

Bewertung aus Göttingen am 06.02.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Andreas A. Reichelt hat sich unglaublich schnell in die Riege arrivierter Autoren eingereiht, die trotz regional angesiedelter Erzählungen ein überregionales Publikum ansprechen. Regionalisierung als Phänomen und Erfolgsformel, als Gegenbewegung zur Globalisierung. Kaum eine größere Stadt, die mittlerweile nicht ein Tatort-Team aufzuweisen hat. In Deutschland grassiert das Krimi-Fieber. Damit komme ich auch schon zu meinem Kritikpunkt, zur Bezeichnung des Romans als »Krimi«. Klar, dass sich das verkaufsstrategisch besser vermarkten lässt. Es weckt damit aber auch eine gewisse Erwartungshaltung bei der mittlerweile sehr erfahrenen Leserschaft. Die kennt die wenigen Grundzutaten, die in der Auflistung simpel, in der Ausführung umso vieles schwerer sind. Ausgangspunkt ist immer ein Verbrechen, die Tat. Und da hängt die Latte sehr hoch. Kapitalverbrechen unterhalb des Schweregrades Mord reichen da heute kaum noch aus. Die Spurenlage muss unklar, widersprüchlich sein. Das Tatmotiv kauert versteckt im Dunkeln und lässt sich so leicht nicht finden. Aber der Dreiklang Schock, Rätsel und Täterjagd ist nach wie vor bewährtes Strickmuster leichter Whodunit-Krimis aus dem Vorabendprogramm. Auf verschlungenen Pfaden nähert sich der Ermittler dem (vermeintlichen) Täter. Was bei den Klassikern wie Sherlock Holmes und Hercule Poirot noch reine Denksportaufgabe, die den Leser ob deren Kombinationsgabe verblüfft zurücklassen sollte, war, ist heute durch Angstspannung angereichert und fast ersetzt. Es muss sich eine bedrohliche Spannung zuspitzen, eine Ungewissheit die Nerven bis ins Extrem reizen, die erst im finalen Showdown kulminiert. Von allen Gattungen, die mit Spannungsbögen arbeiten, sind es die Formate Krimi und in verschärfter Form Thriller, welche die Leserschaft am stärksten und heftigsten emotional bewegen wollen. Das alles weiß Reichelt. Es gehört zum Handwerk. Und er spielt mit diesem Wissen - und mit der Erwartungshaltung des Lesers. Erhellend ist der Epilog, der den Untertitel »Ein Bad Füssing Krimi« konterkariert: »Aber dass ein einfacher Therapeut über sich hinauswächst und einen fiesen Straftäter dingfest macht, hatten Sie nicht erwartet, oder doch?« Was haben wir? Ich fasse mal zusammen: Das beschauliche Bad Füssing. Der Kurbetrieb wird aus der Sicht eines hypernervösen Therapeuten beschrieben. Eine skurrile Figur, herrlich überzeichnet. Dann fuchtelt ein Unbekannter mit einem Luftgewehr herum und schießt aus dem Off auf Urlauber. Die Taten, die im Sinne dramaturgischer Taktung eines Krimis mit Abstand auftreten müssen, gleichen hier eher wohlgesetzten Akupunkturstichen in eine bloß vom Arbeitsalltag überreizten Oberfläche. Überhaupt, die Hauptfigur ist der krasse Gegenentwurf eines Detektives vom Schlage Philipp Marlowe, der in jeder Szene irgendwie doch noch ein Whiskey-Glas zu fassen bekommt und als Steppenwolf am Ende dennoch nüchtern den Verbrecher stellt. Reichelts Therapeut ist kein Ermittler. Er ist ein Anti-Ermittler, ein Jedermann. Er will gar nicht ermitteln, sondern rutscht irgendwie mehr und mehr durch Umstände in die Situationskomik hinein. Es sind vor allem Befürchtungen und Angst, die ihn antreiben Verdachtsmomenten nachzugehen. Am Ende bleibt sogar das Motiv völlig im Unklaren. Was ist »Saisonabsch(l)uss« nun? Ein Anti-Krimi, eine Persiflage? Auf jedenfalls eine Komödie, die funktioniert. Von Radio Planet wurde das erkannt und unlängst ausgezeichnet: als »Buch des Jahres in der Kategorie Humor 2016«. Eine 2. Auflage, die zu erwarten ist, sollte den Untertitel entsprechend anpassen.

Kundenmeinung

Bewertung aus Göttingen am 06.02.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Andreas A. Reichelt hat sich unglaublich schnell in die Riege arrivierter Autoren eingereiht, die trotz regional angesiedelter Erzählungen ein überregionales Publikum ansprechen. Regionalisierung als Phänomen und Erfolgsformel, als Gegenbewegung zur Globalisierung. Kaum eine größere Stadt, die mittlerweile nicht ein Tatort-Team aufzuweisen hat. In Deutschland grassiert das Krimi-Fieber. Damit komme ich auch schon zu meinem Kritikpunkt, zur Bezeichnung des Romans als »Krimi«. Klar, dass sich das verkaufsstrategisch besser vermarkten lässt. Es weckt damit aber auch eine gewisse Erwartungshaltung bei der mittlerweile sehr erfahrenen Leserschaft. Die kennt die wenigen Grundzutaten, die in der Auflistung simpel, in der Ausführung umso vieles schwerer sind. Ausgangspunkt ist immer ein Verbrechen, die Tat. Und da hängt die Latte sehr hoch. Kapitalverbrechen unterhalb des Schweregrades Mord reichen da heute kaum noch aus. Die Spurenlage muss unklar, widersprüchlich sein. Das Tatmotiv kauert versteckt im Dunkeln und lässt sich so leicht nicht finden. Aber der Dreiklang Schock, Rätsel und Täterjagd ist nach wie vor bewährtes Strickmuster leichter Whodunit-Krimis aus dem Vorabendprogramm. Auf verschlungenen Pfaden nähert sich der Ermittler dem (vermeintlichen) Täter. Was bei den Klassikern wie Sherlock Holmes und Hercule Poirot noch reine Denksportaufgabe, die den Leser ob deren Kombinationsgabe verblüfft zurücklassen sollte, war, ist heute durch Angstspannung angereichert und fast ersetzt. Es muss sich eine bedrohliche Spannung zuspitzen, eine Ungewissheit die Nerven bis ins Extrem reizen, die erst im finalen Showdown kulminiert. Von allen Gattungen, die mit Spannungsbögen arbeiten, sind es die Formate Krimi und in verschärfter Form Thriller, welche die Leserschaft am stärksten und heftigsten emotional bewegen wollen. Das alles weiß Reichelt. Es gehört zum Handwerk. Und er spielt mit diesem Wissen - und mit der Erwartungshaltung des Lesers. Erhellend ist der Epilog, der den Untertitel »Ein Bad Füssing Krimi« konterkariert: »Aber dass ein einfacher Therapeut über sich hinauswächst und einen fiesen Straftäter dingfest macht, hatten Sie nicht erwartet, oder doch?« Was haben wir? Ich fasse mal zusammen: Das beschauliche Bad Füssing. Der Kurbetrieb wird aus der Sicht eines hypernervösen Therapeuten beschrieben. Eine skurrile Figur, herrlich überzeichnet. Dann fuchtelt ein Unbekannter mit einem Luftgewehr herum und schießt aus dem Off auf Urlauber. Die Taten, die im Sinne dramaturgischer Taktung eines Krimis mit Abstand auftreten müssen, gleichen hier eher wohlgesetzten Akupunkturstichen in eine bloß vom Arbeitsalltag überreizten Oberfläche. Überhaupt, die Hauptfigur ist der krasse Gegenentwurf eines Detektives vom Schlage Philipp Marlowe, der in jeder Szene irgendwie doch noch ein Whiskey-Glas zu fassen bekommt und als Steppenwolf am Ende dennoch nüchtern den Verbrecher stellt. Reichelts Therapeut ist kein Ermittler. Er ist ein Anti-Ermittler, ein Jedermann. Er will gar nicht ermitteln, sondern rutscht irgendwie mehr und mehr durch Umstände in die Situationskomik hinein. Es sind vor allem Befürchtungen und Angst, die ihn antreiben Verdachtsmomenten nachzugehen. Am Ende bleibt sogar das Motiv völlig im Unklaren. Was ist »Saisonabsch(l)uss« nun? Ein Anti-Krimi, eine Persiflage? Auf jedenfalls eine Komödie, die funktioniert. Von Radio Planet wurde das erkannt und unlängst ausgezeichnet: als »Buch des Jahres in der Kategorie Humor 2016«. Eine 2. Auflage, die zu erwarten ist, sollte den Untertitel entsprechend anpassen.

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