Hier können Sie im Kreis gehen

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Roman

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ab 6,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2016

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2 cm

Beschreibung

Rezension

"Der Autor hat ein Händchen für die unfreiwillige Komik von Dialogen, die haarscharf aneinander vorbei- und zugleich im Kreis gehen. Da splitten sich dann auch die Empfindungen der Leser auf: Sie sind berührt - und amüsiert." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 19.12.16

"Ein äußerst feinfühliger, intensiver, manchmal bissiger und vor allem sehr aufwühlender Roman." Regula Tanner, Schweizer Familie, 23.02.17

"Ich habe 'Hier können Sie im Kreis gehen mit großer Freude gelesen' (...). Die kühle Ironie, die nicht so oft gibt in der Schweizer Literatur, hat mich zum Teil an Markus Werner erinnert." Thomas Bodmer, SRF 2 Kontext "Literatur im Gespräch", 25.11.16

"Es ist wirklich bewundernswert, wie Zwicker das Thema aufgreift. Man merkt einerseits, dass der Autor wirklich im Pflegeheim gearbeitet hat - (...) da sind subtilste Beobachtungen drin -, er hat aber auch die Souveränität, dass er nicht nur eine sozialkritische Reportage schreibt, sondern literarisch wirken möchte. (...) Mir hat das Buch sehr gefallen. (...) Der Herr Zwicker weiß ganz genau, wovon er schreibt." Julian Schütt, SRF 2 Kontext "Literatur im Gespräch", 25.11.16

"Es ist ein origineller Ansatz, den der Autor wählt, um den Alltag in einem Pflegeheim zu beschreiben. Er tut es liebevoll und mit viel Humor." Esther Schneider, SRF 2 Kontext "Literatur im Gespräch", 25.11.16

"Entstanden ist sowohl eine Hommage an das Alter und das Altern, als auch ein unüberhörbarer, jedoch keineswegs besserwisserischer Weckruf. (...) Zwicker überzeugt, weil er uns vor Augen führt, wie ungemein existenziell und dem Leben zugewandt Lesen sein kann." Björn Hayer, Zeit Online, 19.10.16

"Mit feinem Witz und großer Melancholie erzählt Zwicker von einem letzten Akt der Rebellion." Stern, 12.10.16

"Zwickers Debüt in der Tradition des Schelmenromans bietet eine überraschende Perspektive auf eine schwierige Thematik." Sibilla Semadeni, SRF Kulturplatz, 12.10.16

"'Hier können Sie im Kreis gehen' ist ein mutiger Text. Er fasst das Existenziell-Unspektakuläre in Worte." Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 06.10.16

"Ein fulminantes Romandebüt. (...) Den 32-jährigen Frédéric Zwicker muss man sich merken. Eine neue bemerkenswerte Stimme der Schweizer Literatur." Nora Zukker, SRF 3 Lesezunder, 01.09.16

"Das Erstaunliche: Ein junger Schriftsteller widmet seinen ersten Roman einem Ausschnitt der Wirklichkeit, der sonst selten beachtet wird. Und er tut es nicht nur mit Schärfe, sondern mit unübersehbarer Empathie." Carolin Courts, WDR 5 Scala, 06.09.16

"Der manchmal schwarze Humor Lockert den in seiner Gesamtheit melancholischen Roman von Frédéric Zwicker auf. In der Melancholie findet sich Tiefe und Glaubwürdigkeit." Katharina Manzke, Bücher Magazin, Dezember 2016

"Der Schweizer Autor Frédéric Zwicker hat mit 'Hier können Sie im Kreis gehen' einen Roman geschrieben, der sich einfühlsam mit dem Thema Alter beschäftigt und das Milieu eines Altenheim kenntnisreich beschreibt." Heinrich Oehmsen, Hamburger Abendblatt, 02.09.16

"Ein tolles Romandebüt!" Maxi, Oktober 2016

"Zwicker schildert skurrille Dinge, ohne den Figuren ihre Würde zu nehmen, und zeigt Feingefühl für die Balance zwischen Tragik und Komik." Neue Luzerner Zeitung, 24.08.16

"Ein munter geschriebenes Buch zu einem ernsten Thema." Sonntagsblick Magazin, 21.08.16

"Ein witziges und feinfühliges Romandebüt." Hansruedi Kugler, Ostschweiz am Sonntag, 21.08.16

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2016

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2 cm

Gewicht

280 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-00999-2

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Bewertung am 01.10.2022

Bewertungsnummer: 1797151

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Brilliant beschriebener Alltag in einer "heimeligen" Atmosphäre. Der Autor beschreibt die komischen Situationen unter den Heimbewohnern mit einer guten Prise Galgenhumor und ist doch niemals respektlos. Das Buch berührt, macht nachdenklich und der Leser darf zwischen Lachen und Weinen stets eine gute Balance finden. Sehr gelungenes kleines Meisterwerk.
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Bewertung am 01.10.2022
Bewertungsnummer: 1797151
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Brilliant beschriebener Alltag in einer "heimeligen" Atmosphäre. Der Autor beschreibt die komischen Situationen unter den Heimbewohnern mit einer guten Prise Galgenhumor und ist doch niemals respektlos. Das Buch berührt, macht nachdenklich und der Leser darf zwischen Lachen und Weinen stets eine gute Balance finden. Sehr gelungenes kleines Meisterwerk.

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Wer das Altersheim und seine dementen Insassen mit einer Portion Zynismus kennen lernen will, für den ist das Buch genau richtig!

Stefanie Jani am 12.01.2021

Bewertungsnummer: 968553

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Wer das Altersheim und seine dementen Insassen mit einer Portion Zynismus kennen lernen will, für den ist das Buch genau richtig! Klappentext: Im Alter von 91 Jahren kommt der demente Witwer Johannes Kehr ins Pflegeheim. Nur: Seine Demenz ist vorgetäuscht. Im Heim hofft Kehr, seine Ruhe zu finden. Aber so einfach ist es nicht. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit der Pfleger. Seine vorgetäuschte Demenz nutzt er, um Desserts zu stehlen und Gehhilfen unliebsamer Nachbarn zu verstecken. Bald aber wird seine Schauspielerei anspruchsvoller; je vertrauter ihm das Heim wird, desto größer ist die Gefahr einer Enttarnung. Als zufällig seine Jugendliebe Annemarie auftaucht, flackert die alte Zuneigung erneut auf. Ein literarisch feinfühliges Debüt, beobachtungsstark und intensiv. Cover: Auf dem Cover zu sehen ist Herr Kehr, der in seinem Sessel sitzt. Auf der anderen Seite ist das Kätzchen zu sehen, mit dem er sich immer unterhält. Farblich ist das Cover sehr schön schlicht gestaltet. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Herr Kehr ist im Pflegeheim. Er hat Demenz – angeblich. Doch bereits auf den ersten Seiten wird anhand seiner Gedanken klar, dass er im Kopf noch voll da ist. Natürlich – wie wir alle – manchmal ein wenig zerstreut, aber dennoch nicht dement. Er erzählt von seinem Leben, wie er aufgewachsen ist, über Sophie oder viel mehr mit Sophie. Dazwischen sind einige Szenen aus dem Pflegeheim zu finden, bei welchen doch wieder deutlich wird, wie gut er einen demenzkranken Mann darstellen kann. Das liegt wohl alles an der Übung und der Feldstudie des dementen Bekannten. Man erfährt viel über das Leben und die Unterdrückung durch seinen Ziehvater / Onkel, nachdem seine Eltern verstorben waren. Auch sein Bruder wurde sehr früh aus dem Leben gerissen. Er musste sich immer beweisen und versuchen in die Konventionen hineinzupassen. Daran möchte er sich nun – im Pflegeheim – nicht mehr halten. Er büchst aus, er mopst den anderen ihren Nachtisch und er versucht sich seinen gesunden Verstand nicht anmerken zu lassen. Bis eines Tages seine erste große Liebe Annemarie auftaucht und er zwischen den Stühlen steht. Lüge oder Wahrheit. Das Ende des Buches ist zwar vorhersehbar, ich jedoch fand es sehr abrupt, da vorher keinerlei Anzeichen in die Richtung gedeutet haben. Dennoch ein sehr gelungener, wenn auch kurzer Roman über das Leben eines Insassen im Altenheim und dessen Zusammenleben mit den ganzen Alten. Sprache und Stil: Die Kapitel sind sehr kurz und wechseln zwischen dem Ich-Erzähler und der dritten Person hin und her. Teilweise spricht Herr Kehr mit der Katze, teilweise mit Sophie, teilweise liest man eine Passage aus seinem früheren Leben, teilweise ist man im Heute. Dadurch wird die Geschichte sehr kurzweilig und schön zu lesen. Man merkt die leichte Verwirrtheit genauso wie die Klarheit der Gedanken von Herrn Kehr. Es wird auch das schauspielerische Geschick verdeutlicht, welches es braucht um sich als Demenzpatient auszugeben. Meine Meinung: Das Buch war eine willkommene und lustige Abwechslung zu den aktuell noch nebenbei offenen High-Fantasy Romanen. Es war locker flockig zu lesen und man konnte mit Herrn Kehrs Humor mit schmunzeln. Bewertung Witz/Handlung o o o Romantik o o Charaktere o o o o Schreibstil o o o Gesamt o o o
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Wer das Altersheim und seine dementen Insassen mit einer Portion Zynismus kennen lernen will, für den ist das Buch genau richtig!

Stefanie Jani am 12.01.2021
Bewertungsnummer: 968553
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurzmeinung: Wer das Altersheim und seine dementen Insassen mit einer Portion Zynismus kennen lernen will, für den ist das Buch genau richtig! Klappentext: Im Alter von 91 Jahren kommt der demente Witwer Johannes Kehr ins Pflegeheim. Nur: Seine Demenz ist vorgetäuscht. Im Heim hofft Kehr, seine Ruhe zu finden. Aber so einfach ist es nicht. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit der Pfleger. Seine vorgetäuschte Demenz nutzt er, um Desserts zu stehlen und Gehhilfen unliebsamer Nachbarn zu verstecken. Bald aber wird seine Schauspielerei anspruchsvoller; je vertrauter ihm das Heim wird, desto größer ist die Gefahr einer Enttarnung. Als zufällig seine Jugendliebe Annemarie auftaucht, flackert die alte Zuneigung erneut auf. Ein literarisch feinfühliges Debüt, beobachtungsstark und intensiv. Cover: Auf dem Cover zu sehen ist Herr Kehr, der in seinem Sessel sitzt. Auf der anderen Seite ist das Kätzchen zu sehen, mit dem er sich immer unterhält. Farblich ist das Cover sehr schön schlicht gestaltet. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Herr Kehr ist im Pflegeheim. Er hat Demenz – angeblich. Doch bereits auf den ersten Seiten wird anhand seiner Gedanken klar, dass er im Kopf noch voll da ist. Natürlich – wie wir alle – manchmal ein wenig zerstreut, aber dennoch nicht dement. Er erzählt von seinem Leben, wie er aufgewachsen ist, über Sophie oder viel mehr mit Sophie. Dazwischen sind einige Szenen aus dem Pflegeheim zu finden, bei welchen doch wieder deutlich wird, wie gut er einen demenzkranken Mann darstellen kann. Das liegt wohl alles an der Übung und der Feldstudie des dementen Bekannten. Man erfährt viel über das Leben und die Unterdrückung durch seinen Ziehvater / Onkel, nachdem seine Eltern verstorben waren. Auch sein Bruder wurde sehr früh aus dem Leben gerissen. Er musste sich immer beweisen und versuchen in die Konventionen hineinzupassen. Daran möchte er sich nun – im Pflegeheim – nicht mehr halten. Er büchst aus, er mopst den anderen ihren Nachtisch und er versucht sich seinen gesunden Verstand nicht anmerken zu lassen. Bis eines Tages seine erste große Liebe Annemarie auftaucht und er zwischen den Stühlen steht. Lüge oder Wahrheit. Das Ende des Buches ist zwar vorhersehbar, ich jedoch fand es sehr abrupt, da vorher keinerlei Anzeichen in die Richtung gedeutet haben. Dennoch ein sehr gelungener, wenn auch kurzer Roman über das Leben eines Insassen im Altenheim und dessen Zusammenleben mit den ganzen Alten. Sprache und Stil: Die Kapitel sind sehr kurz und wechseln zwischen dem Ich-Erzähler und der dritten Person hin und her. Teilweise spricht Herr Kehr mit der Katze, teilweise mit Sophie, teilweise liest man eine Passage aus seinem früheren Leben, teilweise ist man im Heute. Dadurch wird die Geschichte sehr kurzweilig und schön zu lesen. Man merkt die leichte Verwirrtheit genauso wie die Klarheit der Gedanken von Herrn Kehr. Es wird auch das schauspielerische Geschick verdeutlicht, welches es braucht um sich als Demenzpatient auszugeben. Meine Meinung: Das Buch war eine willkommene und lustige Abwechslung zu den aktuell noch nebenbei offenen High-Fantasy Romanen. Es war locker flockig zu lesen und man konnte mit Herrn Kehrs Humor mit schmunzeln. Bewertung Witz/Handlung o o o Romantik o o Charaktere o o o o Schreibstil o o o Gesamt o o o

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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4/5

Hinnehmen des Unvermeidlichen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit 91 Jahren entscheidet sich Johannes Kehr für ein Leben im Pflegeheim. Den Zeitpunkt selbst bestimmen zu können, das war ihm wichtig. Seine Scheindemenz ist Selbstschutz und Schauspielerei. Diese nutzt er, um sich Vorteile zu verschaffen und seine Mitbewohner zu beobachteten…. Authentische Beschreibungen von Alltagssituationen im Pflegeheim wechseln sich ab mit Kapiteln, in denen wir Herrn Kehr durch sein langes und erfülltes Leben begleiten. Ein Roman, der erst neugierig, dann traurig macht. Der tiefen Respekt für die Menschen, die pflegend tätig sind und allen, die sich in deren Obhut begeben, empfinden lässt. Der Autor leistete seinen Zivildienst in einem Pflegeheim und weiß sicherlich, wovon er schreibt.
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Hinnehmen des Unvermeidlichen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit 91 Jahren entscheidet sich Johannes Kehr für ein Leben im Pflegeheim. Den Zeitpunkt selbst bestimmen zu können, das war ihm wichtig. Seine Scheindemenz ist Selbstschutz und Schauspielerei. Diese nutzt er, um sich Vorteile zu verschaffen und seine Mitbewohner zu beobachteten…. Authentische Beschreibungen von Alltagssituationen im Pflegeheim wechseln sich ab mit Kapiteln, in denen wir Herrn Kehr durch sein langes und erfülltes Leben begleiten. Ein Roman, der erst neugierig, dann traurig macht. Der tiefen Respekt für die Menschen, die pflegend tätig sind und allen, die sich in deren Obhut begeben, empfinden lässt. Der Autor leistete seinen Zivildienst in einem Pflegeheim und weiß sicherlich, wovon er schreibt.

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