Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

Panikattacken mit Happy End

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2016

Verlag

Wörterseh

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2016

Verlag

Wörterseh

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,2 cm

Gewicht

242 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03763-308-3

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Die Angst vor der Angst

Igelmanu66 aus Mülheim am 17.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Was, um Himmels willen, geschah mit mir? Die Farben des Himmels und der Bäume erschienen mir unerträglich grell, die Grillen zirpten nicht mehr melodisch, sie kreischten richtiggehend. Der Waldboden, der eben noch so gut nach Moos gerochen hatte, stank plötzlich nach Moder. Ich nahm alles wie durch einen Filter wahr, einen Filter, der die Umgebung nicht in ein angenehmes, weiches Licht tauchte, sondern die Bilder verzerrte. Eine Kälte, wie ich sie vorher nicht kannte, erfasste mich. Noch vor fünf Minuten war mir der Schweiß in Strömen heruntergelaufen, und jetzt hatte ich das Gefühl, in einem Eisblock zu stecken. Für einen Moment schien mein Herz stehen zu bleiben, doch dann begann es noch wilder zu rasen.« Silvia Aeschbach ist siebzehn, als sie die erste Panikattacke ihres Lebens vollkommen unvorbereitet trifft. Sie fühlt sich wie in einem Horrorfilm, glaubt zu sterben. Ein Erlebnis, das sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte zigfach wiederholen wird… Sehr viele Menschen leben so wie Silvia mit einer Angsterkrankung, etwa jeder fünfte leidet zumindest zeitweise unter Angstzuständen. Und die Dunkelziffer ist hoch, denn noch immer trauen sich viele nicht, über ihre Ängste zu reden. Oder sie versuchen es, versuchen bei einem Arzt Hilfe zu erhalten, doch dieser behandelt lediglich die Symptome und erkennt nicht die Ursache dahinter. In einer leicht zu lesenden, humorvollen und selbstironischen Art, schreibt Silvia über ihre Angst und ihr Leben mit ihr. Alles wirkt sehr ehrlich und offen, wer selber betroffen ist, erkennt sich an vielen Stellen wieder. Mir jedenfalls ging es so. Ich fand das Buch enorm berührend, ich konnte so gut nachfühlen, was Silvia empfand und gleichzeitig gingen mir beim Lesen so viele Situationen aus meinem eigenen Leben durch den Kopf, ich erinnerte mich an die ersten Attacken, die ich bereits als Kind erlebte, an all das, was danach kam… Ich glaube, ich könnte auch ein Buch füllen. Nur ohne Leonardo ;-) Jedenfalls bin ich sicher, dass es mir sehr geholfen hätte, wenn ich dieses Buch früher gelesen hätte. Als Betroffener erkennt man, dass man es schaffen kann, ein gutes und erfolgreiches Leben zu führen. Mit und trotz der Angst. Zusätzlich zu ihren eigenen Erlebnissen vermittelt Silvia viel Wissen rund um die Panik. Angefangen bei ganz allgemeinen Dingen wie dem Fakt, dass man Panik, im Gegensatz zur „normalen“ Angst, nicht durch Mut oder Willen überwinden kann. Es gibt medizinische Hintergrundinfos und einige interessante (oft auch unterhaltsame) Listen mit „Top Ten“, zum Beispiel die Top Ten der Symptome oder der Dinge, die man als Paniker wissen sollte. Sehr treffend auch die Liste der Sätze, die man während einer Panikattacke nicht hören will! Und schließlich Silvias persönliche Tipps – eine tolle Liste! Nun sind zum Glück die meisten Menschen nicht betroffen. Für sie wird dieses Buch sicher auch hilfreich sein, denn vermutlich können sie sich nicht vorstellen, was ein Paniker durchmacht. Womöglich glauben sie, dass sie jemandem mit einer Panikattacke helfen könnten, wenn sie ganz ruhig auf ihn einreden. Dass alles nur eine Frage der Beherrschung ist und sicher nicht so schlimm. Wer dieses Buch liest, wird hoffentlich mehr Verständnis entwickeln und darf sich im Gegenzug über die sehr selbstironischen Schilderungen amüsieren. Denn ganz ehrlich: Wenn man nicht selbst betroffen ist, ist so einiges wirklich unfreiwillig komisch. Fazit: Vielen Dank Silvia Aeschbach für dieses informative, ehrliche und mutmachende Buch! Sehr lesenswert für jeden, der selber unter Ängsten leidet und für jeden Interessierten.

Die Angst vor der Angst

Igelmanu66 aus Mülheim am 17.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Was, um Himmels willen, geschah mit mir? Die Farben des Himmels und der Bäume erschienen mir unerträglich grell, die Grillen zirpten nicht mehr melodisch, sie kreischten richtiggehend. Der Waldboden, der eben noch so gut nach Moos gerochen hatte, stank plötzlich nach Moder. Ich nahm alles wie durch einen Filter wahr, einen Filter, der die Umgebung nicht in ein angenehmes, weiches Licht tauchte, sondern die Bilder verzerrte. Eine Kälte, wie ich sie vorher nicht kannte, erfasste mich. Noch vor fünf Minuten war mir der Schweiß in Strömen heruntergelaufen, und jetzt hatte ich das Gefühl, in einem Eisblock zu stecken. Für einen Moment schien mein Herz stehen zu bleiben, doch dann begann es noch wilder zu rasen.« Silvia Aeschbach ist siebzehn, als sie die erste Panikattacke ihres Lebens vollkommen unvorbereitet trifft. Sie fühlt sich wie in einem Horrorfilm, glaubt zu sterben. Ein Erlebnis, das sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte zigfach wiederholen wird… Sehr viele Menschen leben so wie Silvia mit einer Angsterkrankung, etwa jeder fünfte leidet zumindest zeitweise unter Angstzuständen. Und die Dunkelziffer ist hoch, denn noch immer trauen sich viele nicht, über ihre Ängste zu reden. Oder sie versuchen es, versuchen bei einem Arzt Hilfe zu erhalten, doch dieser behandelt lediglich die Symptome und erkennt nicht die Ursache dahinter. In einer leicht zu lesenden, humorvollen und selbstironischen Art, schreibt Silvia über ihre Angst und ihr Leben mit ihr. Alles wirkt sehr ehrlich und offen, wer selber betroffen ist, erkennt sich an vielen Stellen wieder. Mir jedenfalls ging es so. Ich fand das Buch enorm berührend, ich konnte so gut nachfühlen, was Silvia empfand und gleichzeitig gingen mir beim Lesen so viele Situationen aus meinem eigenen Leben durch den Kopf, ich erinnerte mich an die ersten Attacken, die ich bereits als Kind erlebte, an all das, was danach kam… Ich glaube, ich könnte auch ein Buch füllen. Nur ohne Leonardo ;-) Jedenfalls bin ich sicher, dass es mir sehr geholfen hätte, wenn ich dieses Buch früher gelesen hätte. Als Betroffener erkennt man, dass man es schaffen kann, ein gutes und erfolgreiches Leben zu führen. Mit und trotz der Angst. Zusätzlich zu ihren eigenen Erlebnissen vermittelt Silvia viel Wissen rund um die Panik. Angefangen bei ganz allgemeinen Dingen wie dem Fakt, dass man Panik, im Gegensatz zur „normalen“ Angst, nicht durch Mut oder Willen überwinden kann. Es gibt medizinische Hintergrundinfos und einige interessante (oft auch unterhaltsame) Listen mit „Top Ten“, zum Beispiel die Top Ten der Symptome oder der Dinge, die man als Paniker wissen sollte. Sehr treffend auch die Liste der Sätze, die man während einer Panikattacke nicht hören will! Und schließlich Silvias persönliche Tipps – eine tolle Liste! Nun sind zum Glück die meisten Menschen nicht betroffen. Für sie wird dieses Buch sicher auch hilfreich sein, denn vermutlich können sie sich nicht vorstellen, was ein Paniker durchmacht. Womöglich glauben sie, dass sie jemandem mit einer Panikattacke helfen könnten, wenn sie ganz ruhig auf ihn einreden. Dass alles nur eine Frage der Beherrschung ist und sicher nicht so schlimm. Wer dieses Buch liest, wird hoffentlich mehr Verständnis entwickeln und darf sich im Gegenzug über die sehr selbstironischen Schilderungen amüsieren. Denn ganz ehrlich: Wenn man nicht selbst betroffen ist, ist so einiges wirklich unfreiwillig komisch. Fazit: Vielen Dank Silvia Aeschbach für dieses informative, ehrliche und mutmachende Buch! Sehr lesenswert für jeden, der selber unter Ängsten leidet und für jeden Interessierten.

Ja, genau so ist es!

peedee am 06.05.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Panikattacken kommen überfallsartig, verstören und verunsichern die Betroffenen nachhaltig. Sie führen häufig zu Vermeidungssituationen und vor allem zur „Angst vor der Angst“. Die Journalistin Silvia Aeschbach erzählt (mit Humor) von ihren eigenen Erfahrungen mit Panikattacken – und auch, was Leonardo DiCaprio damit zu tun hat. Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover, nicht nur durch seine Signalfarbe Rot, sondern auch durch die schreiende Frau aus den 1950ern und dem sehr aussergewöhnlichen Titel. Im Buchinnern überraschen mich die grossen Seitenränder und die eher kleine Schriftgrösse. Dies ist mein zweites Buch von Silvia Aeschbach, nach „Älterwerden für Anfängerinnen – willkommen im Klub!“, wo sie 14 Frauen im Alter von 43 bis 73 Jahren porträtiert hat. Ich war sehr auf dieses Buch mit dem witzigen Titel gespannt. Das Thema Panikattacken kenne ich aus eigener Erfahrung: Herzrasen, Ohnmachtsgefühle, Todesangst. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Panikattacke hatte, wusste ich ja nicht, dass das „nur“ eine Panikattacke war. Ich habe wirklich gedacht, ich hätte einen Herzinfarkt und müsste jetzt gleich sterben. Wer noch nie eine Panikattacke gehabt hat, wird das wahrscheinlich nicht verstehen, sondern denken, dass masslos übertrieben wird. Die Autorin hat sehr viele Dinge geschildert, die ich auch erlebt habe, inkl. den Vermeidungssituationen. „Angst wird zur Krankheit, wenn sie als Bedrohung auftritt, lange anhält, lähmt, zu Vermeidungsverhalten führt und im Alltag stark behindert.“ (S. 171) Es ist mutig, dass sich Frau Aeschbach so offen über ihre Panikattacken äussert. Ich finde es sehr wichtig, dass es Betroffene gibt, die sich öffentlich zu ihren Panikattacken bekennen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir hat gefallen, dass Humor (siehe Leonardo DiCaprio) miteingeflossen ist – auch bei diesem eher ernsten und trockenen Thema. Für mich ist Humor im Alltag sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist das Verständnis für diese Thematik in den letzten Jahren leicht gewachsen, wird aber trotzdem noch von vielen eher belächelt. Fazit: Ein sehr gutes Buch für Betroffene – sie sind nicht alleine. Aber auch sehr gut für Nicht-Betroffene – wer selbst noch nie an Panikattacken gelitten hat, wird das Gelesene vielleicht nicht wirklich nachvollziehen können, aber er/sie sollte akzeptieren, dass es Panikattacken gibt und die Betroffenen nicht einfach „spinnen“.

Ja, genau so ist es!

peedee am 06.05.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Panikattacken kommen überfallsartig, verstören und verunsichern die Betroffenen nachhaltig. Sie führen häufig zu Vermeidungssituationen und vor allem zur „Angst vor der Angst“. Die Journalistin Silvia Aeschbach erzählt (mit Humor) von ihren eigenen Erfahrungen mit Panikattacken – und auch, was Leonardo DiCaprio damit zu tun hat. Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover, nicht nur durch seine Signalfarbe Rot, sondern auch durch die schreiende Frau aus den 1950ern und dem sehr aussergewöhnlichen Titel. Im Buchinnern überraschen mich die grossen Seitenränder und die eher kleine Schriftgrösse. Dies ist mein zweites Buch von Silvia Aeschbach, nach „Älterwerden für Anfängerinnen – willkommen im Klub!“, wo sie 14 Frauen im Alter von 43 bis 73 Jahren porträtiert hat. Ich war sehr auf dieses Buch mit dem witzigen Titel gespannt. Das Thema Panikattacken kenne ich aus eigener Erfahrung: Herzrasen, Ohnmachtsgefühle, Todesangst. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Panikattacke hatte, wusste ich ja nicht, dass das „nur“ eine Panikattacke war. Ich habe wirklich gedacht, ich hätte einen Herzinfarkt und müsste jetzt gleich sterben. Wer noch nie eine Panikattacke gehabt hat, wird das wahrscheinlich nicht verstehen, sondern denken, dass masslos übertrieben wird. Die Autorin hat sehr viele Dinge geschildert, die ich auch erlebt habe, inkl. den Vermeidungssituationen. „Angst wird zur Krankheit, wenn sie als Bedrohung auftritt, lange anhält, lähmt, zu Vermeidungsverhalten führt und im Alltag stark behindert.“ (S. 171) Es ist mutig, dass sich Frau Aeschbach so offen über ihre Panikattacken äussert. Ich finde es sehr wichtig, dass es Betroffene gibt, die sich öffentlich zu ihren Panikattacken bekennen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir hat gefallen, dass Humor (siehe Leonardo DiCaprio) miteingeflossen ist – auch bei diesem eher ernsten und trockenen Thema. Für mich ist Humor im Alltag sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist das Verständnis für diese Thematik in den letzten Jahren leicht gewachsen, wird aber trotzdem noch von vielen eher belächelt. Fazit: Ein sehr gutes Buch für Betroffene – sie sind nicht alleine. Aber auch sehr gut für Nicht-Betroffene – wer selbst noch nie an Panikattacken gelitten hat, wird das Gelesene vielleicht nicht wirklich nachvollziehen können, aber er/sie sollte akzeptieren, dass es Panikattacken gibt und die Betroffenen nicht einfach „spinnen“.

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