Jane Austens Northanger Abbey

Roman. Jane Austen neu erzählt

Val McDermid

(6)
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Beschreibung

Northanger Abbey war der erste Roman den Jane Austen fertiggestellt hat. Veröffentlicht wurde er erst postum im Dezember 1817. In Austens Zeit waren "gothic novels" sehr beliebt. Northanger Abbey ist eine Parodie dieser Schauerromane, ein Entwicklungsroman und eine Liebesgeschichte. Die internationale Bestsellerautorin Val McDermid hat die Handlung liebevoll in die Neuzeit transferiert. Statt Pferdegespann fährt man nun Auto, Nachrichten kommen per SMS anstatt von Dienstboten gebracht zu werden … und statt klassischen Schauerromanen liest die Heldin Twilight. Mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil, einer Prise Humor und viel Spannung hat Val McDermid dem Klassiker Northanger Abbey einen ganz neuen Schliff verpasst, der beweist, dass die Romane von Jane Austen zeitlos sind.

"McDermids clevere und präzise Art zu schreiben, spiegelt Jane Austens Stil auf wunderschöne Art wieder." New York Times

"McDermid hat einen ganz eigenen, süffigen, vorsichtig-ironischen Ton gefunden." NDR Kultur

"McDermids beweist ihr großes Talent, weil sie es schafft, die Austen-Charaktere so frisch und modern darzustellen, dass man sich fühlt, als würde man es zum ersten Mal lesen. Jane Austen würde applaudieren."
Sunday Express

Die schottische Bestsellerautorin Val McDermid arbeitete als Journalistin und Bühnenautorin. Ihre psychologischen Krimis, für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt, dienten mehrfach als Filmvorlage. Val McDermid lebt mit ihrem Sohn und ihrer Lebensgefährtin im Nordosten Englands.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 12.06.2017
Verlag HarperCollins
Seitenzahl 320
Maße (H) 18,5/12,3/3 cm
Gewicht 312 g
Auflage 1
Übersetzer Doris Styron
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-097-5

Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Noch eine wundervolle Erzählung - sehr frei an Jane Austen angelehnt. Wer die Original-Geschichte kennt, wird beim Lesen großartig unterhalten.

Nicht wirklich schlecht aber: Leider nicht so überzeugend wie erhofft

Selina Thiel, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Als Fan von Jane Austens Werken, der sich erst kürzlich das "Original" (Deutsche Übersetzung) zu Gemüte geführt hat, bin ich etwas enttäusch von dieser Adaption des schon im original lustig gestalteten Klassikers. Ich war zwar bereits zu Beginn skeptisch, wähnte mich aber in Sicherheit, da ich den Titel weniger als romantischen Roman, sondern mehr als geschriebene Komödie betrachtete. Doch trotz (fast schon zu) reichlich vorhandener Komik, konnte ich keinen rechten Spaß an dem Buch haben. Man muss Val McDermid zugute halten, dass die Vorlage Northanger Abbey von Jane Austen auf jeder Seite deutlich erkennbar ist. Nicht nur, weil die Charaktere exakt das gleiche Alter aufweisen (auch wenn mir in dieser Hinsicht die Heiratsabsichten für die heutige Zeit doch etwas übertrieben vorkamen), sondern auch viele Charaktereigenschaften, die schon in der Vorlage wichtig waren, hier aufgegriffen und teilweise überspitzt dargestellt werden. Diese beiden Punkte, die zwar auch ein beträchtlicher Pluspunkt sind - was will man mit einer Adaption, in der man das Original so gar nicht wiedererkennt? - sind leider auch Argumente, die mich von einer ausdrücklichen Empfehlung an alle Fans der Austen-Bücher abhalten. Die Charaktere sind noch extremer, als die bereits recht extremen Charaktere des Originals. So ist Catherine für die heutige Zeit mit ihren 17 Jahren äußerst naiv, fast noch naiver als das Mädchen im 19ten Jahrhundert dargestellt wurde, vor allem im Verhältnis zu den Ansichten und Möglichkeiten des 21ten Jahrhunderts, die eigentlich eine solch übertriebene Fantasie und Naivität einschränken sollten. Die Antagonisten sind noch wesentlich schneller ersichtlich als "Böse" zu durchschauen und auch wenn manche Punkte fast schon erschreckend realistisch wirkten, so waren manche doch - auch im Bestreben, dem Original möglichst nahe zu kommen - völlig abwegig und an den Haaren herbeigezogen. Auch die Sprache ist hin und wieder ein wenig zu flach, das Buch wirkt eher wie ein Jugendroman für 14-16 jährige Mädchen und nicht wie ein Romantik-Roman für (junge) erwachsene Austen-Fans. Trotz der etwas harschen Kritik, ist das Buch nicht schlecht! Für junge Mädchen, die sich eventuell an Austen herantasten wollen, Fans, die nicht erwarten, dass alles wirklich auf logische Weise in das 21te Jahrhundert übertragen wurde und Jene, die wirklich gerne romantische Komödien mit vielen Fettnäpfchen und einer Menge Naivität lesen, ist das Buch durchaus zu empfehlen. Es ist unterhaltsam und lustig, wenn man es nicht immer mit dem Original vergleicht (was ich vielleicht nicht hätte tun sollen). Doch für überzeugte Austen-Fans, die eine schlüssige und für erwachsene geeignete, nicht ganz so übertriebene, Adaption erwarten, ist dieser Roman leider nicht zu empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Eine Neuauflage des Klassikers von Jane Austen
von Sonja Birgmann aus Linz, Lentia am 14.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wer das Original von Jane Austen kennt, der weiß dass die Hauptfigur eine wilde Fantasie hat. Val McDermid spinnt aus dem Klassiker einen neuen, spannenden Thriller für Jugendliche, bleibt aber beim Thema. Lesen kann gefährlich sein! Besonders wenn man eine übermütige Fantasie hat und hinter jeder Ecke ein Verbrechen vermutet. ... Wer das Original von Jane Austen kennt, der weiß dass die Hauptfigur eine wilde Fantasie hat. Val McDermid spinnt aus dem Klassiker einen neuen, spannenden Thriller für Jugendliche, bleibt aber beim Thema. Lesen kann gefährlich sein! Besonders wenn man eine übermütige Fantasie hat und hinter jeder Ecke ein Verbrechen vermutet. Das Original gefällt mir zwar besser, aber als Zuglektüre ist diese Neuverfassung von Northhanger Abbey auf jeden Fall geeignet. !

Die Kombination konnte mich nicht überzeugen
von BeaSwissgirl aus Fahrni am 05.07.2017
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Vorab möchte ich sagen, dass ich das Original nicht kenne und das Ganze in der gekürzten Hörbuchfassung gehört habe. Die Sprecherin macht ihren Job wirklich gut, ich habe ihrer angenehmen Stimme gerne gelauscht und sie passt auch perfekt zum Stil der Geschichte. Ich habe ... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Vorab möchte ich sagen, dass ich das Original nicht kenne und das Ganze in der gekürzten Hörbuchfassung gehört habe. Die Sprecherin macht ihren Job wirklich gut, ich habe ihrer angenehmen Stimme gerne gelauscht und sie passt auch perfekt zum Stil der Geschichte. Ich habe noch kein Buch von Val McDermid gelesen hier spürt man aber ganz klar diesen gewissen Jane Austen Touch, was mir persönlich unheimlich gut gefallen hat. Cat, die Hauptprotagonistin ist ganz gut gezeichnet und ich mochte sie schon wegen ihrer Begeisterung für Bücher unheimlich gerne. Sehr oft handelt sie natürlich total naiv und unüberlegt, aber das störte mich nicht weil es einfach zu ihrem Charakter passt und so sein muss ;) Die weiteren Personen sind ansonsten ganz nett, je nachdem mehr oder weniger sympathisch, aber insgesamt wirken sie doch eher unausgereift und eine Spur zu blass. Die Sprecherin, die Idee, und der Schreibstil haben mir wirklich gut gefallen. Allerdings empfand ich die Umsetzung als misslungen, denn diese ganze Kombination aus Moderne und Jane Austen Stil wirkte einfach sehr konstruiert, zu gewollt, unharmonisch und nicht authentisch. Eine ganz nette Geschichte leider konnte mich aber dieser Zeitepochen- Mix nicht überzeugen. 3,5 Sterne

Leider eine Bauchlandung
von Dodo am 06.02.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Für Catherine Morland war es eine Quelle ständiger Enttäuschung, dass ihr eigenes Leben der Welt in ihren Büchern nicht ähnlicher war." Mit diesem Satz beginnt Val McDermids Neuadaption von Jane Austens "Northanger Abbey". Im Auftrag vom Harper Collins Verlag wurde damit der erste von sechs Versuchen, einen altbekannten Aust... "Für Catherine Morland war es eine Quelle ständiger Enttäuschung, dass ihr eigenes Leben der Welt in ihren Büchern nicht ähnlicher war." Mit diesem Satz beginnt Val McDermids Neuadaption von Jane Austens "Northanger Abbey". Im Auftrag vom Harper Collins Verlag wurde damit der erste von sechs Versuchen, einen altbekannten Austen-Roman im neuen Gewand zu präsentieren, von Doris Styron ins Deutsche übersetzt. Leider geht McDermids Version nicht auf. Sie überträgt die Geschichte Szene für Szene sklavisch ins 21ste Jahrhundert. Für den "modernen" Anstrich sollen Facebook, Twitter und Co gewürzt mit Jugendjargon sorgen. Ab gesehen davon, dass das inflationäre Verwenden von Ausdrücken wie "total", "cool" oder "simsen" mit der Zeit nerven, kann die Handlung nicht eins zu eins wegen der Gefahr von Unglaubwürdigkeit übernommen werden. Keine 17jährige glaubt heutzutage bei noch so blühender Fantasie an real existierende Vampire. Ab gesehen davon, dass Eltern wohl kaum ihre Tochter mit ihnen völlig Unbekannten verreisen lassen würden, auch wenn gemeinsame Freunde für deren Reputation bürgen. Das passt nicht und wirkt unnötig konstruiert. Eine Entkernung auf das Grundgerüst der Handlung wäre wahrscheinlich passender gewesen. Eine eigenständige Kreation, die die Handschrift von Austen noch durchblitzen lässt, könnte funktionieren. Natürlich sind die Vorgaben des Verlages nicht bekannt, in denen sich McDermid bewegen musste. Es gehört trotz allem viel Mut dazu, sich auf so ein Projekt einzulassen, bei dem die Gefahr einer tatsächlich eingetreten Bauchlandung sehr groß ist.


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