Der Tag, an dem wir dich vergaßen

Der Tag, an dem wir dich vergaßen

Roman

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Beschreibung

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden - zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …

"Ein absoluter Pageturner und ein Muss für alle Mystery-Fans!"
Library Journal

"Kraftvoll und aufregend."
Booklist

Diane Chamberlain ist in Plainfield, New Jersey, geboren und aufgewachsen. Vor ihrer Karriere als Schriftstellerin arbeitete sie als medizinische Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin. Bisher sind 16 Romane von ihr erschienen. Diane Chamberlain hat drei erwachsene Stieftöchter, einen Enkelsohn und zwei Shelties, die immer dann mit ihr spielen wollen, wenn ihr gerade eine großartige Idee für ein neues Buch gekommen ist.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    08.05.2017

  • Verlag HarperCollins
  • Seitenzahl

    400

  • Maße (L/B/H)

    21,6/13,9/4 cm

  • Gewicht

    507 g

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    08.05.2017

  • Verlag HarperCollins
  • Seitenzahl

    400

  • Maße (L/B/H)

    21,6/13,9/4 cm

  • Gewicht

    507 g

  • Auflage

    1

  • Originaltitel The Silent Sister
  • Übersetzer

    Marion Ahl

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-95967-085-2

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4.7

10 Bewertungen

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Familiärer Spannungsroman voller Geheimnisse und Musik

NiWa am 26.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rileys Vater ist gestorben und sie kehrt nach North Carolina zurück, um sich um den Nachlass zu kümmern. Nach wie vor leidet die Familie unter dem Selbstmord ihrer Schwester vor 20 Jahren, selbst als nur mehr Riley und ihr Bruder übrig sind. Beim Ausräumen findet sie einen Karton voller Zeitungsausschnitte und ist schockiert. Kann es sein, dass ihre Schwester am Leben ist? "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" ist eine Familiengeschichte mit sacht ausgeprägtem Krimihauch, sodass ich sie als sanften Spannungsroman bezeichne. Riley kümmert sich um den Nachlass ihres Vaters. Von ihrer einst glücklichen Familie sind nur mehr sie und ihr Bruder übrig geblieben. Die ältere Schwester ging in den Freitod, die Mutter starb einige Jahre später und nun hat das Leben ihres Vaters ein Ende gefunden. Traurig und verstört macht sich Riley an ihre Aufgabe, und kommt nach einer schockierenden Entdeckung ins Grübeln, ob der Selbstmord ihrer Schwester der Wahrheit entspricht. Hauptfigur Riley fühlt sich einsam. Ihr kriegsversehrter Bruder ist keine Hilfe, und sie kümmert sich allein um die Hinterlassenschaft. Dabei kommt sie manchen Eigenheiten und heimlichen Eskapaden ihres Vaters auf die Spur, wobei sich darunter ein großes Geheimnis versteckt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Rileys ältere Schwester, die sich vor 20 Jahren das Leben nahm. Sie war von klein auf eine begnadete Geigerin, die dem Anschein nach dem Druck des frühen Erfolgs nicht standgehalten hat. Riley selbst war zu jung, um sich an sie zu erinnern. In der Gegenwart breitet sich das Leben ihrer Schwester vor ihr aus. Neben Rileys Perspektive schwenkt Autorin Diane Chamberlain in die Vergangenheit, wo ihre Schwester Lisa den Bogen spannt und im Scheinwerferlicht die Geige schwingt. Diese Rückblicke fand ich aufschlussreich, exzellent eingeflochten und sie heizen das Lesevergnügen an. Ich fragte mich ständig, was die musikbegeisterte Lisa in den Selbstmord trieb beziehungsweise wie die Ereignisse von damals und heute zusammenfinden. Die Musik ist ein wichtiges Element in diesem Roman, das für mich - als leidig Musikinteressierte - überhand nahm. Die damit verbundenen Emotionen, die Begeisterung, Lisas Drang aus ihrem Instrument das Äußerste zu holen, fand ich ausgezeichnet dargestellt, hat mich aber nur bedingt interessiert. Viel spannender fand ich Rileys Part und wie sie das Puzzle um das Familiengeheimnis zusammensetzt. Diane Chamberlain hat sich eine gute Geschichte überlegt, die meinem Empfinden nach rund und schlüssig ineinandergreift. Obwohl die Handlung und das Grundmuster für einen spannungsvollen Thriller reichen, ist die Autorin nah am familiären Geschehen, den Verstrickungen und Verflechtungen geblieben. Aufs Ganze gesehen ist sie ohne überzogene Zuspitzungen ausgekommen. Sie hat ein authentisch wirkendes Bild kreiert. Mir hat diese unaufgeregte Herangehensweise imponiert, weil sich im Endeffekt eine einnehmende, teils traurige Familiengeschichte ergibt. Diane Chamberlain hat mit "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" einen einnehmenden Roman geschrieben. Die verzwickten Andeutungen, die feinen Details, Zweifel, Ängste und Sorgen hat sie wunderbar fesselnd eingestreut, sodass ich von der Geschichte gepackt war.

Familiärer Spannungsroman voller Geheimnisse und Musik

NiWa am 26.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rileys Vater ist gestorben und sie kehrt nach North Carolina zurück, um sich um den Nachlass zu kümmern. Nach wie vor leidet die Familie unter dem Selbstmord ihrer Schwester vor 20 Jahren, selbst als nur mehr Riley und ihr Bruder übrig sind. Beim Ausräumen findet sie einen Karton voller Zeitungsausschnitte und ist schockiert. Kann es sein, dass ihre Schwester am Leben ist? "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" ist eine Familiengeschichte mit sacht ausgeprägtem Krimihauch, sodass ich sie als sanften Spannungsroman bezeichne. Riley kümmert sich um den Nachlass ihres Vaters. Von ihrer einst glücklichen Familie sind nur mehr sie und ihr Bruder übrig geblieben. Die ältere Schwester ging in den Freitod, die Mutter starb einige Jahre später und nun hat das Leben ihres Vaters ein Ende gefunden. Traurig und verstört macht sich Riley an ihre Aufgabe, und kommt nach einer schockierenden Entdeckung ins Grübeln, ob der Selbstmord ihrer Schwester der Wahrheit entspricht. Hauptfigur Riley fühlt sich einsam. Ihr kriegsversehrter Bruder ist keine Hilfe, und sie kümmert sich allein um die Hinterlassenschaft. Dabei kommt sie manchen Eigenheiten und heimlichen Eskapaden ihres Vaters auf die Spur, wobei sich darunter ein großes Geheimnis versteckt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Rileys ältere Schwester, die sich vor 20 Jahren das Leben nahm. Sie war von klein auf eine begnadete Geigerin, die dem Anschein nach dem Druck des frühen Erfolgs nicht standgehalten hat. Riley selbst war zu jung, um sich an sie zu erinnern. In der Gegenwart breitet sich das Leben ihrer Schwester vor ihr aus. Neben Rileys Perspektive schwenkt Autorin Diane Chamberlain in die Vergangenheit, wo ihre Schwester Lisa den Bogen spannt und im Scheinwerferlicht die Geige schwingt. Diese Rückblicke fand ich aufschlussreich, exzellent eingeflochten und sie heizen das Lesevergnügen an. Ich fragte mich ständig, was die musikbegeisterte Lisa in den Selbstmord trieb beziehungsweise wie die Ereignisse von damals und heute zusammenfinden. Die Musik ist ein wichtiges Element in diesem Roman, das für mich - als leidig Musikinteressierte - überhand nahm. Die damit verbundenen Emotionen, die Begeisterung, Lisas Drang aus ihrem Instrument das Äußerste zu holen, fand ich ausgezeichnet dargestellt, hat mich aber nur bedingt interessiert. Viel spannender fand ich Rileys Part und wie sie das Puzzle um das Familiengeheimnis zusammensetzt. Diane Chamberlain hat sich eine gute Geschichte überlegt, die meinem Empfinden nach rund und schlüssig ineinandergreift. Obwohl die Handlung und das Grundmuster für einen spannungsvollen Thriller reichen, ist die Autorin nah am familiären Geschehen, den Verstrickungen und Verflechtungen geblieben. Aufs Ganze gesehen ist sie ohne überzogene Zuspitzungen ausgekommen. Sie hat ein authentisch wirkendes Bild kreiert. Mir hat diese unaufgeregte Herangehensweise imponiert, weil sich im Endeffekt eine einnehmende, teils traurige Familiengeschichte ergibt. Diane Chamberlain hat mit "Der Tag, an dem wir dich vergaßen" einen einnehmenden Roman geschrieben. Die verzwickten Andeutungen, die feinen Details, Zweifel, Ängste und Sorgen hat sie wunderbar fesselnd eingestreut, sodass ich von der Geschichte gepackt war.

Geheimnisse einer Familientragödie

Bewertung aus Gundelfingen am 14.06.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin auch bei Lovelybooks auf dieses Buch gestoßen. Ich habe dann über netgalley ein Reziexemplar erhalten. Der Titel und der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Und ich muss sagen, ich bin sehr glücklich, dieses Buch gelesen zu haben. Von Anfang an hat es mich gefesselt und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Die ganze Geschichte hat in sich einen roten Faden, die Spannung wird immer aufrecht erhalten. Riley war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihr Bruder dagegen, ein Eigenbrödler und leider auch zum Schluss nie ganz integriert und sympathisch (hier hätte ich mir doch gewünscht, dass er auf irgendeine Art und Weise wieder zur Familie findet oder mit sich selbst ins Reine kommt). Alle Charaktere werden sehr realistisch dargestellt, alle haben ihrer Macken und Eigenheiten. Während Riley durch die Haushaltsauflösung nach dem Tod des Vater immer tiefer in die Familiengeschichte (-Tragödie) eintaucht und auf immer mehr Geheimnisse und Ungereimtheiten stößt, wird parallel dazu die Geschichte von Lisa erzählt (die Zeitsprünge hierzu sind gekonnt in die Geschichte eingearbeitet und man verliert auch dadurch nicht den roten Faden). Ich war bewegt von der Tragödie der Geschichte und habe mich dann auch im Nachhinein gefragt, ob es hätte anders laufen können. Hier stellt sich natürlich auch die Frage von Opfer und Täter. Ohne viel von der Geschichte Preis zu geben: Wann ist das Opfer Täter und welche Strafe ist wirklich gerechtfertigt? Wären die einzelnen Personen mit der Wahrheit vielleicht besser davon gekommen? Wieviel Lüge hält ein Leben aus und wann bricht das Kartenhaus aus Lügen in sich zusammen? Man weiß es leider nicht. Auf jeden Fall konnte ich alle Handlungsweisen nachvollziehen und habe mit den einzelnen Personen mitgelitten. Fazit: klare Leseempfehlung und momentan das beste Buch für mich

Geheimnisse einer Familientragödie

Bewertung aus Gundelfingen am 14.06.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin auch bei Lovelybooks auf dieses Buch gestoßen. Ich habe dann über netgalley ein Reziexemplar erhalten. Der Titel und der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Und ich muss sagen, ich bin sehr glücklich, dieses Buch gelesen zu haben. Von Anfang an hat es mich gefesselt und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Die ganze Geschichte hat in sich einen roten Faden, die Spannung wird immer aufrecht erhalten. Riley war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihr Bruder dagegen, ein Eigenbrödler und leider auch zum Schluss nie ganz integriert und sympathisch (hier hätte ich mir doch gewünscht, dass er auf irgendeine Art und Weise wieder zur Familie findet oder mit sich selbst ins Reine kommt). Alle Charaktere werden sehr realistisch dargestellt, alle haben ihrer Macken und Eigenheiten. Während Riley durch die Haushaltsauflösung nach dem Tod des Vater immer tiefer in die Familiengeschichte (-Tragödie) eintaucht und auf immer mehr Geheimnisse und Ungereimtheiten stößt, wird parallel dazu die Geschichte von Lisa erzählt (die Zeitsprünge hierzu sind gekonnt in die Geschichte eingearbeitet und man verliert auch dadurch nicht den roten Faden). Ich war bewegt von der Tragödie der Geschichte und habe mich dann auch im Nachhinein gefragt, ob es hätte anders laufen können. Hier stellt sich natürlich auch die Frage von Opfer und Täter. Ohne viel von der Geschichte Preis zu geben: Wann ist das Opfer Täter und welche Strafe ist wirklich gerechtfertigt? Wären die einzelnen Personen mit der Wahrheit vielleicht besser davon gekommen? Wieviel Lüge hält ein Leben aus und wann bricht das Kartenhaus aus Lügen in sich zusammen? Man weiß es leider nicht. Auf jeden Fall konnte ich alle Handlungsweisen nachvollziehen und habe mit den einzelnen Personen mitgelitten. Fazit: klare Leseempfehlung und momentan das beste Buch für mich

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