Tödliches Treibgut

Kriminalroman

DCI Jim Daley Band 1

Denzil Meyrick

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Beschreibung

Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, ein entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich DCI Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist, dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben ...

"Breit angelegte Kriminalgeschichte, spannend und unterhaltsam zugleich." Buchkultur

",Tödliches Treibgut' von Denzil Meyrick überzeugt vor allem durch die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Beides nimmt breiten Raum ein. Die raue Schönheit der westschottischen Küste zieht rasch in ihren Bann. Man wandert zwischen Klippen umher und wird ordentlich durchgepustet, um sich hinterher im örtlichen Pub ein wärmendes Getränk zu gönnen." Aachener Nachrichten

"Fesselnd und mitreißend ..." The Wall Street Journal

"Die richtige Prise Authenzität ... ein packender Stil ... höchst beachtlich." The Herald

"Meyrick versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen und noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen." Scots Magazine

"Denzil Meyrick wird bald in einem Atemzug mit Alex Gray, Denise Mina und Stuart MacBride genannt. Sehr beeindruckend." Lennox Herald

Produktdetails

Verkaufsrang 48387
Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 08.05.2017
Verlag HarperCollins
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Dateigröße 1955 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783959676649

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Tolle Charaktere, zu viele Wiederholungen

Bücher in meiner Hand am 02.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

In "Tödliches Treibgut" ermittelt DCI Jim Daley, den ich in der Kurzgeschichte "Die Mädchen von Strathclyde" kennen gelernt habe. Bekannte Figuren davon sind auch viele Jahre später wieder mit dabei. So wurde aus den beiden Polizeischülern Brian Scott und Jim Daley erfolgreiche Polizisten. Jim Daley hat nun einen höheren Dienstgrad als Brian, aber das hält ihre Freundschaft aus. Brian fühlt sich wohl damit, er mag gar nicht aufsteigen, hat nur - genau wie Jim - Angst, dass sie eines Tages nicht mehr im gleichen Team ermitteln könnten. Sie verstehen sich blind, obwohl sie sehr gegensätzlich sind. Jims Angebetete Liz ist mittlerweile seit Jahren seine Frau, in der Ehe kriselt es. Natürlich trägt Jims unplanbare Arbeitszeit bei der Polizei Mitschuld, aber zu seinem Leidwesen ist Liz nicht immer treu und verbringt mehr Zeit mit anderen Männern als mit ihm. John Donalds ist erneut Jims oberster Vorgesetzter. Mit der Zeit haben sie jedoch einen Weg gefunden einander möglichst aus dem Weg zu gehen. Um im ersten Band die Beziehungen besser zu verstehen, empfehle ich jedem die Vorgeschichte zu lesen. 200km von Glasgow entfernt, in einem kleinen Fischerdorf, wurde eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Kinloch fordert Hilfe an, und Jim übernimmt. Jim wird vom dortigen Dienststellenleiter nicht mit offenen Armen empfangen. Doch die Polizisten vertrauen Jim und arbeiten gut unter seiner Leitung. Leider ist es im Dorf nicht so einfach wie auf dem Polizeiposten, denn in Kinloch kennt jeder jeden und jeder weiss alles und noch viel mehr. Jetzt liegt es am Team von Jim mehr über die Leiche herauszufinden. Die Zeit eilt, weil es nicht bei dem einem Todesfall bleibt - daraus entspinnt sich eine weit verzweigte und verzwickte Korruptions- und Drogengeschichte. Bis zum dramatischen Finale vergeht viel Zeit, in der die toll gezeichneten Charaktere wie Jim viel Raum bekommen. Zuviel Platz nehmen leider die immer wieder erwähnten schlecht sitzenden Hosen und Figurprobleme von Jim ein. Um unzählig viele Seiten könnte man das Buch kürzen, wenn der Autor die ewigen "Aye"' und "Sohn" sowie "Söhnchen", die gefühlt bei jedem zweiten Satz vorne oder hinten anstehen, weglässt. Der Autor wollte wohl möglichst viel lokalen Slang einbringen, aber der Schuss geht nach hinten los, diese Platzhalter stören den Lesefluss und sind schlichtweg nichtssagend. Ebenfalls auf den Geist ging mir Liz oberflächliche und vergnügungssüchtige Art. Nach dem einen Streitgespräch mit Jim scheint ihr, zumindest vorläufig, einzuleuchten, dass seine Worte etwas Wahres beinhalten. Sehr negativ empfinde ich den Cliffhanger am Schluss - um den ersten Band und alle Taten darin komplett abzuschliessen, wird man somit fast gezwungen den zweiten Band zu lesen. Positiv aber bleiben mir neben Jim auch der junge Polizist Archie Fraser und Annie aus dem Hotel in bester Erinnerung. Die Beschreibung seiner Figuren hat der Autor wirklich gut gemeistert und der Krimi ist dadurch lesenswert trotz seiner vielen Schwächen. Fazit: Eigentlich eine gute Kriminalgeschichte, die durch zu viele Nebensächlichkeiten und Wortwiederholungen langatmig wird. Dazu ein fieser Chliffhanger und deshalb nur 3 Punkte.

3/5

Tolle Charaktere, zu viele Wiederholungen

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In "Tödliches Treibgut" ermittelt DCI Jim Daley, den ich in der Kurzgeschichte "Die Mädchen von Strathclyde" kennen gelernt habe. Bekannte Figuren davon sind auch viele Jahre später wieder mit dabei. So wurde aus den beiden Polizeischülern Brian Scott und Jim Daley erfolgreiche Polizisten. Jim Daley hat nun einen höheren Dienstgrad als Brian, aber das hält ihre Freundschaft aus. Brian fühlt sich wohl damit, er mag gar nicht aufsteigen, hat nur - genau wie Jim - Angst, dass sie eines Tages nicht mehr im gleichen Team ermitteln könnten. Sie verstehen sich blind, obwohl sie sehr gegensätzlich sind. Jims Angebetete Liz ist mittlerweile seit Jahren seine Frau, in der Ehe kriselt es. Natürlich trägt Jims unplanbare Arbeitszeit bei der Polizei Mitschuld, aber zu seinem Leidwesen ist Liz nicht immer treu und verbringt mehr Zeit mit anderen Männern als mit ihm. John Donalds ist erneut Jims oberster Vorgesetzter. Mit der Zeit haben sie jedoch einen Weg gefunden einander möglichst aus dem Weg zu gehen. Um im ersten Band die Beziehungen besser zu verstehen, empfehle ich jedem die Vorgeschichte zu lesen. 200km von Glasgow entfernt, in einem kleinen Fischerdorf, wurde eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Kinloch fordert Hilfe an, und Jim übernimmt. Jim wird vom dortigen Dienststellenleiter nicht mit offenen Armen empfangen. Doch die Polizisten vertrauen Jim und arbeiten gut unter seiner Leitung. Leider ist es im Dorf nicht so einfach wie auf dem Polizeiposten, denn in Kinloch kennt jeder jeden und jeder weiss alles und noch viel mehr. Jetzt liegt es am Team von Jim mehr über die Leiche herauszufinden. Die Zeit eilt, weil es nicht bei dem einem Todesfall bleibt - daraus entspinnt sich eine weit verzweigte und verzwickte Korruptions- und Drogengeschichte. Bis zum dramatischen Finale vergeht viel Zeit, in der die toll gezeichneten Charaktere wie Jim viel Raum bekommen. Zuviel Platz nehmen leider die immer wieder erwähnten schlecht sitzenden Hosen und Figurprobleme von Jim ein. Um unzählig viele Seiten könnte man das Buch kürzen, wenn der Autor die ewigen "Aye"' und "Sohn" sowie "Söhnchen", die gefühlt bei jedem zweiten Satz vorne oder hinten anstehen, weglässt. Der Autor wollte wohl möglichst viel lokalen Slang einbringen, aber der Schuss geht nach hinten los, diese Platzhalter stören den Lesefluss und sind schlichtweg nichtssagend. Ebenfalls auf den Geist ging mir Liz oberflächliche und vergnügungssüchtige Art. Nach dem einen Streitgespräch mit Jim scheint ihr, zumindest vorläufig, einzuleuchten, dass seine Worte etwas Wahres beinhalten. Sehr negativ empfinde ich den Cliffhanger am Schluss - um den ersten Band und alle Taten darin komplett abzuschliessen, wird man somit fast gezwungen den zweiten Band zu lesen. Positiv aber bleiben mir neben Jim auch der junge Polizist Archie Fraser und Annie aus dem Hotel in bester Erinnerung. Die Beschreibung seiner Figuren hat der Autor wirklich gut gemeistert und der Krimi ist dadurch lesenswert trotz seiner vielen Schwächen. Fazit: Eigentlich eine gute Kriminalgeschichte, die durch zu viele Nebensächlichkeiten und Wortwiederholungen langatmig wird. Dazu ein fieser Chliffhanger und deshalb nur 3 Punkte.

3/5

Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt

Eine Kundin/ein Kunde aus Gundelfingen am 26.06.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe ein Reziexemplar vom Verlag über netgalley erhalten. Ich habe mich riesig gefreut, da ich von dem Autor schon das Prequel "Die Mädchen von Strathclyde" gelesen habe. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zu Anfangs war ich Feuer und Flamme und habe das Buch verschlungen. Mit der Zeit jedoch ging mir der Schreibstil wirklich auf die Nerven. Dem Autor sei zugute zu halten, dass er dadurch vielleicht die Dialekte und Eigenheiten der einzelnen Charaktere verdeutlichen wollte. Aber in jedem zweiten Satz "aye" oder ähnliches, das hat bei mir einfach den Lesefluss gehemmt. Die Story an sich fand ich sehr interessant. Daher schade, dass es mich wirklich genervt hat. Ich bin auch nicht unbedingt ein Gegner von Alkohol, aber das war mir doch etwas zuviel. Ich hoffe, die Leute dort trinken nicht soviel wie im Buch! Zudem war mir relativ schnell klar, wer der Mörder sein musste. Auch das war sehr Schade gegen Schluss. Vielleicht wäre das Buch besser ein Film geworden, die Atmosphäre und die Dialekte könnte ich mir hier besser vorstellen. Mein Fazit: Wer sich durch die Dialoge und Gespräche nicht gestört fühlt, kann hier einen schönen Roman lesen. Leider jedoch nichts für mich.

3/5

Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt

Eine Kundin/ein Kunde aus Gundelfingen am 26.06.2017
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Ich habe ein Reziexemplar vom Verlag über netgalley erhalten. Ich habe mich riesig gefreut, da ich von dem Autor schon das Prequel "Die Mädchen von Strathclyde" gelesen habe. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zu Anfangs war ich Feuer und Flamme und habe das Buch verschlungen. Mit der Zeit jedoch ging mir der Schreibstil wirklich auf die Nerven. Dem Autor sei zugute zu halten, dass er dadurch vielleicht die Dialekte und Eigenheiten der einzelnen Charaktere verdeutlichen wollte. Aber in jedem zweiten Satz "aye" oder ähnliches, das hat bei mir einfach den Lesefluss gehemmt. Die Story an sich fand ich sehr interessant. Daher schade, dass es mich wirklich genervt hat. Ich bin auch nicht unbedingt ein Gegner von Alkohol, aber das war mir doch etwas zuviel. Ich hoffe, die Leute dort trinken nicht soviel wie im Buch! Zudem war mir relativ schnell klar, wer der Mörder sein musste. Auch das war sehr Schade gegen Schluss. Vielleicht wäre das Buch besser ein Film geworden, die Atmosphäre und die Dialekte könnte ich mir hier besser vorstellen. Mein Fazit: Wer sich durch die Dialoge und Gespräche nicht gestört fühlt, kann hier einen schönen Roman lesen. Leider jedoch nichts für mich.

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Guter Schottland-Krimi

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Der Krimi hat mir gut gefallen, er entwickelt mit der Zeit einen immer stärkeren Sog. Einerseits menschelt es zum Teil gewaltig, andrerseits ist Spannung garantiert bis zum Schluss! Für alle Schottland-Fans eine gute Urlaubslektüre.
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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Auftakt einer spannenden Krimiserie mit viel Atmosphäre, einem Maß an Brutalität und schottischen Sarkasmus. Ich würde Jim Daley gerne mal treffen!
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