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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2017

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

310

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2,7 cm

Gewicht

381 g

Beschreibung

Rezension

»Van Booy schreibt wie Hemingway, nur mit mehr Herz.«
New Hampshire Public Radio

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2017

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

310

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2,7 cm

Gewicht

381 g

Auflage

1

Originaltitel

Father's Day

Übersetzer

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-17699-2

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Harveys Vatertagsgeschenke

orfe1975 am 20.07.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cover: ------------------- Das Bild eines kleinen Mädchens, das seine Hand schützend in die eines Mannes mit kaputten Jeans legt, rührt bereits beim ersten Anblick. Da der Kopf des Mädchens nur halb, der des Mannes gar nicht zu sehen ist, macht das Bild gleich neugierig und passt sehr gut zum beschriebenen Inhalt einer Vater-Tochter-Geschichte. Das Buch als Hardcover mit Schutzumschlag liegt gut in der Hand. Von der Gestaltung her definitiv ein Grund, in der Buchhandlung aufmerksam zu werden. Inhalt: ----------- Harvey wächst sehr behütet bei Ihren Eltern auf. Ihr Vater ist Juwelier und es fehlt ihr an nichts. Zufällig erfährt sie von Jason, dem Bruder ihres Vaters, der ein böser Mensch sein soll, weil er jemand blind geprügelt hat. Doch ihr Vater sagt auch, dass er seine Gründe hatte und ein gutes Herz. Als Harvey sieben ist, sterben ihre Eltern bei einem Unfall. So kommt sie zu Jason, der von der Sozialarbeiten ausfindig gemacht wurde. Obwohl sich dieser anfangs wehrt, nimmt er sich doch Harvey an und Jahr für Jahr wachsen die beiden zusammen. Mein Eindruck: ------------------------ Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hinein gekommen. Harvey ist ein aufgewecktes Mädchen, das sehr gut beobachten kann. Der Schreibstil ist trotz der schweren Kost sehr poetisch und man ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich ein Zitat vom Anfang der Geschichte, als Harvey sieht, wie eine junge Frau im Geschäft ihres Vaters eine Kette anprobiert: "Die goldenen Kette wurde der Frau auf einem roten Kissen gereicht, so wie Harvey es in der Kirche gesehen hatte. Ihre Mutter sagte, die Leute kauften zu Weihnachten gerne goldene Kreuze, weil Jesus am Kreuz gestorben war. Harvey hatte einmal ein Bild vom sterbenden Jesus gesehen. Er hatte den Kopf hängen lassen, als wäre er traurig. Und da waren Dornen gewesen. Leute in Bademänteln und Sandalen hatten daneben gestanden und zugesehen. Harvey wusste, dass es böse Leute waren, die anderen wehtaten. Sie hatte solche Leute im Fernsehen gesehen. Sie hatten Pistolen und fuhren auf Motorrädern und lauerten einem nachts oder in der Stadt auf." (S. 12) [....] "Harvey fragte sich, wie etwas, das Jesus so wehgetan hatte, Menschen glücklich machen konnte. Manchmal verlor sie den Überblick über all die Dinge, die keinen Sinn ergaben." (S. 13) Dies ist sehr symbolisch für das ganze Buch, warum soll jeder selbst herausfinden... Nach der kurz beschriebenen Kindheit Harveys folgt ein Sprung 20 Jahre später. Harvey empfängt ihren Vater (Jason) in Paris. In Form von einem Paket von Erinnerungsstücken, die sie ihm an Vatertag überreicht (Originaltitel ist passenderweise "Father's Day"), erinnert sie sich mit ihm zusammen an ihre gemeinsame Vergangenheit. So erfährt der Leser Stück für Stück in Rückblenden, wie die Ereignisse sich entwickelt haben. Anfangs irritierte mich, dass Harvey von ihrem Vater sprach, ohne dass klar war, dass nicht ihr richtiger Vater, sondern Jason damit gemeint war. Das kam erst eine ganze Weile später heraus. Die Erlebnisse zwischen den beiden und wie sich ihre Beziehung entwickelt, sind sehr anrührend geschrieben. Manchmal hatte ich eine Träne im Auge, manchmal musste ich auch schmunzeln. Es macht Spaß die Welt aus Harveys Augen zu sehen und auch Jason versteht man im Laufe des Buches immer besser. Seine Veränderungen fand ich realistisch dargestellt. Am Ende des Buches erfolgt durch Harveys letztes Geschenk nochmal ein richtiger Kracher - eine Wende, mit der niemand rechnen kann. Doch gerade diese Wende, besonders die Erklärung auf der letzten Seite war mir etwas zu dick aufgetragen. Ich habe mir das Buch danach erneut durchgelesen und fand das Ende einfach nicht schlüssig. Sehr schade, sonst hätte ich volle Bewertung gegeben. Fazit: -------------- Gefühlvolle Vater-Tochter-Geschichte mit unpassender Wende am Schluss

Harveys Vatertagsgeschenke

orfe1975 am 20.07.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cover: ------------------- Das Bild eines kleinen Mädchens, das seine Hand schützend in die eines Mannes mit kaputten Jeans legt, rührt bereits beim ersten Anblick. Da der Kopf des Mädchens nur halb, der des Mannes gar nicht zu sehen ist, macht das Bild gleich neugierig und passt sehr gut zum beschriebenen Inhalt einer Vater-Tochter-Geschichte. Das Buch als Hardcover mit Schutzumschlag liegt gut in der Hand. Von der Gestaltung her definitiv ein Grund, in der Buchhandlung aufmerksam zu werden. Inhalt: ----------- Harvey wächst sehr behütet bei Ihren Eltern auf. Ihr Vater ist Juwelier und es fehlt ihr an nichts. Zufällig erfährt sie von Jason, dem Bruder ihres Vaters, der ein böser Mensch sein soll, weil er jemand blind geprügelt hat. Doch ihr Vater sagt auch, dass er seine Gründe hatte und ein gutes Herz. Als Harvey sieben ist, sterben ihre Eltern bei einem Unfall. So kommt sie zu Jason, der von der Sozialarbeiten ausfindig gemacht wurde. Obwohl sich dieser anfangs wehrt, nimmt er sich doch Harvey an und Jahr für Jahr wachsen die beiden zusammen. Mein Eindruck: ------------------------ Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hinein gekommen. Harvey ist ein aufgewecktes Mädchen, das sehr gut beobachten kann. Der Schreibstil ist trotz der schweren Kost sehr poetisch und man ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich ein Zitat vom Anfang der Geschichte, als Harvey sieht, wie eine junge Frau im Geschäft ihres Vaters eine Kette anprobiert: "Die goldenen Kette wurde der Frau auf einem roten Kissen gereicht, so wie Harvey es in der Kirche gesehen hatte. Ihre Mutter sagte, die Leute kauften zu Weihnachten gerne goldene Kreuze, weil Jesus am Kreuz gestorben war. Harvey hatte einmal ein Bild vom sterbenden Jesus gesehen. Er hatte den Kopf hängen lassen, als wäre er traurig. Und da waren Dornen gewesen. Leute in Bademänteln und Sandalen hatten daneben gestanden und zugesehen. Harvey wusste, dass es böse Leute waren, die anderen wehtaten. Sie hatte solche Leute im Fernsehen gesehen. Sie hatten Pistolen und fuhren auf Motorrädern und lauerten einem nachts oder in der Stadt auf." (S. 12) [....] "Harvey fragte sich, wie etwas, das Jesus so wehgetan hatte, Menschen glücklich machen konnte. Manchmal verlor sie den Überblick über all die Dinge, die keinen Sinn ergaben." (S. 13) Dies ist sehr symbolisch für das ganze Buch, warum soll jeder selbst herausfinden... Nach der kurz beschriebenen Kindheit Harveys folgt ein Sprung 20 Jahre später. Harvey empfängt ihren Vater (Jason) in Paris. In Form von einem Paket von Erinnerungsstücken, die sie ihm an Vatertag überreicht (Originaltitel ist passenderweise "Father's Day"), erinnert sie sich mit ihm zusammen an ihre gemeinsame Vergangenheit. So erfährt der Leser Stück für Stück in Rückblenden, wie die Ereignisse sich entwickelt haben. Anfangs irritierte mich, dass Harvey von ihrem Vater sprach, ohne dass klar war, dass nicht ihr richtiger Vater, sondern Jason damit gemeint war. Das kam erst eine ganze Weile später heraus. Die Erlebnisse zwischen den beiden und wie sich ihre Beziehung entwickelt, sind sehr anrührend geschrieben. Manchmal hatte ich eine Träne im Auge, manchmal musste ich auch schmunzeln. Es macht Spaß die Welt aus Harveys Augen zu sehen und auch Jason versteht man im Laufe des Buches immer besser. Seine Veränderungen fand ich realistisch dargestellt. Am Ende des Buches erfolgt durch Harveys letztes Geschenk nochmal ein richtiger Kracher - eine Wende, mit der niemand rechnen kann. Doch gerade diese Wende, besonders die Erklärung auf der letzten Seite war mir etwas zu dick aufgetragen. Ich habe mir das Buch danach erneut durchgelesen und fand das Ende einfach nicht schlüssig. Sehr schade, sonst hätte ich volle Bewertung gegeben. Fazit: -------------- Gefühlvolle Vater-Tochter-Geschichte mit unpassender Wende am Schluss

Zu viele Klischees verstecken die echte Thematik des Buches

Bewertung aus Stuttgart am 26.06.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Harvey verliert ihre Eltern bei einem Autounfall, ihr Onkel Jason nimmt sie bei sich auf. Bisher war er das schwarze Schaf der Familie, doch das Zusammenleben mit Harvey gibt seinem Leben eine positive Wendung. Zwanzig Jahre später besucht er seine Tochter in Frankreich, wo sie sich beruflich eingerichtet hat. Sie überrascht ihn am Vatertag mit einigen Erinnerungen aus ihrem gemeinsamen Leben – und damit, dass sie das Geheimnis ihrer Herkunft kennt. Simon Van Booy hat über das Leben von zwei Menschen geschrieben, die in schwierigen Situationen Halt aneinander gefunden haben. Das Buch gliedert sich in zwei Zeitebenen, der Gegenwart und den Rückblicken in das gemeinsame Zusammenfinden als Familie. Erst das Ende des Buches deckt Harveys ganz großes Geheimnis auf. Hier hat der Autor eine riesengroße Überraschung für den Leser parat, die die Geschichte nochmal ganz neu beleuchtet. Es ist eine rührende Erzählung, die jedoch in mancherlei Hinsicht etwas unrealistisch ist. Aus meiner Erfahrung geschieht Harveys Einleben viel zu schnell und zu reibungslos in ihre neuen Lebensumstände. Mehr kann ich hier leider nicht verraten, ohne zu spoilern… Wobei ich zu der Aussage stehe, dass ein Kind einen Erwachsenen völlig verändern kann, wie auch ein Kind vieles zu ertragen lernt, wenn das Schicksal zuschlägt. Doch dies gelingt nicht so reibungslos wie in dieser Geschichte. Insgesamt finde ich das Ende des Buches überhaupt nicht realistisch, aber das mag Ansichtssache sein. Eigentlich finde ich sogar, dass Harveys Fragen an diesem Punkt erst hätten beginnen müssen… Insgesamt bin ich etwas enttäuscht über dieses Buch, es lässt mir zu viele Klischees aufleben, die zu wenig Einblick in die echte Thematik um die Brüche im Leben dieser Menschen gibt.

Zu viele Klischees verstecken die echte Thematik des Buches

Bewertung aus Stuttgart am 26.06.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Harvey verliert ihre Eltern bei einem Autounfall, ihr Onkel Jason nimmt sie bei sich auf. Bisher war er das schwarze Schaf der Familie, doch das Zusammenleben mit Harvey gibt seinem Leben eine positive Wendung. Zwanzig Jahre später besucht er seine Tochter in Frankreich, wo sie sich beruflich eingerichtet hat. Sie überrascht ihn am Vatertag mit einigen Erinnerungen aus ihrem gemeinsamen Leben – und damit, dass sie das Geheimnis ihrer Herkunft kennt. Simon Van Booy hat über das Leben von zwei Menschen geschrieben, die in schwierigen Situationen Halt aneinander gefunden haben. Das Buch gliedert sich in zwei Zeitebenen, der Gegenwart und den Rückblicken in das gemeinsame Zusammenfinden als Familie. Erst das Ende des Buches deckt Harveys ganz großes Geheimnis auf. Hier hat der Autor eine riesengroße Überraschung für den Leser parat, die die Geschichte nochmal ganz neu beleuchtet. Es ist eine rührende Erzählung, die jedoch in mancherlei Hinsicht etwas unrealistisch ist. Aus meiner Erfahrung geschieht Harveys Einleben viel zu schnell und zu reibungslos in ihre neuen Lebensumstände. Mehr kann ich hier leider nicht verraten, ohne zu spoilern… Wobei ich zu der Aussage stehe, dass ein Kind einen Erwachsenen völlig verändern kann, wie auch ein Kind vieles zu ertragen lernt, wenn das Schicksal zuschlägt. Doch dies gelingt nicht so reibungslos wie in dieser Geschichte. Insgesamt finde ich das Ende des Buches überhaupt nicht realistisch, aber das mag Ansichtssache sein. Eigentlich finde ich sogar, dass Harveys Fragen an diesem Punkt erst hätten beginnen müssen… Insgesamt bin ich etwas enttäuscht über dieses Buch, es lässt mir zu viele Klischees aufleben, die zu wenig Einblick in die echte Thematik um die Brüche im Leben dieser Menschen gibt.

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Ein Mädchen verliert seine Eltern, ein Bruder findet das Leben. Ala Harvey lebt und arbeitet seit einiger Zeit in Paris. Ihr Vater kommt zum ersten Mal aus New York zu Besuch. Sie überrascht ihn mit kleinen Geschenken, die für beide eine besondere Erinnerung bedeuten. Stück für Stück erfährt man so eine ganz besondere Familiengeschichte. Wirklich absolut gelungen, wie hier das Zusammenwachsen einer außergewöhnlichen Familie beschrieben wird. Kann sein, dass Sie ein Tranchen verdrücken müssen.
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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mädchen verliert seine Eltern, ein Bruder findet das Leben. Ala Harvey lebt und arbeitet seit einiger Zeit in Paris. Ihr Vater kommt zum ersten Mal aus New York zu Besuch. Sie überrascht ihn mit kleinen Geschenken, die für beide eine besondere Erinnerung bedeuten. Stück für Stück erfährt man so eine ganz besondere Familiengeschichte. Wirklich absolut gelungen, wie hier das Zusammenwachsen einer außergewöhnlichen Familie beschrieben wird. Kann sein, dass Sie ein Tranchen verdrücken müssen.

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Von einem Tag auf den anderen den Bruder verlieren und nun die Verantwortung für ein kleines Mädchen tragen: da heißt es, Vertrauen und erste Familienbande zu knüpfen.
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Von einem Tag auf den anderen den Bruder verlieren und nun die Verantwortung für ein kleines Mädchen tragen: da heißt es, Vertrauen und erste Familienbande zu knüpfen.

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