Der Nylonstrumpfmaschinenführer

Der Nylonstrumpfmaschinenführer

Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

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Beschreibung

Ein Mann erlebt eine herbe Enttäuschung im Job und beschließt daraufhin, nichts mehr im Leben zu wollen. Er schaufelt sich so - nicht nur sinnbildlich - sein eigenes Grab.

"Der Autor ist ein Meister der Wortspielereien. Der schwarze Humor, die Ironie, die Doppeldeutigkeit seiner Worte oder die unterschwelligen Botschaften, sind ganz mein Ding.

Unser Mann ist auswechselbar, er könnte jeden Job haben, der Autor bedient sich aber Bezeichnungen wie Obernylonstrumpfmaschinenführer, Nylonstrumpffabrikbesitzer, Gardinensaummaschinenführer oder Zündkerzengewindeschneidmaschinenführer, die einen beim Lesen einfach schmunzeln lassen und so trotz aller Tragik auch für humorvolle Unterhaltung sorgen." (Lovelybooks)

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.10.2016

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ePUB

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Erscheinungsdatum

25.10.2016

Verlag

BookRix GmbH & Co. KG

Seitenzahl

20 (Printausgabe)

Dateigröße

448 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783739679709

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Wollen oder Nichtwollen?

Elke Seifried aus Gundelfingen am 28.02.2017

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich habe die Geschichte aus der Feder von Bernd Mannhardt, einem Autor den ich sehr schätze, bereits vor längerem gelesen und war jetzt extrem neugierig auf die Umsetzung als Hörbuch. Ich denke besser als Herr Holzmann es gemacht hat, hätte man die tragische Geschichte nicht in Szene setzen können, ein ausgesprochen gutes Gesamtkonzept. Der Autor beschreibt in seiner Geschichte den Lebenslauf eines Mannes, der nach einer Enttäuschung im Job beschließt nichts mehr im Leben zu wollen und schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Unserem Mann widerfährt Unrecht und jetzt steht er vor der Frage, um sein Recht kämpfen und damit möglicherweise einem anderen schaden, oder Unrecht einfach Unrecht sein lassen? Die Niederlage im Job geht einher damit nun nicht in die beruflichen Fußstapfen seiner Vorfahren treten zu können. Ihm bleibt der Aufstieg verwehrt und deshalb will er sich wenigstens an den Grundsatz, den ihm sein Vater gepredigt hat, folgen. Wenn man am Tag des Jüngsten Gerichts nicht zum Schmoren in der Hölle verurteilt werden möchte, was unser Mann natürlich auf keinen Fall will, darf man niemals einen anderen Menschen, nur des eigenen Vorteils wegen, in Misskredit bringen. Damit scheidet die Alternative um sein Recht zu kämpfen aus. Aber unser Mann spinnt diesen Gedanken weiter, denn seiner Einschätzung nach verhält es sich so, dass man immer nur auf Kosten Dritter etwas Wollen könne, woraufhin er beschließt von nun an gar nichts mehr zu wollen. Unser Mann, wie ihn Bernd Mannhardt in der Geschichte so treffend nennt, ist auch der Mann des Lesers. Jeder trägt wohl ein Stück dieses Mannes in sich, jeder wägt ab und an ab, ob er will oder nicht, jeder würde gerne ab und an einfach nicht wollen. So überspitzt wie unser Mann wird das Nichtwollen mit Sicherheit niemand treiben, jedoch wirft genau das die Frage auf, lebt ein Mensch denn überhaupt noch, wenn er nichts mehr vom Leben will? Ich meine definitiv nein und denke, dass der Autor dies hier auch äußerst gekonnt dargestellt hat. Da der Grundsatz für unseren Mann auch für alle anderen Menschen gilt und er daher allen Mitmenschen gegenüber immer misstrauischer wird, vermittelt der Autor für mich noch eine weitere Botschaft. Jeder hinterfragt mit Sicherheit auch ab und an, was sich hinter dem Wollen der anderen verbirgt. Wenn ein freundlicher Gruß oder ein Flirtversuch, aber nicht einfach nur mehr eine nette Geste sein kann, ist dies ins Extrem getrieben, was einen direkt ins soziale Abseits katapultiert. So führt der Autor meiner Meinung nach dem Leser vor Augen, wie wichtig auch ein intaktes soziales Gefüge für das Überleben eines Menschen ist. Gleichzeitig findet mit Sicherheit ein jeder einen solchen Mann in seinem Umfeld, einen, der sich isoliert, der nicht grüßt und der einfach in der Menge untergeht. Hier habe ich als Leser den dezenten Wink mit dem Zaunpfahl mitgenommen, wieder ein wenig genauer hinzusehen. Nicht zuletzt schwingt natürlich auch die Botschaft mit, ein gesundes Mittelmaß zu finden, wie eigentlich immer im Leben. Der Sprecher Matthias Ernst Holzmann hat mich von Anfang bis Ende vollkommen überzeugt. Ich habe der mir sehr angenehmen Stimme unheimlich gerne gelauscht. Der Autor ist ein Meister der Wortspielereien. Ich liebe den Sprachstil des Autors einfach. Der schwarze Humor, die Ironie, die Doppeldeutigkeit seiner Worte oder die unterschwelligen Botschaften, sind ganz mein Ding und Herr Holzmann bringt diese so richtig zur Geltung. Das äußerst angenehme Sprechtempo ist langsam genug um die zahlreichen Schachtelsätze und Bezeichnungen wie Obernylonstrumpfmaschinenführer, Nylonstrumpffabrikbesitzer, Gardinensaummaschinenführer oder Zündkerzengewindeschneidmaschinenführer ohne Probleme zu erfassen, aber eben auch nicht zu langsam um einschläfernd zu wirken. Hier hat der Sprecher genau die richtige Balance gefunden. Alles in allem eine von Matthias Ernst Holzmann perfekt in Szene gesetzte Geschichte von einem Mann, der niemanden Schaden wollte um nicht in der Hölle zu schmoren und sich damit sich selbst am meisten geschadet hat, indem er sich eine Hölle auf Erden geschaffen hat. Absolute Hörempfehlung.

Wollen oder Nichtwollen?

Elke Seifried aus Gundelfingen am 28.02.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich habe die Geschichte aus der Feder von Bernd Mannhardt, einem Autor den ich sehr schätze, bereits vor längerem gelesen und war jetzt extrem neugierig auf die Umsetzung als Hörbuch. Ich denke besser als Herr Holzmann es gemacht hat, hätte man die tragische Geschichte nicht in Szene setzen können, ein ausgesprochen gutes Gesamtkonzept. Der Autor beschreibt in seiner Geschichte den Lebenslauf eines Mannes, der nach einer Enttäuschung im Job beschließt nichts mehr im Leben zu wollen und schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Unserem Mann widerfährt Unrecht und jetzt steht er vor der Frage, um sein Recht kämpfen und damit möglicherweise einem anderen schaden, oder Unrecht einfach Unrecht sein lassen? Die Niederlage im Job geht einher damit nun nicht in die beruflichen Fußstapfen seiner Vorfahren treten zu können. Ihm bleibt der Aufstieg verwehrt und deshalb will er sich wenigstens an den Grundsatz, den ihm sein Vater gepredigt hat, folgen. Wenn man am Tag des Jüngsten Gerichts nicht zum Schmoren in der Hölle verurteilt werden möchte, was unser Mann natürlich auf keinen Fall will, darf man niemals einen anderen Menschen, nur des eigenen Vorteils wegen, in Misskredit bringen. Damit scheidet die Alternative um sein Recht zu kämpfen aus. Aber unser Mann spinnt diesen Gedanken weiter, denn seiner Einschätzung nach verhält es sich so, dass man immer nur auf Kosten Dritter etwas Wollen könne, woraufhin er beschließt von nun an gar nichts mehr zu wollen. Unser Mann, wie ihn Bernd Mannhardt in der Geschichte so treffend nennt, ist auch der Mann des Lesers. Jeder trägt wohl ein Stück dieses Mannes in sich, jeder wägt ab und an ab, ob er will oder nicht, jeder würde gerne ab und an einfach nicht wollen. So überspitzt wie unser Mann wird das Nichtwollen mit Sicherheit niemand treiben, jedoch wirft genau das die Frage auf, lebt ein Mensch denn überhaupt noch, wenn er nichts mehr vom Leben will? Ich meine definitiv nein und denke, dass der Autor dies hier auch äußerst gekonnt dargestellt hat. Da der Grundsatz für unseren Mann auch für alle anderen Menschen gilt und er daher allen Mitmenschen gegenüber immer misstrauischer wird, vermittelt der Autor für mich noch eine weitere Botschaft. Jeder hinterfragt mit Sicherheit auch ab und an, was sich hinter dem Wollen der anderen verbirgt. Wenn ein freundlicher Gruß oder ein Flirtversuch, aber nicht einfach nur mehr eine nette Geste sein kann, ist dies ins Extrem getrieben, was einen direkt ins soziale Abseits katapultiert. So führt der Autor meiner Meinung nach dem Leser vor Augen, wie wichtig auch ein intaktes soziales Gefüge für das Überleben eines Menschen ist. Gleichzeitig findet mit Sicherheit ein jeder einen solchen Mann in seinem Umfeld, einen, der sich isoliert, der nicht grüßt und der einfach in der Menge untergeht. Hier habe ich als Leser den dezenten Wink mit dem Zaunpfahl mitgenommen, wieder ein wenig genauer hinzusehen. Nicht zuletzt schwingt natürlich auch die Botschaft mit, ein gesundes Mittelmaß zu finden, wie eigentlich immer im Leben. Der Sprecher Matthias Ernst Holzmann hat mich von Anfang bis Ende vollkommen überzeugt. Ich habe der mir sehr angenehmen Stimme unheimlich gerne gelauscht. Der Autor ist ein Meister der Wortspielereien. Ich liebe den Sprachstil des Autors einfach. Der schwarze Humor, die Ironie, die Doppeldeutigkeit seiner Worte oder die unterschwelligen Botschaften, sind ganz mein Ding und Herr Holzmann bringt diese so richtig zur Geltung. Das äußerst angenehme Sprechtempo ist langsam genug um die zahlreichen Schachtelsätze und Bezeichnungen wie Obernylonstrumpfmaschinenführer, Nylonstrumpffabrikbesitzer, Gardinensaummaschinenführer oder Zündkerzengewindeschneidmaschinenführer ohne Probleme zu erfassen, aber eben auch nicht zu langsam um einschläfernd zu wirken. Hier hat der Sprecher genau die richtige Balance gefunden. Alles in allem eine von Matthias Ernst Holzmann perfekt in Szene gesetzte Geschichte von einem Mann, der niemanden Schaden wollte um nicht in der Hölle zu schmoren und sich damit sich selbst am meisten geschadet hat, indem er sich eine Hölle auf Erden geschaffen hat. Absolute Hörempfehlung.

Der Loser

Bewertung aus Lichtenstein am 27.02.2017

Bewertet: Hörbuch-Download

Dieser traurige Geschichte ist wie mitten aus dem Leben, leider. Der Protagonist verliert durch Sabotage seinen Job, der ihm alles bedeutet hat, und zerbricht daran. Kampflos ergibt er sich seinem Schicksal, was unglaublich scheint, aber sicher öfter vorkommt, als man denkt. Gekonnt beschreibt der Autor den langsamen Untergang dieses Mannes, der ohne Rückenhalt und soziale Kontakte allmählich aus dem Leben geht. Sehr gut vorgetragen wird die Kurzgeschichte mit sonorer Stimme von Mathias Ernst Holzmann und erhält so den letzten Schliff.

Der Loser

Bewertung aus Lichtenstein am 27.02.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Dieser traurige Geschichte ist wie mitten aus dem Leben, leider. Der Protagonist verliert durch Sabotage seinen Job, der ihm alles bedeutet hat, und zerbricht daran. Kampflos ergibt er sich seinem Schicksal, was unglaublich scheint, aber sicher öfter vorkommt, als man denkt. Gekonnt beschreibt der Autor den langsamen Untergang dieses Mannes, der ohne Rückenhalt und soziale Kontakte allmählich aus dem Leben geht. Sehr gut vorgetragen wird die Kurzgeschichte mit sonorer Stimme von Mathias Ernst Holzmann und erhält so den letzten Schliff.

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