Das warme Licht des Morgens

Das warme Licht des Morgens

Roman

Buch (Taschenbuch)

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Das warme Licht des Morgens

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eBook

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Beschreibung

Rezension

"Franziska Fischer ist ein unglaublich einfühlsamer Roman gelungen, in dem der Protagonist Levi neuen Lebensmut und -sinn findet." Cook Bake Book (Blog) 20170625

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30547-8

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Ein ruhiger und nachdenklicher Roman mit positiven Denkanstößen

Buechervorhersage aus Dortmund am 27.02.2024

Bewertungsnummer: 2141523

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das warme Licht des Morgens ist eine Geschichte mit sowohl melancholischen als auch lebensbejahenden Anteilen. Levi fällt in eine tiefe Lebenskrise, als er nach seiner Heldentat sein Augenlicht verliert und nur dank seiner Tochter überlebt er den Alltag. Sie kauft ein, putzt, kocht und hält seine kargen Finanzen im Blick. Er muss dringend wieder arbeiten, doch er findet viele Ausreden, warum er seinen Job als Autor nicht mehr fortführen kann. Bis die lebensfrohe Kellnerin Rea in seinem Leben auftaucht und gegen seine Lethargie ankämpft und ihn zurück in sein Leben holt. Franziska Fischer schafft es, die Schwierigkeiten nach einer Erblindung verständlich darzustellen und zwar so realistisch, dass ich die Depression und Schwere im Leben von Levi beim Lesen gespürt habe, was dafür gesorgt hat, dass ich am Anfang langsamer gelesen habe. Seine Tochter Robin versucht ihn zu unterstützen und vernachlässigt dabei ihr eigenes Leben, jedoch reicht es nicht, um ihm neuen Mut und Antrieb zu verleihen. Mit Rea kommt Leben in den Alltag, sie ist wie der Sonnenschein nach dem Regen und ich habe beim Lesen gemerkt, wie auch die Geschichte aufblüht. Wie jedoch bei Franziska Fischer üblich kommt es nicht zu einem klassischen, kitschigen Happy End, sondern wie im realen Leben wird die neue Freude durch weitere Ereignisse getrübt. Auch die von Robin geschriebenen Kapitel ergeben am Ende des Buches einen Sinn und schließen den Kreis. Sie findet besondere Worte, um die Stimmung und Aussage dieser Geschichte poetisch zusammen zu fassen: "Nichts ist jemals weit weg. Alles ist so nah, wie wir es lassen, alles so erreichbar, wie wir es erreichen wollen, weil unsere Zeit uns gehört, und was viel ist und was wenig, bleibt immer unsere Entscheidung". Wer einen ruhigen und nachdenklichen Roman mit positiven Denkanstößen sucht wird hier fündig.
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Ein ruhiger und nachdenklicher Roman mit positiven Denkanstößen

Buechervorhersage aus Dortmund am 27.02.2024
Bewertungsnummer: 2141523
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das warme Licht des Morgens ist eine Geschichte mit sowohl melancholischen als auch lebensbejahenden Anteilen. Levi fällt in eine tiefe Lebenskrise, als er nach seiner Heldentat sein Augenlicht verliert und nur dank seiner Tochter überlebt er den Alltag. Sie kauft ein, putzt, kocht und hält seine kargen Finanzen im Blick. Er muss dringend wieder arbeiten, doch er findet viele Ausreden, warum er seinen Job als Autor nicht mehr fortführen kann. Bis die lebensfrohe Kellnerin Rea in seinem Leben auftaucht und gegen seine Lethargie ankämpft und ihn zurück in sein Leben holt. Franziska Fischer schafft es, die Schwierigkeiten nach einer Erblindung verständlich darzustellen und zwar so realistisch, dass ich die Depression und Schwere im Leben von Levi beim Lesen gespürt habe, was dafür gesorgt hat, dass ich am Anfang langsamer gelesen habe. Seine Tochter Robin versucht ihn zu unterstützen und vernachlässigt dabei ihr eigenes Leben, jedoch reicht es nicht, um ihm neuen Mut und Antrieb zu verleihen. Mit Rea kommt Leben in den Alltag, sie ist wie der Sonnenschein nach dem Regen und ich habe beim Lesen gemerkt, wie auch die Geschichte aufblüht. Wie jedoch bei Franziska Fischer üblich kommt es nicht zu einem klassischen, kitschigen Happy End, sondern wie im realen Leben wird die neue Freude durch weitere Ereignisse getrübt. Auch die von Robin geschriebenen Kapitel ergeben am Ende des Buches einen Sinn und schließen den Kreis. Sie findet besondere Worte, um die Stimmung und Aussage dieser Geschichte poetisch zusammen zu fassen: "Nichts ist jemals weit weg. Alles ist so nah, wie wir es lassen, alles so erreichbar, wie wir es erreichen wollen, weil unsere Zeit uns gehört, und was viel ist und was wenig, bleibt immer unsere Entscheidung". Wer einen ruhigen und nachdenklichen Roman mit positiven Denkanstößen sucht wird hier fündig.

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Verluste

leseratte1310 am 03.05.2021

Bewertungsnummer: 1014513

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Levi hat bei einem Brand ein kleines Mädchen aus dem Feuer gerettet. Als er danach im Krankenhaus erfahren hat, dass er nie wieder sehen wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er ist Schriftsteller und glaubt nun, nicht mehr die richtigen Worte zu finden, weil die Inspiration über das Sehen nicht mehr da ist. Er zieht sich zurück – vom Leben und von den Menschen. Nur seine Tochter Robin besucht ihn regelmäßig. Sie kocht für ihn, macht sauber und versucht mit allen Mitteln, ihn wieder ins Leben zu holen. Aber Levi will nicht. Er hat sich in seinem jetzigen Leben eingerichtet. Doch dann fängt im Café nebenan, wo er immer frühstückt, eine neue Kellnerin namens Rea an. Sie überrumpelt ihn förmlich mit ihrer Hilfe und wir immer mehr Teil seines Lebens. Mit ihrer Unterstützung wagt er sich wieder ans Schreiben. Aber auch Rea hat einen Verlust erlitten, über den sie nicht redet. Levi hat eine Heldentat vollbracht, doch dabei ist ihm selbst Schreckliches widerfahren. Aber er ist kein Mensch, der die Sache annimmt und versucht, das Beste daraus zu machen. Nein, er widersetzt sich allem, was ihm Inhalt in sein Leben bringen könnte. Dabei macht es ihm etwas aus, dass er so von der Hilfe seiner Tochter Robin abhängig ist. Erst als Rea in sein Leben tritt, darf Robin einen Teil der Verantwortung abgeben. Die die Perspektive von Levi werden immer wieder Erinnerungen von Robin eingeschoben. Sie ist aufgewachsen mit einem Vater, der als Schriftsteller zwar ständig da war, aber doch so seltsam abwesend. Die wenigen Momente, die er sich ihr gewidmet hat, sind ihr kostbar. Es ist schwer vorstellbar, wie man sich fühlen würde, wenn man plötzlich das Augenlicht verliert. Vertraute Wege kommen einem so fremd vor und alles muss immer einen festen Platz haben, weil es unauffindbar bleiben würde. Ja, ich konnte Levis Verhalten nachvollziehen und doch hätte ich ihn manchmal auch schütteln mögen, wenn er sich Robin gegenüber so wenig einfühlsam zeigte. Rea geht mehr über seine Befindlichkeiten hinweg und holt ihn damit aus seiner Zurückgezogenheit heraus. Es ist ein Roman, der berührt und sehr nachdenklich macht.
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Verluste

leseratte1310 am 03.05.2021
Bewertungsnummer: 1014513
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Levi hat bei einem Brand ein kleines Mädchen aus dem Feuer gerettet. Als er danach im Krankenhaus erfahren hat, dass er nie wieder sehen wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er ist Schriftsteller und glaubt nun, nicht mehr die richtigen Worte zu finden, weil die Inspiration über das Sehen nicht mehr da ist. Er zieht sich zurück – vom Leben und von den Menschen. Nur seine Tochter Robin besucht ihn regelmäßig. Sie kocht für ihn, macht sauber und versucht mit allen Mitteln, ihn wieder ins Leben zu holen. Aber Levi will nicht. Er hat sich in seinem jetzigen Leben eingerichtet. Doch dann fängt im Café nebenan, wo er immer frühstückt, eine neue Kellnerin namens Rea an. Sie überrumpelt ihn förmlich mit ihrer Hilfe und wir immer mehr Teil seines Lebens. Mit ihrer Unterstützung wagt er sich wieder ans Schreiben. Aber auch Rea hat einen Verlust erlitten, über den sie nicht redet. Levi hat eine Heldentat vollbracht, doch dabei ist ihm selbst Schreckliches widerfahren. Aber er ist kein Mensch, der die Sache annimmt und versucht, das Beste daraus zu machen. Nein, er widersetzt sich allem, was ihm Inhalt in sein Leben bringen könnte. Dabei macht es ihm etwas aus, dass er so von der Hilfe seiner Tochter Robin abhängig ist. Erst als Rea in sein Leben tritt, darf Robin einen Teil der Verantwortung abgeben. Die die Perspektive von Levi werden immer wieder Erinnerungen von Robin eingeschoben. Sie ist aufgewachsen mit einem Vater, der als Schriftsteller zwar ständig da war, aber doch so seltsam abwesend. Die wenigen Momente, die er sich ihr gewidmet hat, sind ihr kostbar. Es ist schwer vorstellbar, wie man sich fühlen würde, wenn man plötzlich das Augenlicht verliert. Vertraute Wege kommen einem so fremd vor und alles muss immer einen festen Platz haben, weil es unauffindbar bleiben würde. Ja, ich konnte Levis Verhalten nachvollziehen und doch hätte ich ihn manchmal auch schütteln mögen, wenn er sich Robin gegenüber so wenig einfühlsam zeigte. Rea geht mehr über seine Befindlichkeiten hinweg und holt ihn damit aus seiner Zurückgezogenheit heraus. Es ist ein Roman, der berührt und sehr nachdenklich macht.

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von Franziska Fischer

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