Elemente der Bildung

Inhaltsverzeichnis


Vorwort 

Ernst Robert Curtius

Elemente der Bildung

1. Abbau und Aufbau

2. Theorie und Praxis

3. Bildung und Wissensformen

4. Wissenschaft und Sinnfi ndung

5. Makrokosmos und Mikrokosmos

6. Grenzen der Wissenschaft

7. Bildung und Zahlenwelt

8. Naturwissenschaften und Naturdeutung

9. Mensch und Tier

10. Trieb, Seele, Geist

11. Stimme und Sprache

12. Sprache und Schrift

13. Gesellung

14. Literatur

15. Klassik

16. Tugenden der Bildung

17. Technik der Bildung

18. Die Naturgrenzen der Bildung

19. Von den letzten Dingen

Anhang: Grenzen der Bildung

 

Nachwort

Von Ernst-Peter Wieckenberg

Vorbemerkung

 

I. Die Entstehung des Werks

1. Beginn der Arbeit am Manuskript und Erkrankung (Januar bis März 1932)

2. Spanienreise und Rückfall in die Krankheit (April bis Juni 1932)

3. Vorträge über Bildung (Mai / Juni 1932)

4. Erneuter Klinikaufenthalt (September / Oktober 1932)

5. Abbruch der Schlußkorrektur (März 1933)

 

II. Volksbildung als Aufgabe der jungen Demokratie

1. Zusammenbuch des Kaiserreichs und demokratischer Neubeginn

2. Curtius und Carl Heinrich Becker

3. Die «Neue Richtung» der Volksbildung und ihre Akteure 

4. Volksbildung: Ideen und Probleme

5. Durch Volksbildung zur Volks-Bildung

6. Neue Aufgaben

 

III. Nationale Identität und deutsch-französische Verständigung

1. Voraussetzungen der Verständigung

2. Probleme

3. Curtius’ Verständigungskonzept 

4. Curtius als Mit-Initiator deutsch-französischer Kulturbeziehungen

5. Das Deutsch-Französische Studienkomitee

6. Publikationen als Medium der Verständigung

7. Frankreichkunde 

8. Ein Ende der Verständigung?

9. Gegensatz oder Harmonie der «Kulturideen»? 

 

IV. «Deutscher Geist in Gefahr»

1. Krisenjahre 1929–1932

2. «Deutscher Geist in Gefahr»

3. Deutscher Geist?

4. Die Bildungskrise

5. Gegen die «Konservative Revolution» 

6. Gegen den «Soziologismus» Karl Mannheims 

7. Alter und neuer Humanismus

8. Kontinuität und Diskontinuität nach 1932 / 33

 

V. «Elemente der Bildung»

1. Ein Aufruf zur Volksbildung?

2. «Elemente der Bildung» 

3. Curtius – ein «unpolitischer» Deutscher? 

4. Defensiver Liberalismus

5. Hierarchie der Wissensformen

6. Masse und Elite: Rangordnung der Kompetenzen

7. «Deutsche Bildung»

 

VI. Der Publikationsverzicht

1. Curtius und die politische Lage nach der «Machtergreifung»

2. Das politische Klima an der Universität

3. Curtius in Gefahr?

4. Rückzug aus der Öffentlichkeit

5. Ein aufgegebenes Buch?

 

Anmerkungen zum Nachwort

 

Anhang

Editorischer Bericht

Dank

Bibliographie

Der «Völkische Beobachter» über «Deutscher Geist in Gefahr»

Personenregister

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Beschreibung


Sommer 1932: Der Romanist Ernst Robert Curtius korrigiert die Fahnen seines neuen Buches „Elemente der Bildung“, das im Herbst erscheinen soll. Doch dazu kommt es nicht, und – noch seltsamer – Curtius selbst hat das Werk nie mehr erwähnt. Erst 2008 wurde es zufällig entdeckt und erscheint hier zum ersten Mal. Das mit Leidenschaft geschriebene Buch zeigt den großen Gelehrten von einer neuen Seite, von der dieser selbst später nichts mehr wissen wollte.

Anfang 1932 veröffentlichte Ernst Robert Curtius (1886 - 1956) seine polemische Schrift Deutscher Geist in Gefahr. Danach, so schien es, schrieb er nur noch Aufsätze und publizierte erst 1948 wieder ein großes Werk: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter. Niemand wusste, dass er 1932 ein weiteres Buch verfasst hat: Elemente der Bildung. Seiner Warnung vor der Zerstörung der abendländischen Bildungstraditionen sollte damit ein positives Bildungskonzept folgen – doch es kam anders. Die sorgfältige Edition macht Curtius’ Buch erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. In einem Nachwort geht Ernst-Peter Wieckenberg der Frage nach, welche persönlichen und politischen Umstände das Erscheinen verhindert haben. Er verortet das Buch in Curtius’ Denken und den Debatten der Zeit und zeigt eindrucksvoll, wie sich ein deutscher Geisteswissenschaftler gegen die ideologische Vereinnahmung der Bildung stemmte und dabei selbst im Strom der Ideologien mitschwamm.


Barbara Picht, Dr. phil., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina. Von ihr erschien zuletzt "Geschichte intellektuell. Theoriegeschichtliche Perspektiven" (als Hg. mit F. W. Graf und E. Hanke, 2015).

Ernst-Peter Wieckenberg, Dr. phil., Dr. h.c., war nahezu vier Jahrzehnte lang Verlagslektor. Von ihm erschienen u. a. "Johann Heinrich Voß und ‚Tausend und eine Nacht‘" (2002) sowie "Johan Melchior Goeze" (2007).

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2017

Herausgeber

Ernst-Peter Wieckenberg + weitere

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

517

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2017

Herausgeber

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

517

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/4 cm

Gewicht

844 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-69760-9

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    Ernst Robert Curtius

    Elemente der Bildung

    1. Abbau und Aufbau

    2. Theorie und Praxis

    3. Bildung und Wissensformen

    4. Wissenschaft und Sinnfi ndung

    5. Makrokosmos und Mikrokosmos

    6. Grenzen der Wissenschaft

    7. Bildung und Zahlenwelt

    8. Naturwissenschaften und Naturdeutung

    9. Mensch und Tier

    10. Trieb, Seele, Geist

    11. Stimme und Sprache

    12. Sprache und Schrift

    13. Gesellung

    14. Literatur

    15. Klassik

    16. Tugenden der Bildung

    17. Technik der Bildung

    18. Die Naturgrenzen der Bildung

    19. Von den letzten Dingen

    Anhang: Grenzen der Bildung

     

    Nachwort

    Von Ernst-Peter Wieckenberg

    Vorbemerkung

     

    I. Die Entstehung des Werks

    1. Beginn der Arbeit am Manuskript und Erkrankung (Januar bis März 1932)

    2. Spanienreise und Rückfall in die Krankheit (April bis Juni 1932)

    3. Vorträge über Bildung (Mai / Juni 1932)

    4. Erneuter Klinikaufenthalt (September / Oktober 1932)

    5. Abbruch der Schlußkorrektur (März 1933)

     

    II. Volksbildung als Aufgabe der jungen Demokratie

    1. Zusammenbuch des Kaiserreichs und demokratischer Neubeginn

    2. Curtius und Carl Heinrich Becker

    3. Die «Neue Richtung» der Volksbildung und ihre Akteure 

    4. Volksbildung: Ideen und Probleme

    5. Durch Volksbildung zur Volks-Bildung

    6. Neue Aufgaben

     

    III. Nationale Identität und deutsch-französische Verständigung

    1. Voraussetzungen der Verständigung

    2. Probleme

    3. Curtius’ Verständigungskonzept 

    4. Curtius als Mit-Initiator deutsch-französischer Kulturbeziehungen

    5. Das Deutsch-Französische Studienkomitee

    6. Publikationen als Medium der Verständigung

    7. Frankreichkunde 

    8. Ein Ende der Verständigung?

    9. Gegensatz oder Harmonie der «Kulturideen»? 

     

    IV. «Deutscher Geist in Gefahr»

    1. Krisenjahre 1929–1932

    2. «Deutscher Geist in Gefahr»

    3. Deutscher Geist?

    4. Die Bildungskrise

    5. Gegen die «Konservative Revolution» 

    6. Gegen den «Soziologismus» Karl Mannheims 

    7. Alter und neuer Humanismus

    8. Kontinuität und Diskontinuität nach 1932 / 33

     

    V. «Elemente der Bildung»

    1. Ein Aufruf zur Volksbildung?

    2. «Elemente der Bildung» 

    3. Curtius – ein «unpolitischer» Deutscher? 

    4. Defensiver Liberalismus

    5. Hierarchie der Wissensformen

    6. Masse und Elite: Rangordnung der Kompetenzen

    7. «Deutsche Bildung»

     

    VI. Der Publikationsverzicht

    1. Curtius und die politische Lage nach der «Machtergreifung»

    2. Das politische Klima an der Universität

    3. Curtius in Gefahr?

    4. Rückzug aus der Öffentlichkeit

    5. Ein aufgegebenes Buch?

     

    Anmerkungen zum Nachwort

     

    Anhang

    Editorischer Bericht

    Dank

    Bibliographie

    Der «Völkische Beobachter» über «Deutscher Geist in Gefahr»

    Personenregister