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Die Honigfabrik

Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung

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ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2017

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/2,8 cm

Beschreibung

Rezension

»Verständlich, süffig, faktensatt, klug gegliedert, liebevoll illustriert – auch für Nicht-Imker absolut empfehlenswert!« ("börsenblatt Sachbuch Spezial")
»"Die Honigfabrik" ist ein wunderbares Buch, das beste das ich je zum Thema Bienen gelesen habe. Es erklärt humorvoll und leicht, aber dennoch höchst wissenschaftlich, wie Bienen leben, wie Honig entsteht und was jeder zu diesem Thema wissen sollte.« ("Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn")
»„Die Honigfabrik“ beschreibt ganz wunderbar und höchst unterhaltsam das Leben der Bienen und die gemeinsame Vergangenheit von Biene und Mensch, mit einem Blick in die Zukunft dieser Partnerschaft mit gegenseitiger Abhängigkeit. Das Buch ist eine Fundgrube für Bienenkenner und Laien gleichermaßen und eine Falle für jeden Leser, der bisher noch nicht für die Bienen schwärmt.« ("Peter Maffay (Peter Maffay Stiftung)")
»So unterhaltsam war Bienenwissen selten!« ("HÖRZU")
»Ein sehr lebendig geschriebenes Buch, das die perfekt organisierte Arbeitsteilung im Superorganismus Honigbiene faktenreich und ohne zu erschlagen zutagefördert.« ("natur Heft 3/2018")
»Dieses Buch hat mich wie ein Zauber in den Bewohner eines Bienenstaates verwandelt - eine wunderbare Erfahrung!« ("Volker Arzt, Physiker und Wissenschaftsjournalist")
»... amüsant und zugleich fundiert« ("n-tv.de")
»Es gibt derzeit kein besseres Buch über Bienen.« ("SWR 2, Johannes Kaiser")
»Ein [...] Buch, das am Ende den [...] Titel einlöst: dass die Welt der Bienen [...] wie ein Wunder wirkt, dessen innere Struktur wir [...] nicht vollends verstanden haben.« ("3 sat, Gert Scobel")
»Eine wunderbar unterhaltsame Mischung aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Beobachtungen aus der Imkerpraxis.« ("Obst & Garten")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2017

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/2,8 cm

Gewicht

497 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-08669-9

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Absolute Empfehlung für alle, die sich für Wunderwerke der Natur interessieren

Elke Seifried aus Gundelfingen am 14.03.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein Papa hatte Bienen, als ich ein Kind war, musste seine Hobbyimkerei dann aber krankheitsbedingt aufgeben und damals war ich noch zu jung, um sie zu übernehmen. Ich habe die Stunden mit ihm im Bienenstand, beim Honigschleudern und im Winter beim Füttern mit Zuckerwasser oder neuen Bespannen der Rahmen geliebt. Dass Bienen kleine Wunderwerke sind und dass die Menschheit ohne sie ganz armselig dran wäre, war mir klar. Da ich mich allgemein sehr für die Tierwelt interessiere und überlege, ob ich das Hobby nicht doch vielleicht wieder aufzunehmen soll, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Wie wird bei Bienen im Winter eingeheizt? Müssen Bienen schlafen und ja wie lange? Warum kann ein Reinigungsflug so manche Hausfrau unglücklich machen? Was hat es mit dem Läusepipi auf sich? Was sind Tankstellenbienen, was Bestäubungsimker, was ist dran am Mythos Bienensterben oder wie kann man diese Insekten schützen? Das alles sind einige der unzähligen Fragen, die man in diesem Buch beantwortet bekommt. Der Untertitel eine Betriebsbesichtigung kann fast wörtlich genommen werden, denn nach einer kurzen Einleitung geht es im ersten Kapitel um die Produktionsstätte sowie die Produktionsmittel. Im zweiten wird dann die Belegschaft vorgestellt. Auf die Produktpalette wird im dritten ein Blick geworfen, bevor sich Kapitel vier der Gründung von Tochterfirmen widmet. Die beiden Kapitel feindliche Angriffe sowie Firmensterben schließen sich an und das Buch endet mit einem Epilog zu „Bienen ein Lebensgefühl“. Der Sprachstil liest sich locker, leicht. Diedrich Steen, mit über zwanzig Jahren Erfahrung als Imker plaudert hier aus dem Nähkästchen und der Biologe Prof. Dr. Jürgen Trautz, einer der renommiertesten Bienenforscher, unterlegt dies wissenschaftlich. Beide Teile sind in einem Plauderton gehalten und selbst komplizierte Sachverhalte werden so präsentiert, dass auch ein Laie sie gut verstehen kann. Sehr gut gefällt mir, dass die beiden Autoren jede Menge Humor im Gepäck haben und man deshalb viel schmunzeln kann. Richtig toll sind auch die witzig, pointierten Überschriften der einzelnen Abschnitte. So kann man z.B. im Abschnitt „Angriff der Spermabomber“, darüber lesen, dass die Männer unter den Bienen, „genetisch defizitär ausgestattet“, „praktisch jedes Klischee, das es in punkto Männlichkeit gibt erfüllen“. Erhält dazu die wissenschaftliche Erklärung, dass eben eine Königin Eier nicht befruchtet, wenn sich daraus Drohnen entwickeln sollen und diese daher nur den halben Chromosomensatz der Eizelle haben, weil keiner vom Spermium hinzukommt. Zusätzlich erfährt auch noch so kleine Details, wie z.B. dass die Erkenntnis, dass die Königin ohne Befruchtung männliche Nachkommen in die Welt setzt, erst einmal enormen Ärger mit der Kirche einbrachte, war das doch nur bei Jesu Geburt möglich. Einiges an (Halb-)Wissen war aus meiner Kindheit und auch aus dem Biologieunterricht der Schule noch in meinem Gedächtnis verankert. Klar Drohnen sind männliche Bienen, das wusste ich, auch vom Schwänzeltanz hat mir mein Papa erzählt. Jetzt weiß ich aber z.B. auch, welche Versuche Karl von Frisch dazu unternommen hat, was dabei aufgrund technischer Möglichkeiten noch nicht beachtet werden konnte oder welche Faktoren noch mitspielen, damit die anderen Bienen die neuen Futterstellen auch finden. Bautechniken, für die die Menschheit jahrelang geforscht hat, Flügel, die man ausklinken kann, um dann wie bei einem Flugmotor im Leerlauf heizen oder kühlen zu können, Temperaturfühler gehören dabei natürlich zur Grundausstattung, das sind nur wenige Beispiele für die zahlreichen Informationen, die die immensen Leistungen der Bienen noch deutlicher machen. Gut gefällt mir auch, dass auf den Mythos Bienensterben eingegangen wird, der ja im Moment in aller Munde ist. Nun kann ich auch bei diesem Thema fundiert Stellung beziehen. Das Buch wird durch einige Farbfotos im Anhang und zahlreichen Abbildungen im Text ergänzt, was mir sehr gut gefallen hat. Erwähnenswert finde ich auch das sehr ansprechende Layout nicht nur durch die übersichtlich, einladende Gliederung der einzelnen Abschnitte. So fliegen zu Kapitelbeginn jeweils Bienen ähnlich dem Cover und Mikroskope kennzeichnen die Abschnitte, wenn sich der Wissenschaftler unter den beiden Autoren zu Wort meldet. Alles in allem völlige Begeisterung für dieses Sachbuch, das nicht nur leicht verständlich Wissen über Bienen bringt, sondern dabei auch noch wirklich amüsant unterhält.

Absolute Empfehlung für alle, die sich für Wunderwerke der Natur interessieren

Elke Seifried aus Gundelfingen am 14.03.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein Papa hatte Bienen, als ich ein Kind war, musste seine Hobbyimkerei dann aber krankheitsbedingt aufgeben und damals war ich noch zu jung, um sie zu übernehmen. Ich habe die Stunden mit ihm im Bienenstand, beim Honigschleudern und im Winter beim Füttern mit Zuckerwasser oder neuen Bespannen der Rahmen geliebt. Dass Bienen kleine Wunderwerke sind und dass die Menschheit ohne sie ganz armselig dran wäre, war mir klar. Da ich mich allgemein sehr für die Tierwelt interessiere und überlege, ob ich das Hobby nicht doch vielleicht wieder aufzunehmen soll, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Wie wird bei Bienen im Winter eingeheizt? Müssen Bienen schlafen und ja wie lange? Warum kann ein Reinigungsflug so manche Hausfrau unglücklich machen? Was hat es mit dem Läusepipi auf sich? Was sind Tankstellenbienen, was Bestäubungsimker, was ist dran am Mythos Bienensterben oder wie kann man diese Insekten schützen? Das alles sind einige der unzähligen Fragen, die man in diesem Buch beantwortet bekommt. Der Untertitel eine Betriebsbesichtigung kann fast wörtlich genommen werden, denn nach einer kurzen Einleitung geht es im ersten Kapitel um die Produktionsstätte sowie die Produktionsmittel. Im zweiten wird dann die Belegschaft vorgestellt. Auf die Produktpalette wird im dritten ein Blick geworfen, bevor sich Kapitel vier der Gründung von Tochterfirmen widmet. Die beiden Kapitel feindliche Angriffe sowie Firmensterben schließen sich an und das Buch endet mit einem Epilog zu „Bienen ein Lebensgefühl“. Der Sprachstil liest sich locker, leicht. Diedrich Steen, mit über zwanzig Jahren Erfahrung als Imker plaudert hier aus dem Nähkästchen und der Biologe Prof. Dr. Jürgen Trautz, einer der renommiertesten Bienenforscher, unterlegt dies wissenschaftlich. Beide Teile sind in einem Plauderton gehalten und selbst komplizierte Sachverhalte werden so präsentiert, dass auch ein Laie sie gut verstehen kann. Sehr gut gefällt mir, dass die beiden Autoren jede Menge Humor im Gepäck haben und man deshalb viel schmunzeln kann. Richtig toll sind auch die witzig, pointierten Überschriften der einzelnen Abschnitte. So kann man z.B. im Abschnitt „Angriff der Spermabomber“, darüber lesen, dass die Männer unter den Bienen, „genetisch defizitär ausgestattet“, „praktisch jedes Klischee, das es in punkto Männlichkeit gibt erfüllen“. Erhält dazu die wissenschaftliche Erklärung, dass eben eine Königin Eier nicht befruchtet, wenn sich daraus Drohnen entwickeln sollen und diese daher nur den halben Chromosomensatz der Eizelle haben, weil keiner vom Spermium hinzukommt. Zusätzlich erfährt auch noch so kleine Details, wie z.B. dass die Erkenntnis, dass die Königin ohne Befruchtung männliche Nachkommen in die Welt setzt, erst einmal enormen Ärger mit der Kirche einbrachte, war das doch nur bei Jesu Geburt möglich. Einiges an (Halb-)Wissen war aus meiner Kindheit und auch aus dem Biologieunterricht der Schule noch in meinem Gedächtnis verankert. Klar Drohnen sind männliche Bienen, das wusste ich, auch vom Schwänzeltanz hat mir mein Papa erzählt. Jetzt weiß ich aber z.B. auch, welche Versuche Karl von Frisch dazu unternommen hat, was dabei aufgrund technischer Möglichkeiten noch nicht beachtet werden konnte oder welche Faktoren noch mitspielen, damit die anderen Bienen die neuen Futterstellen auch finden. Bautechniken, für die die Menschheit jahrelang geforscht hat, Flügel, die man ausklinken kann, um dann wie bei einem Flugmotor im Leerlauf heizen oder kühlen zu können, Temperaturfühler gehören dabei natürlich zur Grundausstattung, das sind nur wenige Beispiele für die zahlreichen Informationen, die die immensen Leistungen der Bienen noch deutlicher machen. Gut gefällt mir auch, dass auf den Mythos Bienensterben eingegangen wird, der ja im Moment in aller Munde ist. Nun kann ich auch bei diesem Thema fundiert Stellung beziehen. Das Buch wird durch einige Farbfotos im Anhang und zahlreichen Abbildungen im Text ergänzt, was mir sehr gut gefallen hat. Erwähnenswert finde ich auch das sehr ansprechende Layout nicht nur durch die übersichtlich, einladende Gliederung der einzelnen Abschnitte. So fliegen zu Kapitelbeginn jeweils Bienen ähnlich dem Cover und Mikroskope kennzeichnen die Abschnitte, wenn sich der Wissenschaftler unter den beiden Autoren zu Wort meldet. Alles in allem völlige Begeisterung für dieses Sachbuch, das nicht nur leicht verständlich Wissen über Bienen bringt, sondern dabei auch noch wirklich amüsant unterhält.

Spannend wie ein Krimi, lehrreich wie ein Fachbuch

füchslein aus Donautal am 24.05.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Die Honigfabrik« ist ein in mehrfacher Hinsicht faszinierendes Buch. Zum Einen ist es sprachlich so gestaltet, dass es flüssig wie ein spannender Roman zu lesen ist. Zum Anderen steckt es so voller Wissen und interessanter Fakten über die Bienen, dass ein Aha-Erlebnis sich an das nächste reiht. Auch der Ansatz, die Welt der Bienen wie ein Unternehmen zu betrachten, gefällt mir sehr gut. Immer wieder staunte ich beim Lesen, wie hochgradig effizient die Honigproduktion mit allen dazugehörigen Arbeitsschritten organisiert ist, und wie perfekt diese »Firma« arbeitet. Ein Lehrbeispiel für so manches menschliche Unternehmen. Dem Autorenduo Jürgen Tautz (Professor der Uni Würzburg und international anerkannter Bienenexperte) und Dietrich Steen (Programmleiter im Verlag und seit 20 Jahren Imker aus Leidenschaft) gelang es von der ersten Seite an, mich in den Bann dieses Buches zu ziehen und mit der Begeisterung für die Bienen anzustecken. Allein schon die Kapitelüberschriften klingen verlockend: »Von dicken Mädchen, Geschwisterliebe und wütenden Amazonen«, Zickenterror mit Todesfolge« oder »Betriebsspionage, Raubüberfälle und Aliens aus Asien« laden dazu ein, diese Kapitel direkt auf zuschlagen. Aber halt! Die Erläuterungen des Buches bauen bei aller Spannung aufeinander auf. Man sollte es besser von vorn bis hinten der Reihe nach lesen, also eher wie einen spannenden Krimi, als wie ein fachliches Nachschlagewerk. Egal, ob es um die unterschiedlichen Aufgaben der Bienen in der Honigfabrik geht, um den genauen Ablauf der Honigproduktion oder um die Gefahren, die den Bienen in der heutigen Zeit drohen, jedes Kapitel liest sich spannend und trotz des vermittelten Wissens erstaunlich leicht. Die Gestaltung des Buches ist sehr lesefreundlich - Farbfotos finden wir erst auf mehreren Seiten am Ende des Buches, sodass zunächst das Lesevergnügen im Vordergrund steht. Grafische Elemente (Mikroskop und senkrechte Pünktchenline am Seitenrand) verraten, wenn es etwas wissenschaftlicher wird. In diesen Teilen finden sich manchmal auch erläuternde Schwarzweißzeichnungen und statistische Kurven. Ein Lesebändchen hilft, nach einer Pause sofort zur zuletzt gelesenen Seite zurückzukehren. Die Gestaltung des Schutzumschlags ist eine gelungene Kombination aus einem Fachbuch zukommender Sachlichkeit und etwas leidenschaftlicher Verspieltheit und sollte sowohl Imker als auch interessierte Laien ansprechen. Fazit: Ein wunderbares Buch, um es, auf einer Sommerwiese liegend, zu lesen, das Summen der Bienen als Hintergrundmusik im Ohr. Oder um bei kaltem Wetter vom Sommer zu träumen. Und in jedem Fall ganz nebenbei sein Wissen über diese faszinierenden Insekten zu vervielfachen. 5*****

Spannend wie ein Krimi, lehrreich wie ein Fachbuch

füchslein aus Donautal am 24.05.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Die Honigfabrik« ist ein in mehrfacher Hinsicht faszinierendes Buch. Zum Einen ist es sprachlich so gestaltet, dass es flüssig wie ein spannender Roman zu lesen ist. Zum Anderen steckt es so voller Wissen und interessanter Fakten über die Bienen, dass ein Aha-Erlebnis sich an das nächste reiht. Auch der Ansatz, die Welt der Bienen wie ein Unternehmen zu betrachten, gefällt mir sehr gut. Immer wieder staunte ich beim Lesen, wie hochgradig effizient die Honigproduktion mit allen dazugehörigen Arbeitsschritten organisiert ist, und wie perfekt diese »Firma« arbeitet. Ein Lehrbeispiel für so manches menschliche Unternehmen. Dem Autorenduo Jürgen Tautz (Professor der Uni Würzburg und international anerkannter Bienenexperte) und Dietrich Steen (Programmleiter im Verlag und seit 20 Jahren Imker aus Leidenschaft) gelang es von der ersten Seite an, mich in den Bann dieses Buches zu ziehen und mit der Begeisterung für die Bienen anzustecken. Allein schon die Kapitelüberschriften klingen verlockend: »Von dicken Mädchen, Geschwisterliebe und wütenden Amazonen«, Zickenterror mit Todesfolge« oder »Betriebsspionage, Raubüberfälle und Aliens aus Asien« laden dazu ein, diese Kapitel direkt auf zuschlagen. Aber halt! Die Erläuterungen des Buches bauen bei aller Spannung aufeinander auf. Man sollte es besser von vorn bis hinten der Reihe nach lesen, also eher wie einen spannenden Krimi, als wie ein fachliches Nachschlagewerk. Egal, ob es um die unterschiedlichen Aufgaben der Bienen in der Honigfabrik geht, um den genauen Ablauf der Honigproduktion oder um die Gefahren, die den Bienen in der heutigen Zeit drohen, jedes Kapitel liest sich spannend und trotz des vermittelten Wissens erstaunlich leicht. Die Gestaltung des Buches ist sehr lesefreundlich - Farbfotos finden wir erst auf mehreren Seiten am Ende des Buches, sodass zunächst das Lesevergnügen im Vordergrund steht. Grafische Elemente (Mikroskop und senkrechte Pünktchenline am Seitenrand) verraten, wenn es etwas wissenschaftlicher wird. In diesen Teilen finden sich manchmal auch erläuternde Schwarzweißzeichnungen und statistische Kurven. Ein Lesebändchen hilft, nach einer Pause sofort zur zuletzt gelesenen Seite zurückzukehren. Die Gestaltung des Schutzumschlags ist eine gelungene Kombination aus einem Fachbuch zukommender Sachlichkeit und etwas leidenschaftlicher Verspieltheit und sollte sowohl Imker als auch interessierte Laien ansprechen. Fazit: Ein wunderbares Buch, um es, auf einer Sommerwiese liegend, zu lesen, das Summen der Bienen als Hintergrundmusik im Ohr. Oder um bei kaltem Wetter vom Sommer zu träumen. Und in jedem Fall ganz nebenbei sein Wissen über diese faszinierenden Insekten zu vervielfachen. 5*****

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Maja Mischke

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“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.” (Albert Einstein)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einfach nur extrem spannend! Vom Wabenbau bis hin zum Schwänzeln... Fakten, die einfach nur faszinieren können. Und die dafür genutzte leserfreundliche Schreibweise machen die "Honigfabrik" zum Honig fürs Auge. Möchte man Einstein glauben, sollten wir uns vielleicht intensiver mit Bienen beschäftigen.
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“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.” (Albert Einstein)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einfach nur extrem spannend! Vom Wabenbau bis hin zum Schwänzeln... Fakten, die einfach nur faszinieren können. Und die dafür genutzte leserfreundliche Schreibweise machen die "Honigfabrik" zum Honig fürs Auge. Möchte man Einstein glauben, sollten wir uns vielleicht intensiver mit Bienen beschäftigen.

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