Durch die Nacht

Durch die Nacht

Eine Naturgeschichte der Dunkelheit

Buch (Taschenbuch)

14,99 €

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Beschreibung


Ein faszinierendes Porträt der dunklen Seite unseres Lebens

Ernst Peter Fischer entfaltet in diesem Buch ein facettenreiches Panorama der Nacht, das vom Anbeginn der Welt bis in unsere Gegenwart reicht. Auf meisterhafte Weise gelingt es ihm, Naturwissenschaft und Kulturgeschichte zu verknüpfen und den Fragen nachzugehen, die die Dunkelheit an uns stellt: Wie entsteht Licht? Wie können wir die Farbe Schwarz wahrnehmen? Aber auch: Woraus bestehen unsere Träume? Und ist die Nacht auch für das Böse in uns verantwortlich? Ernst Peter Fischer beleuchtet, ja illuminiert die Dunkelheit und führt den Leser durch ihre Geschichte – die so noch nie erzählt wurde.

»Fischer hat ein Buch über die Nacht geschrieben, in dem es nicht nur um Astronomie geht. Es ist ein Plädoyer für die geheimnisvolle Dunkelheit.« ("Berner Zeitung (CH), 31.10.2015")
»Eine Wundertüte an Lesefrüchten über die Nacht und obendrein noch ein mitreißendes Plädoyer für eine vielleicht überlebensnotwendige neue Wissenschafts- und Weltsicht.« ("Nürnberger Nachrichten, 28.11.2015")
»Kenntnisreich und elegant, gespickt mit literarischen und philosophischen Querverweisen präsentiert Ernst Peter Fischer die verschiedenen Aspekte von Nacht und Dunkelheit.« ("musenblaetter.de, 08.12.2015")
»Ein anregendes und lebendig geschriebenes Sachbuch, das viele Denkanstöße gibt.« ("Rhein-Neckar-Zeitung - Heidelberger Nachrichten, 11.12.2015")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2017

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

240

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2017

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/2,5 cm

Gewicht

343 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55321-3

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Durch die Nacht

Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 14.09.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und wieder hat der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer ein Buch über ein spannendes Thema veröffentlicht. „Durch die Nacht“ soll eine Einführung und ein Überblick über die Wahrnehmung der Nacht sein. Schon als ich den Titel las, fragte ich mich, wie der Autor es schaffen wollte, dieses komplexe Thema zu erfassen und in ein dann doch recht schmales Buch zu fassen. Da ich von Der Verzauberung der Welt recht begeistert war, hatte ich schon große Erwartungen. Doch es stellte sich wirklich als recht schwierig heraus den roten Faden unter aller Prämisse beizubehalten. Manche Argumente wirkten konstruiert und wahllos zusammengestellt. Dies ist jedoch kein Hindernis für dieses Buch. Denn solch ein komplexes Thema kann womöglich nur durch Hinzuziehung von außergewöhnlichen Maßnahmen begriffen werden. Denn was ist die Nacht? Außer dem Offensichtlichen (Sie ist nicht der Tag!) ist sie der Raum für Geheimnisse, für Gewalt und geheime Liebe und für so viel mehr. Große Dichter wie Goethe schrieben über sie und es gibt viele Sagen und Legenden über nächtliche Himmelskörper. Die Nacht ist auch ein viel genutztes Synonym für ‚eine schwere Zeit durchmachen‘, denn der ‚hoffnungsvolle Morgen‘ wird bald Licht spenden. Die Nacht kann somit beides sein: eine Zeit voller Hoffnungslosigkeit oder eine Zeit voller Erwartungen. Das ‚dunkle‘ Mittelalter wurden überwunden und das ‚Licht‘ der Vernunft strahlt über die Zeit der Aufklärung. Die Nacht wird immer mit Dunkelheit verglichen, sie sind unzertrennliche Partner. Die Zeit und Farbe, mit der Verbrechen begangen werden, in der Menschen von Angst stärker beherrscht werden, in der Geheimnisse weiter gereicht werden. Und doch birgt diese dunkle Nacht etwas unvorstellbar Schönes, wenn der Blick in den Himmel gehoben wird. Unzählige Sterne und Galaxien sind dann dort zu sehen, ferne Planeten scheinen greifbar. Im Schutz der Nacht nutzen auch verschiedene Tiere die Gelegenheit ungesehen auf Nahrungssuche zu gehen und viele Pflanzen sammeln ihre Kräfte und gehen in sich. Wie schon erwähnt ist dieses Thema ‚Nacht‘ so komplex, dass eine rein stringente Beweisführung fast unmöglich erscheint. Es ist sicherlich sinnvoll, es in Bezug zu einzelnen Quellen zu setzen, doch das würde die allgemeine Sicht darauf schmälern. Somit empfinde ich die Vielfalt der Quellen, die Ernst Peter Fischer nutzte, als kleines kreatives Chaos, was evtl. auch einer Eigenschaft der Nacht entspringt. Originalbeitrag bei quatspreche.wordpress.com

Durch die Nacht

Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 14.09.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und wieder hat der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer ein Buch über ein spannendes Thema veröffentlicht. „Durch die Nacht“ soll eine Einführung und ein Überblick über die Wahrnehmung der Nacht sein. Schon als ich den Titel las, fragte ich mich, wie der Autor es schaffen wollte, dieses komplexe Thema zu erfassen und in ein dann doch recht schmales Buch zu fassen. Da ich von Der Verzauberung der Welt recht begeistert war, hatte ich schon große Erwartungen. Doch es stellte sich wirklich als recht schwierig heraus den roten Faden unter aller Prämisse beizubehalten. Manche Argumente wirkten konstruiert und wahllos zusammengestellt. Dies ist jedoch kein Hindernis für dieses Buch. Denn solch ein komplexes Thema kann womöglich nur durch Hinzuziehung von außergewöhnlichen Maßnahmen begriffen werden. Denn was ist die Nacht? Außer dem Offensichtlichen (Sie ist nicht der Tag!) ist sie der Raum für Geheimnisse, für Gewalt und geheime Liebe und für so viel mehr. Große Dichter wie Goethe schrieben über sie und es gibt viele Sagen und Legenden über nächtliche Himmelskörper. Die Nacht ist auch ein viel genutztes Synonym für ‚eine schwere Zeit durchmachen‘, denn der ‚hoffnungsvolle Morgen‘ wird bald Licht spenden. Die Nacht kann somit beides sein: eine Zeit voller Hoffnungslosigkeit oder eine Zeit voller Erwartungen. Das ‚dunkle‘ Mittelalter wurden überwunden und das ‚Licht‘ der Vernunft strahlt über die Zeit der Aufklärung. Die Nacht wird immer mit Dunkelheit verglichen, sie sind unzertrennliche Partner. Die Zeit und Farbe, mit der Verbrechen begangen werden, in der Menschen von Angst stärker beherrscht werden, in der Geheimnisse weiter gereicht werden. Und doch birgt diese dunkle Nacht etwas unvorstellbar Schönes, wenn der Blick in den Himmel gehoben wird. Unzählige Sterne und Galaxien sind dann dort zu sehen, ferne Planeten scheinen greifbar. Im Schutz der Nacht nutzen auch verschiedene Tiere die Gelegenheit ungesehen auf Nahrungssuche zu gehen und viele Pflanzen sammeln ihre Kräfte und gehen in sich. Wie schon erwähnt ist dieses Thema ‚Nacht‘ so komplex, dass eine rein stringente Beweisführung fast unmöglich erscheint. Es ist sicherlich sinnvoll, es in Bezug zu einzelnen Quellen zu setzen, doch das würde die allgemeine Sicht darauf schmälern. Somit empfinde ich die Vielfalt der Quellen, die Ernst Peter Fischer nutzte, als kleines kreatives Chaos, was evtl. auch einer Eigenschaft der Nacht entspringt. Originalbeitrag bei quatspreche.wordpress.com

Ein spannendes Sachbuch

Bewertung aus Bielefeld am 08.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dunkelheit und Nacht sind Phänomene, die sowohl in der Naturwissenschaft als auch in der Kulturgeschichte oftmals thematisiert worden sind. Ernst Peter Fischer hat sich in diesem Buch mit genau diesen Themen befasst und nimmt den Leser mit auf eine interessante und faktenreiche Reise ins Dunkle. Mich hat schon der Titel des Buches neugierig gemacht und auch beim lesen wurde ich nicht enttäuscht. Herr Fischer beginnt gewissermaßen am Anfang der Welt mit der biblischen Schöpfungsgeschichte und zeigt, wie das Licht erstmals von der Finsternis getrennt wird. Auch in den anderen Kapiteln erläutert er deutlich, wie sich das Dunkle physikalisch erklären lässt, wie sich die Nacht auf den Schlaf auswirkt und warum wir gerade in dieser Zeit oft von Ängsten geplagt werden. Der Autor schreibt die ganze Zeit über so, dass man seine Ausführungen gut verstehen und auch nachvollziehen kann. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass er vom Wesentlichen abrückt und ein Bisschen zu schwafeln anfängt. Grundsätzlich hat mir seine Idee, ein ganzes Buch der Nacht und der Dunkelheit zu widmen, sehr gefallen. Insgesamt ist ,,Durch die Nacht" ein gut lesbares und zum Teil auch unterhaltsames Sachbuch, indem man viel Neues erfährt. Gerne empfehle ich es hier weiter.

Ein spannendes Sachbuch

Bewertung aus Bielefeld am 08.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dunkelheit und Nacht sind Phänomene, die sowohl in der Naturwissenschaft als auch in der Kulturgeschichte oftmals thematisiert worden sind. Ernst Peter Fischer hat sich in diesem Buch mit genau diesen Themen befasst und nimmt den Leser mit auf eine interessante und faktenreiche Reise ins Dunkle. Mich hat schon der Titel des Buches neugierig gemacht und auch beim lesen wurde ich nicht enttäuscht. Herr Fischer beginnt gewissermaßen am Anfang der Welt mit der biblischen Schöpfungsgeschichte und zeigt, wie das Licht erstmals von der Finsternis getrennt wird. Auch in den anderen Kapiteln erläutert er deutlich, wie sich das Dunkle physikalisch erklären lässt, wie sich die Nacht auf den Schlaf auswirkt und warum wir gerade in dieser Zeit oft von Ängsten geplagt werden. Der Autor schreibt die ganze Zeit über so, dass man seine Ausführungen gut verstehen und auch nachvollziehen kann. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass er vom Wesentlichen abrückt und ein Bisschen zu schwafeln anfängt. Grundsätzlich hat mir seine Idee, ein ganzes Buch der Nacht und der Dunkelheit zu widmen, sehr gefallen. Insgesamt ist ,,Durch die Nacht" ein gut lesbares und zum Teil auch unterhaltsames Sachbuch, indem man viel Neues erfährt. Gerne empfehle ich es hier weiter.

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von Ernst Peter Fischer

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