Formenanalyse des absoluten Geistes. Kunst, Religion und Philosophie bei G.W.F. Hegel

Formenanalyse des absoluten Geistes. Kunst, Religion und Philosophie bei G.W.F. Hegel

Buch (Taschenbuch)

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Formenanalyse des absoluten Geistes. Kunst, Religion und Philosophie bei G.W.F. Hegel

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 14,99 €
eBook

eBook

ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Diplomica Verlag

Seitenzahl

60

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Diplomica Verlag

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,5 cm

Gewicht

111 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96146-509-5

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

sehr empfehlenswert für Hegelfreunde und Laien

Bewertung aus Leipzig am 21.08.2020

Bewertungsnummer: 1366629

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Werk hat mir während des Studiums der Philosophie, im Rahmen des akademischen Arbeitens mit Hegel, immer wieder geholfen. Insbesondere, weil es Daniel R. Kupfer besonders gut gelingt, Hegels komplexe Ausdrucksform verständlich und prägnant kritisch zu reflektieren. Vor diesem Hintergrund ist dieses Werk auf jeden Fall als Sekundärliteratur zu Hegel zu empfehlen. Und es bietet gleichzeitig für Nichtstudenten sowie Laien einen wundervollen Einstieg in Hegels Denkwelt.
Melden

sehr empfehlenswert für Hegelfreunde und Laien

Bewertung aus Leipzig am 21.08.2020
Bewertungsnummer: 1366629
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Werk hat mir während des Studiums der Philosophie, im Rahmen des akademischen Arbeitens mit Hegel, immer wieder geholfen. Insbesondere, weil es Daniel R. Kupfer besonders gut gelingt, Hegels komplexe Ausdrucksform verständlich und prägnant kritisch zu reflektieren. Vor diesem Hintergrund ist dieses Werk auf jeden Fall als Sekundärliteratur zu Hegel zu empfehlen. Und es bietet gleichzeitig für Nichtstudenten sowie Laien einen wundervollen Einstieg in Hegels Denkwelt.

Melden

hohes Maß an Verstehbarkeit und klare Struktur

Bewertung aus Leipzig am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1111901

Bewertet: eBook (PDF)

In seinem Werk erklärt der Autor auf einfache Weise, was Hegel unter absolutem Geist versteht und welche Formen dieser beinhaltet. Dabei entwirrt er die dichte sowie teilweise hochkomplizierte Schreibweise Hegels, was mir wiederum geholfen hat, Hegels Ansichten zu obigem Thema ein ganzes Stück weit besser nachvollziehen zu können. Daher ist das obige Werk jedem zu empfehlen, der sich näher mit Hegel und dessen Ausführungen zum absoluten Geist befassen möchte.
Melden

hohes Maß an Verstehbarkeit und klare Struktur

Bewertung aus Leipzig am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1111901
Bewertet: eBook (PDF)

In seinem Werk erklärt der Autor auf einfache Weise, was Hegel unter absolutem Geist versteht und welche Formen dieser beinhaltet. Dabei entwirrt er die dichte sowie teilweise hochkomplizierte Schreibweise Hegels, was mir wiederum geholfen hat, Hegels Ansichten zu obigem Thema ein ganzes Stück weit besser nachvollziehen zu können. Daher ist das obige Werk jedem zu empfehlen, der sich näher mit Hegel und dessen Ausführungen zum absoluten Geist befassen möchte.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Formenanalyse des absoluten Geistes. Kunst, Religion und Philosophie bei G.W.F. Hegel

von Daniel R. Kupfer

5.0

0 Bewertungen filtern

Textprobe:
Kapitel 1.2. Die Frage nach dem Absoluten in der Kunst:
Für unsere Frage nach dem was der absolute Geist sei, ist die Frage nach dem was das Absolute in der Kunst sei wichtig, weil diese Überlegungen dabei helfen werden, die Stärken und den Mangel jener ersten Form des absoluten Geistes in Relation zu der voll entwickelten Form des absoluten Geistes zu begreifen. Das Verhältnis von Kunst, Religion und Philosophie soll bestimmt werden, weil darin der Schlüssel zur Beantwortung der Hauptfrage vermutet wird.
Wenn nun aber erst die Philosophie die synthetische (oder umfassende und diese übersteigende) Einheit der beiden vorangegangenen Formen des absoluten Geistes realisiert, wie Hegel es in
572 ausspricht, dann darf trotzdem in Bezug auf die Frage nach dem was der absolute Geist sei, nicht direkt und unmittelbar zu dieser fortgegangen werden. Die Stufen oder Formen des Geistes sollen dem Ansatz dieser Arbeit nach als verschiedene Versuche des Geistes betrachtet werden, zu seiner Bestform zu gelangen, die ein vollentwickeltes Selbstbewusstsein ist. Der Geist ist dabei in der Bildung und im Selbstwissen des einzelnen Menschen präsent, insofern dieser seine Kultur, Geschichte und die Frage nach dem Wesen des Menschen reflektiert hat. Die Kunst spielt dabei die Rolle eines Verortungsversuches des Menschen in der Welt, oder widerspiegelt sein Verhältnis zu Gott. Logisch umformuliert: Das Verhältnis des Einzelnen zum Allgemeinen. Versuch bleibt diese Tätigkeit, weil sie die ihrem Ziel voll entsprechende und angemessene Form nicht findet.
Hegel spricht im
558 davon, dass die Gestaltungen in der Kunst am höchsten und wahrhaftesten sind, wenn sie auf den Menschen (oder die Idee vom Menschen) abzielen, wobei er vorher betont, dass es auf den Ausdruck des geistigen Gehaltes der Naturformen ankäme. Hier wird klar, dass es Hegel in der Kunst als einer Form des absoluten Geistes nicht auf die bloße Nachahmung der Natur ankommt, sondern auf eine Darstellung wesentlicher und ausgesuchter Formen und Ideen, die den Menschen als geistiges Wesen zum Gegenstand haben. Überhaupt ist so das Schöne bei Hegel wesentlich eine Sache das Geistes und nicht das einer ursprünglichen Natur, die es nun nur noch besonders kunstvoll und kunstfertig abzubilden gälte. Das Kunstschöne steht bei Hegel um so viel höher als das Naturschöne, als eben der Geist höher steht als die Natur. Es gibt hier freilich keinen platten Dualismus zwischen "Naturschönem" und "Geistschönem", aber es gilt wohl, was bei Hegel ganz allgemein gilt: Dass nämlich der Geist sich durch die Natur hindurch verwirklicht, und zwar so, dass im Menschen die Natur zum Geist und Selbstbewusstsein kommt. Hegel selber scheint an diesen Stellen gar nicht zu bemerken, oder es zumindest nicht in den Fokus seiner Reflexion zu nehmen, dass doch auch das "Naturschöne", nur dasjenige Schöne ist und sein kann, was der Mensch an Schönheit in die Naturformen hineindenkt. Kurz: Die Redeweise vom "Naturschönen" setzt bereits, wenn sie einen Sinn haben soll, eine Ästhetik und normative Bewertung des Menschen voraus und kann nicht einfach "gegeben" sein.
Aber zurück zur Kunst als einer noch näher zu bestimmenden mangelhaft realisierten Form des absoluten Geistes: Ein wichtiger Punkt für die Überlegungen zur Bruchstückhaftigkeit und Einzelheit der Werke der Kunst ist in
559 enthalten. Da wird von Hegel konstatiert, dass der absolute Geist in seiner Einzelheit des Gestaltens nicht explizit werden kann. Daraus kann man aber zumindest ableiten, dass er (der absolute Geist) diesen Gestalten dennoch irgendwie implizit ist. Was aber soll die Rede von "implizitem absoluten Geist" bedeuten? Eine Antwortmöglichkeit wäre wohl, dass man dem Versuch der Schöpfung oder Schaffung des Kunstwerkes und der Realisierung selbst eine Art von besonderem Ziel oder eine besondere Motivation zuschreibt. Inhalt dieser Motivation wäre, das Absolute, oder das Verhältnis des Menschen zum A
  • Formenanalyse des absoluten Geistes. Kunst, Religion und Philosophie bei G.W.F. Hegel