Durch Nacht und Wind

Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

Stefan Lehnberg

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Beschreibung

Der Großherzog von N. ist zutiefst beunruhigt. Er hat einen Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Smaragdring, der sich in seinem Besitz befindet, mit einem alten Fluch beladen sey. Dieser soll unfehlbar den Tod seines Besitzers herbeiführen. Goethe und Schiller werden zur Hülfe gerufen ...
Anna Amalia, die Mutter von Weimars Regenten Carl August, bittet Goethe und Schiller, den Großherzog, der mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bey Weimar untergebracht ist, aufzusuchen. Sie sollen ihn davon überzeugen, dass die Geschichte mit dem Fluch Unfug sey und er sich keine Sorgen machen müsse. Da der Großherzog sich als höchst unsympathisch erweist, beschließen Goethe und Schiller, ihn in seiner Angst noch zu bestärken. Doch in selbiger Nacht verstirbt der Großherzog. Die Umstände sind der Art, dass weder eine natürliche Todesursache, noch Mord oder Selbstmord in Frage kommen. Eine unmögliche Situation. Goethe und Schiller werden gebeten, die Angelegenheit discret zu untersuchen.

Stefan Lehnberg ist Autor und männlicher Hauptdarsteller der täglichen Radiocomedy "Küss mich, Kanzler!", die seit 2008 ununterbrochen auf mehreren Sendern läuft. Er war als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen deutschen Theatern tätig, ist seit Jahren in der Berliner Comedyszene aktiv und hat Texte für Harald Schmidt, Anke Engelke, Titanic, Satirikon, u.v.a geschrieben. Sein satirischer Roman "Mein Meisterwerk" wurde mit dem Ephraim-Kishon-Literaturpreis ausgezeichnet. Weitere Veröffentlichungen: "Das persönliche Tagebuch von Wladimir Putin", sowie die beiden Goethekrimis "Durch Nacht und Wind" und "Die Affäre Carambol".

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 03.03.2017
Verlag Tropen
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Dateigröße 2621 KB
Auflage 1. Auflage 2017
Sprache Deutsch
EAN 9783608108569

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4/5

Goethe und Schiller als Ermittler!

PMelittaM aus Köln am 17.03.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Dichter stecken mitten in turbulenten Ermittlungen. Goethe und Schiller als Ermittler – eine grandiose Idee, deren Aufführung mich tatsächlich gut unterhalten hat. Bereits optisch macht der Roman viel her, mir gefallen vor allem die Silhouetten der beiden berühmten Dichter. Der Autor lässt Friedrich Schiller selbst in Ich-Form erzählen, in altertümlicher Schreibweise, die der Geschichte zusätzlich Authentizität verleiht, aber problemlos zu lesen ist. Erzählt wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapitel und mit viel Humor. Allein die Personenbeschreibungen lassen oft schmunzeln, Schillers Ausführungen sind oft ziemlich respektlos, aber auch sehr bildhaft. Der Fall zeigt sich äußerst rätselhaft, mit typischen Mysterien, wie etwa dem von innen verschlossenen Tatort, klären sich aber am Ende alle zufriedenstellend und zum Teil erstaunlich einfach auf. Bis dahin gibt es eine Menge Verwirrungen, einiges an Action (für mich ein bisschen zu viel, ich hatte eine eher geistreiche Aufklärung erwartet) und manche überraschende Wendung. Als Leser erhält man die Möglichkeit mitzuraten, allerdings nicht unbedingt die, den Fall tatsächlich aufzuklären. Am Ende erscheint mir manches doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und unnötig überladen. Goethe und Schillers erster Fall hat mich, schon wegen der genialen Idee und des Humors, gut unterhalten, war mir aber etwas zu überzogen gestaltet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne historische Kriminalromane lesen und die beiden Dichter auch einmal als Ermittler erleben wollen. Mittlerweile ist bereits ein zweiter Band erschienen, auf den ich mich schon freue.

4/5

Goethe und Schiller als Ermittler!

PMelittaM aus Köln am 17.03.2018
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Dichter stecken mitten in turbulenten Ermittlungen. Goethe und Schiller als Ermittler – eine grandiose Idee, deren Aufführung mich tatsächlich gut unterhalten hat. Bereits optisch macht der Roman viel her, mir gefallen vor allem die Silhouetten der beiden berühmten Dichter. Der Autor lässt Friedrich Schiller selbst in Ich-Form erzählen, in altertümlicher Schreibweise, die der Geschichte zusätzlich Authentizität verleiht, aber problemlos zu lesen ist. Erzählt wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapitel und mit viel Humor. Allein die Personenbeschreibungen lassen oft schmunzeln, Schillers Ausführungen sind oft ziemlich respektlos, aber auch sehr bildhaft. Der Fall zeigt sich äußerst rätselhaft, mit typischen Mysterien, wie etwa dem von innen verschlossenen Tatort, klären sich aber am Ende alle zufriedenstellend und zum Teil erstaunlich einfach auf. Bis dahin gibt es eine Menge Verwirrungen, einiges an Action (für mich ein bisschen zu viel, ich hatte eine eher geistreiche Aufklärung erwartet) und manche überraschende Wendung. Als Leser erhält man die Möglichkeit mitzuraten, allerdings nicht unbedingt die, den Fall tatsächlich aufzuklären. Am Ende erscheint mir manches doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und unnötig überladen. Goethe und Schillers erster Fall hat mich, schon wegen der genialen Idee und des Humors, gut unterhalten, war mir aber etwas zu überzogen gestaltet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne historische Kriminalromane lesen und die beiden Dichter auch einmal als Ermittler erleben wollen. Mittlerweile ist bereits ein zweiter Band erschienen, auf den ich mich schon freue.

5/5

Ein ungeheurer Lesespaß, der verliebt macht....

Eine Kundin/ein Kunde aus Warendorf am 23.07.2017

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Man muss sich nicht auskennen bei Goethe und Schiller, aber die liebenswerte, höchst menschliche Darstellung dieser beiden Persönlichkeiten dürfte auch dem nicht Klassik erfahrenen Lesern Lust machen, sich einmal näher mit den diesen Größen der deutschen Literatur zu befassen. (Und natürlich haben die „Eingeweihten“ eine großen Spaß an den Zitaten und der wunderbar altertümelnden Sprache). Es ist ein Genuß für alle, die mit Sinn für feinen Humor gesegnet sind und es macht verliebt in die beiden Protagonisten, in Weimar, in die Zeit. Zum Inhalt Die rätselhafte Kriminalgeschichte um einen fluchbeladenen Ring inklusive einer zierlichen Liebesaffäre. spannend und romantisch, mit alchimistischen Gaukeleien - na, ich will ja nichts verraten - man kann eine Menge lernen und Erfahren, alles ist belegt und sauber recherchiert. Ein Buch für Mußestunden zu jeder Zeit. Es macht heiter und schmunzelnd.

5/5

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Eine Kundin/ein Kunde aus Warendorf am 23.07.2017
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

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Thomas K.

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4/5

Vergnügliche und kurzweilige Lektüre, gewürzt mit liebenswert verschrobenem Humor.

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Weimar, 1797: Der Großherzog von N. ist in heller Aufruhr, befürchtet er doch seinen baldigen Tod angesichts eines vermeintlich verfluchten Ringes, welcher auf verschlungenen Pfaden in seinen Besitz gelangte. Nolens volens werden die ehrenwerten Herren Goethe und Schiller auf Bitten ihres um den Herzog besorgten Fürsten in die Affäre hineingezogen, sie mögen den hohen Herren doch bitte von seinem Aberglauben abbringen. Aber dann kommt der Edelmann in dunkler Nacht tatsächlich auf mysteriöse Weise zu Tode - und die beiden legendären Dichter werden immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer verwickelt... Penible Hobby-Historiker und Gralshüter größtmöglicher Realitätstreue mögen angesichts der Szenerie - die Säulenheiligen deutscher Dichtkunst als Mantel- und Degenabenteurer wider Willen - die Nase rümpfen, doch wer sich darauf einlässt wird mit einem Heidenspaß belohnt. Mit Schwung, vielen kenntnisreichen Anspielungen, sporadisch eingestreuter antiquierter Schreibweise und einem gerüttelt Maß wohlgesetzten Humors erzählt Stefan Lehnberg seine Geschichte einer alten Faustregel folgend so rasant, dass sie über alle Logiklöcher munter hinwegspringt. Ein kurzweiliges Vergnügen!
4/5

Vergnügliche und kurzweilige Lektüre, gewürzt mit liebenswert verschrobenem Humor.

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Weimar, 1797: Der Großherzog von N. ist in heller Aufruhr, befürchtet er doch seinen baldigen Tod angesichts eines vermeintlich verfluchten Ringes, welcher auf verschlungenen Pfaden in seinen Besitz gelangte. Nolens volens werden die ehrenwerten Herren Goethe und Schiller auf Bitten ihres um den Herzog besorgten Fürsten in die Affäre hineingezogen, sie mögen den hohen Herren doch bitte von seinem Aberglauben abbringen. Aber dann kommt der Edelmann in dunkler Nacht tatsächlich auf mysteriöse Weise zu Tode - und die beiden legendären Dichter werden immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer verwickelt... Penible Hobby-Historiker und Gralshüter größtmöglicher Realitätstreue mögen angesichts der Szenerie - die Säulenheiligen deutscher Dichtkunst als Mantel- und Degenabenteurer wider Willen - die Nase rümpfen, doch wer sich darauf einlässt wird mit einem Heidenspaß belohnt. Mit Schwung, vielen kenntnisreichen Anspielungen, sporadisch eingestreuter antiquierter Schreibweise und einem gerüttelt Maß wohlgesetzten Humors erzählt Stefan Lehnberg seine Geschichte einer alten Faustregel folgend so rasant, dass sie über alle Logiklöcher munter hinwegspringt. Ein kurzweiliges Vergnügen!

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5/5

Ein Fluch, zwei Tote und mittendrin der Geheimrat Goethe und sein Freund Schiller

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein neuer Liebling der ins Regal gehört. Ein äußerliches und sprachlich-inhaltliches Meisterwerk. Der Autor zieht die "Nostalgienote" bis zum Ende durch: kleines Leinenformat, große Kapitelanfänge, sprachliche und schriftliche Eigenheiten der Zeit. Vom menschlichen her bin ich kein GoetheFreund, aber in dem Buch war er mir sehr sympatisch. (oh, und fluchen konnte der Herr Geheimrat vortrefflich: " Er ist ein scheißiger Dummkopf. " Seite 145) Sehr nett ist auch die persönliche Anrede Schillers an uns Leser. Und am wichtigsten ist natürlich nur eine Frage: Was hat es mit dem Fluch um den Smaragdring auf sich.
5/5

Ein Fluch, zwei Tote und mittendrin der Geheimrat Goethe und sein Freund Schiller

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Ein neuer Liebling der ins Regal gehört. Ein äußerliches und sprachlich-inhaltliches Meisterwerk. Der Autor zieht die "Nostalgienote" bis zum Ende durch: kleines Leinenformat, große Kapitelanfänge, sprachliche und schriftliche Eigenheiten der Zeit. Vom menschlichen her bin ich kein GoetheFreund, aber in dem Buch war er mir sehr sympatisch. (oh, und fluchen konnte der Herr Geheimrat vortrefflich: " Er ist ein scheißiger Dummkopf. " Seite 145) Sehr nett ist auch die persönliche Anrede Schillers an uns Leser. Und am wichtigsten ist natürlich nur eine Frage: Was hat es mit dem Fluch um den Smaragdring auf sich.

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