Die Fliederinsel

Roman

Sylvia Lott

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Beschreibung

Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück ...

In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann. Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen ...

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»Ein dänisches Ferienhaus, ein schönes Flieder-Gemälde – und eine Geschichte aus der Vergangenheit, die von einer jüdischen Malerin handelt: Sylvia Lott zaubert einen tollen Roman! «

Produktdetails

Verkaufsrang 13219
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 15.05.2017
Verlag Random House ebook
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Dateigröße 2793 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783641186869

Das meinen unsere Kund*innen

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5/5

Bewegend

Bücher in meiner Hand am 10.02.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

"Dieser verdammte Rotwein!" - selten habe ich solch einen coolen ersten Satz gelesen wie in diesem Roman! Dieser Ausruf stammt von Celia, die für einige Tage zum Arbeiten auf die dänische Ostseeinsel Fünen in ein hübsches Ferienhaus zieht. Gleichzeitig möchte sie gerne mehr über ihren Grossvater erfahren. Alles was sie von ihm hat, ist ein altes Foto einer Fliederallee. Genau so eine, wie in ihrem Feriendomizil. Doch zuerst bringt Celia das in einem Hausversteck gefundene Bild zu ihrer Vermieterin Inger Olsen - die ist erstaunt, erfreut und betroffen zugleich und erzählt Celia nach und nach was es mit diesem Bild auf sich hat. Ingers Erzählung handelt von Ruth und Jacob Liebermann, die nach dem Auftauchen der Nazis aus Berlin fliehen wollen. Ihre aufregende Lebensgeschichte ist zentraler Teil dieses Romans und berichtet vom Leben jüdischer Flüchtlinge in Dänemark und Schweden. Eigentlich wollen die beiden nach Amerika, vor allem Jacob hofft so sehr darauf. Aber die Einreiseerlaubnis trifft einfach nicht ein und auch kein positiver Bescheid aus Kopenhagen, wo Ruth Verwandte hat. Doch dann ist höchste Eile angesagt und sie dürfen zumindest temporär nach Dänemark ausreisen. Beide hadern auf ihre Weise mit dem kargen neuen Leben im Exil, dass sie sich aufbauen müssen. Kein Vergleich zu der offenen Theater- und Künstlerwelt in Berlin in der sie sich beide wohl gefühlt haben. Besonders Jacob zerbricht fast an dem eintönigen Leben, auch neue Bekanntschaften aus der Künstlerszene lassen seinen Wunsch, nach Amerika zu reisen, nicht vergessen. Ruth hingegen packt an, kann mit der Situation sehr viel besser umgehen und sorgt für ihren gemeinsamen Lebensunterhalt. Die Autorin zeigt uns in diesem erneut top recherchierten Roman wie unterschiedlich die Menschen mit ihrem Los umgegangen sind. Jacob war mir sehr unsympathisch in seinem Festhalten an seinem Beruf als Schriftsteller, ihn hätte ich öfters schütteln können. Ruth mochte ich sehr und ich konnte auch ihre späteren Ängste verstehen. Bald stehen sie vor einer wichtigen Entscheidung, die ihnen niemand abnehmen kann und bleiben mit der Frage zurück, ob sie richtig oder falsch entschieden haben. Sylvia Lott hat nicht nur diese eine wichtige Entscheidungsfrage und den Konflikt darüber berührend geschildert, sie nimmt auch die Leser emotional mit auf die Reise von Ruth und Jacob, lässt mitbangen und mithoffen, lässt die gemalten Bilder und die ganze Atmosphäre - nicht nur die auf Fünen - mitsehen und miterleben. Trotz der traurigen Thematik liest sich "Die Fliederinsel" schnell und fliessend, man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Ein bewegender und hoffnungsvoller Pageturner über ein düsteres Stück Zeitgeschichte, der uns stellvertretend die Schicksale der Menschen, die das Grauen miterlebt haben, näher bringt. 5 Punkte.

5/5

Bewegend

Bücher in meiner Hand am 10.02.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

"Dieser verdammte Rotwein!" - selten habe ich solch einen coolen ersten Satz gelesen wie in diesem Roman! Dieser Ausruf stammt von Celia, die für einige Tage zum Arbeiten auf die dänische Ostseeinsel Fünen in ein hübsches Ferienhaus zieht. Gleichzeitig möchte sie gerne mehr über ihren Grossvater erfahren. Alles was sie von ihm hat, ist ein altes Foto einer Fliederallee. Genau so eine, wie in ihrem Feriendomizil. Doch zuerst bringt Celia das in einem Hausversteck gefundene Bild zu ihrer Vermieterin Inger Olsen - die ist erstaunt, erfreut und betroffen zugleich und erzählt Celia nach und nach was es mit diesem Bild auf sich hat. Ingers Erzählung handelt von Ruth und Jacob Liebermann, die nach dem Auftauchen der Nazis aus Berlin fliehen wollen. Ihre aufregende Lebensgeschichte ist zentraler Teil dieses Romans und berichtet vom Leben jüdischer Flüchtlinge in Dänemark und Schweden. Eigentlich wollen die beiden nach Amerika, vor allem Jacob hofft so sehr darauf. Aber die Einreiseerlaubnis trifft einfach nicht ein und auch kein positiver Bescheid aus Kopenhagen, wo Ruth Verwandte hat. Doch dann ist höchste Eile angesagt und sie dürfen zumindest temporär nach Dänemark ausreisen. Beide hadern auf ihre Weise mit dem kargen neuen Leben im Exil, dass sie sich aufbauen müssen. Kein Vergleich zu der offenen Theater- und Künstlerwelt in Berlin in der sie sich beide wohl gefühlt haben. Besonders Jacob zerbricht fast an dem eintönigen Leben, auch neue Bekanntschaften aus der Künstlerszene lassen seinen Wunsch, nach Amerika zu reisen, nicht vergessen. Ruth hingegen packt an, kann mit der Situation sehr viel besser umgehen und sorgt für ihren gemeinsamen Lebensunterhalt. Die Autorin zeigt uns in diesem erneut top recherchierten Roman wie unterschiedlich die Menschen mit ihrem Los umgegangen sind. Jacob war mir sehr unsympathisch in seinem Festhalten an seinem Beruf als Schriftsteller, ihn hätte ich öfters schütteln können. Ruth mochte ich sehr und ich konnte auch ihre späteren Ängste verstehen. Bald stehen sie vor einer wichtigen Entscheidung, die ihnen niemand abnehmen kann und bleiben mit der Frage zurück, ob sie richtig oder falsch entschieden haben. Sylvia Lott hat nicht nur diese eine wichtige Entscheidungsfrage und den Konflikt darüber berührend geschildert, sie nimmt auch die Leser emotional mit auf die Reise von Ruth und Jacob, lässt mitbangen und mithoffen, lässt die gemalten Bilder und die ganze Atmosphäre - nicht nur die auf Fünen - mitsehen und miterleben. Trotz der traurigen Thematik liest sich "Die Fliederinsel" schnell und fliessend, man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Ein bewegender und hoffnungsvoller Pageturner über ein düsteres Stück Zeitgeschichte, der uns stellvertretend die Schicksale der Menschen, die das Grauen miterlebt haben, näher bringt. 5 Punkte.

5/5

Leseempfehlung!

Eine Kundin/ein Kunde aus Balve am 06.08.2018

Bewertet: eBook (ePUB)

Wer gerne Familiengeschichten liest, die in unterschiedlichen Epochen und Ländern spielen, der wird dieses flüssig und kurzweilig geschriebene Buch nicht mehr aus der Hand legen können bis die letzte Seite erreicht ist. Alles dreht sich um das Leben, die Flucht und Überleben während des 2. Weltkrieges eines jüdischen Paares. Einmal geschrieben in der Zeit des Krieges und zum anderen später nacherzählt von der Tochter, wobei die Original-Kriegszeit deutlich überwiegt. Zu der eigentlichen Handlung möchte ich an dieser Stelle auch nicht mehr vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, dass es ein schönes Buch für kurzweilige Lesestunden ist, das einen gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

5/5

Leseempfehlung!

Eine Kundin/ein Kunde aus Balve am 06.08.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Wer gerne Familiengeschichten liest, die in unterschiedlichen Epochen und Ländern spielen, der wird dieses flüssig und kurzweilig geschriebene Buch nicht mehr aus der Hand legen können bis die letzte Seite erreicht ist. Alles dreht sich um das Leben, die Flucht und Überleben während des 2. Weltkrieges eines jüdischen Paares. Einmal geschrieben in der Zeit des Krieges und zum anderen später nacherzählt von der Tochter, wobei die Original-Kriegszeit deutlich überwiegt. Zu der eigentlichen Handlung möchte ich an dieser Stelle auch nicht mehr vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, dass es ein schönes Buch für kurzweilige Lesestunden ist, das einen gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

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Thalia Ettlingen

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ein bewegender Schmöker

Bewertet: eBook (ePUB)

Kann ein Roman die Sichtweise auf Geschichte verändern und dazu anregen sich auf die Suche nach der Geschichte hinter der Geschichte zu machen? Die Fliederinsel schafft dies auf berührende Weise. Sichtweisen werden geändert und neues Wissen kommt ins Blickfeld. Sehr lesenswerter Schmöker.
5/5

ein bewegender Schmöker

Bewertet: eBook (ePUB)

Kann ein Roman die Sichtweise auf Geschichte verändern und dazu anregen sich auf die Suche nach der Geschichte hinter der Geschichte zu machen? Die Fliederinsel schafft dies auf berührende Weise. Sichtweisen werden geändert und neues Wissen kommt ins Blickfeld. Sehr lesenswerter Schmöker.

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Wunderschönes Fünen - unbekanntes Dänemark

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lott muss ich Ihnen ja nun nicht mehr vorstellen. Immer wenn sie einen neuen Roman herausbringt, muss ich ihn ganz schnell lesen. Und da sie mich bisher noch nie enttäuscht hat, bekommen Sie dann natürlich auch regelmäßig eine Besprechung zu den aktuellen Büchern von mir. Bei diesem Buch muss ich allerdings vorab eine Warnung aussprechen: ACHTUNG. Dieses Buch erweckt den Wunsch sofort nach Fünen zu reisen! Dieses Mal muss ich Ihnen so gar nichts zum Inhalt erzählen, denn der Klappentext trifft tatsächlich zu und führt einen nicht in die Irre. Und auch wenn das Cover ein wenig kitschig erscheint, passt es trotzdem gut zum Buch. Obwohl – damit will ich natürlich nicht sagen, dass das Buch kitschig sei. Das ist es nämlich überhaupt nicht! Wie meistens in ihren Romanen gibt es auch dieses Mal bei Sylvia Lott wieder eine Rahmenhandlung in der Gegenwart, während die eigentliche Geschichte in der Zeit von 1938 bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs spielt. Und dieses Mal habe ich einen gewissen Sinn in der Rahmenhandlung gesehen. Durch sie kann die Autorin die Geschichte immer dann kurz zusammenfassen oder bestimmte Richtungswechsel vornehmen, ohne zu ausführlich zu werden. Für mich ist „Die Fliederinsel“ das beste Buch, welches ich bisher von Sylvia Lott gelesen habe. Sie hat eine ausgesprochen spannende Geschichte zu erzählen. Und dabei hat sie mehrere Themen aufgegriffen, die aus einem einfachen Unterhaltungsroman für mich einen guten Unterhaltungsroman mit Anspruch gemacht haben. Ihre Geschichte um das jüdische Ehepaar Ruth und Jakob Liebermann entführt uns nach Dänemark auf die Insel Fünen. Ich wusste bis dato nicht, dass Dänemark eine ganz eigene Position während der Besetzung durch die Deutschen im 3. Reich genossen hat. Und diese Position, die von den Dänen vehement verteidigt wurde, hat mit Sicherheit vielen Menschen das Leben gerettet. Neben ihren fiktiven Hauptpersonen führt uns die Autorin auch in eine Gruppe von intellektuellen Emigranten, die sich regelmäßig bei der dänischen Autorin Karin Michaëlis getroffen haben. Wussten Sie z.B. dass die Flucht von Berthold Brecht über Dänemark verlief? Ein weiteres sehr interessantes Thema in diesem Roman ist, wie Eltern und Kinder aus dieser Zeit mit den Traumata umzugehen gelernt haben. Und wie diese Traumata noch bis in unsere Generation hineinreichen und Auswirkungen auch auf uns haben. Egal, ob die Elterngeneration Opfer oder Täter waren, haben es die Kinder dieser Zeit sehr schwer gehabt, ihre erlittenen seelischen Verletzungen zu verarbeiten, denn die Elterngeneration hat kaum bis gar nicht darüber erzählt, was ihnen widerfahren ist. Ein ausgesprochen interessantes Thema, welches Sabine Bode in ihren Sachbüchern („Die vergessene Generation“, „Nachkriegskinder“ und „Kriegsenkel„) sehr gut dargestellt hat. Es gibt noch ein 3. sehr spannendes Thema, welches ich hier aber nicht verraten will, denn dann verrate ich schon zu viel des Inhalts. Das Thema müssen sie einfach selbst entdecken. Mich hat dieses Buch von Sylvia Lott begeistert. Ich habe mit der Familie Liebermann mitgelitten und mitgefiebert. Und ich habe Anregungen bekommen, mich in ein neues Thema einzulesen – Dänemark im 3. Reich. Ein Buch, welches die Autorin empfohlen hat, habe ich mir sofort gekauft. Ich weiß nur noch nicht, wann ich es schaffe, es zu lesen.
5/5

Wunderschönes Fünen - unbekanntes Dänemark

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lott muss ich Ihnen ja nun nicht mehr vorstellen. Immer wenn sie einen neuen Roman herausbringt, muss ich ihn ganz schnell lesen. Und da sie mich bisher noch nie enttäuscht hat, bekommen Sie dann natürlich auch regelmäßig eine Besprechung zu den aktuellen Büchern von mir. Bei diesem Buch muss ich allerdings vorab eine Warnung aussprechen: ACHTUNG. Dieses Buch erweckt den Wunsch sofort nach Fünen zu reisen! Dieses Mal muss ich Ihnen so gar nichts zum Inhalt erzählen, denn der Klappentext trifft tatsächlich zu und führt einen nicht in die Irre. Und auch wenn das Cover ein wenig kitschig erscheint, passt es trotzdem gut zum Buch. Obwohl – damit will ich natürlich nicht sagen, dass das Buch kitschig sei. Das ist es nämlich überhaupt nicht! Wie meistens in ihren Romanen gibt es auch dieses Mal bei Sylvia Lott wieder eine Rahmenhandlung in der Gegenwart, während die eigentliche Geschichte in der Zeit von 1938 bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs spielt. Und dieses Mal habe ich einen gewissen Sinn in der Rahmenhandlung gesehen. Durch sie kann die Autorin die Geschichte immer dann kurz zusammenfassen oder bestimmte Richtungswechsel vornehmen, ohne zu ausführlich zu werden. Für mich ist „Die Fliederinsel“ das beste Buch, welches ich bisher von Sylvia Lott gelesen habe. Sie hat eine ausgesprochen spannende Geschichte zu erzählen. Und dabei hat sie mehrere Themen aufgegriffen, die aus einem einfachen Unterhaltungsroman für mich einen guten Unterhaltungsroman mit Anspruch gemacht haben. Ihre Geschichte um das jüdische Ehepaar Ruth und Jakob Liebermann entführt uns nach Dänemark auf die Insel Fünen. Ich wusste bis dato nicht, dass Dänemark eine ganz eigene Position während der Besetzung durch die Deutschen im 3. Reich genossen hat. Und diese Position, die von den Dänen vehement verteidigt wurde, hat mit Sicherheit vielen Menschen das Leben gerettet. Neben ihren fiktiven Hauptpersonen führt uns die Autorin auch in eine Gruppe von intellektuellen Emigranten, die sich regelmäßig bei der dänischen Autorin Karin Michaëlis getroffen haben. Wussten Sie z.B. dass die Flucht von Berthold Brecht über Dänemark verlief? Ein weiteres sehr interessantes Thema in diesem Roman ist, wie Eltern und Kinder aus dieser Zeit mit den Traumata umzugehen gelernt haben. Und wie diese Traumata noch bis in unsere Generation hineinreichen und Auswirkungen auch auf uns haben. Egal, ob die Elterngeneration Opfer oder Täter waren, haben es die Kinder dieser Zeit sehr schwer gehabt, ihre erlittenen seelischen Verletzungen zu verarbeiten, denn die Elterngeneration hat kaum bis gar nicht darüber erzählt, was ihnen widerfahren ist. Ein ausgesprochen interessantes Thema, welches Sabine Bode in ihren Sachbüchern („Die vergessene Generation“, „Nachkriegskinder“ und „Kriegsenkel„) sehr gut dargestellt hat. Es gibt noch ein 3. sehr spannendes Thema, welches ich hier aber nicht verraten will, denn dann verrate ich schon zu viel des Inhalts. Das Thema müssen sie einfach selbst entdecken. Mich hat dieses Buch von Sylvia Lott begeistert. Ich habe mit der Familie Liebermann mitgelitten und mitgefiebert. Und ich habe Anregungen bekommen, mich in ein neues Thema einzulesen – Dänemark im 3. Reich. Ein Buch, welches die Autorin empfohlen hat, habe ich mir sofort gekauft. Ich weiß nur noch nicht, wann ich es schaffe, es zu lesen.

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