Was ich euch nicht erzählte

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Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

32722

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

Eine fesselnde Familiengeschichte. Judith Liere Stern 20161208

Details

Verkaufsrang

32722

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,2 cm

Gewicht

275 g

Auflage

10. Auflage

Übersetzer

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14599-2

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Über Träume und Wirklichkeit im Amerika der 50er bis 70er Jahre

Stefanie Loebel aus Berlin am 11.01.2023

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine 16-jahrige Schülerin ertrinkt in einem See in einer Kleinstadt Ohios. Familie und Freunde stellen sich die Frage nach der Ursache: War es Mord? Ein Unfall? Ein Selbstmord? Auf der Suche nach Antworten beleuchtet die Autorin die Herausforderungen von Minoritäten in den USA der 50er bis 70er Jahre. Welcher Weg ist der richtige? Anpassen oder Herausstechen? Neue Wege gehen oder bewährte Pfade einschlagen? Gefühlvoll beschreibt Celeste Ng die unterschiedlichen Herangehensweisen eines Elternpaares bei der Erziehung ihrer Kinder und ihrer jeweiligen beruflichen Wege. Dabei zeigt die Autorin auch, welche Folgen für Kinder durch die Projektion der Wünsche und Träume ihrer Eltern entstehen können, auch wenn diese gut gemeint sind. Ein wundervoll und eindrücklich geschriebener Roman, der trotz teilweise beklemmender Eindrücke bei mir noch lange nachwirken wird.

Über Träume und Wirklichkeit im Amerika der 50er bis 70er Jahre

Stefanie Loebel aus Berlin am 11.01.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine 16-jahrige Schülerin ertrinkt in einem See in einer Kleinstadt Ohios. Familie und Freunde stellen sich die Frage nach der Ursache: War es Mord? Ein Unfall? Ein Selbstmord? Auf der Suche nach Antworten beleuchtet die Autorin die Herausforderungen von Minoritäten in den USA der 50er bis 70er Jahre. Welcher Weg ist der richtige? Anpassen oder Herausstechen? Neue Wege gehen oder bewährte Pfade einschlagen? Gefühlvoll beschreibt Celeste Ng die unterschiedlichen Herangehensweisen eines Elternpaares bei der Erziehung ihrer Kinder und ihrer jeweiligen beruflichen Wege. Dabei zeigt die Autorin auch, welche Folgen für Kinder durch die Projektion der Wünsche und Träume ihrer Eltern entstehen können, auch wenn diese gut gemeint sind. Ein wundervoll und eindrücklich geschriebener Roman, der trotz teilweise beklemmender Eindrücke bei mir noch lange nachwirken wird.

Vielschichtige Familiengeschichte

Bewertung am 20.10.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

WAS ICH EUCH NICHT ERZÄHLTE Celeste Ng Stell dir vor, alle in deiner Familie wollen nur das Beste und genau deshalb endet alles in einer Katastrophe. »Lydia ist tot. Doch das wissen sie noch nicht.« Mit diesen Sätzen schmeißt Ng ihre Leser mitten in die Geschichte. Was sich keiner in der Familie vorstellen kann, wird schon nach kurzer Zeit Gewissheit. Der Tod eines Menschen teilt das Leben in ein DAVOR und DANACH. In diesem Rhythmus wird uns die Geschichte der Familie Lee erzählt. Der Vater James, Kind chinesischer Einwanderer, Wissenschaftler und Unidozent heiratet Marilyn, eine Amerikanerin, blond, Medizinstudentin, die ihren Traum für ihre Familie aufgibt. Nath, der älteste der Geschwister, wird nicht ernst genommen, Hannah, die Jüngste, schein unsichtbar. »Hannah listete in Gedanken Lydias viele Spitznamen auf. Lyd. Lyds. Lyddie. Süße. Liebes. Engel. Hannah wurde immer nur Hannah genannt.« Ihre Mutter wollte aus der Menge herausstechen, ihr Vater wünschte sich sehnlichst, Teil dieser Menge zu sein. Marilyn will aus dem alten Rollenverständnis ausbrechen, möchte Ärztin werden, in den 60ern und 70ern keine Selbstverständlichkeit. Auch James hatte Träume, doch stößt immer wieder an die Grenzen des Rassismus. Und Lydia? Sie wird unfreiwillig zum Mittelpunkt der Familie - »hielt jeden Tag die Welt zusammen. Sie schluckte die Träume ihrer Eltern und unterdrückte den Widerwillen, der in ihr brodelte.« Wie eine Zwiebel häutet Ng die Gedanken und Taten der Familienmitglieder und bringt nach und nach alles zum Vorschein – Verletzlichkeit, Anderssein, Zurückweisung, Narben der Kindheit, ungelebte Träume und Wünsche, Geheimnisse. Denn es geht bei Lydias Tod nicht um das WIE, sondern um das WARUM. Die Geschichte entwickelt mit jeder Szene einen größeren Sog, weckt Verständnis aber auch Unverständnis. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut für den anderen. Wie geht man um mit der Erwartungen anderer? Immer wieder deutlich wird, wie verletzlich aber auch unsichtbar das fragile Familiengefüge ist.

Vielschichtige Familiengeschichte

Bewertung am 20.10.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

WAS ICH EUCH NICHT ERZÄHLTE Celeste Ng Stell dir vor, alle in deiner Familie wollen nur das Beste und genau deshalb endet alles in einer Katastrophe. »Lydia ist tot. Doch das wissen sie noch nicht.« Mit diesen Sätzen schmeißt Ng ihre Leser mitten in die Geschichte. Was sich keiner in der Familie vorstellen kann, wird schon nach kurzer Zeit Gewissheit. Der Tod eines Menschen teilt das Leben in ein DAVOR und DANACH. In diesem Rhythmus wird uns die Geschichte der Familie Lee erzählt. Der Vater James, Kind chinesischer Einwanderer, Wissenschaftler und Unidozent heiratet Marilyn, eine Amerikanerin, blond, Medizinstudentin, die ihren Traum für ihre Familie aufgibt. Nath, der älteste der Geschwister, wird nicht ernst genommen, Hannah, die Jüngste, schein unsichtbar. »Hannah listete in Gedanken Lydias viele Spitznamen auf. Lyd. Lyds. Lyddie. Süße. Liebes. Engel. Hannah wurde immer nur Hannah genannt.« Ihre Mutter wollte aus der Menge herausstechen, ihr Vater wünschte sich sehnlichst, Teil dieser Menge zu sein. Marilyn will aus dem alten Rollenverständnis ausbrechen, möchte Ärztin werden, in den 60ern und 70ern keine Selbstverständlichkeit. Auch James hatte Träume, doch stößt immer wieder an die Grenzen des Rassismus. Und Lydia? Sie wird unfreiwillig zum Mittelpunkt der Familie - »hielt jeden Tag die Welt zusammen. Sie schluckte die Träume ihrer Eltern und unterdrückte den Widerwillen, der in ihr brodelte.« Wie eine Zwiebel häutet Ng die Gedanken und Taten der Familienmitglieder und bringt nach und nach alles zum Vorschein – Verletzlichkeit, Anderssein, Zurückweisung, Narben der Kindheit, ungelebte Träume und Wünsche, Geheimnisse. Denn es geht bei Lydias Tod nicht um das WIE, sondern um das WARUM. Die Geschichte entwickelt mit jeder Szene einen größeren Sog, weckt Verständnis aber auch Unverständnis. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut für den anderen. Wie geht man um mit der Erwartungen anderer? Immer wieder deutlich wird, wie verletzlich aber auch unsichtbar das fragile Familiengefüge ist.

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Ingrid Bergmann

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Ein ganz anderer Krimi

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Krimi von Celest Ng geht es um das warum das Mädchen zu Tode gekommen ist. Superspannender Krimi von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr facettenreich. Es geht um eine Mutter Tochter Beziehung, das Frauenbild in den 50 er 60 er Jahren , binationale Teenager, Familienkonflikte und Probleme .
5/5

Ein ganz anderer Krimi

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Krimi von Celest Ng geht es um das warum das Mädchen zu Tode gekommen ist. Superspannender Krimi von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr facettenreich. Es geht um eine Mutter Tochter Beziehung, das Frauenbild in den 50 er 60 er Jahren , binationale Teenager, Familienkonflikte und Probleme .

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4/5

Stille, mysteriöse Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe Celeste Ng's Schreibstil und ihre komplexen Charaktere. Hier handelt es sich um ein intesives aber gleichzeitig stilles Familiendrama. Es werden besonders Themen wie kulturelle Identität und das Erwachsenwerden angesprochen, aber auch die elterlichen Erwartungen und der damit verbundene Druck. Mir gefiel, wie verschieden die drei Geschwister in ihrer Persönlichkeit und ihrem Umgang mit den Eltern waren und wie sie denoch am Ende zueinander gefunden haben. Es gab auch immer wieder kleine Szenen, in denen die Geschichte der Eltern mehr thematisiert wurde, dadurch hat man als Leser doch das Gefühl deren Entscheidungen und Meinungen etwas besser nachvollziehen zu können.
4/5

Stille, mysteriöse Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe Celeste Ng's Schreibstil und ihre komplexen Charaktere. Hier handelt es sich um ein intesives aber gleichzeitig stilles Familiendrama. Es werden besonders Themen wie kulturelle Identität und das Erwachsenwerden angesprochen, aber auch die elterlichen Erwartungen und der damit verbundene Druck. Mir gefiel, wie verschieden die drei Geschwister in ihrer Persönlichkeit und ihrem Umgang mit den Eltern waren und wie sie denoch am Ende zueinander gefunden haben. Es gab auch immer wieder kleine Szenen, in denen die Geschichte der Eltern mehr thematisiert wurde, dadurch hat man als Leser doch das Gefühl deren Entscheidungen und Meinungen etwas besser nachvollziehen zu können.

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