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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

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Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

26.03.2017

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

310 (Printausgabe)

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Erscheinungsdatum

26.03.2017

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

310 (Printausgabe)

Dateigröße

6433 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Father's Day

Übersetzer

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783458751854

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Lauter kleine Dinge, die glücklich machen

* Vivi * am 04.06.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

„Mit jedem Jahr“ ist ein dezentes, philosophisch angehauchtes Werk vom Schriftsteller Simon Van Booy. Er bleibt sich mit diesem Roman nach wie vor treu und – wie in „Die Illusion des Getrenntseins“ – verwandelt er das Alltägliche ins Außergewöhnliche mit leisen Worten. In der Geschichte handelt es sich um eine komplizierte Adoption und um die Entwicklung der Beziehung zwischen einem Ziehvater und einer Adoptivtochter. Das sind überwiegend familiäre Ereignisse zweier liebenswürdigen Menschen, die unter bescheidenen Lebensverhältnissen zurecht kommen müssen und dabei Herausforderungen meistern, die den Meisten vertraut vorkommen werden: Haushaltsmanagement, Arbeit, Schulalltag, gemeinsame Freizeit, Geburtstage, Krankheiten, Kummer, um nur Einiges zu nennen. Nichts Weltbewegendes, dennoch transformiert der Autor das gesamte Geschehen in eine fesselnde Chronik auf mehreren Zeitebenen. Der ruhige Grundton wird in jeder Situation beibehalten. Die Darstellung ist schlicht, die Emotionen bleiben durchgehend zurückhaltend, sie werden beinahe schon sachlich betrachtet. Die melancholischen Szenen stimmen stets nachdenklich. Die klaren Worte des Autors vermitteln eine unanzweifelbare Selbstverständlichkeit der Liebe zu einer Tochter, die man unverhofft bekommt und die Freude am überraschend wiedergefundenen Sinn des Lebens. Diese wunderbare Neuorientierung führt zu weisen Erkenntnissen, die in der Darstellung des Autors geradezu verzaubern. Die Melancholie des Glücks und die Wertschätzung der kleinen Dinge – das sind die Stärken des Buches, mit deren Hilfe der Autor die Leserschaft in eine vertraute und familiäre Welt verführt. Eine kleine Aufheiterung im Alltag, wenn man gelegentlich bei den Warum- und Was-wäre-wenn-Fragen dazu neigt, die Übersicht zu verlieren. „Du musst einfach jeden Tag mit dem Besten leben, was du hast.“

Lauter kleine Dinge, die glücklich machen

* Vivi * am 04.06.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

„Mit jedem Jahr“ ist ein dezentes, philosophisch angehauchtes Werk vom Schriftsteller Simon Van Booy. Er bleibt sich mit diesem Roman nach wie vor treu und – wie in „Die Illusion des Getrenntseins“ – verwandelt er das Alltägliche ins Außergewöhnliche mit leisen Worten. In der Geschichte handelt es sich um eine komplizierte Adoption und um die Entwicklung der Beziehung zwischen einem Ziehvater und einer Adoptivtochter. Das sind überwiegend familiäre Ereignisse zweier liebenswürdigen Menschen, die unter bescheidenen Lebensverhältnissen zurecht kommen müssen und dabei Herausforderungen meistern, die den Meisten vertraut vorkommen werden: Haushaltsmanagement, Arbeit, Schulalltag, gemeinsame Freizeit, Geburtstage, Krankheiten, Kummer, um nur Einiges zu nennen. Nichts Weltbewegendes, dennoch transformiert der Autor das gesamte Geschehen in eine fesselnde Chronik auf mehreren Zeitebenen. Der ruhige Grundton wird in jeder Situation beibehalten. Die Darstellung ist schlicht, die Emotionen bleiben durchgehend zurückhaltend, sie werden beinahe schon sachlich betrachtet. Die melancholischen Szenen stimmen stets nachdenklich. Die klaren Worte des Autors vermitteln eine unanzweifelbare Selbstverständlichkeit der Liebe zu einer Tochter, die man unverhofft bekommt und die Freude am überraschend wiedergefundenen Sinn des Lebens. Diese wunderbare Neuorientierung führt zu weisen Erkenntnissen, die in der Darstellung des Autors geradezu verzaubern. Die Melancholie des Glücks und die Wertschätzung der kleinen Dinge – das sind die Stärken des Buches, mit deren Hilfe der Autor die Leserschaft in eine vertraute und familiäre Welt verführt. Eine kleine Aufheiterung im Alltag, wenn man gelegentlich bei den Warum- und Was-wäre-wenn-Fragen dazu neigt, die Übersicht zu verlieren. „Du musst einfach jeden Tag mit dem Besten leben, was du hast.“

Harveys Vatertagsgeschenke

orfe1975 am 20.07.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cover: ------------------- Das Bild eines kleinen Mädchens, das seine Hand schützend in die eines Mannes mit kaputten Jeans legt, rührt bereits beim ersten Anblick. Da der Kopf des Mädchens nur halb, der des Mannes gar nicht zu sehen ist, macht das Bild gleich neugierig und passt sehr gut zum beschriebenen Inhalt einer Vater-Tochter-Geschichte. Das Buch als Hardcover mit Schutzumschlag liegt gut in der Hand. Von der Gestaltung her definitiv ein Grund, in der Buchhandlung aufmerksam zu werden. Inhalt: ----------- Harvey wächst sehr behütet bei Ihren Eltern auf. Ihr Vater ist Juwelier und es fehlt ihr an nichts. Zufällig erfährt sie von Jason, dem Bruder ihres Vaters, der ein böser Mensch sein soll, weil er jemand blind geprügelt hat. Doch ihr Vater sagt auch, dass er seine Gründe hatte und ein gutes Herz. Als Harvey sieben ist, sterben ihre Eltern bei einem Unfall. So kommt sie zu Jason, der von der Sozialarbeiten ausfindig gemacht wurde. Obwohl sich dieser anfangs wehrt, nimmt er sich doch Harvey an und Jahr für Jahr wachsen die beiden zusammen. Mein Eindruck: ------------------------ Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hinein gekommen. Harvey ist ein aufgewecktes Mädchen, das sehr gut beobachten kann. Der Schreibstil ist trotz der schweren Kost sehr poetisch und man ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich ein Zitat vom Anfang der Geschichte, als Harvey sieht, wie eine junge Frau im Geschäft ihres Vaters eine Kette anprobiert: "Die goldenen Kette wurde der Frau auf einem roten Kissen gereicht, so wie Harvey es in der Kirche gesehen hatte. Ihre Mutter sagte, die Leute kauften zu Weihnachten gerne goldene Kreuze, weil Jesus am Kreuz gestorben war. Harvey hatte einmal ein Bild vom sterbenden Jesus gesehen. Er hatte den Kopf hängen lassen, als wäre er traurig. Und da waren Dornen gewesen. Leute in Bademänteln und Sandalen hatten daneben gestanden und zugesehen. Harvey wusste, dass es böse Leute waren, die anderen wehtaten. Sie hatte solche Leute im Fernsehen gesehen. Sie hatten Pistolen und fuhren auf Motorrädern und lauerten einem nachts oder in der Stadt auf." (S. 12) [....] "Harvey fragte sich, wie etwas, das Jesus so wehgetan hatte, Menschen glücklich machen konnte. Manchmal verlor sie den Überblick über all die Dinge, die keinen Sinn ergaben." (S. 13) Dies ist sehr symbolisch für das ganze Buch, warum soll jeder selbst herausfinden... Nach der kurz beschriebenen Kindheit Harveys folgt ein Sprung 20 Jahre später. Harvey empfängt ihren Vater (Jason) in Paris. In Form von einem Paket von Erinnerungsstücken, die sie ihm an Vatertag überreicht (Originaltitel ist passenderweise "Father's Day"), erinnert sie sich mit ihm zusammen an ihre gemeinsame Vergangenheit. So erfährt der Leser Stück für Stück in Rückblenden, wie die Ereignisse sich entwickelt haben. Anfangs irritierte mich, dass Harvey von ihrem Vater sprach, ohne dass klar war, dass nicht ihr richtiger Vater, sondern Jason damit gemeint war. Das kam erst eine ganze Weile später heraus. Die Erlebnisse zwischen den beiden und wie sich ihre Beziehung entwickelt, sind sehr anrührend geschrieben. Manchmal hatte ich eine Träne im Auge, manchmal musste ich auch schmunzeln. Es macht Spaß die Welt aus Harveys Augen zu sehen und auch Jason versteht man im Laufe des Buches immer besser. Seine Veränderungen fand ich realistisch dargestellt. Am Ende des Buches erfolgt durch Harveys letztes Geschenk nochmal ein richtiger Kracher - eine Wende, mit der niemand rechnen kann. Doch gerade diese Wende, besonders die Erklärung auf der letzten Seite war mir etwas zu dick aufgetragen. Ich habe mir das Buch danach erneut durchgelesen und fand das Ende einfach nicht schlüssig. Sehr schade, sonst hätte ich volle Bewertung gegeben. Fazit: -------------- Gefühlvolle Vater-Tochter-Geschichte mit unpassender Wende am Schluss

Harveys Vatertagsgeschenke

orfe1975 am 20.07.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cover: ------------------- Das Bild eines kleinen Mädchens, das seine Hand schützend in die eines Mannes mit kaputten Jeans legt, rührt bereits beim ersten Anblick. Da der Kopf des Mädchens nur halb, der des Mannes gar nicht zu sehen ist, macht das Bild gleich neugierig und passt sehr gut zum beschriebenen Inhalt einer Vater-Tochter-Geschichte. Das Buch als Hardcover mit Schutzumschlag liegt gut in der Hand. Von der Gestaltung her definitiv ein Grund, in der Buchhandlung aufmerksam zu werden. Inhalt: ----------- Harvey wächst sehr behütet bei Ihren Eltern auf. Ihr Vater ist Juwelier und es fehlt ihr an nichts. Zufällig erfährt sie von Jason, dem Bruder ihres Vaters, der ein böser Mensch sein soll, weil er jemand blind geprügelt hat. Doch ihr Vater sagt auch, dass er seine Gründe hatte und ein gutes Herz. Als Harvey sieben ist, sterben ihre Eltern bei einem Unfall. So kommt sie zu Jason, der von der Sozialarbeiten ausfindig gemacht wurde. Obwohl sich dieser anfangs wehrt, nimmt er sich doch Harvey an und Jahr für Jahr wachsen die beiden zusammen. Mein Eindruck: ------------------------ Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hinein gekommen. Harvey ist ein aufgewecktes Mädchen, das sehr gut beobachten kann. Der Schreibstil ist trotz der schweren Kost sehr poetisch und man ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich ein Zitat vom Anfang der Geschichte, als Harvey sieht, wie eine junge Frau im Geschäft ihres Vaters eine Kette anprobiert: "Die goldenen Kette wurde der Frau auf einem roten Kissen gereicht, so wie Harvey es in der Kirche gesehen hatte. Ihre Mutter sagte, die Leute kauften zu Weihnachten gerne goldene Kreuze, weil Jesus am Kreuz gestorben war. Harvey hatte einmal ein Bild vom sterbenden Jesus gesehen. Er hatte den Kopf hängen lassen, als wäre er traurig. Und da waren Dornen gewesen. Leute in Bademänteln und Sandalen hatten daneben gestanden und zugesehen. Harvey wusste, dass es böse Leute waren, die anderen wehtaten. Sie hatte solche Leute im Fernsehen gesehen. Sie hatten Pistolen und fuhren auf Motorrädern und lauerten einem nachts oder in der Stadt auf." (S. 12) [....] "Harvey fragte sich, wie etwas, das Jesus so wehgetan hatte, Menschen glücklich machen konnte. Manchmal verlor sie den Überblick über all die Dinge, die keinen Sinn ergaben." (S. 13) Dies ist sehr symbolisch für das ganze Buch, warum soll jeder selbst herausfinden... Nach der kurz beschriebenen Kindheit Harveys folgt ein Sprung 20 Jahre später. Harvey empfängt ihren Vater (Jason) in Paris. In Form von einem Paket von Erinnerungsstücken, die sie ihm an Vatertag überreicht (Originaltitel ist passenderweise "Father's Day"), erinnert sie sich mit ihm zusammen an ihre gemeinsame Vergangenheit. So erfährt der Leser Stück für Stück in Rückblenden, wie die Ereignisse sich entwickelt haben. Anfangs irritierte mich, dass Harvey von ihrem Vater sprach, ohne dass klar war, dass nicht ihr richtiger Vater, sondern Jason damit gemeint war. Das kam erst eine ganze Weile später heraus. Die Erlebnisse zwischen den beiden und wie sich ihre Beziehung entwickelt, sind sehr anrührend geschrieben. Manchmal hatte ich eine Träne im Auge, manchmal musste ich auch schmunzeln. Es macht Spaß die Welt aus Harveys Augen zu sehen und auch Jason versteht man im Laufe des Buches immer besser. Seine Veränderungen fand ich realistisch dargestellt. Am Ende des Buches erfolgt durch Harveys letztes Geschenk nochmal ein richtiger Kracher - eine Wende, mit der niemand rechnen kann. Doch gerade diese Wende, besonders die Erklärung auf der letzten Seite war mir etwas zu dick aufgetragen. Ich habe mir das Buch danach erneut durchgelesen und fand das Ende einfach nicht schlüssig. Sehr schade, sonst hätte ich volle Bewertung gegeben. Fazit: -------------- Gefühlvolle Vater-Tochter-Geschichte mit unpassender Wende am Schluss

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Ein Mädchen verliert seine Eltern, ein Bruder findet das Leben. Ala Harvey lebt und arbeitet seit einiger Zeit in Paris. Ihr Vater kommt zum ersten Mal aus New York zu Besuch. Sie überrascht ihn mit kleinen Geschenken, die für beide eine besondere Erinnerung bedeuten. Stück für Stück erfährt man so eine ganz besondere Familiengeschichte. Wirklich absolut gelungen, wie hier das Zusammenwachsen einer außergewöhnlichen Familie beschrieben wird. Kann sein, dass Sie ein Tranchen verdrücken müssen.
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Lieblingsbuch.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mädchen verliert seine Eltern, ein Bruder findet das Leben. Ala Harvey lebt und arbeitet seit einiger Zeit in Paris. Ihr Vater kommt zum ersten Mal aus New York zu Besuch. Sie überrascht ihn mit kleinen Geschenken, die für beide eine besondere Erinnerung bedeuten. Stück für Stück erfährt man so eine ganz besondere Familiengeschichte. Wirklich absolut gelungen, wie hier das Zusammenwachsen einer außergewöhnlichen Familie beschrieben wird. Kann sein, dass Sie ein Tranchen verdrücken müssen.

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Von einem Tag auf den anderen den Bruder verlieren und nun die Verantwortung für ein kleines Mädchen tragen: da heißt es, Vertrauen und erste Familienbande zu knüpfen.
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