Obsidian - Kammer des Bösen

Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast

Pendergast

Douglas Preston, Lincoln Child

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Beschreibung

Special Agent Pendergast wird vermisst, bei seinem letzten Abenteuer vermutlich ertrunken vor der Küste von Massachusetts. Von Trauer überwältigt, zieht sich Constance Greene, sein Schützling, in dessen New Yorker Anwesen zurück. Erfolglos versucht Pendergasts Bodyguard Proctor dort, sie über den Verlust hinwegzutrösten. Doch dann nehmen die Ereignisse plötzlich eine unerwartete Wendung: Proctor wird von einem mysteriösen Eindringling überwältigt und betäubt. Als er wieder zu sich kommt, muss er hilflos mit ansehen, wie der Mann mit Constance in einem Auto davonrast. Aber er erkennt den Täter: Es ist Diogenes, Pendergasts schurkischer Bruder, den alle für tot hielten, seit Constance ihn vor Jahren in den Stromboli stieß. Will er Rache an ihr nehmen? Proctor nimmt die Verfolgung auf ...

"ein gelungener und spannender Pendergast-Band des spitzen Autorenduos Preston & Child" denglers-buchkritik (Alex Dengler), 04.03.2018

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher (»Der Codex«, »Der Canyon«, »Credo«, »Der Krater«) und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA..
Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das »American Museum of Natural History« in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers »Relic«, Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher (»Das Patent«, »Eden«). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Verlag Knaur
Seitenzahl 464
Maße (L/B/H) 21,8/14,4/3,8 cm
Gewicht 656 g
Auflage 1. Auflage
Reihe Ein Fall für Special Agent Pendergast 16
Originaltitel Obsidian Chamber
Übersetzer Michael Benthack
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65425-5

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Wieder eine Familiengeschichte

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 05.12.2017

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

“Obsidian - Kammer des Bösen” ist das 16. Abenteuer mit dem stinkreichen und extravaganten Special Agent Aloysius Pendergast. Doch im Gegensatz zu den früheren Bänden entwickelt sich die Story von Douglas Preston und Lincoln Child seit einiger Zeit weg von den ursprünglichen Thriller-Fällen und hin zu der eher persönlichen Geschichte des Agenten. Und in dieser ist scheinbar alles möglich: Ewiges Leben, Auferstehung von den Toten, Familiengeheimnisse und mysteriöse Geschehnisse, das alles gepaart mit spannenden Action und, jawohl, Thrillereinlagen. So ist auch der neue Pendergast-Thriller wieder etwas anders, als wie ihn kennengelernt haben, doch die Familiengeschichte entwickelt sich äußerst unterhaltsam weiter.

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Mal wieder die liebe Familie

Bewertung aus Hagen am 04.12.2017

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Bücher des Autorenduos Preston & Child habe ich bislang immer gern gelesen bzw. verschlungen. Auch in diesem Jahr habe ich mich auf die Neuerscheinung gefreut. Beim Lesen trat dann allerdings Ernüchterung ein. Es gibt diesmal eigentlich keinen richtigen "Perndergast"-Fall. Es dreht sich mal wieder alles nur um die liebe "obskure" Familie. Ich weiß, dass die Familiengeschichte stets eine wichtige Rolle spielt, bzw. den Hauptinhalt darstellt. Aber es hat Bücher gegeben, in denen es gelungen ist, diese in einem augewogenen Maße darzustellen und drum herum eine spannende Geschichte zu spinnen. Dies ist hier nicht gelungen. Anstatt eine echte neue Geschichte zu entwickeln, lassen die Autoren Tote wieder auf wundersame auferstehen. Das A.X.L Pendergast im vorherigen Buch nicht ums Leben kommt, war klar, sonst wäre ja die Reihe zu Ende. Das aber auch andere Personen aus der Vergangenheit immer wieder ins Leben zurückgeholt werden, nervt irgendwann. Mir hat dieser Roman nicht so gut gefallen. Die Rolle Constances ist mir zu passiv und die scheinbar unerschöpflichen finanziellen Mittel der Familie Pendergast und die "Dauermacht" Perndergast über alle anderen erzeugen schnell den Eindruck der reinen Phantasterei. Ein etwaiger Realitätsbezug geht hier allzu schnell verloren. Ich gebe aber dennoch zwei Sterne, da der Schreibstil der Autoren wie gewohnt sehr gut zu lesen ist, die Situationen und Orte lebhaft beschrieben werden und ich das Buch trotz meiner Kritik bis zum Ende gelesen habe.

Mal wieder die liebe Familie

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Die Bücher des Autorenduos Preston & Child habe ich bislang immer gern gelesen bzw. verschlungen. Auch in diesem Jahr habe ich mich auf die Neuerscheinung gefreut. Beim Lesen trat dann allerdings Ernüchterung ein. Es gibt diesmal eigentlich keinen richtigen "Perndergast"-Fall. Es dreht sich mal wieder alles nur um die liebe "obskure" Familie. Ich weiß, dass die Familiengeschichte stets eine wichtige Rolle spielt, bzw. den Hauptinhalt darstellt. Aber es hat Bücher gegeben, in denen es gelungen ist, diese in einem augewogenen Maße darzustellen und drum herum eine spannende Geschichte zu spinnen. Dies ist hier nicht gelungen. Anstatt eine echte neue Geschichte zu entwickeln, lassen die Autoren Tote wieder auf wundersame auferstehen. Das A.X.L Pendergast im vorherigen Buch nicht ums Leben kommt, war klar, sonst wäre ja die Reihe zu Ende. Das aber auch andere Personen aus der Vergangenheit immer wieder ins Leben zurückgeholt werden, nervt irgendwann. Mir hat dieser Roman nicht so gut gefallen. Die Rolle Constances ist mir zu passiv und die scheinbar unerschöpflichen finanziellen Mittel der Familie Pendergast und die "Dauermacht" Perndergast über alle anderen erzeugen schnell den Eindruck der reinen Phantasterei. Ein etwaiger Realitätsbezug geht hier allzu schnell verloren. Ich gebe aber dennoch zwei Sterne, da der Schreibstil der Autoren wie gewohnt sehr gut zu lesen ist, die Situationen und Orte lebhaft beschrieben werden und ich das Buch trotz meiner Kritik bis zum Ende gelesen habe.

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Kammer des Bösen? Wohl eher der Langeweile...

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Hier ist also der 16. Fall um Special Agent Pendergast, hochrangiger FBI-Mitarbeiter mit weitreichenden Sonderrechten, gebildet, charismatisch, aus altem "amerikanischen Adel"! Es war ein weiter Weg vom ersten Fall (RELIC - Museum der Angst) bis jetzt - und irgendwie scheinen den beiden Autoren die Ideen auszugehen. Aber von vorn: Das letzte Buch endete mit dem vermutlichen Tod von Pendergast, sein Mündel Constance Greene zieht sich in tiefer Trauer in das Pendergastsche Anwesen zurück, hat keinen Kontakt mehr, außer zur Haushälterin Trask und dem "Mädchen für alles", dem Ex-Marine Proctor. Wenige Tage nach den tragischen Ereignissen kommt Proctor nach Hause, und wird Zeuge, wie Constance von Pendergasts Bruder, Diogenes,einem Killer und Psychopathen, entführt wird - von jenem Diogenes, den Constance selbst in die Lavamassen des Stromboli gestoßen hat. Proctor nimmt die Spur auf, eine Jagd rund um die Erde beginnt, und endet in der Wüste Namibias, Proctor ist verschollen. Zur gleichen Zeit wird Special-Agent Pendergast von einem Schmugglerboot aus dem Atlantik gerettet - und jagt umgehend seinen Bruder, während der versucht, einen äußerst perfiden Plan in die Tat umzusetzen... Nicht gegen schnelle Thriller, nichts gegen "Super"-Helden, in die die eigenen Autoren verliebt sind; aber hier ist das alles ein wenig viel... Der Rezensent fragt sich, wie oft Diogenes noch auferstehen muss? Wie oft noch Constance geheimnisvoll bleich durch Kellerräume wandeln muss? Wie oft wir noch den Übermenschen Pendergast ertragen müssen? Und empfiehlt: Lasst sie alle ruhen, sie sind müde und ausgelaugt, es war ein langes Leben, und nun möge es gut sein!
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Pendergast ist tot – es lebe Pendergast!

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Auch in ihrem 16. Fall um Special Agent Aloysius Pendergast begeistert das Autorenduo seine vornehmlich männlichen Fans mit einer actionreichen Verfolgungsjagd über die Kontinente. Während Constance Greene und Pendergasts Bodyguard Proctor versuchen ihre Trauer zu bewältigen, überstürzen sich die geheimnisvollen Ereignisse und schon sind wir mitten drin in einem neuen spannenden und temporeichen, wenn gleich auch einem wenig konstruierten, Fall. Pendergast-Fans verzeihen dies aber!
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