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Unterleuten

Roman

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Beschreibung


Der große Gesellschaftsroman von Juli Zeh

Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.

Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?



»Juli Zehs Roman ist ein Thriller unserer Zeit, der von ihren Widersprüchen und Verwerfungen erzählt.«

Details

  • Verkaufsrang

    720

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    11.09.2017

  • Verlag btb
  • Seitenzahl

    656

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    720

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    11.09.2017

  • Verlag btb
  • Seitenzahl

    656

  • Maße (L/B/H)

    19,9/13,7/4,8 cm

  • Gewicht

    644 g

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-442-71573-2

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4.4

43 Bewertungen

5 Sterne

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2 Sterne

1 Sterne

Lesend K.O. nach Seite 100

Bewertung aus Winterthur am 30.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch startet ganz flott, sprachlich hat es mir gut gefallen, aber ab Seite 100 fällt die Spannung in sich zusammen, die Geschichte wird langatmig, verwirrend sind die vielen Personen und Namen; die Handlung wird zur Nebensache respektive verkommt zu Ausführungen über das Gezänk der Dörfler über einen neuen Windpark und über ihre DDR-Vergangenheit. Da ist zu wenig Zug drin, um die 600 Seiten zu "fressen".

Lesend K.O. nach Seite 100

Bewertung aus Winterthur am 30.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch startet ganz flott, sprachlich hat es mir gut gefallen, aber ab Seite 100 fällt die Spannung in sich zusammen, die Geschichte wird langatmig, verwirrend sind die vielen Personen und Namen; die Handlung wird zur Nebensache respektive verkommt zu Ausführungen über das Gezänk der Dörfler über einen neuen Windpark und über ihre DDR-Vergangenheit. Da ist zu wenig Zug drin, um die 600 Seiten zu "fressen".

Verwirrende Namen, langatmige Handlung, aber eine schöne Idee

Bewertung aus Werne am 12.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich weiß nicht genau wieso, aber das Buch ist gar nicht meins und das erste, das ich (erstmal) abbrechen werde. Die Namen der Dorfbewohner und Dorfbewohnerinnen verwirren mich total und die Handlung verfolgt, meiner Meinung nach, keinen roten Faden. Hinzukommt, dass die Erzählungen der Vergangenheit der Anwohner und Anwohnerinnen des Dorfes SEHR ausschweifend sind und meine Erwartungshaltung an das Buch leider gar nicht erfüllen. Aber die Idee, das Buchcover und der Klappentext sind doch sehr gelungen. Ich bin erstaunt, wie vielen das Buch gefällt, vielleicht sollte ich ein anderes Buch von Juli Zeh lesen (dies war mein erstes). Mal schauen, schade ist es trotzdem.

Verwirrende Namen, langatmige Handlung, aber eine schöne Idee

Bewertung aus Werne am 12.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich weiß nicht genau wieso, aber das Buch ist gar nicht meins und das erste, das ich (erstmal) abbrechen werde. Die Namen der Dorfbewohner und Dorfbewohnerinnen verwirren mich total und die Handlung verfolgt, meiner Meinung nach, keinen roten Faden. Hinzukommt, dass die Erzählungen der Vergangenheit der Anwohner und Anwohnerinnen des Dorfes SEHR ausschweifend sind und meine Erwartungshaltung an das Buch leider gar nicht erfüllen. Aber die Idee, das Buchcover und der Klappentext sind doch sehr gelungen. Ich bin erstaunt, wie vielen das Buch gefällt, vielleicht sollte ich ein anderes Buch von Juli Zeh lesen (dies war mein erstes). Mal schauen, schade ist es trotzdem.

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Ingbert Edenhofer

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5/5

Wo Vögel geschützt werden, geht der Mensch drauf

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Windenergiepark in einem Vogelschutzgebiet? Das ist die zentrale Frage, die die Figuren in "Unterleuten" zu beschäftigen scheint. Aber wie wer dazu steht, hat nur im Ansatz etwas damit zu tun, ob Tierschutz oder erneuerbare Energien das größere Gut sind. Zumeist geht es um Besitz, Status und andere Formen von eigenen Interessen. Juli Zeh entwickelt aus ihrem Figurenensemble ein Panorama unterschiedlicher Perspektiven, die ein überraschend schlüssiges Bild bieten. Dadurch lässt sie zwar ein bisschen die Chance verstreichen, die Leserschaft aktiver einzubinden, denn am Ende hat sich so ziemlich alles recht eindeutig aufgeklärt, aber dafür sind es die Motivationen der Figuren, die interessanter sind. Einige Charaktere werden durch soziale Aspekte wie Loyalität oder Feindschaft getrieben, aber Zeh stellt sich da nicht auf eine Seite, sondern erlaubt allen Figuren schlüssige Gründe für das, was sie tun. Das heißt nicht, dass man beim Lesen alle Figuren gleich sympathisch findet - überhaupt ist Sympathie nichts, das hier sehr im Vordergrund steht. Niemand ist ohne Verbissenheiten und andere Fehler - gleichermaßen ist auch niemand nur Bösewicht. Vergleichsweise fand ich "Neujahr" mitreißender - vermutlich weil es persönlicher war durch den viel kleineren Rahmen - aber Zeh gehört zu den spannendsten Stimmen unserer Zeit.
5/5

Wo Vögel geschützt werden, geht der Mensch drauf

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Windenergiepark in einem Vogelschutzgebiet? Das ist die zentrale Frage, die die Figuren in "Unterleuten" zu beschäftigen scheint. Aber wie wer dazu steht, hat nur im Ansatz etwas damit zu tun, ob Tierschutz oder erneuerbare Energien das größere Gut sind. Zumeist geht es um Besitz, Status und andere Formen von eigenen Interessen. Juli Zeh entwickelt aus ihrem Figurenensemble ein Panorama unterschiedlicher Perspektiven, die ein überraschend schlüssiges Bild bieten. Dadurch lässt sie zwar ein bisschen die Chance verstreichen, die Leserschaft aktiver einzubinden, denn am Ende hat sich so ziemlich alles recht eindeutig aufgeklärt, aber dafür sind es die Motivationen der Figuren, die interessanter sind. Einige Charaktere werden durch soziale Aspekte wie Loyalität oder Feindschaft getrieben, aber Zeh stellt sich da nicht auf eine Seite, sondern erlaubt allen Figuren schlüssige Gründe für das, was sie tun. Das heißt nicht, dass man beim Lesen alle Figuren gleich sympathisch findet - überhaupt ist Sympathie nichts, das hier sehr im Vordergrund steht. Niemand ist ohne Verbissenheiten und andere Fehler - gleichermaßen ist auch niemand nur Bösewicht. Vergleichsweise fand ich "Neujahr" mitreißender - vermutlich weil es persönlicher war durch den viel kleineren Rahmen - aber Zeh gehört zu den spannendsten Stimmen unserer Zeit.

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5/5

Ein Gesellschaftsroman, der auch noch in 10 Jahren aktuell sein wird.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Das Dorf verhielt sich wie ein Kind, das von Hautausschlag befallen war. Die Klatschsucht war ein Juckreiz, und das Dorf kratzte sich." (Arne Seidel, Bürgermeister von Unterleuten) Ein idyllisches Dorf in der Nähe Berlins mit Wald und Wiesen, die zum Wandern einladen, frische saubere Luft, so weit die Lunge reicht. Dazu ein Vogelschutzgebiet, wo begeisterte (Hobby-)Ornithologen den Kampfläufer beobachten können. Im Dorf kennt und (miss-)traut man sich. Und dann taucht so eine Firma auf und will einen Windpark bauen. Plötzlich bricht emotionsgeladenes Chaos zwischen den Dörflern aus, alte Fehden erwachen zu neuem Leben, neue Streitereien werden entfacht und dann verschwindet auch noch ein Kind... Fast wie ein Krimi liest sich Juli Zehs Gesellschaftsroman, dabei spielt er in einer solch schönen Idylle. Aber der Schein trügt ja bekanntlich. Die Autorin nimmt den Leser mit in das Seelenleben ihrer 11 Figuren, lässt ihn tief blicken auf die Oberflächlichkeit, den Egoismus, die Sturheit, den Wahnsinn, die Weltfremdheit, die Selbstüberschätzung. Innerhalb weniger Zeilen hat man genau ein Bild der jeweiligen Charaktere vor Augen. Das ist großartiges Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite. Großartig!
5/5

Ein Gesellschaftsroman, der auch noch in 10 Jahren aktuell sein wird.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Das Dorf verhielt sich wie ein Kind, das von Hautausschlag befallen war. Die Klatschsucht war ein Juckreiz, und das Dorf kratzte sich." (Arne Seidel, Bürgermeister von Unterleuten) Ein idyllisches Dorf in der Nähe Berlins mit Wald und Wiesen, die zum Wandern einladen, frische saubere Luft, so weit die Lunge reicht. Dazu ein Vogelschutzgebiet, wo begeisterte (Hobby-)Ornithologen den Kampfläufer beobachten können. Im Dorf kennt und (miss-)traut man sich. Und dann taucht so eine Firma auf und will einen Windpark bauen. Plötzlich bricht emotionsgeladenes Chaos zwischen den Dörflern aus, alte Fehden erwachen zu neuem Leben, neue Streitereien werden entfacht und dann verschwindet auch noch ein Kind... Fast wie ein Krimi liest sich Juli Zehs Gesellschaftsroman, dabei spielt er in einer solch schönen Idylle. Aber der Schein trügt ja bekanntlich. Die Autorin nimmt den Leser mit in das Seelenleben ihrer 11 Figuren, lässt ihn tief blicken auf die Oberflächlichkeit, den Egoismus, die Sturheit, den Wahnsinn, die Weltfremdheit, die Selbstüberschätzung. Innerhalb weniger Zeilen hat man genau ein Bild der jeweiligen Charaktere vor Augen. Das ist großartiges Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite. Großartig!

Sarah Strehle
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