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Auf versunkenen Wegen

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Beschreibung


Auf alten Wegen: 1000 Kilometer zu Fuß durch Frankreich

Mitten in Europa existiert es noch: unberührtes, verzaubertes Land. Sylvain Tesson macht sich auf und durchwandert vier Monate lang Frankreich. Seine Sehnsucht nach Stille und Abgeschiedenheit führt ihn durch verlassene Dörfer und Landschaften, auf vergessenen Pfaden und alten Wegen, die keiner mehr benutzt. Vielleicht nur die Wölfe. "Bisher las man Tesson, um in die Ferne zu schweifen. Jetzt kann man mit ihm die eigene Heimat erkunden." Paris Match

Ausstattung: mit Bildteil

»Die Reise ist hart, aber auch idyllisch und sehr romantisch. Und der Bericht darüber ist ein wunderbares Buch übers Gesundwerden.« ("20 Minuten (CH)")
»Sein Buch ist auch eine lehrreiche Schule der Demut.« ("Abendzeitung, Volker Isfort")
»Wer einmal ein ganz anderes Frankreich kennen lernen will, ist mit diesem Reisebericht jedenfalls gut versorgt.« ("Wiener Zeitung extra (A), Wirth")
»Ein nachdenklich stimmendes, in der Misere ermutigendes Buch.« ("Neues Deutschland, Alfons Huckebrink")
»Witzig, wütend, aufschlussreich, erhellend.« ("Buchkultur (A), Alexander Kluy")
»Das Wichtigste aber an Sylvain Tessons Buch ist das dringende Bedürfnis des Lesers, nach der Lektüre selbst die Wanderschuhe zu schnüren und einfach loszuwandern.« ("Lesart 4/2017, Thomas Mahr")
»Er entdeckt sich und sein Land neu: philosophisch, poetisch, mitreißend. Man schlägt das Reisetagebuch auf und schon ist es einem zu dünn. Grandios!« ("Oberösterreichische Nachrichten „Magazin“")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2017

Verlag

Knaus

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2017

Verlag

Knaus

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,2 cm

Gewicht

308 g

Originaltitel

Sur les chemins noirs

Übersetzer

  • Holger Fock
  • Sabine Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8135-0775-1

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Der philosophisch-poetisch-kritische Wanderer

peedee am 26.04.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach einem Krankenhausaufenthalt will Sylvain Tesson keine Reha machen, sondern durch Frankreich wandern, und zwar während vier Monaten. Er will alte Wege gehen, durch verlassene Dörfer und Landschaften, insgesamt 1‘000 Kilometer zu Fuss. Erster Eindruck: Auf dem Schutzumschlag (ich bin kein Fan von Schutzumschlägen) eine schöne Naturkulisse mit dem rastenden Autor im Vordergrund. Auf den inneren Klappenseiten hat es insgesamt vier Fotos. Aufgrund eines Sturzes über acht Metern Höhe im volltrunkenen Zustand kommt Sylvain Tesson ins Krankenhaus. Sehr viele Dinge sind im Argen und er hat Glück gehabt, diesen Sturz überhaupt zu überleben. Vier Monate später kann er das Krankenhaus wieder verlassen. Er hat sich geschworen, wenn er je wieder aus dem Krankenhaus käme, würde er zu Fuss durch Frankreich laufen. Es wird in der späteren Lektüre ansatzweise erzählt, was die Folgen seines Sturzes waren; u.a. hatte er Schrauben im Rücken, eine halbe Gesichtslähmung und auf einem Ohr war er taub und hatte dadurch Gleichgewichtsprobleme. Ich habe mich gefragt, ob eine mehrmonatige Wanderung in diesem Zustand die richtige Wahl ist. Für ihn offensichtlich schon. Für mich war es das erste Buch von Sylvain Tesson und es wird voraussichtlich auch für längere Zeit das einzige bleiben. Leider hat mich der Schreibstil nicht gefesselt, sondern eher ermüdet, hier ein paar Auszüge: - „Wenn wir die Flüssigbildschirme unseres High-tech-Lebens mit dem Absatz einträten, würde sich ein verborgener Weg öffnen, der Schimmer eines Tunnels durch das Dispositiv.“ - „In der Provence war Wein das Blut des unter der Sonne ächzenden Felses, hier war er eine Lymphe des Sands, den die Nebel bestäubten.“ - „Das Parkinsonsyndrom der Geschichte trug den Namen Globalisierung.“ - Er spricht von „magersüchtigen Bergketten“; einem Tal, das Alzheimer bekommt; von Tektonik, die das Opium der Landschaft sei. Immer wieder philosophiert er, zitiert andere Dichter, Denker und Schriftstellerkollegen, erzählt aus der alten und jüngeren Weltgeschichte, zieht Bilder von bekannten Malern herbei, um etwas zu beschreiben oder zu kritisieren. Während dieser ganzen Wanderung habe ich mich wiederholt gefragt, was der Autor mir eigentlich mitteilen will. Ich habe es nicht herausgefunden, schade. Ich weiss auch nicht, ob es für ihn gesundheitlich eine wirkliche Besserung brachte.

Der philosophisch-poetisch-kritische Wanderer

peedee am 26.04.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach einem Krankenhausaufenthalt will Sylvain Tesson keine Reha machen, sondern durch Frankreich wandern, und zwar während vier Monaten. Er will alte Wege gehen, durch verlassene Dörfer und Landschaften, insgesamt 1‘000 Kilometer zu Fuss. Erster Eindruck: Auf dem Schutzumschlag (ich bin kein Fan von Schutzumschlägen) eine schöne Naturkulisse mit dem rastenden Autor im Vordergrund. Auf den inneren Klappenseiten hat es insgesamt vier Fotos. Aufgrund eines Sturzes über acht Metern Höhe im volltrunkenen Zustand kommt Sylvain Tesson ins Krankenhaus. Sehr viele Dinge sind im Argen und er hat Glück gehabt, diesen Sturz überhaupt zu überleben. Vier Monate später kann er das Krankenhaus wieder verlassen. Er hat sich geschworen, wenn er je wieder aus dem Krankenhaus käme, würde er zu Fuss durch Frankreich laufen. Es wird in der späteren Lektüre ansatzweise erzählt, was die Folgen seines Sturzes waren; u.a. hatte er Schrauben im Rücken, eine halbe Gesichtslähmung und auf einem Ohr war er taub und hatte dadurch Gleichgewichtsprobleme. Ich habe mich gefragt, ob eine mehrmonatige Wanderung in diesem Zustand die richtige Wahl ist. Für ihn offensichtlich schon. Für mich war es das erste Buch von Sylvain Tesson und es wird voraussichtlich auch für längere Zeit das einzige bleiben. Leider hat mich der Schreibstil nicht gefesselt, sondern eher ermüdet, hier ein paar Auszüge: - „Wenn wir die Flüssigbildschirme unseres High-tech-Lebens mit dem Absatz einträten, würde sich ein verborgener Weg öffnen, der Schimmer eines Tunnels durch das Dispositiv.“ - „In der Provence war Wein das Blut des unter der Sonne ächzenden Felses, hier war er eine Lymphe des Sands, den die Nebel bestäubten.“ - „Das Parkinsonsyndrom der Geschichte trug den Namen Globalisierung.“ - Er spricht von „magersüchtigen Bergketten“; einem Tal, das Alzheimer bekommt; von Tektonik, die das Opium der Landschaft sei. Immer wieder philosophiert er, zitiert andere Dichter, Denker und Schriftstellerkollegen, erzählt aus der alten und jüngeren Weltgeschichte, zieht Bilder von bekannten Malern herbei, um etwas zu beschreiben oder zu kritisieren. Während dieser ganzen Wanderung habe ich mich wiederholt gefragt, was der Autor mir eigentlich mitteilen will. Ich habe es nicht herausgefunden, schade. Ich weiss auch nicht, ob es für ihn gesundheitlich eine wirkliche Besserung brachte.

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach einem schweren Unfall, körperlich entstellt, besinnt sich Sylvain Tesson auf das für ihn Wesentliche und begibt sich deshalb anstelle einer langwierigen Therapie auf eine Wanderung quer durch das ländliche Frankreich. Ausgestattet mit bestem Kartenmaterial zieht er los, die versunkenen Pfade seines Landes zu finden. Für ihn ist diese Wanderung nicht nur körperlicher Heilungsprozess, sondern auch eine Flucht vor dem Wandel der Zeit. Ein sehr persönlicher Reisebericht, philosophisch und nachdenklich.
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