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Tief im Süden (DuMont Reiseabenteuer)

Reise durch ein anderes Amerika

Buch (Taschenbuch)

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2017

Verlag

DuMont Reiseverlag

Seitenzahl

616

Maße (L/B/H)

19,8/12,9/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.08.2017

Verlag

DuMont Reiseverlag

Seitenzahl

616

Maße (L/B/H)

19,8/12,9/4,3 cm

Gewicht

648 g

Auflage

1. Auflage

Reihe

DuMont Reiseabenteuer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7701-8285-5

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DEEP SOUTH - Paul Theroux erkundet den US-amerikanischen Süden

j.h. aus Berlin am 29.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paul Theroux (*1941) zählt dank seiner faszinierenden Berichte über Aufenthalte in exotischen afrikanischen Ländern zu den bekanntesten Reiseliteraten der Gegenwart. Im 2015 veröffentlichten DEEP SOUTH erkundet er nun erstmals mit den amerikanischen Südstaaten einen Teil seiner eigenen Heimat. Bei vier Reisen zu unterschiedlichen Jahreszeiten ab Herbst 2012 fand Theroux ein anderes, dem weltläufigen Nordstaatler völlig fremdes Amerika: "In meinem Leben als Reisender hatte ich bisher nur sehr wenige Orte gesehen, die ähnlich seltsam waren wie Allendale, und die Fahrt dorthin war einfach nur bizarr. Die Straße war größtenteils eine Art Highway - zwei breite, durch einen unproportional großen Grünstreifen getrennte Fahrbahnen -, der insgesamt viel imposanter ausfiel als die meisten Abschnitte der wichtigen Nord-Süd-Verbindung, der Route 95. Doch der stolze Highway, auf dem ich mich gerade befand, war ebenso leer wie die Berghänge, die er durchschnitt - eine majestätische Straße inmitten grüner Landschaft mit völlig maroden Farmen, die nur noch wie Ruinen einer früheren Besiedlung aussahen. Es war eine Straße ins Nirgendwo. Kein einziges Fahrzeug war unterwegs, und es gab weder Städte und Tankstellen noch Motels oder Geschäfte, sodass man sich wie auf einer Reise ans Ende der Welt fühlte." (S. 95 f.) Paul Theroux gliedert sein sehr umfangreiches Buch in vier nach den Jahreszeiten betitelte Hauptkapitel, die jeweils mit einigen stimmungsvollen Schwarzweiß-Fotos des namhaften Fotojournalisten Steve McCurry (*1950) eingeleitet werden. Nahezu 100 Seiten nehmen eingangs Therouxs entschieden zu weitschweifige Auslassungen über mit künstlichen Reisestrapazen aufgewertete Exkursionen anderer Schriftstellerkollegen durch den amerikanischen Süden ein, die in ihrer allzu offensichtlichen Selbstüberhebung die Grenze zur Peinlichkeit nicht nur streifen. Die Beschreibungen teils verfallender Städte und ihrer am Rande der Hoffnungslosigkeit lebenden Bewohner faszinieren den Leser ebenso wie diverse Exkursionen auf Waffenmessen. Hier wird - Jahre vor der Präsidentschaftswahl des Jahres 2016 - bereits deutlich, dass unser Bild der USA nahezu ausschließlich von den Wohlstands-Schaufenstern der Ostküste geprägt ist. Doch entscheidend für Trumps Sieg war der minderprivilegierte Süden des Landes, der auf Theroux gelegentlich hoffnungsloser als manch afrikanisches Entwicklungsland wirkt. Einige Ausführungen zu prägenden Ereignissen der jüngeren Vergangenheit (wie ein rassistischer Mordfall) werden dann wieder zu ausführlich geschildert - obwohl der Autor sie nur aus den Akten kennt und damit kein direkter Zusammenhang mit seiner Reise besteht. Der DuMont-Reiseverlag veröffentlichte das bereits 2015 bei Hoffmann und Campe als Hardcover erschienene Buch in der Übersetzung von Reiner Pfleiderer, Franka Reinhart und Sigrid Schmid nun erstmals im Taschenbuchformat. Mit einem Umfang von über 600 Seiten wird die Geduld des Lesers schon arg strapaziert - einige Kürzungen hätten dem in seiner Gesamtaussage interessanten Buch durchaus gut getan.

DEEP SOUTH - Paul Theroux erkundet den US-amerikanischen Süden

j.h. aus Berlin am 29.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paul Theroux (*1941) zählt dank seiner faszinierenden Berichte über Aufenthalte in exotischen afrikanischen Ländern zu den bekanntesten Reiseliteraten der Gegenwart. Im 2015 veröffentlichten DEEP SOUTH erkundet er nun erstmals mit den amerikanischen Südstaaten einen Teil seiner eigenen Heimat. Bei vier Reisen zu unterschiedlichen Jahreszeiten ab Herbst 2012 fand Theroux ein anderes, dem weltläufigen Nordstaatler völlig fremdes Amerika: "In meinem Leben als Reisender hatte ich bisher nur sehr wenige Orte gesehen, die ähnlich seltsam waren wie Allendale, und die Fahrt dorthin war einfach nur bizarr. Die Straße war größtenteils eine Art Highway - zwei breite, durch einen unproportional großen Grünstreifen getrennte Fahrbahnen -, der insgesamt viel imposanter ausfiel als die meisten Abschnitte der wichtigen Nord-Süd-Verbindung, der Route 95. Doch der stolze Highway, auf dem ich mich gerade befand, war ebenso leer wie die Berghänge, die er durchschnitt - eine majestätische Straße inmitten grüner Landschaft mit völlig maroden Farmen, die nur noch wie Ruinen einer früheren Besiedlung aussahen. Es war eine Straße ins Nirgendwo. Kein einziges Fahrzeug war unterwegs, und es gab weder Städte und Tankstellen noch Motels oder Geschäfte, sodass man sich wie auf einer Reise ans Ende der Welt fühlte." (S. 95 f.) Paul Theroux gliedert sein sehr umfangreiches Buch in vier nach den Jahreszeiten betitelte Hauptkapitel, die jeweils mit einigen stimmungsvollen Schwarzweiß-Fotos des namhaften Fotojournalisten Steve McCurry (*1950) eingeleitet werden. Nahezu 100 Seiten nehmen eingangs Therouxs entschieden zu weitschweifige Auslassungen über mit künstlichen Reisestrapazen aufgewertete Exkursionen anderer Schriftstellerkollegen durch den amerikanischen Süden ein, die in ihrer allzu offensichtlichen Selbstüberhebung die Grenze zur Peinlichkeit nicht nur streifen. Die Beschreibungen teils verfallender Städte und ihrer am Rande der Hoffnungslosigkeit lebenden Bewohner faszinieren den Leser ebenso wie diverse Exkursionen auf Waffenmessen. Hier wird - Jahre vor der Präsidentschaftswahl des Jahres 2016 - bereits deutlich, dass unser Bild der USA nahezu ausschließlich von den Wohlstands-Schaufenstern der Ostküste geprägt ist. Doch entscheidend für Trumps Sieg war der minderprivilegierte Süden des Landes, der auf Theroux gelegentlich hoffnungsloser als manch afrikanisches Entwicklungsland wirkt. Einige Ausführungen zu prägenden Ereignissen der jüngeren Vergangenheit (wie ein rassistischer Mordfall) werden dann wieder zu ausführlich geschildert - obwohl der Autor sie nur aus den Akten kennt und damit kein direkter Zusammenhang mit seiner Reise besteht. Der DuMont-Reiseverlag veröffentlichte das bereits 2015 bei Hoffmann und Campe als Hardcover erschienene Buch in der Übersetzung von Reiner Pfleiderer, Franka Reinhart und Sigrid Schmid nun erstmals im Taschenbuchformat. Mit einem Umfang von über 600 Seiten wird die Geduld des Lesers schon arg strapaziert - einige Kürzungen hätten dem in seiner Gesamtaussage interessanten Buch durchaus gut getan.

Wenn der Weg in den Hintergrund rückt

Karlheinz aus Frankfurt am 20.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne Reiseberichte und so bin ich mit der Zeit natürlich über Paul Theroux (geboren 1941) gestolpert, der mich mit wunderbaren Reiseberichten über Honolulu und Afrika überzeugt hat. Umso gespannter war ich nun auf den Reisebericht über den Süden der Vereinigten Staaten. Das Buch erscheint als DuMont Reiseabenteuer und war bereits im Jahre 2015 bei einem anderen Verlag als gebundene Ausgabe veröffentlicht worden. Nachdem das Buch mit detaillierten Karten beginnt, gibt es die ersten Schwarz/Weiß Bilder (weitere folgen in Laufe des Buches) die gleich zu Anfang einen ersten Eindruck hinterlassen. Danach beginnt das eigentliche Buch das in vier Abschnitte unterteilt ist. Paul Theroux geht viel auf die Hintergründe und die Geschichte ein und vergisst dabei ein wenig seine Reise, die mehr zu einer Schulstunde wird. So kommt kein richtiger Lesefluss auf, sondern das Buch ist trotz des angenehmen Schreibstils von Theroux ein schwieriges Unterfangen, zumal das Buch über sechshundert Seiten hat. Fazit: Selten habe ich mir mit einem Buch so schwer getan, wie mit diesem „Reisebericht“, der mir einfach zu wenig Reise zu bieten hat. Nach reichlicher Überlegung sind es nur zwei Sterne.

Wenn der Weg in den Hintergrund rückt

Karlheinz aus Frankfurt am 20.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne Reiseberichte und so bin ich mit der Zeit natürlich über Paul Theroux (geboren 1941) gestolpert, der mich mit wunderbaren Reiseberichten über Honolulu und Afrika überzeugt hat. Umso gespannter war ich nun auf den Reisebericht über den Süden der Vereinigten Staaten. Das Buch erscheint als DuMont Reiseabenteuer und war bereits im Jahre 2015 bei einem anderen Verlag als gebundene Ausgabe veröffentlicht worden. Nachdem das Buch mit detaillierten Karten beginnt, gibt es die ersten Schwarz/Weiß Bilder (weitere folgen in Laufe des Buches) die gleich zu Anfang einen ersten Eindruck hinterlassen. Danach beginnt das eigentliche Buch das in vier Abschnitte unterteilt ist. Paul Theroux geht viel auf die Hintergründe und die Geschichte ein und vergisst dabei ein wenig seine Reise, die mehr zu einer Schulstunde wird. So kommt kein richtiger Lesefluss auf, sondern das Buch ist trotz des angenehmen Schreibstils von Theroux ein schwieriges Unterfangen, zumal das Buch über sechshundert Seiten hat. Fazit: Selten habe ich mir mit einem Buch so schwer getan, wie mit diesem „Reisebericht“, der mir einfach zu wenig Reise zu bieten hat. Nach reichlicher Überlegung sind es nur zwei Sterne.

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein tiefgründiger Reisebericht wie man ihn nur selten findet. Paul Theroux bereist den amerikanischen Süden und taucht tief ein in die Lebensrealität der dort ansässigen Menschen. Für alle die in Coronazeiten das Fernweh plagt absolut zu empfehlen!
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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein tiefgründiger Reisebericht wie man ihn nur selten findet. Paul Theroux bereist den amerikanischen Süden und taucht tief ein in die Lebensrealität der dort ansässigen Menschen. Für alle die in Coronazeiten das Fernweh plagt absolut zu empfehlen!

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