Tiefenscharf

Tiefenscharf

Kriminalroman

Buch (Gebundene Ausgabe)

18,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Weitere Formate

Beschreibung

Das Leben ist nicht immer fair zu einem. Vor allem, wenn die falschen Entscheidungen getroffen werden. Drogendealer Max mit Nazihintergrund wirft vor einer Polizeikontrolle die Lieferung aus dem Fenster und irrt danach auf der Suche nach dem Crystal Meth durch den Schnee. Als er einem Flaschensammler begegnet, glaubt er, dass der das Päckchen an sich genommen hat, und lässt seine Wut an ihm aus, wird sogar zum Mörder, um einen Zeugen zu beseitigen.
Das Leben des Video­Journalisten Sascha verläuft in ruhigeren Bahnen.
Für ihn stellt sich eher die Frage, was der Journalismus im Zeitalter sozialer Medien noch wert ist, wenn ein Attentat mit einer Wasserpistole voller Urin die Schlagzeilen beherrscht. Als er einem Drogendeal auf die Spur kommt, glaubt er an seine große Chance.
Alles dreht sich um den Rausch, mit dem die innere Leere überdeckt wird. Sie trinken zu viel. Sie nehmen zu viel Crystal Meth. Sie halten schwierige Beziehungen durch, kennen sich bestens in Serien und Musik aus, und werden von der Sehnsucht nach Romantik, Lust und Leidenschaft angetrieben, während Autos und Flüchtlingsheime in Brand gesetzt werden.
Im neuen Kriminalroman des Glauser­Preisträgers Roland Spranger tauchen wir tief in unsere Realität ein, die geprägt von stiller, offener Gewalt und Wut ist.

Roland Spranger, Jahrgang 1963, arbeitet neben seiner Autorentätigkeit als Betreuer in Wohnprojekten für geistig Behinderte. Außerdem betätigt er sich in verschiedenen Live-Literatur-Projekten, als Moderator einer Talkshow ohne Kameras (Gwaaf zur Nacht) und als Theaterautor. Seine Stücke wurden auf zahlreichen Bühnen in Deutschland aufgeführt.
Für seinen Thriller „Kriegsgebiete“ erhielt der Autor den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte „Bester Kriminalroman“. Danach erschienen sein Roman „Elementarschaden“ und eine Reihe von Short-Stories in Krimi- Anthologien. Für seine Kurzgeschichte „C“ wurde der Autor in der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ im Jahr 2016 erneut für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Roland Spranger lebt und arbeitet in Hof.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2018

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20,2/14,6/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2018

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20,2/14,6/3 cm

Gewicht

470 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-945133-59-0

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Bittere Realität vor der eigenen Haustür.

Bewertung aus Dresden am 26.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seine Leidenschaft für Alkohol wird dem Videojournalisten Sascha zum Verhängnis. Ein Unfall, den er im Suff baut, kostet ihn den Job und das Vertrauen seiner Frau. Verzweifelt versucht er sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Eine aufsehenerregende Enthüllungsstory über Drogengeschäfte im rechten Milieu soll die erhoffte Anerkennung bringen. Gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Türsteher Carsten, beginnt er den Crystal-Dealer Max und dessen Vertriebsnetz zu observieren. Doch schon bald entwickelt sich die blauäugige Aktion für Sascha und Carsten zu einer tödlichen Gefahr. Roland Sprangers Roman um Verlierer, Normalbürger, Kriminelle und radikale Extremisten zeichnet ein düsteres aber leider reales Bild unserer Gesellschaft. Es ist eine Welt, in der die Anhänger gegensätzlicher politischer Lager längst aufgehört haben miteinander zu reden, und stattdessen voll Hass aufeinander einprügeln. Eine Welt, in der Schmuggler hemmungslos über Leichen gehen, um die Nachfrage nach Methamphetamin zu befriedigen. Spannend bis zum verstörenden und überraschenden Ende, beweist das Buch »Tiefenscharf«, dass es guten Noir auch in Deutschland gibt.

Bittere Realität vor der eigenen Haustür.

Bewertung aus Dresden am 26.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seine Leidenschaft für Alkohol wird dem Videojournalisten Sascha zum Verhängnis. Ein Unfall, den er im Suff baut, kostet ihn den Job und das Vertrauen seiner Frau. Verzweifelt versucht er sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Eine aufsehenerregende Enthüllungsstory über Drogengeschäfte im rechten Milieu soll die erhoffte Anerkennung bringen. Gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Türsteher Carsten, beginnt er den Crystal-Dealer Max und dessen Vertriebsnetz zu observieren. Doch schon bald entwickelt sich die blauäugige Aktion für Sascha und Carsten zu einer tödlichen Gefahr. Roland Sprangers Roman um Verlierer, Normalbürger, Kriminelle und radikale Extremisten zeichnet ein düsteres aber leider reales Bild unserer Gesellschaft. Es ist eine Welt, in der die Anhänger gegensätzlicher politischer Lager längst aufgehört haben miteinander zu reden, und stattdessen voll Hass aufeinander einprügeln. Eine Welt, in der Schmuggler hemmungslos über Leichen gehen, um die Nachfrage nach Methamphetamin zu befriedigen. Spannend bis zum verstörenden und überraschenden Ende, beweist das Buch »Tiefenscharf«, dass es guten Noir auch in Deutschland gibt.

Unsere Kund*innen meinen

Tiefenscharf

von Roland Spranger

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Tiefenscharf