• Weiberwirtschaft
  • Weiberwirtschaft
  • Weiberwirtschaft
  • Weiberwirtschaft

Weiberwirtschaft

Roman

Buch (Taschenbuch)

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Weiberwirtschaft

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 10,00 €
eBook

eBook

ab 8,99 €

Beschreibung


Köln 1945: Grete Weidenhaupt hat vergeblich auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Krieg gewartet. Sie muss die Eckkneipe »Zum goldenen Pfau« alleine weiterführen, um sich und ihre Tochter Lotte durchzubringen. Die wächst zwischen Bierfässern und Schnapsgläsern auf und hat erstaunliches Vergnügen an der Buchhaltung. Doch kann eine »Weiberwirtschaft« funktionieren? 2015: Hanna Guenther, 42, stößt im Haus ihres Vaters auf einen alten Koffer. Er enthält die Tagebücher ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter Lotte. Doch was hat es mit den Tischwimpeln, Aschenbechern und dem Zimmermannshalstuch auf sich? Hanna taucht ein in die Geschichte des »Goldenen Pfaus« - und ahnt nicht, wie sich dadurch ihr ganzes Leben verändern wird.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2018

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2018

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,5 cm

Gewicht

239 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28802-4

Das meinen unsere Kund*innen

3.5

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Selbstbewusste Frauen - damals und heute

Petra S. am 16.02.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hannah Guenther, Anfang Vierzig, seit kurzem geschieden und alleinerziehend, lebt mit ihren drei halbwüchsigen Töchtern in Köln. Ihr neuer Job und die anspruchsvollen Wünsche ihrer Mädchen stellen sie vor immer neuen Herausforderungen. Als sie nach dem Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihrer Schwester Monika dessen Wohnung räumt, stößt sie auf einen vergessenen Koffer, gefüllt mit alten Fotos, Erinnerungsstücken und Tagebüchern aus der Jugendzeit ihrer Mutter Lotte. Hannah, die sich an ihre Mutter, die sehr früh verstorben ist, kaum erinnern kann, taucht nach und nach in deren Lebensgeschichte ein. Lotte erzählt von ihrer Jugend in Köln um 1945, wo sie als Tochter der ebenfalls alleinerziehenden Wirtin Grete Weinhaupt aufwächst. Grete führt, nachdem ihr Mann aus dem Krieg nicht zurückgekehrt ist, die Kölner Kneipe „Zum Goldenen Pfau“ weiter, um sich und ihre Tochter durchzubringen. Lotte erzählt, wie sie quasi mit der Gaststätte und deren Gästen aufwächst und von ihrer Mutter immer mehr in den Betrieb mit eingebunden wird. Neugierig geworden beginnt Hannah Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf das noch immer in Betrieb befindliche Gasthaus. Dort lernt sie dessen sympathischen Wirt Erwin und einen ganz besonderen, alten Stammgast kennen, der ihr hilft die vielen Fragen und Lücken, die die Tagebücher aufwerfen, nach und nach aufzuklären. *** Meine Meinung: *** Bei Maria Linkes Roman hat zunächst das wirklich gelungene Cover meine Neugierde geweckt und beim Lesen auch die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen. Die geschickt und spannend miteinander verwobenen Schicksale der drei Frauen habe ich fasziniert und – dank des flüssigen, angenehmen Schreibstils der Autorin - sehr schnell gelesen. Hannahs Probleme und Gewissenskonflikte als alleinerziehende Mutter und auch die Schwierigkeiten, die eine neue Beziehung mit sich bringen sind für mich durchaus nachvollziehbar und sehr realistisch beschrieben. Besonders gut gelungen finde ich den Charakter des Wirtes Erwin, den ich mir mit seiner ruhigen, geduldigen Art bildlich sehr gut vorstellen kann. Auch Hannahs Freundin Ute, die ihr immer unterstützend zur Seite steht, gefällt mir sehr, und es ist einfach schön, wie die Frauen zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Maria Linke hat in ihrem Roman autobiographische Erzählungen aus ihrer eigenen Familiengeschichte, in der ebenfalls eine Gaststätte eine wichtige Rolle spielt, verarbeitet, was die Geschichte authentischer und realistischer erscheinen lässt. Als das Buch zu Ende war, war ich etwas enttäuscht – ich hätte gerne noch länger darin gelesen und mehr erfahren - besonders auch aus dem Leben von Lottes Mutter in der Nachkriegszeit und wie es mit Hannah und Erwin weitergeht... Aber vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung – ich würde mich freuen!

Selbstbewusste Frauen - damals und heute

Petra S. am 16.02.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hannah Guenther, Anfang Vierzig, seit kurzem geschieden und alleinerziehend, lebt mit ihren drei halbwüchsigen Töchtern in Köln. Ihr neuer Job und die anspruchsvollen Wünsche ihrer Mädchen stellen sie vor immer neuen Herausforderungen. Als sie nach dem Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihrer Schwester Monika dessen Wohnung räumt, stößt sie auf einen vergessenen Koffer, gefüllt mit alten Fotos, Erinnerungsstücken und Tagebüchern aus der Jugendzeit ihrer Mutter Lotte. Hannah, die sich an ihre Mutter, die sehr früh verstorben ist, kaum erinnern kann, taucht nach und nach in deren Lebensgeschichte ein. Lotte erzählt von ihrer Jugend in Köln um 1945, wo sie als Tochter der ebenfalls alleinerziehenden Wirtin Grete Weinhaupt aufwächst. Grete führt, nachdem ihr Mann aus dem Krieg nicht zurückgekehrt ist, die Kölner Kneipe „Zum Goldenen Pfau“ weiter, um sich und ihre Tochter durchzubringen. Lotte erzählt, wie sie quasi mit der Gaststätte und deren Gästen aufwächst und von ihrer Mutter immer mehr in den Betrieb mit eingebunden wird. Neugierig geworden beginnt Hannah Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf das noch immer in Betrieb befindliche Gasthaus. Dort lernt sie dessen sympathischen Wirt Erwin und einen ganz besonderen, alten Stammgast kennen, der ihr hilft die vielen Fragen und Lücken, die die Tagebücher aufwerfen, nach und nach aufzuklären. *** Meine Meinung: *** Bei Maria Linkes Roman hat zunächst das wirklich gelungene Cover meine Neugierde geweckt und beim Lesen auch die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen. Die geschickt und spannend miteinander verwobenen Schicksale der drei Frauen habe ich fasziniert und – dank des flüssigen, angenehmen Schreibstils der Autorin - sehr schnell gelesen. Hannahs Probleme und Gewissenskonflikte als alleinerziehende Mutter und auch die Schwierigkeiten, die eine neue Beziehung mit sich bringen sind für mich durchaus nachvollziehbar und sehr realistisch beschrieben. Besonders gut gelungen finde ich den Charakter des Wirtes Erwin, den ich mir mit seiner ruhigen, geduldigen Art bildlich sehr gut vorstellen kann. Auch Hannahs Freundin Ute, die ihr immer unterstützend zur Seite steht, gefällt mir sehr, und es ist einfach schön, wie die Frauen zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Maria Linke hat in ihrem Roman autobiographische Erzählungen aus ihrer eigenen Familiengeschichte, in der ebenfalls eine Gaststätte eine wichtige Rolle spielt, verarbeitet, was die Geschichte authentischer und realistischer erscheinen lässt. Als das Buch zu Ende war, war ich etwas enttäuscht – ich hätte gerne noch länger darin gelesen und mehr erfahren - besonders auch aus dem Leben von Lottes Mutter in der Nachkriegszeit und wie es mit Hannah und Erwin weitergeht... Aber vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung – ich würde mich freuen!

Unterhaltsamer Roman mit kleinen Schwächen

Bewertung aus Bielefeld am 31.01.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hanna Guenther hat schon früh ihre Mutter bei einem Unfall verloren und dementsprechend kaum Erinnerungen an sie. Nun hat sie selbst drei Töchter, die sie alleine großzieht. Als sie zufällig beim entrümpeln ihres Elternhauses auf einen alten Koffer stößt, findet sie alte Tagebucheinträge, die von einer Kneipe namens ,,Zum goldenen Pfau" berichten, die ihre Mutter und Großmutter eine zeitlang geführt haben... . Maria Linke hat hier einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der verschiedene Einblicke in das Leben einer alleinerziehenden Frau mittleren Alters, aber auch in die Nachkriegszeit gibt. Zeitlich spielt die Handlung in der Gegenwart, aber durch die Tagebucheinträge reist man als Leserin auch immer wieder in die Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht Hanna Guenther, eine Frau mittleren Alters, die auf mich anfangs etwas farblos und zum Teil auch langweilig wirkte. Beim lesen habe ich mich immer wieder gewundert, warum sie ihren Vater nie gedrängt hat, ihr mehr über ihre Mutter zu erzählen. Gerade weil immer wieder betont wird, wie sehr sie unter der Unwissenheit leidet, hätte ich schon erwartet, dass sie als Erwachsene hartnäckiger durchgreift und Antworten verlangt. Im Laufe des Romans merkt man aber deutlich, dass Hanna stärker und auch mutiger wird, was natürlich auch mit dem Aufsuchen der noch immer existenten Kneipe in Köln zusammenhängt. Auch hat mir gefallen, wie viele alltägliche Probleme, die Alleinerziehende haben, herausgestellt werden. Meine Lieblingsfigur im Buch ist allerdings Hannas beste Freundin Ute, die immer ein offenes Ohr für diese hat und vor allen Dingen auch sehr gute und besonnene Ratschläge gibt. Sie wirkte auf mich manchmal schon fast zu perfekt, aber dennoch unglaublich nett und sympatisch. Maria Linke schreibt einfach und gut lesbar. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, ist die Darstellung der Vergangenheit 1945, die sich alleine auf die Tagebucheinträge beschränkt. Ich hätte mir zusätzlich gewünscht, dass man in einigen Kapiteln doch auch aus der Ich-Perspektive von Hannas Mutter etwas über deren Leben erfahren hätte. Insgesamt ist ,,Weiberwirtschaft" ein unterhaltsamer und solider Roman, der mir zu wenig Tiefgang hatte. Dennoch empfehle ich das Buch hier gerne weiter.

Unterhaltsamer Roman mit kleinen Schwächen

Bewertung aus Bielefeld am 31.01.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hanna Guenther hat schon früh ihre Mutter bei einem Unfall verloren und dementsprechend kaum Erinnerungen an sie. Nun hat sie selbst drei Töchter, die sie alleine großzieht. Als sie zufällig beim entrümpeln ihres Elternhauses auf einen alten Koffer stößt, findet sie alte Tagebucheinträge, die von einer Kneipe namens ,,Zum goldenen Pfau" berichten, die ihre Mutter und Großmutter eine zeitlang geführt haben... . Maria Linke hat hier einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der verschiedene Einblicke in das Leben einer alleinerziehenden Frau mittleren Alters, aber auch in die Nachkriegszeit gibt. Zeitlich spielt die Handlung in der Gegenwart, aber durch die Tagebucheinträge reist man als Leserin auch immer wieder in die Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht Hanna Guenther, eine Frau mittleren Alters, die auf mich anfangs etwas farblos und zum Teil auch langweilig wirkte. Beim lesen habe ich mich immer wieder gewundert, warum sie ihren Vater nie gedrängt hat, ihr mehr über ihre Mutter zu erzählen. Gerade weil immer wieder betont wird, wie sehr sie unter der Unwissenheit leidet, hätte ich schon erwartet, dass sie als Erwachsene hartnäckiger durchgreift und Antworten verlangt. Im Laufe des Romans merkt man aber deutlich, dass Hanna stärker und auch mutiger wird, was natürlich auch mit dem Aufsuchen der noch immer existenten Kneipe in Köln zusammenhängt. Auch hat mir gefallen, wie viele alltägliche Probleme, die Alleinerziehende haben, herausgestellt werden. Meine Lieblingsfigur im Buch ist allerdings Hannas beste Freundin Ute, die immer ein offenes Ohr für diese hat und vor allen Dingen auch sehr gute und besonnene Ratschläge gibt. Sie wirkte auf mich manchmal schon fast zu perfekt, aber dennoch unglaublich nett und sympatisch. Maria Linke schreibt einfach und gut lesbar. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, ist die Darstellung der Vergangenheit 1945, die sich alleine auf die Tagebucheinträge beschränkt. Ich hätte mir zusätzlich gewünscht, dass man in einigen Kapiteln doch auch aus der Ich-Perspektive von Hannas Mutter etwas über deren Leben erfahren hätte. Insgesamt ist ,,Weiberwirtschaft" ein unterhaltsamer und solider Roman, der mir zu wenig Tiefgang hatte. Dennoch empfehle ich das Buch hier gerne weiter.

Unsere Kund*innen meinen

Weiberwirtschaft

von Maria Linke

3.5

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Weiberwirtschaft
  • Weiberwirtschaft
  • Weiberwirtschaft
  • Weiberwirtschaft