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Bevor die Stadt erwacht

Eine Weihnachtsgeschichte

Buch (Taschenbuch)

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Bevor die Stadt erwacht

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Beschreibung


Der Wunsch eines kleinen Jungen kann Berge versetzen

Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Brief des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen ...

Eine stimmungsvolle und anrührende Geschichte zur schönsten Zeit des Jahres!

Kerstin Hohlfeld, geboren 1965 in Magdeburg, studierte von 1985 bis 1991 Theologie in Naumburg und Berlin. Danach gründete sie eine Familie und verlegte sich aufs Schreiben. Sie hat bereits mehrere Romane veröffentlicht.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,9/12/2,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,9/12/2,3 cm

Gewicht

241 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28853-6

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Kerstin Hohlfeld - Bevor die Stadt erwacht

Christina Wagener aus Bad Wildungen am 19.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Brief des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen... Ein total schönes Buch über Liebe und Verlust... Drei Personen, drei Geschichten, aber alle drei berührend!

Kerstin Hohlfeld - Bevor die Stadt erwacht

Christina Wagener aus Bad Wildungen am 19.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Brief des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen... Ein total schönes Buch über Liebe und Verlust... Drei Personen, drei Geschichten, aber alle drei berührend!

Ein absolut wundervoller Weihnachtsroman :-)

Bewertung aus Berlin am 22.11.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autorin: Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin. Neben der „Rosa Redlich“-Reihe im Gmeiner-Verlag, um die junge Berliner Schneiderin, mit “Glückskekssommer” (erschienen: 07.02.2011), “Herbsttagebuch” (09.07.2012), “Winterwünsche” (01.07.2013) und „Kirschblütenfrühling“ (04.03.2015) sind noch folgende Bücher von ihr erschienen: „Ein Weg zurück“ (bookshouse, 20.06.2014) und “Ich heirate einen Arsch” (03.11.2014 bei Knaur – gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson), „Wenn das Glück anklopft“ (05.12.2014) und „Morgen ist ein neues Leben“ (11.09.2015) – letztere bei Ullstein. Handlung: Ephraim Sasse, Misanthrop, Choleriker und seit nunmehr 24 Jahren Komponist der Berliner Weihnachtsphantasie, ist ein absoluter Weihnachtshasser. Schuld daran ist unter anderem der Weihnachtsmarkt, der sich in unmittelbarer Nähe zu seinem Haus befindet und ihn mit seinem Gedudel am Komponieren hindert. Zu allem Überfluss fällt auch noch seine langjährige Haushaltshilfe verletzt aus und mit der Vertretung, einer Ur-Berlinerin, rasselt auch immer aneinander. Und dann jubelt ihm Amelie, eine Mitarbeiterin seines Feinkostlieferanten, ihm offenbar auch noch klammheimlich den Wunschzettel ihres Sohnes Elias unter, der nur den Wunsch hat, dass seine Mama, die mit zwei Jobs nachts und in der Frühe den Lebensunterhalt finanziert, nicht immer so müde ist. Auf der Suche nach der Geschichte der kleinen Familie begegnet er vielen Menschen, die – bevor die Stadt erwacht – schon als Dienstleister für ihre Mitmenschen tätig sind. Aber vor Allem begegnet er sich selbst. Er lernt, dass die Welt außerhalb seiner Villa doch gar nicht so schlecht ist, ebenso wie die Menschen, und auch, dass sogar er – gerade in der Weihnachtszeit – eigentlich seinen Teil dazu beitragen könnte, die Welt noch ein Stück weit besser zu machen … Fazit: Bei diesem Cover, das zwar eine wunderschöne Winter-Atmosphäre ausstrahlt, ist es ein wenig schade, dass hier „nur irgendeine Stadt“ abgebildet wurde und nicht Berlin, weil in dem Buch soviel Berliner Lokalkolorit vertreten ist und es sicherlich auch ein paar schöne Berliner Winter-Motive gibt. Die 250 Seiten haben insgesamt 16 Kapitel von perfekter Leselänge in einem angenehm, etwas großzügigerem angenehmes Schriftbild. Tja, was soll ich sagen?! Das hier ist auf jeden Fall einer der Weihnachtsromane, die mich mit einem verzückten Seufzer zurückgelassen haben. Der Schreibstil ist toll und der Plot ein wenig ungewöhnlich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und weitestgehend liebenswürdig – na ja, vielleicht bis auf Ephraim Sasse. Sehr schön fand ich an dieser Geschichte, dass Kerstin Hohlfeld in diesem Roman ganz einfachen Personen in alltäglichen Berufen (wie dem Straßenkehrer, dem Boten des Anzeigenblattes, der Kiosk-Besitzerin, der Putzfrau, den Verkäuferinnen im Feinkost-Laden usw.) ein Forum gegeben hat. Diese Menschen sind so wichtig in unserem Alltag und sie gehen so leicht unter, weil ihre Anwesenheit und ihre Arbeit als so selbstverständlich hingenommen werden und man sich dadurch vielleicht mal bewusster macht, was diese Leute für uns leisten und wann. Ganz bezaubernd fand ich auch die Idee, das aktuelle Flüchtlingsthema mit in die Geschichte aufzunehmen. Natürlich habe ich mich auch sehr gefreut, dass diese Geschichte in meiner Heimat Berlin spielt und soviel Berliner Lokalkolorit und Herz und Schnauze enthält. Jede der sehr authentischen Charaktere hat sein eigenes Schicksal: Alltagsstress, Geldsorgen, Einsamkeit im Alter, Analphabetismus, ein krankes Haustier, Integration in einem fremden Land. Ein wenig verwirrend fand ich lediglich, dass immer wieder neue Personen Teil der Geschichte wurden – da habe ich mir manchmal ein Personenverzeichnis gewünscht. Dieses Buch ist so gefühlvoll und warmherzig mit so viel Liebe geschrieben und eine perfekte Lektüre für kalte Wintertage, von der man sich wünscht, sie wäre noch ein wenig länger gewesen. Das Buch hat mich glücklich gemacht und sehr gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Ich gebe eine 5*-Leseempfehlung für diesen außergewöhnlich schönen Weihnachtsroman, der ein bisschen was von Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte und dem Grinch hat.

Ein absolut wundervoller Weihnachtsroman :-)

Bewertung aus Berlin am 22.11.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autorin: Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin. Neben der „Rosa Redlich“-Reihe im Gmeiner-Verlag, um die junge Berliner Schneiderin, mit “Glückskekssommer” (erschienen: 07.02.2011), “Herbsttagebuch” (09.07.2012), “Winterwünsche” (01.07.2013) und „Kirschblütenfrühling“ (04.03.2015) sind noch folgende Bücher von ihr erschienen: „Ein Weg zurück“ (bookshouse, 20.06.2014) und “Ich heirate einen Arsch” (03.11.2014 bei Knaur – gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson), „Wenn das Glück anklopft“ (05.12.2014) und „Morgen ist ein neues Leben“ (11.09.2015) – letztere bei Ullstein. Handlung: Ephraim Sasse, Misanthrop, Choleriker und seit nunmehr 24 Jahren Komponist der Berliner Weihnachtsphantasie, ist ein absoluter Weihnachtshasser. Schuld daran ist unter anderem der Weihnachtsmarkt, der sich in unmittelbarer Nähe zu seinem Haus befindet und ihn mit seinem Gedudel am Komponieren hindert. Zu allem Überfluss fällt auch noch seine langjährige Haushaltshilfe verletzt aus und mit der Vertretung, einer Ur-Berlinerin, rasselt auch immer aneinander. Und dann jubelt ihm Amelie, eine Mitarbeiterin seines Feinkostlieferanten, ihm offenbar auch noch klammheimlich den Wunschzettel ihres Sohnes Elias unter, der nur den Wunsch hat, dass seine Mama, die mit zwei Jobs nachts und in der Frühe den Lebensunterhalt finanziert, nicht immer so müde ist. Auf der Suche nach der Geschichte der kleinen Familie begegnet er vielen Menschen, die – bevor die Stadt erwacht – schon als Dienstleister für ihre Mitmenschen tätig sind. Aber vor Allem begegnet er sich selbst. Er lernt, dass die Welt außerhalb seiner Villa doch gar nicht so schlecht ist, ebenso wie die Menschen, und auch, dass sogar er – gerade in der Weihnachtszeit – eigentlich seinen Teil dazu beitragen könnte, die Welt noch ein Stück weit besser zu machen … Fazit: Bei diesem Cover, das zwar eine wunderschöne Winter-Atmosphäre ausstrahlt, ist es ein wenig schade, dass hier „nur irgendeine Stadt“ abgebildet wurde und nicht Berlin, weil in dem Buch soviel Berliner Lokalkolorit vertreten ist und es sicherlich auch ein paar schöne Berliner Winter-Motive gibt. Die 250 Seiten haben insgesamt 16 Kapitel von perfekter Leselänge in einem angenehm, etwas großzügigerem angenehmes Schriftbild. Tja, was soll ich sagen?! Das hier ist auf jeden Fall einer der Weihnachtsromane, die mich mit einem verzückten Seufzer zurückgelassen haben. Der Schreibstil ist toll und der Plot ein wenig ungewöhnlich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und weitestgehend liebenswürdig – na ja, vielleicht bis auf Ephraim Sasse. Sehr schön fand ich an dieser Geschichte, dass Kerstin Hohlfeld in diesem Roman ganz einfachen Personen in alltäglichen Berufen (wie dem Straßenkehrer, dem Boten des Anzeigenblattes, der Kiosk-Besitzerin, der Putzfrau, den Verkäuferinnen im Feinkost-Laden usw.) ein Forum gegeben hat. Diese Menschen sind so wichtig in unserem Alltag und sie gehen so leicht unter, weil ihre Anwesenheit und ihre Arbeit als so selbstverständlich hingenommen werden und man sich dadurch vielleicht mal bewusster macht, was diese Leute für uns leisten und wann. Ganz bezaubernd fand ich auch die Idee, das aktuelle Flüchtlingsthema mit in die Geschichte aufzunehmen. Natürlich habe ich mich auch sehr gefreut, dass diese Geschichte in meiner Heimat Berlin spielt und soviel Berliner Lokalkolorit und Herz und Schnauze enthält. Jede der sehr authentischen Charaktere hat sein eigenes Schicksal: Alltagsstress, Geldsorgen, Einsamkeit im Alter, Analphabetismus, ein krankes Haustier, Integration in einem fremden Land. Ein wenig verwirrend fand ich lediglich, dass immer wieder neue Personen Teil der Geschichte wurden – da habe ich mir manchmal ein Personenverzeichnis gewünscht. Dieses Buch ist so gefühlvoll und warmherzig mit so viel Liebe geschrieben und eine perfekte Lektüre für kalte Wintertage, von der man sich wünscht, sie wäre noch ein wenig länger gewesen. Das Buch hat mich glücklich gemacht und sehr gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Ich gebe eine 5*-Leseempfehlung für diesen außergewöhnlich schönen Weihnachtsroman, der ein bisschen was von Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte und dem Grinch hat.

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Macht Lust auf die Vorweihnachtszeit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alle Jahre wieder beginnen im Oktober die Weihnachtsromane mit Kraft in die Buchhandlungen zu drängen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es jedes Jahr mehr werden. Aber es ist ja auch wirklich schön, in dieser erst trüben, dann später hoffentlich winterlichen Zeit schöne, leichte Romane zu lesen, die das Herz erwärmen. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, Ihnen welche davon vorzustellen. Den Anfang macht nun das Buch „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld. Kerstin Hohlfeld ist im Genre des leichten Frauenromans keine Unbekannte mehr. Aber für mich war es das erste Buch von ihr. Der Klappentext hatte mich einfach angesprochen. Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst einmal etwas verwirrt. Ich hatte nicht mit so viel Personal gerechnet. Ich dachte, es würde eine kleine Geschichte nur um die alleinerziehende Mutter Amelie, ihren sechsjährigen Sohn Elias und den Komponisten Ephraim Sasse, bei dem aus Versehen der Wunschzettel von Elias gelandet ist, gehen. Ich war der festen Überzeugung, ich wüsste schon, wie die Geschichte ausgeht. Doch dann traten immer mehr Menschen in die Handlung ein. Marga, eine Frau Anfang sechzig, arbeitet zusammen mit ihrem Ehemann für den Komponisten. Doch dann wird sie krank und das Leben von Ephraim Sasse wird komplett auf den Kopf gestellt. Agnes, eine Witwe Ende Fünfzig, die auf der Suche nach einer neuen Arbeit ist. Kalle, der Zeitungen austrägt und sein Hund Wölfchen. Und die Flüchtlinge Moses, Kofi und Rwaida. Nach und nach lernen wir die einzelnen Personen kennen. Und im Laufe der Geschichte kommen sie alle irgendwie zusammen, so dass es auf ein großes Finale hinausläuft. Bei so einer Geschichte ist es natürlich klar, dass es ein Happy End geben wird. Aber so durchschaubar, wie ich dachte, ist die Geschichte nicht. Es gab durchaus einige Wendungen und Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Und die Geschichte hat mich zum Nachdenken über die christliche Nächstenliebe angeregt, denn manchmal ist es gar nicht so schwer, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Man muss nur die Augen aufhalten und vielleicht einmal über seinen eigenen Schatten springen. Ein wunderbarer Weihnachts-Roman, der mich am Ende sogar zu Tränen gerührt hat.
4/5

Macht Lust auf die Vorweihnachtszeit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alle Jahre wieder beginnen im Oktober die Weihnachtsromane mit Kraft in die Buchhandlungen zu drängen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es jedes Jahr mehr werden. Aber es ist ja auch wirklich schön, in dieser erst trüben, dann später hoffentlich winterlichen Zeit schöne, leichte Romane zu lesen, die das Herz erwärmen. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, Ihnen welche davon vorzustellen. Den Anfang macht nun das Buch „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld. Kerstin Hohlfeld ist im Genre des leichten Frauenromans keine Unbekannte mehr. Aber für mich war es das erste Buch von ihr. Der Klappentext hatte mich einfach angesprochen. Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst einmal etwas verwirrt. Ich hatte nicht mit so viel Personal gerechnet. Ich dachte, es würde eine kleine Geschichte nur um die alleinerziehende Mutter Amelie, ihren sechsjährigen Sohn Elias und den Komponisten Ephraim Sasse, bei dem aus Versehen der Wunschzettel von Elias gelandet ist, gehen. Ich war der festen Überzeugung, ich wüsste schon, wie die Geschichte ausgeht. Doch dann traten immer mehr Menschen in die Handlung ein. Marga, eine Frau Anfang sechzig, arbeitet zusammen mit ihrem Ehemann für den Komponisten. Doch dann wird sie krank und das Leben von Ephraim Sasse wird komplett auf den Kopf gestellt. Agnes, eine Witwe Ende Fünfzig, die auf der Suche nach einer neuen Arbeit ist. Kalle, der Zeitungen austrägt und sein Hund Wölfchen. Und die Flüchtlinge Moses, Kofi und Rwaida. Nach und nach lernen wir die einzelnen Personen kennen. Und im Laufe der Geschichte kommen sie alle irgendwie zusammen, so dass es auf ein großes Finale hinausläuft. Bei so einer Geschichte ist es natürlich klar, dass es ein Happy End geben wird. Aber so durchschaubar, wie ich dachte, ist die Geschichte nicht. Es gab durchaus einige Wendungen und Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Und die Geschichte hat mich zum Nachdenken über die christliche Nächstenliebe angeregt, denn manchmal ist es gar nicht so schwer, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Man muss nur die Augen aufhalten und vielleicht einmal über seinen eigenen Schatten springen. Ein wunderbarer Weihnachts-Roman, der mich am Ende sogar zu Tränen gerührt hat.

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Liesel Layda

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bevor die Stadt erwacht erzählt von einer Geschichte, wo ein einziger Brief eines kleinen Jungen alles verändern kann. Eine sehr berührende und auch amüsante Story!
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Bevor die Stadt erwacht erzählt von einer Geschichte, wo ein einziger Brief eines kleinen Jungen alles verändern kann. Eine sehr berührende und auch amüsante Story!

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