In der Strafkolonie. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Inhaltsverzeichnis

In der Strafkolonie

Anhang
1. Zur Textgestalt

2. Anmerkungen

3. Leben und Zeit
3.1 Kafkaeske Kunstfigur
3.2 Erinnerungen von Max Brod
3.3 Interview mit Klaus Wagenbach
3.4 Zur Zeit der Strafkolonien
3.5 Kafka und die literarische Moderne
3.6 Zeittafel

4. Entstehungsgeschichte
4.1 Peinlicher Briefwechsel
4.2 »Es ist da irgendwo ein Wurm…«
4.3 Die alternativen Enden in Kafkas Tagebuch

5. Frühe Rezeption
5.1 Ein Lüstling des Entsetzens
5.2 Blutgeruch im Lesesaal

6. Ein eigentümlicher Apparat
6.1 Andreas B. Kilcher: Strafen, Körper, Schreiben
6.2 Oliver Jahraus: Eine Schreibmaschine
6.3 Alexander Honold: Sprachliche Einverleibung

7. Der Erzähler Franz Kafka

8. Literaturhinweise

In der Strafkolonie. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL - Text und Kontext

Schulbuch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

ISBN

978-3-15-019401-0

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Bundesländer

Sachsen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Alain Ottiker

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-15-019401-0

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Bundesländer

Sachsen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Alain Ottiker

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

73

Maße (L/B/H)

17,1/11,3/1,1 cm

Gewicht

60 g

Sprache

Deutsch

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Anschaulich und überraschend

Daniela Ammann aus Wien am 02.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Auf der Insel einer Strafkolonie wohnt ein Reisender einer Hinrichtung bei. Der anwesende Offizier erklärt ihm sehr anschaulich die genaue Funktionsweise des Apparates und dessen Entstehung. Der Verurteilte muss dabei daneben stehen, versteht aber nichts. Auch nicht, was auf ihn zukommt oder warum. Der Offizier ist voller Stolz für den makaberen und menschunwürdigen Vorgang einen Menschen hinzurichten. Ebenso hält der Reisende nichts von dem durch grausame Folter bestimmten Verfahren, jedoch versucht der Offizier ihn mit allen Mitteln auf seine Seite zu bekommen. Als alles nichts hilft, unterbricht der Offizier die Hinrichtung und begnadigt den Verurteilten. Er legt sich selbst unter den Apparat, unter dem er stirbt. Der Apparat zerlegt sich danach in seine Einzelteile. Es zeigt welch grausame und unmenschliche Verhältnisse einst (und auch noch teils heute) herrschen. Von Kafka sehr anschaulich beschrieben.

Anschaulich und überraschend

Daniela Ammann aus Wien am 02.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Auf der Insel einer Strafkolonie wohnt ein Reisender einer Hinrichtung bei. Der anwesende Offizier erklärt ihm sehr anschaulich die genaue Funktionsweise des Apparates und dessen Entstehung. Der Verurteilte muss dabei daneben stehen, versteht aber nichts. Auch nicht, was auf ihn zukommt oder warum. Der Offizier ist voller Stolz für den makaberen und menschunwürdigen Vorgang einen Menschen hinzurichten. Ebenso hält der Reisende nichts von dem durch grausame Folter bestimmten Verfahren, jedoch versucht der Offizier ihn mit allen Mitteln auf seine Seite zu bekommen. Als alles nichts hilft, unterbricht der Offizier die Hinrichtung und begnadigt den Verurteilten. Er legt sich selbst unter den Apparat, unter dem er stirbt. Der Apparat zerlegt sich danach in seine Einzelteile. Es zeigt welch grausame und unmenschliche Verhältnisse einst (und auch noch teils heute) herrschen. Von Kafka sehr anschaulich beschrieben.

Eine Ausgabe, die jeder haben sollte!

Marlene Walder am 02.06.2013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung selber, hat mir super gefallen, allerdings nimmt diese nicht das gesamte Buch ein. Zuerst wird das Leben von Franz Kafka chronologisch dargestellt und unter welchen Umständen „In der Strafkolonie“ geschrieben wurde. Danach folgt die eigentliche Erzählung und anschließend werden verschiedene Varianten des Textes, die den Tagebüchern Kafkas entnommen wurden, angeführt. Die Probleme der Publikation und die ersten Reaktionen und Meinungen der Leser werden ebenfalls beschrieben. Ausserdem wurde ermittelt, von welchen Strafkolonien Kafka gehört oder gelesen haben könnte. Ebenfalls enthält diese Ausgabe, Textstellen von Büchern, die Kafka inspirierten oder die er als Vorlage genommen haben könnte. Die verwendeten „Zusatzmaterialien“ tragen zu einem besseren Verständnis dieses Werkes bei. Dieses Buch sollte jeder im Regal haben, der sich für Kafka und den Werdegang dieser Erzählung interessiert!

Eine Ausgabe, die jeder haben sollte!

Marlene Walder am 02.06.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung selber, hat mir super gefallen, allerdings nimmt diese nicht das gesamte Buch ein. Zuerst wird das Leben von Franz Kafka chronologisch dargestellt und unter welchen Umständen „In der Strafkolonie“ geschrieben wurde. Danach folgt die eigentliche Erzählung und anschließend werden verschiedene Varianten des Textes, die den Tagebüchern Kafkas entnommen wurden, angeführt. Die Probleme der Publikation und die ersten Reaktionen und Meinungen der Leser werden ebenfalls beschrieben. Ausserdem wurde ermittelt, von welchen Strafkolonien Kafka gehört oder gelesen haben könnte. Ebenfalls enthält diese Ausgabe, Textstellen von Büchern, die Kafka inspirierten oder die er als Vorlage genommen haben könnte. Die verwendeten „Zusatzmaterialien“ tragen zu einem besseren Verständnis dieses Werkes bei. Dieses Buch sollte jeder im Regal haben, der sich für Kafka und den Werdegang dieser Erzählung interessiert!

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Ein Affe berichtet vor einem Wissenschaftspublikum wie er Mensch wurde um der Gefangenschaft zu entfliehen. Wie man es von Kafka kennt: surreale Gesellschaftskritik gepaart mit einem schmerzhaften Selbstfindungsprozeß - das ist ganz große Literatur für jeder Mann!
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    2. Anmerkungen

    3. Leben und Zeit
    3.1 Kafkaeske Kunstfigur
    3.2 Erinnerungen von Max Brod
    3.3 Interview mit Klaus Wagenbach
    3.4 Zur Zeit der Strafkolonien
    3.5 Kafka und die literarische Moderne
    3.6 Zeittafel

    4. Entstehungsgeschichte
    4.1 Peinlicher Briefwechsel
    4.2 »Es ist da irgendwo ein Wurm…«
    4.3 Die alternativen Enden in Kafkas Tagebuch

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    5.1 Ein Lüstling des Entsetzens
    5.2 Blutgeruch im Lesesaal

    6. Ein eigentümlicher Apparat
    6.1 Andreas B. Kilcher: Strafen, Körper, Schreiben
    6.2 Oliver Jahraus: Eine Schreibmaschine
    6.3 Alexander Honold: Sprachliche Einverleibung

    7. Der Erzähler Franz Kafka

    8. Literaturhinweise