In eisiger Nacht

Detective Max Wolfes vierter Fall. Kriminalroman

Detective Max Wolfe Band 4

Tony Parsons

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Beschreibung

Ein Schicksal, schlimmer als der Tod

London, an einem frostigen Wintermorgen. Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schrecklicher Anblick: In einem Kühllaster liegen zwölf erfrorene Frauen. Offenbar hatten sie noch versucht, sich aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien - vergeblich. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung: Wo ist die dreizehnte Frau? Lebt sie vielleicht noch? Auf der Suche nach ihr tauchen Max und seine Kollegen tief in die dunkle, gefährliche Welt des Menschenhandels ein - und nicht jeder von ihnen wird lebend zurückkehren ...

Ein neuer Fall für Max Wolfe aus der Feder von SPIEGEL-Bestsellerautor Tony Parsons

Produktdetails

Verkaufsrang 31955
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.01.2018
Verlag Lübbe
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Dateigröße 1464 KB
Auflage 1. Auflage 2018
Originaltitel Die Last
Übersetzer Dietmar Schmidt
Sprache Deutsch
EAN 9783732549924

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4/5

Brisant, berührend und beängstigend aktuell

Julia Matos am 30.11.2018

Bewertet: eBook (ePUB)

Tony Parsons nimmt sich diesmal der illegalen Einwanderung und deren dramatischen Folgen an, von der wirtschaftlichen zur sexuellen Ausbeutung bis hin zum Tod. Man erlebt im Prolog hautnah mit, wie arme, hoffnungsvolle Frauen erfrieren, was ich als klaustrophobisch, berührend und erschütternd empfunden habe. Man kann sich tatsächlich vorstellen, dass diese grausige Szene irgendwo Realität ist. Auch nachfolgende Darstellungen zu Flüchtlingscamps und Profiteuren wirken intensiv und dramatisch. Die gesamte Kriminalgeschichte erleben wir im Bewusstseinshorizont von Detective Max Wolfe. Ich mag ihn richtig gern, denn er ist nicht nur selbstbewusst und geradlinig mit Hang zur Kompetenzüberschreitung, sondern auch loyal, liebevoll und einfühlsam. Es gibt wieder einige der von mir seit jeher geschätzten herzerwärmenden Oasen des Zusammenseins mit seiner 6-jährigen Tochter Scout und seinem Hund Stan. Der Hauptgrund für mich, jeden weiteren Band zu verschlingen. Besonders Scouts Kommentierungen zu ihrem Umfeld wirken reif und gleichzeitig zuckersüß. Und erneut finde ich es toll, Max‘ Kollegen Pat Whitestone, Edie und Billy sowie andere bereits bekannte Figuren, z. B. die undurchsichtige Ginger, wiederzutreffen. Tony Parsons gelingt es toll, diese Charaktere in jedem Band ein bisschen weiterzuentwickeln und deren private Schicksale teils auch noch in die Kriminalstory einzuflechten. Es war sehr interessant für mich, zu beobachten, wie sich die schwerwiegenden Geschehnisse aus Band 3 auf Pats Verhalten auswirken. In diesem Band 4 kommt Edie eine bedeutende Rolle zu, die bewegend war und mir insofern gefallen hat. „Kenner“ haben naturgemäß mehr Hintergrundwissen und eine größere emotionale Bindung. Aber es ist nie zu spät, in diese Reihe einzusteigen. Dies wird dadurch vereinfacht, dass es eine überschaubare Anzahl an Figuren gibt und deren Eckdaten in den Erzählverlauf eingeflochten sind. Die düstere, bedrohliche und kalte Atmosphäre im winterlichen London und Umgebung konnte ich gut nachfühlen. Tony Parsons offenbart sehr viel Kenntnis zu Orten und der sie prägenden Menschengruppen. Kritikpunkte: Waghalsige Undercover-Einsätze und auf Zufällen und fragwürdigen Eingebungen beruhende Ermittlungserfolge und Fehler, die die Polizei in ein schlechtes Licht stellen, sind sehr präsent. Auch sind die Fährten zu plakativ für meinen Geschmack. Dass Max den Leser direkt anspricht, gefällt mir grundsätzlich, aber ich hätte dann doch viel darum gegeben, z. B. zeitweise in die Perspektive von Kollege Billy schlüpfen zu dürfen. Tony Parsons möchte neben dem bereits im Klappentext offensichtlichen gesellschaftlichen Konfliktthema noch ein weiteres einbringen. Ein guter Ansatz. Aber gefühlt wird damit in das letzte Drittel des Buches zu viel Handlung hineingepresst, emotionale Tiefe muss zurückstecken. Es gibt mehrere Momente des gefühlsmäßigen Ausnahmezustands. Diese werden zu schnell abgehakt. Dort hätte ich gern länger verweilt. Ich spürte die brodelnden Emotionen, weiß gleichzeitig, dass Tony Parsons eigentlich noch viel mehr Drama erlebbar machen kann. Band 4 hat mich erneut super unterhalten, dabei nicht ganz so sehr gefesselt wie mein Favorit „Band 3: Wer Furcht sät“. Auch wenn der Kriminalfall streckenweise etwas konstruiert wirken mag, sind doch bis zum Schluss große Gefühle und viel Spannung vorhanden. Ich konnte in mehreren Punkten noch überrascht werden. Die allerletzten Sätze geben einen Ausblick auf Veränderungen in Max‘ Privatleben, der die Fanbasis polarisieren dürfte. Ich bin selbst hin- und hergerissen und warte ungeduldig auf Band 5.

4/5

Brisant, berührend und beängstigend aktuell

Julia Matos am 30.11.2018
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Tony Parsons nimmt sich diesmal der illegalen Einwanderung und deren dramatischen Folgen an, von der wirtschaftlichen zur sexuellen Ausbeutung bis hin zum Tod. Man erlebt im Prolog hautnah mit, wie arme, hoffnungsvolle Frauen erfrieren, was ich als klaustrophobisch, berührend und erschütternd empfunden habe. Man kann sich tatsächlich vorstellen, dass diese grausige Szene irgendwo Realität ist. Auch nachfolgende Darstellungen zu Flüchtlingscamps und Profiteuren wirken intensiv und dramatisch. Die gesamte Kriminalgeschichte erleben wir im Bewusstseinshorizont von Detective Max Wolfe. Ich mag ihn richtig gern, denn er ist nicht nur selbstbewusst und geradlinig mit Hang zur Kompetenzüberschreitung, sondern auch loyal, liebevoll und einfühlsam. Es gibt wieder einige der von mir seit jeher geschätzten herzerwärmenden Oasen des Zusammenseins mit seiner 6-jährigen Tochter Scout und seinem Hund Stan. Der Hauptgrund für mich, jeden weiteren Band zu verschlingen. Besonders Scouts Kommentierungen zu ihrem Umfeld wirken reif und gleichzeitig zuckersüß. Und erneut finde ich es toll, Max‘ Kollegen Pat Whitestone, Edie und Billy sowie andere bereits bekannte Figuren, z. B. die undurchsichtige Ginger, wiederzutreffen. Tony Parsons gelingt es toll, diese Charaktere in jedem Band ein bisschen weiterzuentwickeln und deren private Schicksale teils auch noch in die Kriminalstory einzuflechten. Es war sehr interessant für mich, zu beobachten, wie sich die schwerwiegenden Geschehnisse aus Band 3 auf Pats Verhalten auswirken. In diesem Band 4 kommt Edie eine bedeutende Rolle zu, die bewegend war und mir insofern gefallen hat. „Kenner“ haben naturgemäß mehr Hintergrundwissen und eine größere emotionale Bindung. Aber es ist nie zu spät, in diese Reihe einzusteigen. Dies wird dadurch vereinfacht, dass es eine überschaubare Anzahl an Figuren gibt und deren Eckdaten in den Erzählverlauf eingeflochten sind. Die düstere, bedrohliche und kalte Atmosphäre im winterlichen London und Umgebung konnte ich gut nachfühlen. Tony Parsons offenbart sehr viel Kenntnis zu Orten und der sie prägenden Menschengruppen. Kritikpunkte: Waghalsige Undercover-Einsätze und auf Zufällen und fragwürdigen Eingebungen beruhende Ermittlungserfolge und Fehler, die die Polizei in ein schlechtes Licht stellen, sind sehr präsent. Auch sind die Fährten zu plakativ für meinen Geschmack. Dass Max den Leser direkt anspricht, gefällt mir grundsätzlich, aber ich hätte dann doch viel darum gegeben, z. B. zeitweise in die Perspektive von Kollege Billy schlüpfen zu dürfen. Tony Parsons möchte neben dem bereits im Klappentext offensichtlichen gesellschaftlichen Konfliktthema noch ein weiteres einbringen. Ein guter Ansatz. Aber gefühlt wird damit in das letzte Drittel des Buches zu viel Handlung hineingepresst, emotionale Tiefe muss zurückstecken. Es gibt mehrere Momente des gefühlsmäßigen Ausnahmezustands. Diese werden zu schnell abgehakt. Dort hätte ich gern länger verweilt. Ich spürte die brodelnden Emotionen, weiß gleichzeitig, dass Tony Parsons eigentlich noch viel mehr Drama erlebbar machen kann. Band 4 hat mich erneut super unterhalten, dabei nicht ganz so sehr gefesselt wie mein Favorit „Band 3: Wer Furcht sät“. Auch wenn der Kriminalfall streckenweise etwas konstruiert wirken mag, sind doch bis zum Schluss große Gefühle und viel Spannung vorhanden. Ich konnte in mehreren Punkten noch überrascht werden. Die allerletzten Sätze geben einen Ausblick auf Veränderungen in Max‘ Privatleben, der die Fanbasis polarisieren dürfte. Ich bin selbst hin- und hergerissen und warte ungeduldig auf Band 5.

3/5

Persons lässt nach

MVR aus Fulda am 12.06.2018

Bewertet: eBook (ePUB)

leider stürzt der Roman nach dem starken Prolog ziemlich ab. Anstatt mehr in die Geschichte der Flüchtlinge und das Schicksal durch die Brutalität der Schlepperbanden mehr rauszuholen, gestaltete sich der Fall eher dümpelnd und vereinfacht mit alten glorreichen Verbrechern aus einer goldenen Ära ( aha, ähem), sowie vorausschaubar wer. die sonst überraschenden anderen vorigen Fälle waren besser ausgearbeitet. und das schlimmste: Wolfe erzählte in einer oberlehrenhafter Art und Weise, in einer Gutmenschart, wiederholte Phrasen...ach das machte keinen Spass. vorher ein Mensch gestaltet mit Ecken und Kanten und jetzt auf einen verständnisvollen Gutmenschtrip. Nee. Eine Romanfigur die einem fehlt man sollte so oder so handeln/ denken ( selbst in der Hundeerziehung) nervt. und ein vorausschauender Fall für den Thriller macht das Ganze eher zu einem cosy Crime Buch. Persons das war schwach, sorry. Schlepperbanden sind brutaler und der Thriller wäre einer geworden wenn die Protagonisten ( die Bösen) und ihre Machenschaften besser ausgeleuchtet wären. und den Mini-Pulp-fiction Versuch wo der chinesische Mafiamann Wölfe das Leben retten ..ähem...das war schwach. Alles in allem werde ich wohl den nächsten Fall kritischer Betrachten.. sobald wieder der oberlehrerhafter Ton angeschlagen wird bin ich raus aus der Serie. Schade eigentlich, die vorigen Bücher waren richtig gut.

3/5

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leider stürzt der Roman nach dem starken Prolog ziemlich ab. Anstatt mehr in die Geschichte der Flüchtlinge und das Schicksal durch die Brutalität der Schlepperbanden mehr rauszuholen, gestaltete sich der Fall eher dümpelnd und vereinfacht mit alten glorreichen Verbrechern aus einer goldenen Ära ( aha, ähem), sowie vorausschaubar wer. die sonst überraschenden anderen vorigen Fälle waren besser ausgearbeitet. und das schlimmste: Wolfe erzählte in einer oberlehrenhafter Art und Weise, in einer Gutmenschart, wiederholte Phrasen...ach das machte keinen Spass. vorher ein Mensch gestaltet mit Ecken und Kanten und jetzt auf einen verständnisvollen Gutmenschtrip. Nee. Eine Romanfigur die einem fehlt man sollte so oder so handeln/ denken ( selbst in der Hundeerziehung) nervt. und ein vorausschauender Fall für den Thriller macht das Ganze eher zu einem cosy Crime Buch. Persons das war schwach, sorry. Schlepperbanden sind brutaler und der Thriller wäre einer geworden wenn die Protagonisten ( die Bösen) und ihre Machenschaften besser ausgeleuchtet wären. und den Mini-Pulp-fiction Versuch wo der chinesische Mafiamann Wölfe das Leben retten ..ähem...das war schwach. Alles in allem werde ich wohl den nächsten Fall kritischer Betrachten.. sobald wieder der oberlehrerhafter Ton angeschlagen wird bin ich raus aus der Serie. Schade eigentlich, die vorigen Bücher waren richtig gut.

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Zwölf Frauen erfrieren auf ihrer Flucht in ein besseres Leben. Es ist ein ruhiger Krimi, fast gemütlich. Die Klarheit der Brutalität der Morde, der gesellschaftspolitischen Bedingungen und Verflechtungen, die Frage, wie sehr wir eine Parallelwelt in unserer Realität verleugnen und wie menschlich Unmenschliches daherkommt, macht dieses Buch zu etwas Besonderem.
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Ich bin ja schon seit dem ersten Fall des Detective Constable Max Wolfe,alleinerziehender Vater und Hundeliebhaber,ein Fan der Bücher von Tony Parsons. Immer brandaktuell und rasant geschrieben, sodass man sich fühlt als wäre man in jeder Szene des Buches mittendrin, und nicht nur als Leser dabei. Wieder einmal ein absoluter Pageturner.
5/5

Stirb du zuletzt

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Ich bin ja schon seit dem ersten Fall des Detective Constable Max Wolfe,alleinerziehender Vater und Hundeliebhaber,ein Fan der Bücher von Tony Parsons. Immer brandaktuell und rasant geschrieben, sodass man sich fühlt als wäre man in jeder Szene des Buches mittendrin, und nicht nur als Leser dabei. Wieder einmal ein absoluter Pageturner.

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