Schatten ohne Licht

Schatten ohne Licht

Roman

Buch (Taschenbuch)

12,80 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

In Seonghans und Jeongahs kleinem Heimatdorf in Nordkorea bestimmt der feste Glaube an den Geliebten Führer, an das Militär und den Kommunismus, den Alltag. Auch wenn die Ge-schwister von Hunger, Kälte und harter Arbeit geplagt sind, Gewalt täglich vor Augen haben – wie könnten sie daran zwei-feln, dass ihr Land alle anderen Länder der Welt übertrifft?
Als ihr Großvater, der jahrelang für Nordkorea gekämpft hat und ein treuer Anhänger des Geliebten Führers war, dem Hun-gertod zum Opfer fällt, beginnt ihr Glaube an das System langsam zu bröckeln. Dann versucht Seonghans Militärkamerad ihm weiszumachen, dass es im Süden so viel mehr gibt als bei ihnen – so viel Nahrung, so viel Strom, so viel Leben: eine bessere Welt. Ist es entgegen allem, was sie gelernt haben, tatsächlich nicht der imperialistische Süden, sondern ihre eigene Heimat, in der Ungerechtigkeit und Grausamkeit vorherrschen?
Obwohl Hinrichtungen an der Tagesordnung stehen und Menschen der feindlich gesinnten Ka-tegorie spurlos verschwinden, wagen die Geschwister schließlich den Gedanken an eine Flucht, an ein besseres und freies Leben in Südkorea. Doch ist ein Entkommen überhaupt möglich? – Und welche Opfer werden sie dafür bringen müssen?

Marcus Stephan Theis, 1994 in Koblenz geboren und in Saffig aufgewachsen,
studiert Soziologie und Politik in Bonn. „Schatten ohne Licht“ ist sein Prosa-Debüt.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2017

Verlag

Schardt, M

Seitenzahl

218

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2017

Verlag

Schardt, M

Seitenzahl

218

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,2 cm

Gewicht

246 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96152-092-3

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Eine Geschichte, die nachwirkt

Bewertung am 31.03.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seonghans und Jeongahs Heimat ist ein kleines Dorf in Nordkorea. Die Kindheit der beiden ist geprägt von Hunger, Kälte und harte Arbeit. Im Vordergrund stehen Kommunismus und Militär, doch auch regelmäßige öffentliche Hinrichtungen prägen das Land. Die Geschwister müssen mit ansehen, wie ihr Großvater den Hungertod stirbt, nachdem er jahrelang für das Land gekämpft und ein treuer Anhänger des Geliebten Führers war. Erste Zweifel am System kommen auf. Gerne wären sie frei wie ein Vogel, der in den Süden fliegt. Doch nur abseits belebter Pfade können die Geschwister ungestört und frei darüber diskutieren. Über die andere Welt, außerhalb ihrer „Mauern“, wo es Essen und Strom im Überfluss gibt. Bestärkt wird Seonghan durch einen Militärkamerad. Er schwärmt von der anderen Welt, die soviel mehr zu bieten hat wie das Leben, dass sie beide kennen. Dann erhalten sie die Gelegenheit zur riskanten Flucht. Wird sie gelingen? Erwartet sie ein besseres Leben? Der Autor beschreibt das Leben in Nordkorea anhand zweier befreundeter Bauernfamilien und spiegelt den Konflikt zwischen Träume und Wünsche und bedingungsloser Unterordnung deutlich wider. Es wird detailliert beschrieben, was passiert, wenn man sich nicht einfügt. Denn am Ende sind es Schatten ohne Licht. Die Geschichte ist sehr bewegend und regt zum Nachdenken an. Eine absolute Leseempfehlung.

Eine Geschichte, die nachwirkt

Bewertung am 31.03.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seonghans und Jeongahs Heimat ist ein kleines Dorf in Nordkorea. Die Kindheit der beiden ist geprägt von Hunger, Kälte und harte Arbeit. Im Vordergrund stehen Kommunismus und Militär, doch auch regelmäßige öffentliche Hinrichtungen prägen das Land. Die Geschwister müssen mit ansehen, wie ihr Großvater den Hungertod stirbt, nachdem er jahrelang für das Land gekämpft und ein treuer Anhänger des Geliebten Führers war. Erste Zweifel am System kommen auf. Gerne wären sie frei wie ein Vogel, der in den Süden fliegt. Doch nur abseits belebter Pfade können die Geschwister ungestört und frei darüber diskutieren. Über die andere Welt, außerhalb ihrer „Mauern“, wo es Essen und Strom im Überfluss gibt. Bestärkt wird Seonghan durch einen Militärkamerad. Er schwärmt von der anderen Welt, die soviel mehr zu bieten hat wie das Leben, dass sie beide kennen. Dann erhalten sie die Gelegenheit zur riskanten Flucht. Wird sie gelingen? Erwartet sie ein besseres Leben? Der Autor beschreibt das Leben in Nordkorea anhand zweier befreundeter Bauernfamilien und spiegelt den Konflikt zwischen Träume und Wünsche und bedingungsloser Unterordnung deutlich wider. Es wird detailliert beschrieben, was passiert, wenn man sich nicht einfügt. Denn am Ende sind es Schatten ohne Licht. Die Geschichte ist sehr bewegend und regt zum Nachdenken an. Eine absolute Leseempfehlung.

Schatten ohne Licht

Bewertung aus Lingen am 27.01.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor Marcus S. Theis nimmt uns in seinem Roman mit auf eine ganz außergewöhnliche Reise in ein Land, von welchem man normalerweise nicht so viel hört, weil es sehr abgeschottet ist vom Rest der Welt: Nordkorea. Wir Leser begleiten zwei nordkoreanische Geschwister, Jeongah und Seonghan, in ihrem alltäglichen Leben, zunächst als Kinder, dann als Jugendliche und später als Erwachsene. Von Beginn an herrscht eine triste und düstere Atmosphäre, überall gibt es Hunger und Gewalt, auch den Tod. Trotzdem, so wird es allen immer wieder eingetrichtert, sollte jeder glücklich sein in Nordkorea, dem besten Land der Welt mit dem "großen Führer", zu leben und nicht im "verbrecherischen Ausland". Wer sich gegen das Regime auflehnt, das ist klar, wird als Volksverräter abtransportiert oder direkt getötet. Misstrauen und Spionage gibt es überall. Jeongah und Seonghan fassen einen Entschluss: Sie wollen fliehen, dorthin, wo die Vögel hinfliegen. In den Süden. Doch ist das die richtige Entscheidung? Ist es die richtige Entscheidung, diese Gefahr auf sich zu nehmen, alles Bekannte hinter sich zu lassen, um ein neues Leben zu beginnen? Diese Frage sollte jeder, der das Buch gelesen hat, selber versuchen zu beantworten. Denn das ist gar nicht so einfach. Nun meine Meinung: Meine hohen Erwartungen, die ich in dieses Buch steckte, als ich den Klappentext gelesen habe, wurden auf jeden Fall erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Durch seinen Schreibstil schafft es der Autor einfach, einen von der ersten Seite an in den Bann zu nehmen. Alles ist leicht verständlich, ernst und eindringlich und man hat keine Probleme, dem Geschehen zu folgen. Bei mir war es sogar so, dass ich alles wie ein Schwamm aufgesaugt habe. Noch nie vorher habe ich etwas über Nordkorea gelesen, schließlich hört man darüber auch nicht so viel, mein Interesse war enorm hoch. Da der Autor vorher schon mit einem wahren nordkoreanischen Flüchtling in Kontakt getreten ist und alle Informationen gesucht hat, die er finden konnte, kann man sich auch ziemlich sicher sein, dass diese Geschichte plausibel ist, sogar in Wirklichkeit stattgefunden haben könnte oder es sogar noch tut. Ein wirklich unfassbarer Gedanke, wenn man diesen Roman beendet hat: Er hat wirklich etwas in meinem tiefsten Inneren berührt und wird mich noch lange Zeit dazu zwingen, über die Situation der Welt nachzudenken. Nicht nur über die in Nordkorea und über den Kommunismus, nein, ich werde sogar an die Schattenseiten von unserem politischen System und dem Kapitalismus denken. Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, absolut jedem. Meiner Meinung nach ist es ein einfaches "Muss-Buch", das in jedem etwas bewegen wird durch seine Eindringlichkeit und durch das so schlimme Thema. Obwohl ich das Buch jetzt schon längere Zeit beendet habe, bin ich noch immer sprachlos. Und das haben bis jetzt noch nicht viele Bücher bei mir auf so eine Art und Weise geschafft. Volle 5 von 5 Sternen!

Schatten ohne Licht

Bewertung aus Lingen am 27.01.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor Marcus S. Theis nimmt uns in seinem Roman mit auf eine ganz außergewöhnliche Reise in ein Land, von welchem man normalerweise nicht so viel hört, weil es sehr abgeschottet ist vom Rest der Welt: Nordkorea. Wir Leser begleiten zwei nordkoreanische Geschwister, Jeongah und Seonghan, in ihrem alltäglichen Leben, zunächst als Kinder, dann als Jugendliche und später als Erwachsene. Von Beginn an herrscht eine triste und düstere Atmosphäre, überall gibt es Hunger und Gewalt, auch den Tod. Trotzdem, so wird es allen immer wieder eingetrichtert, sollte jeder glücklich sein in Nordkorea, dem besten Land der Welt mit dem "großen Führer", zu leben und nicht im "verbrecherischen Ausland". Wer sich gegen das Regime auflehnt, das ist klar, wird als Volksverräter abtransportiert oder direkt getötet. Misstrauen und Spionage gibt es überall. Jeongah und Seonghan fassen einen Entschluss: Sie wollen fliehen, dorthin, wo die Vögel hinfliegen. In den Süden. Doch ist das die richtige Entscheidung? Ist es die richtige Entscheidung, diese Gefahr auf sich zu nehmen, alles Bekannte hinter sich zu lassen, um ein neues Leben zu beginnen? Diese Frage sollte jeder, der das Buch gelesen hat, selber versuchen zu beantworten. Denn das ist gar nicht so einfach. Nun meine Meinung: Meine hohen Erwartungen, die ich in dieses Buch steckte, als ich den Klappentext gelesen habe, wurden auf jeden Fall erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Durch seinen Schreibstil schafft es der Autor einfach, einen von der ersten Seite an in den Bann zu nehmen. Alles ist leicht verständlich, ernst und eindringlich und man hat keine Probleme, dem Geschehen zu folgen. Bei mir war es sogar so, dass ich alles wie ein Schwamm aufgesaugt habe. Noch nie vorher habe ich etwas über Nordkorea gelesen, schließlich hört man darüber auch nicht so viel, mein Interesse war enorm hoch. Da der Autor vorher schon mit einem wahren nordkoreanischen Flüchtling in Kontakt getreten ist und alle Informationen gesucht hat, die er finden konnte, kann man sich auch ziemlich sicher sein, dass diese Geschichte plausibel ist, sogar in Wirklichkeit stattgefunden haben könnte oder es sogar noch tut. Ein wirklich unfassbarer Gedanke, wenn man diesen Roman beendet hat: Er hat wirklich etwas in meinem tiefsten Inneren berührt und wird mich noch lange Zeit dazu zwingen, über die Situation der Welt nachzudenken. Nicht nur über die in Nordkorea und über den Kommunismus, nein, ich werde sogar an die Schattenseiten von unserem politischen System und dem Kapitalismus denken. Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, absolut jedem. Meiner Meinung nach ist es ein einfaches "Muss-Buch", das in jedem etwas bewegen wird durch seine Eindringlichkeit und durch das so schlimme Thema. Obwohl ich das Buch jetzt schon längere Zeit beendet habe, bin ich noch immer sprachlos. Und das haben bis jetzt noch nicht viele Bücher bei mir auf so eine Art und Weise geschafft. Volle 5 von 5 Sternen!

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von Marcus S. Theis

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