Leben im Devon

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Prof. Dr. J. Rust (Steinmann Institut,
Universität Bonn, Paläontologe der Wirbellosen)  7
Vorwort von Wouter Südkamp  8
Danksagung  8
1. Einführung  9
Was ist Hunsrückschiefer?  9
Paläoökologie  11
Verbreitung  12
Fossil-Lagerstätte  13
Fossildiagenese  13
Alter  14
Präparation  16
Abkürzungen  18
2. Pflanzen  20
Algen  20
Gefäßpflanzen  21
Problematische Pflanze  23
3. Schwämme  24
4. Nesseltiere  28
Quallen  28
Conularien  29
Weiterer Polyp von Schirmquallen  31
Korallen  31
5. Weichtiere  35
Schnecken  35
Muscheln  39
Kopffüßer  45
Nautiloideen  46
Ammonoideen  47
6. Tentakuliten  51
Dacryoconarida  52
Tentaculita  53
7. Brachiopoden  54
Inartikulate Brachiopoden  54
Artikulate Brachiopoden  56
8. Moostierchen  66
9. Ringelwürmer  68
10. Gliederfüßer  73
Euarthropoda  75
Kieferklauenträger  77
Krebsartige  82
Höhere Krebse  83
Blattkrabben  83
Mit Eumalacostraca verwandtes Krebstier  86
Euarthropoda unsicherer Zuordnung  87
Trilobiten  88
11. Stachelhäuter  97
Flachtiere  97
Beutelstrahler  101
Knospenstrahler  101
Seelilien  102
Sternkissentiere  119
Sterntiere  120
Seesterne  123
Stenuroideen  127
Schlangensterne  132
Seeigel  144
Seegurken  146
12. Fische  149
Kieferlose  150
Panzerfische  150
Stachelhaie  155
Koprolithen  155
13. Spuren und Marken  157
Spuren  157
Marken  169
Universitäts- und Museensammlungen  172
Aufbewahrungsorte  172
Register der Fossilien  173
Abbildungsnachweis  175
Lebenslauf des Autors  176

Leben im Devon

Bestimmungsbuch Hunsrückschieferfossilien

Buch (Gebundene Ausgabe)

48,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Der Hunsrückschiefer aus Südwest-Deutschland gehört zu den bedeutendsten Fossilfundstellen der Welt. Die Ablagerungen entstanden im damaligen subtropischen Flachmeer im Zeitalter des Devons, vor mehr als 400 Millionen Jahren. Dank der besonderen geologischen Bedingungen ist der Hunsrückschiefer zu einem wertvollen »Archiv« mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen und vielfältigen fossilen Pflanzen- und Tierwelt geworden. Sie stammt aus der Zeit, als das Festland durch die ersten echten Landpflanzen erobert wurde, und Fische und Kopffüßer wie Ammonoideen sich rasch entwickelten und die ökologischen Nischen in der Wassersäule besetzten.

Das Buch ist die kompletteste zusammenfassende Darstellung dieser spektakulären Fossilien. Es werden rund 190 Gattungen vorgestellt und der Leser erhält Hilfe bei deren Bestimmung. Von jeder Gattung werden die Merkmale, Häufigkeit und Fundstelle(n) und evtl. eine Namenserklärung, Artenbeschreibung, Größenangabe und Besonderheiten erwähnt. Alle Gattungen sind mit einem oder mehreren Fotos illustriert. Auch die unterstützenden Zeichnungen sind so gewählt, dass die wichtigen Bestimmungsmerkmale erkannt werden.

Der Autor hat sich als langjähriger Fossiliensammler auf die Fossilien des Hunsrückschiefers spezialisiert. Er versucht, seine Sammelleidenschaft für diese schönen Fossilien auf den Leser zu übertragen. Dabei gehen Praxis und Theorie Hand in Hand und es wurden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Betracht gezogen.

Das Buch richtet sich nicht nur an Forscher und Studenten der Geowissenschaften und Biologie oder Kustoden von Sammlungen in naturhistorischen Museen, sondern auch an Amateurgeologen, Fossiliensammler, sowie an den naturhistorisch interessierten Leser (aus der Region).

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2017

Verlag

Pfeil, F

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

32,7/24,8/1,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2017

Verlag

Pfeil, F

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

32,7/24,8/1,8 cm

Gewicht

1340 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-89937-221-2

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Idee zu diesem Buch geht zurück auf das Ende der 1970er Jahre, als ich gerade angefangen hatte Fossilien im Bundenbacher Schiefer zu sammeln. Bis heute gibt es kein Werk, das die Bestimmung und die umfassende Darstellung der berühmten Hunsrückschieferfossilien anstrebt. Der jetzige Zeitpunkt zur Veröffentlichung dieses Buches ist aus drei Gründen naheliegend:1 Die einzigartigen Fossilfunde der 1990er Jahre aus der Bundenbacher Grube Obereschenbach sind größtenteils wissenschaftlich bearbeitet (u. . Würmer und Gliederfüßer).2 Die eigenen systematischen Fossilaufsammlungen auf alten Halden inner- und außerhalb der fossilreichen Schichten vermitteln ein großteils repräsentatives Bild der damaligen Tier- und Pflanzenwelt.3 Es sind kaum Neufunde zu erwarten, da keine Wiederaufnahme des Schieferabbaus in der sog. Fossillagerstätte zu erwarten ist (Schieferimport aus dem Ausland).In diesem Buch werden erstmals Exemplare aus sowohl Privat- als auch Museensammlungen gezeigt. Darunter sind viele noch nie (in einem Buch) abgebildete Fossilien. Dabei sind nicht nur ästhetisch ansprechende Stücke, sondern auch kleinere, oft von den Spaltern übersehene Fossilien. Außerdem lege ich viel Wert auf Geschichten, die Fossilgemeinschaften erzählen. Obwohl dies nicht immer zur Bestimmung notwendig ist, möchte ich dem Leser die Lebensbedingungen im damaligen Hunsrückschiefermeer näherbringen.Mehr als 150 Jahre intensive Dachschiefergewinnung und wissenschaftliche Forschung bedeuten nicht, dass dieses Buch vollständig ist. Bestimmte (seltene) Fossilien, wie Schwämme, Sterntiere und Seelilien, warten auf eine (Neu)Bearbeitung. Zum Teil nehme ich dies vorweg, indem ich Fossilien in offener Nomenklatur (?Rhizostomoide Scyphomeduse) oder in Normalschrift (Schwamm Nodosia und Schlangenstern Eschenbachia) beschreibe oder einer anderen Gattung zuordne (Mitrat Anatifopsis). Diese Beschreibungen sind also als vorläufig zu betrachten.Ich hoffe, dass dieses Buch zu weiteren Untersuchungen anregt und dazu beiträgt, dass diese spektakulären Zeugen des früheren Lebens von den Menschen mehr geschätzt und beachtet werden.Wouter Südkamp, im Dezember 2016
  • Leben im Devon
  • Vorwort von Prof. Dr. J. Rust (Steinmann Institut,
    Universität Bonn, Paläontologe der Wirbellosen)  7
    Vorwort von Wouter Südkamp  8
    Danksagung  8
    1. Einführung  9
    Was ist Hunsrückschiefer?  9
    Paläoökologie  11
    Verbreitung  12
    Fossil-Lagerstätte  13
    Fossildiagenese  13
    Alter  14
    Präparation  16
    Abkürzungen  18
    2. Pflanzen  20
    Algen  20
    Gefäßpflanzen  21
    Problematische Pflanze  23
    3. Schwämme  24
    4. Nesseltiere  28
    Quallen  28
    Conularien  29
    Weiterer Polyp von Schirmquallen  31
    Korallen  31
    5. Weichtiere  35
    Schnecken  35
    Muscheln  39
    Kopffüßer  45
    Nautiloideen  46
    Ammonoideen  47
    6. Tentakuliten  51
    Dacryoconarida  52
    Tentaculita  53
    7. Brachiopoden  54
    Inartikulate Brachiopoden  54
    Artikulate Brachiopoden  56
    8. Moostierchen  66
    9. Ringelwürmer  68
    10. Gliederfüßer  73
    Euarthropoda  75
    Kieferklauenträger  77
    Krebsartige  82
    Höhere Krebse  83
    Blattkrabben  83
    Mit Eumalacostraca verwandtes Krebstier  86
    Euarthropoda unsicherer Zuordnung  87
    Trilobiten  88
    11. Stachelhäuter  97
    Flachtiere  97
    Beutelstrahler  101
    Knospenstrahler  101
    Seelilien  102
    Sternkissentiere  119
    Sterntiere  120
    Seesterne  123
    Stenuroideen  127
    Schlangensterne  132
    Seeigel  144
    Seegurken  146
    12. Fische  149
    Kieferlose  150
    Panzerfische  150
    Stachelhaie  155
    Koprolithen  155
    13. Spuren und Marken  157
    Spuren  157
    Marken  169
    Universitäts- und Museensammlungen  172
    Aufbewahrungsorte  172
    Register der Fossilien  173
    Abbildungsnachweis  175
    Lebenslauf des Autors  176