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Beschreibung


Nur dieses eine Wochenende. Nur noch einmal in Opas altes Haus am Arsch der Welt, hier war alles immer gut. Nur das will Ben, der gerade achtzehn geworden ist und irgendwie festhängt – in der Schule, in der Familie, im Leben. Ein paar Tage raus aus allem. Zusammen mit Annika, der großen Schwester, die doch immer die Vernünftigere war. Einen Spaziergang, ein Osterfeuer und einen umgefallenen Tisch und die Folgen später sieht nicht mehr alles so aus wie vorher.

"Tamara Bach ist eine Meisterin der Sprachkunst." ("1000 und 1 Buch")
"[...] eine bildgewaltige Geschwistergeschichte mit Tiefgang" ("Börsenblatt")

Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Ihr Roman "Vierzehn" wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Nach ihrem letzten Jugendbuch, "Mausmeer", erscheint jetzt ihr erstes Kinderbuch bei Carlsen. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin. 2021 wurde sie für ihr "beeindruckendes literarisches Werk" mit dem James Krüss Preis ausgezeichnet! 

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 49 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.02.2018

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

144

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 49 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.02.2018

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2 cm

Gewicht

285 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-58380-2

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So nah und doch so fern

Bewertung am 11.08.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer steht sich näher als Bruder und Schwester? Kaum eine andere Beziehung ist von einer solchen Nähe und Intimität geprägt – selbst dann, wenn jeder so mit sich beschäftigt ist, dass man den anderen vergisst. Tamara Bach beschreibt in einem ganz eigenen poetischen Stil wie es ist, wenn Geschwister sich irgendwie entfremden und wie es am Ende doch immer ein „Wir gegen den Rest der Welt“ geben wird.

So nah und doch so fern

Bewertung am 11.08.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer steht sich näher als Bruder und Schwester? Kaum eine andere Beziehung ist von einer solchen Nähe und Intimität geprägt – selbst dann, wenn jeder so mit sich beschäftigt ist, dass man den anderen vergisst. Tamara Bach beschreibt in einem ganz eigenen poetischen Stil wie es ist, wenn Geschwister sich irgendwie entfremden und wie es am Ende doch immer ein „Wir gegen den Rest der Welt“ geben wird.

Für anspruchsvolle Leser

Luise W am 28.07.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mausmeer“ hat gerade einmal 142 Seiten, aber etwas Leichtes für zwischendurch darf man hier nicht erwarten. Die Lektüre fordert. Und zwar zunächst Konzentration, denn Tamara Bach schreibt sehr besonders. Es gibt kaum Details – nur genau das, das wichtig ist. Der Rest bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Man liest eher die Gedanken von Ben und Annika als einen Roman. So, wie Gedanken eben sind: Mal kurz, mal lang. Mal verworren, mal klar. Konzentration auch deshalb, weil aus beiden Perspektiven erzählt wird, beide in Ich-Form, aber ohne eine Angabe, um wen es sich gerade handelt. Fordernd – dann, wenn es zu erkennen gilt, was geschieht und was zuvor geschah. Warum sind die beiden im Haus des Opas? Was geht im jeweils anderen vor? Auf den ersten Blick eine Alltagsflucht, auf den zweiten steckt mehr dahinter. Tamara Bach lässt Emotionen frei werden – zwischen den Zeilen. Man muss sie selbst finden. Ich schaue nach einer Uhr, wo ist eine Uhr, alles ohne Zeit hier. (S. 39) Das Thema? Kein typischer Jugendroman. Eine Geschwister-, keine Liebesbeziehung. Und dennoch: Sich selbst finden, Erwachsen werden, Fehler eingestehen – lernen, es besser machen. Das Ende ist offen. Etwas anderes hätte hier auch gar nicht gepasst. Wir erleben Ben und Annika nur in der Blase des Osterwochenendes – nicht davor, nicht danach. Auch hier muss der Leser selbst denken. Fazit Was ich davon halte? Vom Stil sehr viel. Nur manchmal, da hätte ich doch gern das ein oder andere mehr erfahren. Leseempfehlung ja, aber nur eingeschränkt. Das wird nicht jedem gefallen und bei der Zielgruppe Jugendlichen kann ich es nur ganz schwer einschätzen.

Für anspruchsvolle Leser

Luise W am 28.07.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mausmeer“ hat gerade einmal 142 Seiten, aber etwas Leichtes für zwischendurch darf man hier nicht erwarten. Die Lektüre fordert. Und zwar zunächst Konzentration, denn Tamara Bach schreibt sehr besonders. Es gibt kaum Details – nur genau das, das wichtig ist. Der Rest bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Man liest eher die Gedanken von Ben und Annika als einen Roman. So, wie Gedanken eben sind: Mal kurz, mal lang. Mal verworren, mal klar. Konzentration auch deshalb, weil aus beiden Perspektiven erzählt wird, beide in Ich-Form, aber ohne eine Angabe, um wen es sich gerade handelt. Fordernd – dann, wenn es zu erkennen gilt, was geschieht und was zuvor geschah. Warum sind die beiden im Haus des Opas? Was geht im jeweils anderen vor? Auf den ersten Blick eine Alltagsflucht, auf den zweiten steckt mehr dahinter. Tamara Bach lässt Emotionen frei werden – zwischen den Zeilen. Man muss sie selbst finden. Ich schaue nach einer Uhr, wo ist eine Uhr, alles ohne Zeit hier. (S. 39) Das Thema? Kein typischer Jugendroman. Eine Geschwister-, keine Liebesbeziehung. Und dennoch: Sich selbst finden, Erwachsen werden, Fehler eingestehen – lernen, es besser machen. Das Ende ist offen. Etwas anderes hätte hier auch gar nicht gepasst. Wir erleben Ben und Annika nur in der Blase des Osterwochenendes – nicht davor, nicht danach. Auch hier muss der Leser selbst denken. Fazit Was ich davon halte? Vom Stil sehr viel. Nur manchmal, da hätte ich doch gern das ein oder andere mehr erfahren. Leseempfehlung ja, aber nur eingeschränkt. Das wird nicht jedem gefallen und bei der Zielgruppe Jugendlichen kann ich es nur ganz schwer einschätzen.

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