Von der Kunst, schlechte Nachrichten gut zu überbringen

Jalid Sehouli

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Beschreibung

Schlechte Nachrichten gut zu überbringen ist eine hohe Kunst. Wer wüsste das besser als ein Arzt, der oftmals Gespräche führt, die darüber entscheiden, ob ein Leben gut oder schlecht weitergeht.

Jalid Sehouli, Chefarzt für Gynäkologie an der Berliner Charité, hat intensiv nach Leitlinien gesucht, die jeder angehende Arzt lernen kann. In seinem Buch verbindet er hilfreiche Ratschläge für die Besprechung existenzieller Situationen mit berührenden und dramatischen Geschichten aus seiner ärztlichen Praxis. Die lebensnotwendige Bedeutung von Patientengesprächen wird so spürbar und bietet jedem, der schwierige Nachrichten zu überbringen hat, wertvolle Anregung.

»Sehouli plädiert für eine Medizin, in der Gefühle, Persönlichkeit, Beziehungen eine Rolle spielen.«

Produktdetails

Verkaufsrang 15467
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Verlag Kösel
Seitenzahl 192
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,2 cm
Gewicht 355 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-466-34702-5

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Eine Bereicherung!

Autor-Stefan aus Speckgürtel Berlins am 09.03.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Cover Das Buch selbst hat eine einheitliche Farbe, sodass es mit einem Papierumschlag ausgeliefert wird. Dieser Umschlag zeigt den Professor in der Halbtotalen, vor unscharfem Hintergrund. So kennt man das aus der Realität, wenn man fixiert ist auf den Überbringer einer Nachricht, von der man hofft, sie sei noch einmal gut. Beschreibung: Neben dem obligatorischen Vorwort geht das Buch gleich ein auf die Vorbereitung eines schwierigen Gespräches, auf den Gesprächseinstieg und darauf, was eigentlich dem Empfänger der Nachricht hilft, diese aufzunehmen und zu verarbeiten. Noch mehr, es geht ein auf Angehörige, auf die, die dem Betroffenen Hilfe bieten sollen und schon das Inhaltsverzeichnis zeigt, das dies nicht alles ist, was zu einem guten, schwierigen Gespräch gehört. Wichtig sei auch das Timing. Die persönliche traurigste und schönste Nachricht erläutert der Autor und zeigt: Das gehört zusammen, ist auch zu betrachten und zu beleuchten. Meinung: Das Cover lädt ein zuzugreifen. Der Klappentext zeugt von der Wichtigkeit, schließlich soll, ja muss das Leben ja weitergehen, muss die Nachricht verarbeitet werden KÖNNEN, so war mein Eindruck und tatsächlich zog sich dies meiner Meinung nach durch das ganze Buch. Ein hervorragendes Werk, das mich jedoch auch die Stirn runzeln ließ: Welcher Arzt nimmt sich die Zeit für Rückfragen und lässt es zu, dass der Patient um eine Unterbrechung bittet? Doch sicher ist auch das eines der Ziele dieses Buches, nämlich Möglichkeiten aufzuzeigen dem ängstlichen Herzklopfen und Rauschen im Ohr Herr zu werden, wenn denn einmal diese Situation eintreten sollte, eine sehr schlechte Nachricht zu erhalten. Allein diese Stelle lädt zum Nachdenken ein. Zielgruppe: Als Zielgruppe würde ich persönlich ALLE sehen. Es ist egal, in welchem Beruf jemand tätig ist, egal, ob direkt betroffen oder indirekt, ein jeder kann vom Inhalt profitieren. Fazit: Aus dem Alltag eines Mediziners und doch kann der Inhalt abstrahiert werden auf viele weitere Lebensbereiche. Eine Bereicherung!

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Eine Bereicherung!

Autor-Stefan aus Speckgürtel Berlins am 09.03.2018
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Cover Das Buch selbst hat eine einheitliche Farbe, sodass es mit einem Papierumschlag ausgeliefert wird. Dieser Umschlag zeigt den Professor in der Halbtotalen, vor unscharfem Hintergrund. So kennt man das aus der Realität, wenn man fixiert ist auf den Überbringer einer Nachricht, von der man hofft, sie sei noch einmal gut. Beschreibung: Neben dem obligatorischen Vorwort geht das Buch gleich ein auf die Vorbereitung eines schwierigen Gespräches, auf den Gesprächseinstieg und darauf, was eigentlich dem Empfänger der Nachricht hilft, diese aufzunehmen und zu verarbeiten. Noch mehr, es geht ein auf Angehörige, auf die, die dem Betroffenen Hilfe bieten sollen und schon das Inhaltsverzeichnis zeigt, das dies nicht alles ist, was zu einem guten, schwierigen Gespräch gehört. Wichtig sei auch das Timing. Die persönliche traurigste und schönste Nachricht erläutert der Autor und zeigt: Das gehört zusammen, ist auch zu betrachten und zu beleuchten. Meinung: Das Cover lädt ein zuzugreifen. Der Klappentext zeugt von der Wichtigkeit, schließlich soll, ja muss das Leben ja weitergehen, muss die Nachricht verarbeitet werden KÖNNEN, so war mein Eindruck und tatsächlich zog sich dies meiner Meinung nach durch das ganze Buch. Ein hervorragendes Werk, das mich jedoch auch die Stirn runzeln ließ: Welcher Arzt nimmt sich die Zeit für Rückfragen und lässt es zu, dass der Patient um eine Unterbrechung bittet? Doch sicher ist auch das eines der Ziele dieses Buches, nämlich Möglichkeiten aufzuzeigen dem ängstlichen Herzklopfen und Rauschen im Ohr Herr zu werden, wenn denn einmal diese Situation eintreten sollte, eine sehr schlechte Nachricht zu erhalten. Allein diese Stelle lädt zum Nachdenken ein. Zielgruppe: Als Zielgruppe würde ich persönlich ALLE sehen. Es ist egal, in welchem Beruf jemand tätig ist, egal, ob direkt betroffen oder indirekt, ein jeder kann vom Inhalt profitieren. Fazit: Aus dem Alltag eines Mediziners und doch kann der Inhalt abstrahiert werden auf viele weitere Lebensbereiche. Eine Bereicherung!

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