Alles, was folgte

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Roman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2018

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

"Teilweise liest sich der Roman von Renate Ahrens wie ein Krimi, aber - am Ende kommt alles schockierend anders als erwartet." ("Focus Online")
"Ruhig erzählter Roman über eine Suche nach den Wurzeln" ("Borromäusverein")
"Ein wunderbarer Roman, der Gegenwart und Vergangenheit verbindet - leicht und flüssig geschrieben, ohne dabei banal zu werden." ("Lippische Landes-Zeitung")
"Renate Ahrens erzählt die Variante einer Erfahrung, die viele Kriegskinder und -enkel gemacht haben: Was das Nazi-Regime, der Krieg und 'Alles, was folgte' angerichtet hat." ("frau und mutter")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2018

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

250 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30577-5

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Eine herzbewegende Geschichte zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Mauerfall

Bewertung am 08.07.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat diese generationsübergreifende Familiengeschichte sehr berührt.Trotz der kurzen Geschichte hatte ich nie das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen! Das wird sicher nicht mein letzter Ahrens Roman bleiben!

Eine herzbewegende Geschichte zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Mauerfall

Bewertung am 08.07.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat diese generationsübergreifende Familiengeschichte sehr berührt.Trotz der kurzen Geschichte hatte ich nie das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen! Das wird sicher nicht mein letzter Ahrens Roman bleiben!

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Monika Fuchs

Thalia Hamburg - EEZ

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Ungewöhnliche Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag Bücher von Renate Ahrens. Sie sind immer ein wenig anders als der Mainstream. Ich war einmal auf einer Lesung von ihr, wo sie aus dem Buch „Ferne Tochter“ vorgelesen hat. Ein faszinierendes Buch über eine Frau, die nach Jahren damit konfrontiert wird, dass sie damals ihre Tochter zur Adoption freigegeben hat. Gelesen habe ich von ihr „Das gerettete Kind“, wo es um drei Generationen von Frauen geht, bei der die Großmutter eine mit den Kindertransporten nach England, später Irland gekommene Jüdin ist. Und nun habe ich ihr aktuelles Buch gelesen, was wieder ein ausgesprochen interessantes Thema hat. Der Klappentext verrät schon fast alles, was es zum Inhalt vorab zu sagen gibt. Katharina Elbracht steht mit 44 Jahren plötzlich vor den Trümmern ihrer bisherigen Familiengeschichte. Ihre Mutter war gar nicht ihre Mutter, sondern ihre Tante. Aber warum hat ihre Tante sie aufgezogen? Warum hat sich ihre Mutter gegen sie entschieden? Als sie die Briefe ihres ihr bis dahin unbekannten Halbbruders bekommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Wie soll sie auf diese Information reagieren? Und wer kann ihr dabei helfen? Denn sowohl ihre Mutter als auch ihre Tante sind bereits verstorben. Und wer ihr Vater ist, weiß sie nicht. In der Geburtsurkunde steht, dass der Vater unbekannt sei. Hin- und hergerissen beginnt sie nachzuforschen und kommt ihrer Familiengeschichte Schritt für Schritt immer näher. Renate Ahrens erzählt die Geschichte in einer sehr knappen und klaren Sprache. Hauptsächlich erzählt sie sie aus der Ich-Perspektive von Katharina. Wir als Leser sind immer einen Schritt weiter als Katharina, denn es gibt einen weiteren Handlungsstrang. Dieser führt uns nach Irland, wo Katharinas Vater Oskar nach seiner Pensionierung hin ausgewandert ist und relativ einsam lebt. Über diesen Handlungsstrang erfahren wir über Oskars Erinnerungen peu á peu, wie sich Katharinas Mutter Ingrid und Oskar kennengelernt haben, was während des Krieges passiert ist, und warum Katharina bei ihrer Tante und nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen ist. Ein sehr starke, aber auch sehr traurige Geschichte, die einmal mehr die Grausamkeit dieser Zeit aufzeigt. Und dabei geht Renate Ahrens noch nicht einmal zu sehr ins Detail! Mich hat dieses Buch in mehrerlei Hinsicht fasziniert. Zum einen natürlich die Handlung an sich. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie plötzlich erfahren würden, dass ihr ganzes bisheriges Leben auf einer Lüge aufgebaut wurde? Dann finde ich die sehr komplexen Personen, die die Autorin entwirft, immer wieder ausgesprochen interessant. Katharina ist eine eher ungewöhnliche und schwierige Frau, die immer am besten alleine funktioniert. Sie ist Kriegsfotografin geworden, obwohl sie Mutter eines inzwischen 20jährigen Sohnes ist. Beziehungen zu anderen Menschen sind ihr immer schwer gefallen. Hat das vielleicht etwas damit zu tun, dass ihre Mutter sie verlassen hat? Hat ihre Psyche davon doch unterbewusst etwas mitbekommen? Und drittens, wie kurz und knapp und doch ausreichend die Autorin ihre Geschichten erzählt. Völlig schnörkellos und klar. Für diese Geschichte hat sie gerade einmal 336 Buchseiten gebraucht. Und fast alle Fragen wurden beantwortet. Nur eine Frage ist offen geblieben. Aber die konnte auch nicht mehr beantwortet werden, weil die betroffenen Personen leider schon verstorben sind. Eine Kleinigkeit hätte ich mir anders gewünscht. Man erkennt zwar beim Lesen, aus welcher Perspektive gerade berichtet wird und in welcher Zeit wir uns befinden. Aber ich hätte es trotzdem schöner gefunden, wenn es entweder typografisch unterschiedlich dargestellt worden wäre und vielleicht immer als Überschrift der entsprechende Name Katharina oder Oskar gestanden hätte. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau von mir. Ein Buch, das unter die Haut geht.
5/5

Ungewöhnliche Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag Bücher von Renate Ahrens. Sie sind immer ein wenig anders als der Mainstream. Ich war einmal auf einer Lesung von ihr, wo sie aus dem Buch „Ferne Tochter“ vorgelesen hat. Ein faszinierendes Buch über eine Frau, die nach Jahren damit konfrontiert wird, dass sie damals ihre Tochter zur Adoption freigegeben hat. Gelesen habe ich von ihr „Das gerettete Kind“, wo es um drei Generationen von Frauen geht, bei der die Großmutter eine mit den Kindertransporten nach England, später Irland gekommene Jüdin ist. Und nun habe ich ihr aktuelles Buch gelesen, was wieder ein ausgesprochen interessantes Thema hat. Der Klappentext verrät schon fast alles, was es zum Inhalt vorab zu sagen gibt. Katharina Elbracht steht mit 44 Jahren plötzlich vor den Trümmern ihrer bisherigen Familiengeschichte. Ihre Mutter war gar nicht ihre Mutter, sondern ihre Tante. Aber warum hat ihre Tante sie aufgezogen? Warum hat sich ihre Mutter gegen sie entschieden? Als sie die Briefe ihres ihr bis dahin unbekannten Halbbruders bekommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Wie soll sie auf diese Information reagieren? Und wer kann ihr dabei helfen? Denn sowohl ihre Mutter als auch ihre Tante sind bereits verstorben. Und wer ihr Vater ist, weiß sie nicht. In der Geburtsurkunde steht, dass der Vater unbekannt sei. Hin- und hergerissen beginnt sie nachzuforschen und kommt ihrer Familiengeschichte Schritt für Schritt immer näher. Renate Ahrens erzählt die Geschichte in einer sehr knappen und klaren Sprache. Hauptsächlich erzählt sie sie aus der Ich-Perspektive von Katharina. Wir als Leser sind immer einen Schritt weiter als Katharina, denn es gibt einen weiteren Handlungsstrang. Dieser führt uns nach Irland, wo Katharinas Vater Oskar nach seiner Pensionierung hin ausgewandert ist und relativ einsam lebt. Über diesen Handlungsstrang erfahren wir über Oskars Erinnerungen peu á peu, wie sich Katharinas Mutter Ingrid und Oskar kennengelernt haben, was während des Krieges passiert ist, und warum Katharina bei ihrer Tante und nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen ist. Ein sehr starke, aber auch sehr traurige Geschichte, die einmal mehr die Grausamkeit dieser Zeit aufzeigt. Und dabei geht Renate Ahrens noch nicht einmal zu sehr ins Detail! Mich hat dieses Buch in mehrerlei Hinsicht fasziniert. Zum einen natürlich die Handlung an sich. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie plötzlich erfahren würden, dass ihr ganzes bisheriges Leben auf einer Lüge aufgebaut wurde? Dann finde ich die sehr komplexen Personen, die die Autorin entwirft, immer wieder ausgesprochen interessant. Katharina ist eine eher ungewöhnliche und schwierige Frau, die immer am besten alleine funktioniert. Sie ist Kriegsfotografin geworden, obwohl sie Mutter eines inzwischen 20jährigen Sohnes ist. Beziehungen zu anderen Menschen sind ihr immer schwer gefallen. Hat das vielleicht etwas damit zu tun, dass ihre Mutter sie verlassen hat? Hat ihre Psyche davon doch unterbewusst etwas mitbekommen? Und drittens, wie kurz und knapp und doch ausreichend die Autorin ihre Geschichten erzählt. Völlig schnörkellos und klar. Für diese Geschichte hat sie gerade einmal 336 Buchseiten gebraucht. Und fast alle Fragen wurden beantwortet. Nur eine Frage ist offen geblieben. Aber die konnte auch nicht mehr beantwortet werden, weil die betroffenen Personen leider schon verstorben sind. Eine Kleinigkeit hätte ich mir anders gewünscht. Man erkennt zwar beim Lesen, aus welcher Perspektive gerade berichtet wird und in welcher Zeit wir uns befinden. Aber ich hätte es trotzdem schöner gefunden, wenn es entweder typografisch unterschiedlich dargestellt worden wäre und vielleicht immer als Überschrift der entsprechende Name Katharina oder Oskar gestanden hätte. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau von mir. Ein Buch, das unter die Haut geht.

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die zutiefst mutige Geschichte einer Frau, die nach dem Mauerfall ihre eigene Geschichte und die der Familie aufarbeitet. Gute Perspektivwechsel und eine interessante Thematik.
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Die zutiefst mutige Geschichte einer Frau, die nach dem Mauerfall ihre eigene Geschichte und die der Familie aufarbeitet. Gute Perspektivwechsel und eine interessante Thematik.

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