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Das Scherbenhaus

Psychothriller

Buch (Taschenbuch)

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Das Scherbenhaus

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Beschreibung

Seit Monaten schon wird Carla Brendel von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Erleichtert ergreift sie die Chance, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich endlich in Sicherheit. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt mit Schrecken, dass der Feind gar nicht von außen kommt. Er ist schon längst bei ihr ...

»Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller.« ("ZDF")
»Subtil, voll Atmosphäre und zwischenmenschlicher Abgründe.« ("Für Sie")
»Raffinierter Psycho-Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt.« ("TV für mich")
»Geschickt spielt Kliem mit einer der großen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, wenn wir unsere Daten kaum noch schützen können?« ("Emotion")
»Spannender deutscher Psychothriller!« ("Elle")
»Neu, besonders und sehr lesenswert.« ("Radio Bremen Nordwestradio")
»Das Scherbenhaus ist ein perfides Ränkespiel um Macht und Ohnmacht.« ("Neue Presse")

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete u. a. als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis veröffentlicht, zuletzt »Lügenmeer« (2019).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Penguin

Seitenzahl

336

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Penguin

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,7 cm

Gewicht

311 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10298-4

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Scherbenhaus

Literaturlounge eu aus Gießen am 12.11.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach dem Roman „Trügerische Nähe“ hatte ich mir ja gewünscht, bald den nächsten von Susanne Kliem lesen zu dürfen. Dies hat verschiedene Gründe. Sie war eine der ersten Autoren, vor denen ich saß und ein Interview geführt habe, und die mir die Angst genommen hat. So etwas vergisst man nicht. Aber auch ihre Schreibweise und das Thema, welches sie in „Trügerische Nähe“ aufgriff, haben mich berührt. So hat es mich gefreut, als ich das Buch „Das Scherbenhaus“ in der Hand hatte. Da startet man also mit Carla Brendel, die in Stade in einem Restaurant ihres Schwagers als Köchin arbeitet. Leider ist die Schwester viel zu früh verstorben und hat neben dem Schwager von Carla auch 2 Kinder hinterlassen hat. Carla wird gestalkt. Sie bekommt Bilder wo Menschen Messer in der Haut stecken haben und andere Abscheulichkeiten. Sie hat deswegen auch Angst, das Haus zu verlassen, hat aber in ihrem Schwager und ihrer besten Freundin eine gute Stütze. Tja, dann meldet sich Ellen, ihre Halbschwester, welche in Berlin wohnt und will, dass Carla sie in Berlin besucht, was Carla aber auch mit etwas Widerwillen macht. Leider verschwindet und stirbt Ellen noch am ersten Tag des Zusammentreffens. Man kann auch sagen in der ersten Stunde. Wobei Ellen Carla vorher mitteilt, dass, wenn sie tödlich verunglückt, es kein Unfall sein wird. Carla zieht also in Ellens Wohnung in einem Mietshaus der modernsten Sorte ein und lernt dort Milan Wagner, Christian Bruns und die anderen Hausbewohner kennen. Irgendwie konzentriert sich alles nur auf eine Person, die alles zu regeln scheint. Aber wenn ich nun weitererzähle, dann erzähle ich auch noch wer es war. Gerade dies wurde mir relativ schnell klar - wer hier der Böse und wer die Guten sind. Es ist aber so, dass mich dies gerade bei diesem Buch nicht gestört hat. Schwer habe ich mir bei den ersten 30 Seiten getan, aber dann kam ein Lesefluss zustande, den man nur noch als fesselnd beschreiben kann. Man will das Haus kennenlernen, die Familien, die in dem Haus wohnen. Man will wissen was alles passiert ist und das warum. Man wird auf einmal in die Geschichte gesaugt. Auch wenn es mir irgendwie klar war, wer der Böse war, man will nur noch schneller und schneller die Seiten umdrehen. Frau Kliem schafft es, einen Psychothriller zu schreiben, welcher einen in manchen Situationen auf die Falsche Fährte setzt. Aber wie gesagt, mir ging es recht schnell nur noch um das warum und wieso und wie krank ist die Person eigentlich. Das da eine Fehlgeburt dazwischen kommt, ein Teenager sterben muss - geschenkt. Aber das Verwischen zwischen Gut und Böse, also dass man nicht unbedingt sagen kann, die eine Person ist nur böse oder die andere nur gut, macht es sehr realistisch und beängstigend, und man bekommt einen Einblick, wie schnell man eigentlich einen Menschen manipulieren kann. Gerade solche Dinge beschreibt Frau Kliem einfach, aber auch eindringlich. Der Thriller kommt in den ersten Seiten doch recht locker daher, kann aber zumindest bei mir eine Nacht des unruhigen Schlafes bewerkstelligen. Warum dies so war, keine Ahnung, aber es hat mich einfach noch in der Nacht beschäftigt. Und gerade dies sollten gut gemachte Psychothriller, einen immer wieder und weiter beschäftigen. Zumindest für mich ist dies ein Punkt, der mir sehr wichtig ist. Also Frau Kliem, gerne würde ich wieder einen Thriller von Ihnen in die Hand bekommen - auch wenn es wieder zwei Jahre dauert. Aber ich warte gerne etwas länger, bevor es schwächer wird. Bitte bleiben sie auf diesem Niveau.

Scherbenhaus

Literaturlounge eu aus Gießen am 12.11.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach dem Roman „Trügerische Nähe“ hatte ich mir ja gewünscht, bald den nächsten von Susanne Kliem lesen zu dürfen. Dies hat verschiedene Gründe. Sie war eine der ersten Autoren, vor denen ich saß und ein Interview geführt habe, und die mir die Angst genommen hat. So etwas vergisst man nicht. Aber auch ihre Schreibweise und das Thema, welches sie in „Trügerische Nähe“ aufgriff, haben mich berührt. So hat es mich gefreut, als ich das Buch „Das Scherbenhaus“ in der Hand hatte. Da startet man also mit Carla Brendel, die in Stade in einem Restaurant ihres Schwagers als Köchin arbeitet. Leider ist die Schwester viel zu früh verstorben und hat neben dem Schwager von Carla auch 2 Kinder hinterlassen hat. Carla wird gestalkt. Sie bekommt Bilder wo Menschen Messer in der Haut stecken haben und andere Abscheulichkeiten. Sie hat deswegen auch Angst, das Haus zu verlassen, hat aber in ihrem Schwager und ihrer besten Freundin eine gute Stütze. Tja, dann meldet sich Ellen, ihre Halbschwester, welche in Berlin wohnt und will, dass Carla sie in Berlin besucht, was Carla aber auch mit etwas Widerwillen macht. Leider verschwindet und stirbt Ellen noch am ersten Tag des Zusammentreffens. Man kann auch sagen in der ersten Stunde. Wobei Ellen Carla vorher mitteilt, dass, wenn sie tödlich verunglückt, es kein Unfall sein wird. Carla zieht also in Ellens Wohnung in einem Mietshaus der modernsten Sorte ein und lernt dort Milan Wagner, Christian Bruns und die anderen Hausbewohner kennen. Irgendwie konzentriert sich alles nur auf eine Person, die alles zu regeln scheint. Aber wenn ich nun weitererzähle, dann erzähle ich auch noch wer es war. Gerade dies wurde mir relativ schnell klar - wer hier der Böse und wer die Guten sind. Es ist aber so, dass mich dies gerade bei diesem Buch nicht gestört hat. Schwer habe ich mir bei den ersten 30 Seiten getan, aber dann kam ein Lesefluss zustande, den man nur noch als fesselnd beschreiben kann. Man will das Haus kennenlernen, die Familien, die in dem Haus wohnen. Man will wissen was alles passiert ist und das warum. Man wird auf einmal in die Geschichte gesaugt. Auch wenn es mir irgendwie klar war, wer der Böse war, man will nur noch schneller und schneller die Seiten umdrehen. Frau Kliem schafft es, einen Psychothriller zu schreiben, welcher einen in manchen Situationen auf die Falsche Fährte setzt. Aber wie gesagt, mir ging es recht schnell nur noch um das warum und wieso und wie krank ist die Person eigentlich. Das da eine Fehlgeburt dazwischen kommt, ein Teenager sterben muss - geschenkt. Aber das Verwischen zwischen Gut und Böse, also dass man nicht unbedingt sagen kann, die eine Person ist nur böse oder die andere nur gut, macht es sehr realistisch und beängstigend, und man bekommt einen Einblick, wie schnell man eigentlich einen Menschen manipulieren kann. Gerade solche Dinge beschreibt Frau Kliem einfach, aber auch eindringlich. Der Thriller kommt in den ersten Seiten doch recht locker daher, kann aber zumindest bei mir eine Nacht des unruhigen Schlafes bewerkstelligen. Warum dies so war, keine Ahnung, aber es hat mich einfach noch in der Nacht beschäftigt. Und gerade dies sollten gut gemachte Psychothriller, einen immer wieder und weiter beschäftigen. Zumindest für mich ist dies ein Punkt, der mir sehr wichtig ist. Also Frau Kliem, gerne würde ich wieder einen Thriller von Ihnen in die Hand bekommen - auch wenn es wieder zwei Jahre dauert. Aber ich warte gerne etwas länger, bevor es schwächer wird. Bitte bleiben sie auf diesem Niveau.

Wer im Glashaus sitzt ...

Krimisofa[dot]com am 20.11.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir war Susanne Kliem bis vor wenige Monate kein Begriff, und selbst der Verlag, in dem ihr aktuelles Werk erschien, ist vermutlich nicht gerade ein Triple-A-Verlag. Auf „Das Scherbenhaus“ bin ich durch eine Rezension auf einem Blog gestoßen, den ich sehr gerne lese. Etwa ab der Hälfte der Rezension habe ich aufgehört, weiterzulesen, weil ich gemerkt habe, dass das ein Buch sein könnte, das mir gefallen könnte – und weil ich meine Meinung über „Das Scherbenhaus“ nicht allzu sehr von der Rezension beeinflussen lassen wollte, hörte ich auf, die Rezension weiterzulesen (das handhabe ich grundsätzlich so bei Büchern, die ich selber lesen und rezensieren will). Nun habe ich das Buch gelesen und WOW, wie beeindruckend – wäre da nicht ein nicht zu unterschätzender Wermutstropfen. Carla hat eigentlich ein beschauliches Leben in Stade im Norden Deutschlands. Sie hat eine Arbeit, die sie erfüllt und ein Reethaus, in dem sie gerne lebt. Und auch wenn er sich schon wochenlang nicht bei ihr gemeldet hat, hat sie immer noch Angst vor ihrem Stalker, den sie bei Facebook kennengelernt und dem sie leichtfertig ihre Adresse gegeben hat. Carla merkt man ihre Angst als Leser an, sie agiert zurückhaltend und eher zögernd. Sie verlässt nicht gerne ihre Komfortzone und bleibt lieber dort wo sie meint sicher zu sein, selbst wenn sie Angst hat – das klingt irrational und ist es vermutlich auch. Aber zu einem gewissen Grad kann man ihr Handeln auch nachvollziehen, denn immerhin hat sie in ihrem Umfeld einen sicheren Job und ihre Freunde. Das alles gibt ihr Halt und sie fühlt sich beschützt. Selbst als sie ihre Halbschwester Ellen verängstigt anruft, zögert sie, zu ihr zu fahren, sieht dann aber – zum Glück, will man fast sagen – die Kehrseite der Medaille; denn Berlin ist natürlich um einiges anonymer als Stade, wo jeder jeden kennt. Obendrein darf sie in Berlin im Safe Haven wohnen, einem Glashaus, das Ellen, die Architektin ist, erschaffen hat. Das Safe Haven ist komplett computergesteuert, Schlüssel gibt es genau so wenig wie einen Heizungsregelungsknopf; alles wird übers Smartphone gesteuert. Ist dessen Akku mal leer, hat man Pech gehabt; aber sowas passiert in der Geschichte natürlich nicht. Insgesamt strahlt dieses computergesteuerte Haus samt seinen Einwohnern aber etwas ziemlich gruseliges aus – und genau das macht die Geschichte so besonders. Anfangs passiert ziemlich viel, was die Geschichte spannend macht, danach ist die Atmosphäre so dicht, dass sie den Leser durch die Handlung trägt. Das was Emma Garnier mit dem „Grandhotel Angst“ bei mir nicht geschafft hat, gelingt Susanne Kliem mit einer vermeintlichen Leichtigkeit und irgendwann habe ich mich gefragt, warum Kliem bis jetzt unter meinem Radar geblieben ist, denn ihr Schreibstil spricht mich zu hundert Prozent an, weshalb ich sie definitiv weiterverfolgen werde. Auch ihre Charakterzeichnungen sind phänomenal und sie verleiht jedem Charakter sein eigenes Profil. Die größte Schwäche ist allerdings, dass „Das Scherbenhaus“ sehr vorhersehbar ist, was auch der Größe des Ensembles geschuldet ist, denn in der Geschichte haben vielleicht vier bis sechs Charaktere Relevanz. Da muss man kein Sherlock Holmes sein, um die Geschichte zu durchschauen – und ich bin einer, der in den seltensten Fällen das Ende errät. Hier gelang es mir – zumindest in groben Zügen – innerhalb des ersten Drittels. Weil es in der Einzelbewertung keine Vorhersehbarkeit-Kategorie gibt, habe ich bei der Kategorie „Spannung" insgesamt drei Punkte abgezogen. Ich mache das ungern, weil mich der Plot zu hundert Prozent überzeugt hat, aber Vorhersehbarkeit, oder eben nicht-Vorhersehbarkeit ist in einem Thriller, der so packend wie dieser ist, eben die halbe Miete. Tl;dr: „Das Scherbenhaus“ ist ein hervorragender Thriller mit einer irrsinnig packenden Geschichte und sehr gut herausgearbeiteten Charakteren. Die Atmosphäre ist so dicht, dass sie einem nach dem rasanten Beginn durch die Handlung trägt. Einziges Manko ist die Vorhersehbarkeit. Mehr Rezensionen gibt's Krimisofa.com!

Wer im Glashaus sitzt ...

Krimisofa[dot]com am 20.11.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir war Susanne Kliem bis vor wenige Monate kein Begriff, und selbst der Verlag, in dem ihr aktuelles Werk erschien, ist vermutlich nicht gerade ein Triple-A-Verlag. Auf „Das Scherbenhaus“ bin ich durch eine Rezension auf einem Blog gestoßen, den ich sehr gerne lese. Etwa ab der Hälfte der Rezension habe ich aufgehört, weiterzulesen, weil ich gemerkt habe, dass das ein Buch sein könnte, das mir gefallen könnte – und weil ich meine Meinung über „Das Scherbenhaus“ nicht allzu sehr von der Rezension beeinflussen lassen wollte, hörte ich auf, die Rezension weiterzulesen (das handhabe ich grundsätzlich so bei Büchern, die ich selber lesen und rezensieren will). Nun habe ich das Buch gelesen und WOW, wie beeindruckend – wäre da nicht ein nicht zu unterschätzender Wermutstropfen. Carla hat eigentlich ein beschauliches Leben in Stade im Norden Deutschlands. Sie hat eine Arbeit, die sie erfüllt und ein Reethaus, in dem sie gerne lebt. Und auch wenn er sich schon wochenlang nicht bei ihr gemeldet hat, hat sie immer noch Angst vor ihrem Stalker, den sie bei Facebook kennengelernt und dem sie leichtfertig ihre Adresse gegeben hat. Carla merkt man ihre Angst als Leser an, sie agiert zurückhaltend und eher zögernd. Sie verlässt nicht gerne ihre Komfortzone und bleibt lieber dort wo sie meint sicher zu sein, selbst wenn sie Angst hat – das klingt irrational und ist es vermutlich auch. Aber zu einem gewissen Grad kann man ihr Handeln auch nachvollziehen, denn immerhin hat sie in ihrem Umfeld einen sicheren Job und ihre Freunde. Das alles gibt ihr Halt und sie fühlt sich beschützt. Selbst als sie ihre Halbschwester Ellen verängstigt anruft, zögert sie, zu ihr zu fahren, sieht dann aber – zum Glück, will man fast sagen – die Kehrseite der Medaille; denn Berlin ist natürlich um einiges anonymer als Stade, wo jeder jeden kennt. Obendrein darf sie in Berlin im Safe Haven wohnen, einem Glashaus, das Ellen, die Architektin ist, erschaffen hat. Das Safe Haven ist komplett computergesteuert, Schlüssel gibt es genau so wenig wie einen Heizungsregelungsknopf; alles wird übers Smartphone gesteuert. Ist dessen Akku mal leer, hat man Pech gehabt; aber sowas passiert in der Geschichte natürlich nicht. Insgesamt strahlt dieses computergesteuerte Haus samt seinen Einwohnern aber etwas ziemlich gruseliges aus – und genau das macht die Geschichte so besonders. Anfangs passiert ziemlich viel, was die Geschichte spannend macht, danach ist die Atmosphäre so dicht, dass sie den Leser durch die Handlung trägt. Das was Emma Garnier mit dem „Grandhotel Angst“ bei mir nicht geschafft hat, gelingt Susanne Kliem mit einer vermeintlichen Leichtigkeit und irgendwann habe ich mich gefragt, warum Kliem bis jetzt unter meinem Radar geblieben ist, denn ihr Schreibstil spricht mich zu hundert Prozent an, weshalb ich sie definitiv weiterverfolgen werde. Auch ihre Charakterzeichnungen sind phänomenal und sie verleiht jedem Charakter sein eigenes Profil. Die größte Schwäche ist allerdings, dass „Das Scherbenhaus“ sehr vorhersehbar ist, was auch der Größe des Ensembles geschuldet ist, denn in der Geschichte haben vielleicht vier bis sechs Charaktere Relevanz. Da muss man kein Sherlock Holmes sein, um die Geschichte zu durchschauen – und ich bin einer, der in den seltensten Fällen das Ende errät. Hier gelang es mir – zumindest in groben Zügen – innerhalb des ersten Drittels. Weil es in der Einzelbewertung keine Vorhersehbarkeit-Kategorie gibt, habe ich bei der Kategorie „Spannung" insgesamt drei Punkte abgezogen. Ich mache das ungern, weil mich der Plot zu hundert Prozent überzeugt hat, aber Vorhersehbarkeit, oder eben nicht-Vorhersehbarkeit ist in einem Thriller, der so packend wie dieser ist, eben die halbe Miete. Tl;dr: „Das Scherbenhaus“ ist ein hervorragender Thriller mit einer irrsinnig packenden Geschichte und sehr gut herausgearbeiteten Charakteren. Die Atmosphäre ist so dicht, dass sie einem nach dem rasanten Beginn durch die Handlung trägt. Einziges Manko ist die Vorhersehbarkeit. Mehr Rezensionen gibt's Krimisofa.com!

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Ein hochmodernes, sicheres Haus, eine verschworene Hausgemeinschaft, und doch lauert etwas Bedrohliches im Hintergrund... Düsteres Kammerspiel, superspannendes Kopfkino!
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