Skorpione
Ullstein eBooks Band 1

Skorpione

Thriller

eBook

8,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Vom Autor von 110. Ein Bulle hört zu
Sascha Simoneit ist am Ende. Der Ex-Söldner ist wegen Alkoholmissbrauchs aus dem Berliner Polizeidienst geflogen. Doch er bekommt eine zweite Chance. Simoneit macht im Hinterhof einer Eckkneipe in Moabit eine Detektei auf. Dort hat er sich als Streifenpolizist Respekt verschafft, und auch Kiezgröße Benno Teufer steht auf seiner Seite. Schneller als Simoneit denkt, braucht er dessen Hilfe. Die Mutter eines kleinen Mädchens steht vor der Tür, dem illegal eine Niere entfernt wurde. Simoneit sieht rot.
Der erste Fall für Sascha Simoneit.

Cid Jonas Gutenrath, *1966, war Heimkind, Türsteher, Marine-Taucher, Bundesgrenzschützer, Streifenpolizist und Zivilfahnder, bevor er ein Jahrzehnt lang Notrufe in der Berliner Einsatzzentrale entgegennahm. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern vor den Toren Berlins.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Ullstein Verlag

Beschreibung

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Format

ePUB

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Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

Ullstein Verlag

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3231 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843717601

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Konnte mich trotz eines interessanten Falles nicht richtig packen

jiskett am 20.01.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Cid Jonas Gutenrath war mir bereits durch seine beiden "110: Ein Bulle hört zu"-Bücher bekannt und als ich gesehen habe, dass er einen Thriller geschrieben hat, war ich sofort neugierig auf das Buch. In "110" hat er sehr eindringlich, direkt und oft auch sarkastisch von verschiedenen Situationen aus seinem Beruf erzählt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und ich war gespannt, wie er das hier verpacken würde. Auch in "Skorpione", dem ersten Band um Sascha Simoneit, einen ehemaligen Söldner, ist die Sprache sehr direkt und schonungslos, was gut zu dem Charakter und dem insgesamt eher raueren Klima der Geschichte passt. Der Autor scheut sich nicht, erschreckende Szenen ausführlich darzustellen und obwohl ich es nicht zu brutal fand, waren ein paar Momente nicht ganz ohne. Dass ein Kind involviert ist und verletzt wurde, macht den Fall natürlich umso brisanter und auslaugender für die Figuren. Es war definitiv spannend zu verfolgen, wie Sascha und seine Gefährten versuchten, den Auftrag zu erfüllen und weiteres Unheil zu verhindern, und es gibt so einige Konfrontationen und brenzlige Situationen, was die Dringlichkeit des ganzen verdeutlicht hat - selbst wenn es vielleicht manchmal etwas zu viel des Guten war. Ich muss allerdings sagen, dass "Skorpione" mich lange nicht richtig fesseln konnte. Dies lag hauptsächlich daran, dass die Geschichte von Anfang an auf verschiedenen Zeitebenen spielt; die Kapitel sind alle recht kurz und die Handlung springt sehr oft zwischen unterschiedlichen Jahren in der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Zunächst war das für mich verwirrend, da mir nicht klar war, wie alles zusammenhängt und wieso es relevant ist. Nach einer Weile fand ich es aber interessant, auf diese Art Einblicke in das vorherige Leben des Protagonisten und in sein Denken und Fühlen zu bekommen - es hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass man ihn besser verstehen konnte. Dennoch hatte ich dadurch lange das Gefühl, keinen Überblick zu haben und die chronologische Reihenfolge nicht ganz zu verstehen. Deshalb hat es leider fast bis zur Hälfte des Buches gedauert, bis es mich packen konnte. Der Fall war an sich spannend, der Bezug zu der Vergangenheit Simoneits hat das Ganze noch mehr aufgeladen und die unterschiedlichen Charaktere waren interessant. Trotzdem kann ich wegen der genannten Kritik nicht mehr als 3, vielleicht 3,5 Sterne vergeben.

Konnte mich trotz eines interessanten Falles nicht richtig packen

jiskett am 20.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Cid Jonas Gutenrath war mir bereits durch seine beiden "110: Ein Bulle hört zu"-Bücher bekannt und als ich gesehen habe, dass er einen Thriller geschrieben hat, war ich sofort neugierig auf das Buch. In "110" hat er sehr eindringlich, direkt und oft auch sarkastisch von verschiedenen Situationen aus seinem Beruf erzählt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und ich war gespannt, wie er das hier verpacken würde. Auch in "Skorpione", dem ersten Band um Sascha Simoneit, einen ehemaligen Söldner, ist die Sprache sehr direkt und schonungslos, was gut zu dem Charakter und dem insgesamt eher raueren Klima der Geschichte passt. Der Autor scheut sich nicht, erschreckende Szenen ausführlich darzustellen und obwohl ich es nicht zu brutal fand, waren ein paar Momente nicht ganz ohne. Dass ein Kind involviert ist und verletzt wurde, macht den Fall natürlich umso brisanter und auslaugender für die Figuren. Es war definitiv spannend zu verfolgen, wie Sascha und seine Gefährten versuchten, den Auftrag zu erfüllen und weiteres Unheil zu verhindern, und es gibt so einige Konfrontationen und brenzlige Situationen, was die Dringlichkeit des ganzen verdeutlicht hat - selbst wenn es vielleicht manchmal etwas zu viel des Guten war. Ich muss allerdings sagen, dass "Skorpione" mich lange nicht richtig fesseln konnte. Dies lag hauptsächlich daran, dass die Geschichte von Anfang an auf verschiedenen Zeitebenen spielt; die Kapitel sind alle recht kurz und die Handlung springt sehr oft zwischen unterschiedlichen Jahren in der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Zunächst war das für mich verwirrend, da mir nicht klar war, wie alles zusammenhängt und wieso es relevant ist. Nach einer Weile fand ich es aber interessant, auf diese Art Einblicke in das vorherige Leben des Protagonisten und in sein Denken und Fühlen zu bekommen - es hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass man ihn besser verstehen konnte. Dennoch hatte ich dadurch lange das Gefühl, keinen Überblick zu haben und die chronologische Reihenfolge nicht ganz zu verstehen. Deshalb hat es leider fast bis zur Hälfte des Buches gedauert, bis es mich packen konnte. Der Fall war an sich spannend, der Bezug zu der Vergangenheit Simoneits hat das Ganze noch mehr aufgeladen und die unterschiedlichen Charaktere waren interessant. Trotzdem kann ich wegen der genannten Kritik nicht mehr als 3, vielleicht 3,5 Sterne vergeben.

Hart, aber realistisch, spannend, aber teilweise durch die vielen Wechsel nicht ganz einfach zu lesen.

Booksandcatsde am 20.01.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Holla, die Waldfee, kann ich da nur sagen. Ganz ehrlich? Ich bin zu schwach für dieses Buch gewesen, es hat in mir Ekel verursacht und einige Teile haben mir wirklich Angst gemacht. Wozu sind Menschen eigentlich in der Lage??? So grausam und doch so realistisch. Und das war mein Problem: Ja, ich weiß, dass es so auf der Welt zugeht, aber der Autor beschrieb die Szenen auch zusätzlich so lebendig, dass ich teilweise die Schreie hören konnte. Wie jetzt schon vermutet, enthält die Geschichte sehr viele Kämpfe, es sterben sehr viele Menschen, es fließt literweise Blut und insgesamt wurde mir beim Lesen immer mulmiger. Ich kam mir vor wie bei einem schweren Verkehrsunfall. Man müsste wegschauen, es sollte einen gar nicht interessieren, aber doch guckt man hin und die Neugierde siegt. Das Buch ließ sich von mir nicht so leicht lesen, wie ich das aufgrund der Handlung gerne gehabt hätte. Der Leser muss in der Zeit springen, zwischen verschiedenen Städten und Kontinenten switchen und dadurch auch die Perspektiven wechseln. Das fiel mir nicht immer leicht, vor allem, wenn gerade wieder eine der grausameren Szenen zu Ende gegangen war. Sascha Simoneit als Protagonist fand ich extrem eingängig. Ich mag Polizisten, die von der Norm abweichen und Ecken und Kanten haben. Auch Simoneits Freunde, wie Benno, fand ich super. Da es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, erfährt man in diesem Simoneits Werdegang von ganz jungen Jahren bis zum heutigen Tag. Dieser Werdegang ist auch für diesen Fall wichtig und nicht nur eine Hintergrundgeschichte. Wie bewerte ich jetzt dieses Buch? Es fällt mir sehr schwer: Gefallen hat mir der Charakter Sascha Simoneit, sein jetziges Leben und Verhalten. Wie er das Leben sieht und was er über Ungerechtigkeiten denkt. Das Buch ist aktuell und schonungslos. Genau da liegt aber auch für mich das Problem. Das Buch ist für mich von den Beschreibungen her hart an der Grenze, auch wenn sich das sicherlich so in der Welt abspielt. Meine Gefühlslagen beim Lesen wechselten zwischen gespannt, geschockt, angeekelt, sprachlos und gefesselt. Ich bin auf Band 2 gespannt, den ich gerne lesen möchte, um zu sehen, ob es mich auch bei diesem Band schütteln wird. Vor allem aber möchte ich wissen, ob Sascha Simoneit sich treu bleibt. Fazit: Nicht ganz einfacher Stoff, den ich auf keinen Fall unter 18 Jahren empfehlen würde. Hart, aber realistisch, spannend, aber teilweise durch die vielen Wechsel nicht ganz einfach zu lesen. 3,5/5

Hart, aber realistisch, spannend, aber teilweise durch die vielen Wechsel nicht ganz einfach zu lesen.

Booksandcatsde am 20.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Holla, die Waldfee, kann ich da nur sagen. Ganz ehrlich? Ich bin zu schwach für dieses Buch gewesen, es hat in mir Ekel verursacht und einige Teile haben mir wirklich Angst gemacht. Wozu sind Menschen eigentlich in der Lage??? So grausam und doch so realistisch. Und das war mein Problem: Ja, ich weiß, dass es so auf der Welt zugeht, aber der Autor beschrieb die Szenen auch zusätzlich so lebendig, dass ich teilweise die Schreie hören konnte. Wie jetzt schon vermutet, enthält die Geschichte sehr viele Kämpfe, es sterben sehr viele Menschen, es fließt literweise Blut und insgesamt wurde mir beim Lesen immer mulmiger. Ich kam mir vor wie bei einem schweren Verkehrsunfall. Man müsste wegschauen, es sollte einen gar nicht interessieren, aber doch guckt man hin und die Neugierde siegt. Das Buch ließ sich von mir nicht so leicht lesen, wie ich das aufgrund der Handlung gerne gehabt hätte. Der Leser muss in der Zeit springen, zwischen verschiedenen Städten und Kontinenten switchen und dadurch auch die Perspektiven wechseln. Das fiel mir nicht immer leicht, vor allem, wenn gerade wieder eine der grausameren Szenen zu Ende gegangen war. Sascha Simoneit als Protagonist fand ich extrem eingängig. Ich mag Polizisten, die von der Norm abweichen und Ecken und Kanten haben. Auch Simoneits Freunde, wie Benno, fand ich super. Da es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, erfährt man in diesem Simoneits Werdegang von ganz jungen Jahren bis zum heutigen Tag. Dieser Werdegang ist auch für diesen Fall wichtig und nicht nur eine Hintergrundgeschichte. Wie bewerte ich jetzt dieses Buch? Es fällt mir sehr schwer: Gefallen hat mir der Charakter Sascha Simoneit, sein jetziges Leben und Verhalten. Wie er das Leben sieht und was er über Ungerechtigkeiten denkt. Das Buch ist aktuell und schonungslos. Genau da liegt aber auch für mich das Problem. Das Buch ist für mich von den Beschreibungen her hart an der Grenze, auch wenn sich das sicherlich so in der Welt abspielt. Meine Gefühlslagen beim Lesen wechselten zwischen gespannt, geschockt, angeekelt, sprachlos und gefesselt. Ich bin auf Band 2 gespannt, den ich gerne lesen möchte, um zu sehen, ob es mich auch bei diesem Band schütteln wird. Vor allem aber möchte ich wissen, ob Sascha Simoneit sich treu bleibt. Fazit: Nicht ganz einfacher Stoff, den ich auf keinen Fall unter 18 Jahren empfehlen würde. Hart, aber realistisch, spannend, aber teilweise durch die vielen Wechsel nicht ganz einfach zu lesen. 3,5/5

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