Die Gesichter

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Roman

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Beschreibung


Ein gefeierter Künstler, ein liebender Sohn, eine Suche nach dem eigenen Leuchten

Mit einer einzigen beiläufigen Bemerkung wischt Bear Bavinsky (gefeierter Maler, zahlreiche Ex-Frauen, siebzehn Kinder) jede Hoffnung seines Lieblingssohnes Pinch beiseite, auch nur halb so viel Talent zu haben wie er. Desillusioniert zieht es Pinch raus in die Welt, in Kanada versucht er sich an einer Biografie über Bear, als Italienischlehrer in London hat er es fast geschafft zu vergessen, dass auch er einmal Großes vorhatte. Seine wahre Begabung findet er schließlich doch noch, und er schmiedet einen schier unmöglichen Plan, nicht nur sein eigenes Leuchten zu entfalten, sondern auch das Andenken seines Vaters zu retten.

Kann man gleichzeitig ein gefeierter Künstler und ein liebender Vater sein? Muss ein Sohn seinen Eltern verzeihen, nur weil sie bedeutend sind? Tom Rachman hat einen elektrisierenden und immer wieder auch nachdenklich stimmenden Roman geschrieben über das Streben nach Anerkennung – im Leben und in der Kunst.

'Die Gesichter' ist Tom Rachmans dritter gelungener Roman. Peter Pisa Kurier 20181013

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

23,1/15,1/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

23,1/15,1/3,2 cm

Gewicht

661 g

Originaltitel

The Italian Teacher

Übersetzer

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28969-6

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Die Zurückweisung und die Überwindung

Bewertung am 25.11.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tom Rachmans Roman ist lange Zeit genauso wenig nahbar wie der Vater des Protagonisten des Romans. Pinch hat ein schwieriges Verhältnis zu seinem fernen, distanzierten Vater Bear, ein bekannter Maler. Pinch möchte sein wie er. Sein Leben lang versucht Pinch, sich ihm anzunähern, ohne Aussicht, dass das je gelingt. Eine ewige Zurückweisung. Tragisch, weil es etwas verzweifeltes hat. Diesen Zustand macht der Autor gut deutlich, zum Beispiel in so einer Szene, wo Pinch verantwortlich für das Vermächtnis seines Vaters sein soll und ein Gemälde zerstört, das ausgerechnet die Hände seiner Mutter zeigte. Pinch kopiert schließlich das Bild und verkauft es für viel Geld, das er seiner Schwester gibt. Der Beginn für die Überwindung. Die Handlung ist über Jahre angelegt, man durchstreift ohne viel Höhepunkte oder Aufregung die achtziger und neunziger Jahre. Die Nuller-Jahre nach Bears Tod hingegen haben eine eigene ruhige Dramatik, die mich ansprach. Da erschließt sich auch schließlich der Titel des Buches. Aber den Originaltitel The italian Teacher finde ich noch besser. Aus der Sicht des Malers Bear Bavinsky wird nicht erzählt, daher bleibt er für den Leser auch fremd. Dennoch funktioniert das Buch als Künstlerroman, da über die Schattenseiten des Künstlerlebens und der Kunstszene Auskunft gegeben wird. Es bleibt als Fazit eine zwar ansatzweise emotionale, aber doch auch ernüchternde Familiengeschichte, jedoch mit einem grandiosen Finale.

Die Zurückweisung und die Überwindung

Bewertung am 25.11.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tom Rachmans Roman ist lange Zeit genauso wenig nahbar wie der Vater des Protagonisten des Romans. Pinch hat ein schwieriges Verhältnis zu seinem fernen, distanzierten Vater Bear, ein bekannter Maler. Pinch möchte sein wie er. Sein Leben lang versucht Pinch, sich ihm anzunähern, ohne Aussicht, dass das je gelingt. Eine ewige Zurückweisung. Tragisch, weil es etwas verzweifeltes hat. Diesen Zustand macht der Autor gut deutlich, zum Beispiel in so einer Szene, wo Pinch verantwortlich für das Vermächtnis seines Vaters sein soll und ein Gemälde zerstört, das ausgerechnet die Hände seiner Mutter zeigte. Pinch kopiert schließlich das Bild und verkauft es für viel Geld, das er seiner Schwester gibt. Der Beginn für die Überwindung. Die Handlung ist über Jahre angelegt, man durchstreift ohne viel Höhepunkte oder Aufregung die achtziger und neunziger Jahre. Die Nuller-Jahre nach Bears Tod hingegen haben eine eigene ruhige Dramatik, die mich ansprach. Da erschließt sich auch schließlich der Titel des Buches. Aber den Originaltitel The italian Teacher finde ich noch besser. Aus der Sicht des Malers Bear Bavinsky wird nicht erzählt, daher bleibt er für den Leser auch fremd. Dennoch funktioniert das Buch als Künstlerroman, da über die Schattenseiten des Künstlerlebens und der Kunstszene Auskunft gegeben wird. Es bleibt als Fazit eine zwar ansatzweise emotionale, aber doch auch ernüchternde Familiengeschichte, jedoch mit einem grandiosen Finale.

Künstler

Bewertung aus Königswinter am 21.11.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Die Gesichter" erzählt das Leben von Pinch, dem Sohn eines Künstlers. Er wächst ohne den Vater auf, wird aber trotzdem stark geprägt durch die Beziehung zu ihm und seinen Halbgeschwistern. Das Cover verspricht schon Kunst. Das Versprechen wird gehalten! Man fühlt sich sehr gut ein in die Beziehungen zwischen Künstlern, das reiche und gleichzeitig arme Leben mit der Kunst, was viel gibt und gleichzeitig viel nimmt und kostet. Und das nicht nur den Künstler selbst. Die Sprache ist klar, gut lesbar, trotzdem nicht zu einfach. Sie bringt einen emotional gut in die Situation hinein. Die Geschichte hat einen tollen Spannungsbogen, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Insgesamt ein tolles Buch, das ich sehr empfehlen kann!

Künstler

Bewertung aus Königswinter am 21.11.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Die Gesichter" erzählt das Leben von Pinch, dem Sohn eines Künstlers. Er wächst ohne den Vater auf, wird aber trotzdem stark geprägt durch die Beziehung zu ihm und seinen Halbgeschwistern. Das Cover verspricht schon Kunst. Das Versprechen wird gehalten! Man fühlt sich sehr gut ein in die Beziehungen zwischen Künstlern, das reiche und gleichzeitig arme Leben mit der Kunst, was viel gibt und gleichzeitig viel nimmt und kostet. Und das nicht nur den Künstler selbst. Die Sprache ist klar, gut lesbar, trotzdem nicht zu einfach. Sie bringt einen emotional gut in die Situation hinein. Die Geschichte hat einen tollen Spannungsbogen, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Insgesamt ein tolles Buch, das ich sehr empfehlen kann!

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Dirk Bluhm

Thalia Lünen

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4/5

Der Schatten des Vaters

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was Götz George, Franz Kafka und Michael Jackson verbindet, und woran sie sich zum Teil ihr Leben lang abarbeiteten, waren die langen Schatten ihrer Väter. Und wohl jeder kennt aus seinem Bekannten- oder sogar Familienkreis jemanden, der unter der Dominanz eines Elternteils leidet oder litt. Tom Rachman hat sich in seinem großartigen neuen Buch des Themas angenommen und zudem einen wunderbaren Künstlerroman geschrieben. Bear Bavinsky, strotzt nur so vor Energie und ist ein "Tier von einem Mann", wie der Autor es ausdrückt. Zu seiner besten Zeit konkurrierte er mit Picasso, und ebenso wie bei diesem, pflastern auch bei Bear Frauen und Kinder seinen Weg nach oben. Pinch, sein jüngster Sohn, bewundert ihn und möchte ihm nacheifern. Allerdings hat Bear schon nach wenigen Jahren seinen Sohn und seine Frau Natalie in Rom allein zurück gelassen, um sein Glück anderswo zu suchen. Als Bear Punch in einem Nebensatz auch noch völligeTalentlosigkeit bescheinigt, wird der nun schon junge Mann in eine Krise geworfen, von der er sich über Jahre nicht erholt. Dies ist aber nur der Beginn einer furiosen Story, in deren Verlauf Pinch zu einem Gegenschlag ausholt, der die Kunstwelt erschüttert. Tom Rachman schildert in "Gesichter" eine Vater-Sohn-Beziehung so eindringlich und erschütternd, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Zudem gewährt er unglaublich interessante Einblicke in die Welt des Kunstbetriebes und ihre zynischen Mechanismen, in der das Werk nur Nebenprodukt und der Künstler ein Kunstprodukt ist. Wer also nach einem guten und anspruchsvollen Roman sucht, wird mit "Gesichter" fündig.
4/5

Der Schatten des Vaters

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was Götz George, Franz Kafka und Michael Jackson verbindet, und woran sie sich zum Teil ihr Leben lang abarbeiteten, waren die langen Schatten ihrer Väter. Und wohl jeder kennt aus seinem Bekannten- oder sogar Familienkreis jemanden, der unter der Dominanz eines Elternteils leidet oder litt. Tom Rachman hat sich in seinem großartigen neuen Buch des Themas angenommen und zudem einen wunderbaren Künstlerroman geschrieben. Bear Bavinsky, strotzt nur so vor Energie und ist ein "Tier von einem Mann", wie der Autor es ausdrückt. Zu seiner besten Zeit konkurrierte er mit Picasso, und ebenso wie bei diesem, pflastern auch bei Bear Frauen und Kinder seinen Weg nach oben. Pinch, sein jüngster Sohn, bewundert ihn und möchte ihm nacheifern. Allerdings hat Bear schon nach wenigen Jahren seinen Sohn und seine Frau Natalie in Rom allein zurück gelassen, um sein Glück anderswo zu suchen. Als Bear Punch in einem Nebensatz auch noch völligeTalentlosigkeit bescheinigt, wird der nun schon junge Mann in eine Krise geworfen, von der er sich über Jahre nicht erholt. Dies ist aber nur der Beginn einer furiosen Story, in deren Verlauf Pinch zu einem Gegenschlag ausholt, der die Kunstwelt erschüttert. Tom Rachman schildert in "Gesichter" eine Vater-Sohn-Beziehung so eindringlich und erschütternd, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Zudem gewährt er unglaublich interessante Einblicke in die Welt des Kunstbetriebes und ihre zynischen Mechanismen, in der das Werk nur Nebenprodukt und der Künstler ein Kunstprodukt ist. Wer also nach einem guten und anspruchsvollen Roman sucht, wird mit "Gesichter" fündig.

Dirk Bluhm
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Inga Roos

Thalia Hamburg - Europapassage

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5/5

ein berührendes Portrait eines begabten Künstlers, der nicht aus Schatten seines Vaters treten kann

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rachman hat hier einen sowohl tragischen, wie auch teilweise komischen Roman geschrieben. Tragisch, weil er uns durch das Leben eines begabten Künstlers führt, der es nicht aus dem Schatten seines berühmten Vaters schafft, der die Menschen vor allem durch eines beeindruckt: seine charismatische Art. Pinch hat jedoch nicht den Charme und die Ausstrahlung seines Vaters, wodurch er sich einfach nicht verkaufen kann. Alles, was er in seinem Leben beginnt, macht er nur, um von seinem Vater anerkannt und gelobt zu werden, allerdings ist dieser zu narzisstisch um solche Dinge überhaupt wahrzunehmen. Diese Konstellation hat Rachman wohl auch gewählt um die Kunstszene in ihrer eigenen Oberflächlichkeit darzustellen. Ein toller, kluger, tragischer wie auch komischer absolut lesenswerter Roman.
5/5

ein berührendes Portrait eines begabten Künstlers, der nicht aus Schatten seines Vaters treten kann

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rachman hat hier einen sowohl tragischen, wie auch teilweise komischen Roman geschrieben. Tragisch, weil er uns durch das Leben eines begabten Künstlers führt, der es nicht aus dem Schatten seines berühmten Vaters schafft, der die Menschen vor allem durch eines beeindruckt: seine charismatische Art. Pinch hat jedoch nicht den Charme und die Ausstrahlung seines Vaters, wodurch er sich einfach nicht verkaufen kann. Alles, was er in seinem Leben beginnt, macht er nur, um von seinem Vater anerkannt und gelobt zu werden, allerdings ist dieser zu narzisstisch um solche Dinge überhaupt wahrzunehmen. Diese Konstellation hat Rachman wohl auch gewählt um die Kunstszene in ihrer eigenen Oberflächlichkeit darzustellen. Ein toller, kluger, tragischer wie auch komischer absolut lesenswerter Roman.

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