Sonnenkönige

Roman

Marianne Jungmaier

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Beschreibung

Aidan ist ein Getriebener. Zusammen mit seinen Freunden verliert er sich in Drogen, Fetisch und Partys - immer auf der Suche nach Ekstase, nach Freiheit, nach sich selbst. Doch Aidan ist auch ein Träumer. Im Keller seines Wohnhauses baut er seit Monaten an einem Drachen aus Holz, den er bei Favilla, einem Festival in der Wüste Nevadas, verbrennen will. Als sich unerwartet neue Türen öffnen - eine Festanstellung im Verlagshaus, eine Zusage für sein Drachenprojekt in Favilla -, verebbt Aidans Beziehung zu Hannah. Und als er auch noch Bill begegnet, zu dem er sich magisch hingezogen fühlt, muss er Stellung beziehen.
Marianne Jungmaier zeigt in ihrem Roman eine neue literarische Facette und taucht in eine bunte Welt der Illusionen und Träume ein. Zwischen Zuständen des Rauschs und den Rhythmen elektronischer Musik dringen aber auch die leisen Töne durch - jene der Verlorenen, die nach ihrer Mitte suchen.
"Über uns, in den Ästen, flimmerten Kreise und Ellipsen, rot und violett, glänzten silbern und golden, schwebten nach oben und verschwanden im Nachthimmel."

Marianne Jungmaier, 1985 in Linz geboren, studierte Digitales Fernsehen, Filmwissenschaften und Journalismus. Seit 2011 freischaffende Autorin. Reisen und Aufenthalte u.a. in Südindien, Italien, Großbritannien, Tschechien. Lebt in Österreich. Ihr erster Roman "Das Tortenprotokoll" wurde mit dem George-Saiko-Preis 2016, "Sommernomaden" mit der Buchprämie des Bundeskanzleramts ausgezeichnet. Für die Arbeit an "Sonnenkönige" erhielt sie das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Verlag Verlag Kremayr & Scheriau
Seitenzahl 222 (Printausgabe)
Dateigröße 1140 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783218011136

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4/5

Eine bunte Welt

Sikal am 26.03.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wie man bereits auf dem Cover sieht, zeigt uns „Sonnenkönige“ von Marianne Jungmaier eine bunte Welt der Illusionen und Träume, in der Rauschzustände mit elektronischer Musik und ruhigen, besinnlichen Momenten wechseln. Aidan und seine Freundin Hannah sowie Sam mit Cherry leben ein buntes Leben. Sie sind jung, ziellos, frei von Verantwortung und schöpfen aus dem Vollen – sie probieren so manches aus, sei es beim Sex, bei Drogen und in Beziehungen. Die Welt gehört einfach ihnen, jung und unbedarft wie sie nun mal sind. Doch Aidan versinkt fernab der Clique in seine Träume, verschwindet immer öfter in seinen Kellerraum, in dem er einen Drachen aus Holz baut, um diesen bei einem Festival in Nevada brennen zu sehen. Als sich für Aidan unerwartet neue Wege aufzeigen, der Verlag ihm eine Festanstellung anbietet, er für sein Drachenprojekt eine Zusage erhält, ihm auch noch Bill begegnet, der ihn magisch anzieht, endet seine Beziehung zu Hannah. Plötzlich scheint seine bunte Welt sich in geordnete Bahnen zu begeben … Das Lebensgefühl der Protagonisten konnte ich während des Lesens nicht nachvollziehen, vermutlich weil ich dieser Generation nicht angehöre. Es tut mir sehr leid, wenn junge Menschen getrieben werden, sich von einer Extremsituation in die nächste katapultieren, um letztendlich wieder am Anfang zu stehen und nicht fanden wonach sie suchten. Doch wissen sie, was sie suchen? Statt sich mit ihrem Inneren zu beschäftigen und nachzudenken, wollen sie es laut, exzessiv und aufregend. Nach dem Motto „Mir gehört die Welt“ werden Grenzen ausgelotet (was durchaus wichtig ist) und so manches ausprobiert. Doch dieses oberflächliche Denken, das Ausklammern von Entscheidungen, war mir fremd. Die Autorin Marianne Jungmaier schafft es sehr eindrucksvoll, dieses Lebensmotto einzufangen. Sie schreibt beinahe poetisch, mit viel Empathie und fängt Themen wie Ziellosigkeit, Wut und die Launen des Lebens gekonnt ein. Ihre Sprache gefiel mir sehr gut, wechselt je nach Situation – einerseits weich und sanft, dann wieder beinahe aggressiv. Was mich etwas irritierte, war, dass die Protagonisten keinerlei Entwicklung erlebten, auch Aidan bleibt hier hinter den Erwartungen zurück. So bleibt die oberflächliche Ebene aufrecht, ohne in eine tiefgründige Gedankenwelt einzutauchen. Für den Schreibstil fünf Sterne, für den Inhalt drei Sterne – somit vergebe ich gerne 4 Sterne gesamt.

4/5

Eine bunte Welt

Sikal am 26.03.2018
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Wie man bereits auf dem Cover sieht, zeigt uns „Sonnenkönige“ von Marianne Jungmaier eine bunte Welt der Illusionen und Träume, in der Rauschzustände mit elektronischer Musik und ruhigen, besinnlichen Momenten wechseln. Aidan und seine Freundin Hannah sowie Sam mit Cherry leben ein buntes Leben. Sie sind jung, ziellos, frei von Verantwortung und schöpfen aus dem Vollen – sie probieren so manches aus, sei es beim Sex, bei Drogen und in Beziehungen. Die Welt gehört einfach ihnen, jung und unbedarft wie sie nun mal sind. Doch Aidan versinkt fernab der Clique in seine Träume, verschwindet immer öfter in seinen Kellerraum, in dem er einen Drachen aus Holz baut, um diesen bei einem Festival in Nevada brennen zu sehen. Als sich für Aidan unerwartet neue Wege aufzeigen, der Verlag ihm eine Festanstellung anbietet, er für sein Drachenprojekt eine Zusage erhält, ihm auch noch Bill begegnet, der ihn magisch anzieht, endet seine Beziehung zu Hannah. Plötzlich scheint seine bunte Welt sich in geordnete Bahnen zu begeben … Das Lebensgefühl der Protagonisten konnte ich während des Lesens nicht nachvollziehen, vermutlich weil ich dieser Generation nicht angehöre. Es tut mir sehr leid, wenn junge Menschen getrieben werden, sich von einer Extremsituation in die nächste katapultieren, um letztendlich wieder am Anfang zu stehen und nicht fanden wonach sie suchten. Doch wissen sie, was sie suchen? Statt sich mit ihrem Inneren zu beschäftigen und nachzudenken, wollen sie es laut, exzessiv und aufregend. Nach dem Motto „Mir gehört die Welt“ werden Grenzen ausgelotet (was durchaus wichtig ist) und so manches ausprobiert. Doch dieses oberflächliche Denken, das Ausklammern von Entscheidungen, war mir fremd. Die Autorin Marianne Jungmaier schafft es sehr eindrucksvoll, dieses Lebensmotto einzufangen. Sie schreibt beinahe poetisch, mit viel Empathie und fängt Themen wie Ziellosigkeit, Wut und die Launen des Lebens gekonnt ein. Ihre Sprache gefiel mir sehr gut, wechselt je nach Situation – einerseits weich und sanft, dann wieder beinahe aggressiv. Was mich etwas irritierte, war, dass die Protagonisten keinerlei Entwicklung erlebten, auch Aidan bleibt hier hinter den Erwartungen zurück. So bleibt die oberflächliche Ebene aufrecht, ohne in eine tiefgründige Gedankenwelt einzutauchen. Für den Schreibstil fünf Sterne, für den Inhalt drei Sterne – somit vergebe ich gerne 4 Sterne gesamt.

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