Ich bin Ausländer und das ist auch gut so

Ich bin Ausländer und das ist auch gut so

Kurzgeschichten

Buch (Kunststoff-Einband)

14,80 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Ich bin Ausländer und das ist auch gut so

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eBook

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ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Sujet

Seitenzahl

181

Maße (L/B/H)

19/12,1/2 cm

Beschreibung

Rezension

"Der Titel „Ich bin Ausländer und das ist auch gut so” erinnert an das Outing des früheren Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit. Das sei gewollt, sagt Christine Gorny. Der Titel spielt mit diesem Motiv und drückt aus, dass Mahmood Falaki ebenso unerschrocken in die Offensive gehen will wie seinerzeit Klaus Wowereit. Außerdem stellt der Titel klar, dass Falaki keine depressive Leidensgeschichte erzählen will, sondern selbstbewusst seine Erfahrungen schildern, wie es ihm als Fremden in Deutschland ergangen ist. Seine Kurzgeschichten sind Momentaufnahmen – verstörend, versöhnlich, verbindend – aber immer mit einem guten Gespür für Pointen.
In Falakis Erzählungen geht nicht so sehr um offene Fremdenfeindlichkeit, sondern um alltägliche, subtile, unbewusste Ausgrenzung, um die Angst vor dem Anderen, die auf beiden Seiten existiert. […]" – Christine Gorny, Radio Bremen
"[…] Bei allem wunderbaren Witz verliert Falaki nie die Bodenhaftung und bringt die Dinge auf den Punkt. Das Schwere ist schwer, das Leichte ist leicht und alles das ist manchmal auch ganz anders. Mahmood Falaki schafft es aber auch, oftmals unbewusste Vorurteile aufzudecken. Über kurz oder lang spürt man: Nein, es sind nicht immer die Anderen, die es den ausländischen Mitbürgern schwer machen. Manchmal bin ich es, die Angst hat, die übervorsichtig ist, die zu schnell urteilt und meint schon alles zu wissen. Der Autor erklärt sich nicht, entschuldigt nichts, klärt uns nicht auf über seine Geschichten. Ob es sich um Wahrheit oder Dichtung handelt, lässt er bewusst offen und stellt uns so in die Freiheit selbst zu entscheiden, was wir glauben wollen. Gerade hier liegt der Reiz, und was so oberflächlich als leichte Unterhaltung zu lesen ist, wird zugleich zu einer sehr nachdenklichen Lektüre. Ich freue mich über dieses Buch, gerade weil es so selbstbewusst daherkommt, weil es sich nicht krümmt und duckt, nicht anklagt und nicht jammert. Mahmood Falaki ist ein sehr genauer Beobachter und weiß genau, welcher Schuh wem wo drückt." – Anne Fitsch, Einblick März – Mai 2016
"Der aus dem Iran stammende Schriftsteller, Lyriker und Literaturwissenschaftler Mahmood Falaki, seit 1983 in Deutschland lebend, entwickelt in seinen Erzählungen und Gedichten den spezifischen Blickwinkel eines Ausländers, der bei der Begegnung mit anderen Heimatvertriebenen wie auch mit Deutschen den geduldigen und oft auch erstaunten Dialogpartner spielt. Geduldig, weil sein Ich-Erzähler in „Ich bin ein Ausländer und das ist auch gut so“ das Gespräch mit älteren deutschen Zeitgenossen in den U‑Bahnen von Hamburg und Berlin sucht. Sein Motiv? Er wird immer wieder nach seiner Herkunft und seiner Nationalität gefragt. Grund genug, um die geografischen Kenntnisse seiner Gesprächspartner zu überprüfen und ihnen ab und zu auch aus lauter Spaß eine andere Identität vorzugaukeln. […]" – Wolfgang Schlott, Das Blättchen
"Für den seit 1983 in Deutschland lebenden Mahmood Falaki, Autor zahlreicher Romane, Kurzgeschichten und Gedichtbände, promovierten Literaturwissenschaftler und Herausgeber von Persisch-Lehrbüchern, ist Fremdsein in einer ihm nach über vierzig Jahren vertrauten Kulturlandschaft mit einem vermeintlich tödlichen Risiko verbunden. Die vagen Einflüsse seiner kulturellen Herkunft vermischen sich mit Gefühlen einer existentiellen Verunsicherung, die sich in dem Gebrauch einer besonderen Umgangssprache niederschlägt. (…)" -tabularasa

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Sujet

Seitenzahl

181

Maße (L/B/H)

19/12,1/2 cm

Gewicht

211 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96202-016-3

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Eine nette Lektüre mit viel Witz.

Pauline Krause aus Bonn am 14.07.2019

Bewertungsnummer: 1228377

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Gesamteindruck In diesem Buch befinden sich einige Kurzgeschichten, die davon erzählen, wie sich ein aus dem Iran stammender Mann in Deutschland fühlt. Dabei geht es um religiöse Aspekte, Sprachbarrieren und Vorurteile. Der Autor berichtete dabei von eigenen Erfahrungen. Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen. Besonders gut war meiner Meinung nach der Humor, der auf jeder Seite zu finden ist. Manche Geschichten haben auch einen ernsteren Unterton, aber insgesamt dient dieses Buch eher dem Unterhaltungszweck. Da ich selbst keine ausländischen Wurzeln habe, war es für mich teilweise faszinierend, aus welcher Perspektive alltägliche Situationen gesehen werden können, da sie mir so niemals passieren würden. Gleichzeitig waren nicht alle Geschichten verständlich für mich, manchmal habe ich das Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen können. Außerdem gab es Geschichten, die jedem genau so passieren könnten, ob man nun aus dem Ausland stammt oder nicht. Insgesamt konnte mich das Buch aber gut unterhalten und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Das lag vor allem daran, dass viele Geschichten nur wenige Seiten lang waren. Es wurde mit einigen Vorurteilen aufgeräumt und einige Klischees behandelt. Rundum war es aber schön zu lesen. Ich gebe 4 Sterne. Da das Buch so kurz war und man keinen direkten Inhalt hat, keine Geschichte mit einem roten Faden, ist diese Rezension so kurz.
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Eine nette Lektüre mit viel Witz.

Pauline Krause aus Bonn am 14.07.2019
Bewertungsnummer: 1228377
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Gesamteindruck In diesem Buch befinden sich einige Kurzgeschichten, die davon erzählen, wie sich ein aus dem Iran stammender Mann in Deutschland fühlt. Dabei geht es um religiöse Aspekte, Sprachbarrieren und Vorurteile. Der Autor berichtete dabei von eigenen Erfahrungen. Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen. Besonders gut war meiner Meinung nach der Humor, der auf jeder Seite zu finden ist. Manche Geschichten haben auch einen ernsteren Unterton, aber insgesamt dient dieses Buch eher dem Unterhaltungszweck. Da ich selbst keine ausländischen Wurzeln habe, war es für mich teilweise faszinierend, aus welcher Perspektive alltägliche Situationen gesehen werden können, da sie mir so niemals passieren würden. Gleichzeitig waren nicht alle Geschichten verständlich für mich, manchmal habe ich das Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen können. Außerdem gab es Geschichten, die jedem genau so passieren könnten, ob man nun aus dem Ausland stammt oder nicht. Insgesamt konnte mich das Buch aber gut unterhalten und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Das lag vor allem daran, dass viele Geschichten nur wenige Seiten lang waren. Es wurde mit einigen Vorurteilen aufgeräumt und einige Klischees behandelt. Rundum war es aber schön zu lesen. Ich gebe 4 Sterne. Da das Buch so kurz war und man keinen direkten Inhalt hat, keine Geschichte mit einem roten Faden, ist diese Rezension so kurz.

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Letztendlich sind wir alle nur Menschen mit verschiedenen Hintergründe

Bewertung aus Bad Oeynhausen am 28.06.2019

Bewertungsnummer: 1224112

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Mahmood Falaki erzählt verschiedenen Geschichten aus seinen Leben. Er ist in den 80er Jahren mit seiner Familie aus Persien nach Deutschland geflüchtet. Seit dem lebt er in Deutschland. Aus seinen Leben in Deutschland teilt er auf eine humorvolle und nachdenkliche Art und Weise seine Geschichten. Die einzelnen Geschichten hängen nicht miteinander zusammen, sodass man einfach immer mal wieder das Buch aufschlangen kann und eine oder zwei Geschichten lesen kann. Einige Erzählungen sind aus der U-Bahn, die er erlebt hat. Sei es, dass er aktiv beteiligt ist oder einfach nur eine Zuhörer ist, die das Erlebte wiedergibt. Dabei ist es so, dass nicht nur Deutsche rassischt gegenüber ihm oder andere Ausländer sind, sondern auch die Ausländer haben des öfters sehr große Vorurteile gegenüber Deutsche. Es ist ausgeglichen, das finde ich als Ausländerin sehr gut. Einige Geschichten sind einfach humorvoll bspw. über die Eigenheiten der deutschen Sprache, einige machen eine eher nachdenklich, sodass man auch sein eigenes Verhalten überdenkt. Es gab aber auch einige Geschichten, die ich wohl nicht verstanden haben oder sie haben einfach mein Humor nicht getroffen. Einige Geschichte haben auch wenig bzw. gar nichts mit Ausländer zu tun. Den Titel konnte ich in den Buch nicht wiederfinden. Außer dass Mahmood Falaki in der U-Bahn mal Leuten beim Gespräch belauschen kann, habe ich nicht gemerkt, dass es gut ist, dass er Ausländer ist. Ich danke an den sujet-Verlag für das Rezesionsexemplar.
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Letztendlich sind wir alle nur Menschen mit verschiedenen Hintergründe

Bewertung aus Bad Oeynhausen am 28.06.2019
Bewertungsnummer: 1224112
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Mahmood Falaki erzählt verschiedenen Geschichten aus seinen Leben. Er ist in den 80er Jahren mit seiner Familie aus Persien nach Deutschland geflüchtet. Seit dem lebt er in Deutschland. Aus seinen Leben in Deutschland teilt er auf eine humorvolle und nachdenkliche Art und Weise seine Geschichten. Die einzelnen Geschichten hängen nicht miteinander zusammen, sodass man einfach immer mal wieder das Buch aufschlangen kann und eine oder zwei Geschichten lesen kann. Einige Erzählungen sind aus der U-Bahn, die er erlebt hat. Sei es, dass er aktiv beteiligt ist oder einfach nur eine Zuhörer ist, die das Erlebte wiedergibt. Dabei ist es so, dass nicht nur Deutsche rassischt gegenüber ihm oder andere Ausländer sind, sondern auch die Ausländer haben des öfters sehr große Vorurteile gegenüber Deutsche. Es ist ausgeglichen, das finde ich als Ausländerin sehr gut. Einige Geschichten sind einfach humorvoll bspw. über die Eigenheiten der deutschen Sprache, einige machen eine eher nachdenklich, sodass man auch sein eigenes Verhalten überdenkt. Es gab aber auch einige Geschichten, die ich wohl nicht verstanden haben oder sie haben einfach mein Humor nicht getroffen. Einige Geschichte haben auch wenig bzw. gar nichts mit Ausländer zu tun. Den Titel konnte ich in den Buch nicht wiederfinden. Außer dass Mahmood Falaki in der U-Bahn mal Leuten beim Gespräch belauschen kann, habe ich nicht gemerkt, dass es gut ist, dass er Ausländer ist. Ich danke an den sujet-Verlag für das Rezesionsexemplar.

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von Mahmood Falaki

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