Der Heizer

Franz Kafka

(32)
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Beschreibung

Der Heizer ist eine Erzählung von Franz Kafka, die 1913 im Rahmen der Schriftenreihe Der jüngste Tag im Kurt Wolff Verlag erschien. Gleichzeitig ist sie das erste Kapitel des Romanfragmentes Amerika (Titel von Max Brod), das laut Kafka Der Verschollene heißen sollte und unter diesem Titel heute allgemein geführt wird. Der Verleger hatte sehr herzlich und sehr dringend um dieses erste Kapitel gebeten. Zur Veröffentlichung des gesamten Romans konnte Kafka nicht bewogen werden, da er ihn als unzu-reichend empfand. Ein sehr junger Mann wird nach einem Skandal von seinen Eltern nach Amerika geschickt. Er versucht nach der Ankunft hilfs-bereit und mit naivem Engagement seinen neuen Lebensweg zu finden. Er begegnet dort seinem reichen Onkel. Es bleibt vage, wie sich die Beziehung entwickeln wird.

Franz Kafka (1883-1924) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanfragmenten (Der Process, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen. Kafkas Werke wurden zum größeren Teil erst nach seinem Tod und gegen seine letztwillige Verfügung von seinem Freund Max Brod veröffentlicht. Kafka verbrachte den Hauptteil seines Lebens in Prag, das bis zum Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 zum Vielvölkerstaat der Monarchie Österreich-Ungarn gehörte und nach dem Ersten Weltkrieg Hauptstadt der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde. Der Schriftsteller selbst bezeichnete sich in einem Brief als deutschen Muttersprachler.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 21.03.2018
Verlag Epubli
Dateigröße 4179 KB
Auflage 1
Sprache Deutsch
EAN 9783746709833

Buchhändler-Empfehlungen

Seiner Zeit voraus

Tim Schmidt, Thalia-Buchhandlung Berlin

Kafka zu lesen ist eine unvergleichliche und teils bizarre Erfahrung, die man zumindest einmal probiert haben sollte. Eine sehr schöne, in Leinen gebundene Ausgabe der gesammelten Werke von Franz Kafka. Sie umfasst sämtliche Erzählungen und Romane, komplettiert mit 1008 Seiten. Durch die goldene Schmuckprägung ist diese Auflage vom Anaconda Verlag auch optisch eine günstige Bereicherung. Und das zu einem phänomenalen Preis von unter 10 ! (Der Anaconda Verlag bietet auch viele weitere Klassiker in schönen Einbänden und für niedrige Preise an. Ein Schlaraffenland für bibliophile Sammler mit kleinem Budget.)

Für alle Kafka-Liebhaber und solche die es werden wollen!

L. Salander, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Obwohl ich Kafka erstmals für die Schule lesen musste und mich fragte, was soll der Käse mit dem Mann der sich einfach so in einen Käfer verwandelt!? Beim näheren nachdenken und besprechen sowie weiterem lesen der Kafka Werke, hat er es mir angetan. Aber um ihn wirklich zu verstehen muss man seine Biographie kennen und auch seinen "Brief an den Vater" gelesen haben. Mit diesem Sammelband ist es möglich in Kafkas Welt einzutauchen. In seine Melancholie, Absurdität und Düsterheit. Kafka ist ein Autor der es verdient hat, dass man sich für ihn Zeit nimmt. Wenn man anfängt seine Symbolik zu verstehen wird er einen nicht mehr loslassen. Kafka I <3 u!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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Sehr Gutes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Langes Buch,aber auch Größe Wörter. Alle meine bisherigen Kafka Bücher,haben im Schnitt 70 Seiten dieses aber 416.Dadurch hat es mich auf lange Zeit sehr inspiriert und mich begeistert.Ich empfehle dieses Buch weiter weil es wie andere Bücher Kafkas,eine sehr schöne Sprache hat.

" Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt "
von Jérôme aus Bad Eilsen am 25.02.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kafka sagte einmal von sich " Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt ". Einer Geburt in die Welt der kulturellen Selbstverständlichkeiten, der Vertrautheit und Gewohnheit. Sein ganzes Leben war von dem Versuch geprägt über jene Brücke, die er seinen Landvermesser K. gehen ließ selbst zu gehen. Doch Kafka zögert aus Angst vor d... Kafka sagte einmal von sich " Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt ". Einer Geburt in die Welt der kulturellen Selbstverständlichkeiten, der Vertrautheit und Gewohnheit. Sein ganzes Leben war von dem Versuch geprägt über jene Brücke, die er seinen Landvermesser K. gehen ließ selbst zu gehen. Doch Kafka zögert aus Angst vor der Welt, er befürchtet während des gesellschaftlichen Umgangs in Strukturen zu verfallen aus denen er nicht mehr hinauskommen würde. In seinem Schlossroman überquert der Landvermesser nun stellvertretend diese Brücke und erblickt eine neue Welt voller geheimnisvoller Sinnstrukturen. Sein ursprüngliches Ziel als Landvermesser im Dorf zu arbeiten scheitert an bürokratischen Fehlern die schon lange zurückzuliegen scheinen. Nach und nach kristallisiert sich für K. die Gewissheit heraus, dass ein ominöses Schloss das Dorfleben beherrscht . Da K. von den Dorfbewohnern die Wahrheit des Schlosses nicht erfährt und man sich ihm gegenüber im Dorf so abwesend verhält, wendet er sich an die höchste Instanz um eine Wahrheit zu erfahren die seinen Aufenthalt legitimieren würde. Der Landvermesser möchte dazugehören und das Spiel der Gesellschaft unten im Dorf verstehen , doch der Weg in das Schloß offenbart sich als schier unmöglich . Anstatt zu arbeiten uns sich seinen Platz zu erobern, sucht er unnachgiebig eine explizite Wahrheit. Eine Suche die ihn vom eigentlichen Lebensprozess immer weiter entfernt. Mit diesem Bestreben lässt er auch die Dorfbewohner unruhig werden, die aufgeweckt durch den Eindringling das Geheimnis ihrer Lebenskraft offenbaren sollen. Das Schloss scheint eine ungeheure Macht auszustrahlen und dem Landvermesser gelingt es nicht zu erkennen, dass es sich von der Macht nähert die man ihm zuweist. Im Schloss findet man also nur die Wahrheit, die man selber in sie hineingelegt hat. Der Roman endet genau an der Stelle, an der dem Protagonisten eine endgültige Eingliederung in das ominöse Dorf bevorstünde. Eine Integration die der Autor Zeit seines Lebens nie wirklich verstanden hat umzusetzen. Möglicherweise stellte Kafka resignierend fest, dass sein befreiendes Schreiben von der Gesellschaft letztendlich doch wieder in jene Strukturen mündet und ließ den Roman unvollendet . Die anfängliche Distanz vom Dorfleben führte ihn Schritt für Schritt in jenes Reich, von welchem er doch eigentlich flüchten wollte. Sein Roman ließt sich am besten wenn man sich als Leser zwischen den Zeilen versteckt und von den endlos langen Dialogen hofft nicht überwältigt zu werden. Nach dem Lesen des Buches stellt sich dem ein oder anderen Leser vielleicht selber die Frage, ob er sich nicht ebenfalls auf der Suche nach einem geheimen Schloss befindet von dem er sich seine Wahrheit verspricht. Eine Wahrheit kann allerdings nicht gefunden werden, sie ist nicht geworden sondern nur durch den eigenen Lebensprozess nach und nach werdend .

Eine Lanze für Kafka
von Ralf aus Hirschau am 31.08.2013

Nicht zu fassen, da WAGT es einer eine schlechte Bewertung zu geben für solch eine RIESENausgabe der Werke von Kafka die nur 99 Cent kostet? Solchen Leute wollen wahrscheinlich noch die gedruckten Regalmeter umsonst nach Hause geschickt und am besten gleich von einem Burgschauspieler vorgelesen bekommen.

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