Der Junge, der zu viel fühlte

Der Junge, der zu viel fühlte

Wie ein weltbekannter Hirnforscher und sein Sohn unser Bild von Autisten für immer verändern

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Beschreibung

EIN BUCH, DAS UNSEREN BLICK AUF AUTISTEN VERÄNDERN WIRD

Als Henry Markram ein autistisches Kind bekam, zählte er zu den berühmtesten Hirnforschern der Welt. Er arbeitete am Weizmann-Institut und am Max-Planck-Institut, gewann zahlreiche Forschungspreise und hielt Vorträge auf der ganzen Welt. Seine Methode, die misst, wie Zellen sich vernetzen, wurde internationaler Standard. Doch dann kam Kai. Und Fragen und Sorgen lagen auf einmal im Kinderzimmer, zwischen Teddybär und Mondlampe. Markrams geachtete Aufsätze vermochten seinem Sohn weniger zu helfen als das Liederbuch, aus dem er ihm abends vorsang. Und so stürzte sich der Hirnforscher auf die Frage, was Autismus wirklich ist. Nach Jahren gelang ihm der Durchbruch. Und seine Antworten stellten alles auf den Kopf, was man über Autismus zu wissen glaubte.

Autisten fehle es an Empathie, sie hätten kaum Gefühle, hieß es in Expertenkreisen. Nach jahrelanger Beschäftigung mit der Störung seines Sohnes ist Markram vom Gegenteil überzeugt: Kai fühlt nicht zu wenig, er fühlt zu viel. Seine Sinne, sein Hören, Fühlen und Sehen sind zu fein für diese Welt. Er muss sich zurückziehen, um sich vor dem Übermaß an Eindrücken zu schützen. Eine Theorie, die immer mehr Anhänger findet. Über Monate hinweg hat Journalist Lorenz Wagner die Familie Markram begleitet und erzählt in »Der Junge, der zu viel fühlte« eine berührende Vater-Sohn-Geschichte. Zugleich taucht er ein in die Forschung des Vaters und vermittelt anschaulich dessen bahnbrechende Erkenntnisse über Autismus und bisher unbekannte Seiten des menschlichen Gehirns. Ein faszinierendes Buch, das uns Autisten mit völlig anderen Augen sehen lässt.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2018

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2018

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/2,5 cm

Gewicht

394 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-229-9

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Glatte 5 Sterne - lesen lesen lesen - auch wenn man nicht vom "Autismus" betroffen ist

Bewertung aus Gmund am 11.08.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

und wer davon / oder von der "Irrfahrt Diagnostik" betroffen ist - ist es jetzt ADHS oder Autismus oder...??? der sollte es ganz unbedingt lesen!!!! Spannend!!! Tiefe Einblicke in die Welt der Ärzte/Wissenschaft... - und er als Hirnforscher MIT autistischem Sohn der gleich 2 Blickwinkel abdeckt. SUPER

Glatte 5 Sterne - lesen lesen lesen - auch wenn man nicht vom "Autismus" betroffen ist

Bewertung aus Gmund am 11.08.2020
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und wer davon / oder von der "Irrfahrt Diagnostik" betroffen ist - ist es jetzt ADHS oder Autismus oder...??? der sollte es ganz unbedingt lesen!!!! Spannend!!! Tiefe Einblicke in die Welt der Ärzte/Wissenschaft... - und er als Hirnforscher MIT autistischem Sohn der gleich 2 Blickwinkel abdeckt. SUPER

Ein Buch, das Ratgeber, Sachbuch und Biografie vereint. 100% empfehlenswert

Bewertung aus Werne am 18.05.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autisten: Menschen, die wenig bis keine Empathie haben und Gefühle nicht nachvollziehen können. Mit dieser Definition bin ich aufgewachsen, Autismus ist mittlerweile Teil der Allgemeinbildung. Henry und seine Forschung haben diese Definition schon vor Jahren widerlegt, trotzdem ist das noch nicht bei allen angekommen. Entgegen aller Erwartungen ist "Der Junge, der zu viel fühlte" aber kein Sachbuch, keine Seite ist langweilig oder vermittelt trockenen Stoff. Im Gegenteil, ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film sehen, so anschaulich wurde alles beschrieben. Weiter bei https://buch-traum.jimdofree.com/derjungederzuvielfühlte

Ein Buch, das Ratgeber, Sachbuch und Biografie vereint. 100% empfehlenswert

Bewertung aus Werne am 18.05.2020
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Autisten: Menschen, die wenig bis keine Empathie haben und Gefühle nicht nachvollziehen können. Mit dieser Definition bin ich aufgewachsen, Autismus ist mittlerweile Teil der Allgemeinbildung. Henry und seine Forschung haben diese Definition schon vor Jahren widerlegt, trotzdem ist das noch nicht bei allen angekommen. Entgegen aller Erwartungen ist "Der Junge, der zu viel fühlte" aber kein Sachbuch, keine Seite ist langweilig oder vermittelt trockenen Stoff. Im Gegenteil, ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film sehen, so anschaulich wurde alles beschrieben. Weiter bei https://buch-traum.jimdofree.com/derjungederzuvielfühlte

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Ulrike Ackermann

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Ein weltbekannter und -angesehener Hirnforscher, dessen Sohn Autist ist... Wie er als Vater handelt, als Wissenschaftler enorm herausgefordert ist und bereits vorhandene und gewonnene Erkenntnisse über Autisten über den Haufen schmeißt! Eine Geschichte, die mich unwahrscheinlich beeindruckt hat und von der ich mir wünsche, dass sie vielen Betroffenen eine Hilfe ist und bei Nichtbetroffenen das Verständnis und Einfühlungsvermögen wachsen lässt! Bitte lesen!
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Ein weltbekannter und -angesehener Hirnforscher, dessen Sohn Autist ist... Wie er als Vater handelt, als Wissenschaftler enorm herausgefordert ist und bereits vorhandene und gewonnene Erkenntnisse über Autisten über den Haufen schmeißt! Eine Geschichte, die mich unwahrscheinlich beeindruckt hat und von der ich mir wünsche, dass sie vielen Betroffenen eine Hilfe ist und bei Nichtbetroffenen das Verständnis und Einfühlungsvermögen wachsen lässt! Bitte lesen!

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Ein sehr beeindruckendes Portrait mit wissenschaftlichen Sachinformationen über die Makram Familie und ihren besonderen Sohn. Sollte jeder lesen der sich für Autismus interessiert.
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