Postfaktisch bin ich ne Niete

Postfaktisch bin ich ne Niete

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ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.04.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

19/12/2,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.04.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

19/12/2,4 cm

Gewicht

365 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7528-3520-5

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Wie man sein Leben wirklich optimiert ...

Bewertung aus Laatzen am 21.07.2018

Bewertungsnummer: 1119578

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lea, 46 Jahre alt und beruflich als Journalistin unterwegs, möchte mit dem Seminar „Push up your life“, ihr dahinplätscherndes Berufsleben optimieren. Ein übermotivierter Kurstrainer, der nur so mit Phrasen um sich schmeißt, lässt Lea an der Richtigkeit ihrer Entscheidung zweifeln. Leas innere Stimmen Schweini (stets direkt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen) und Ekki (beschwichtigend und nur das Beste wollend) erleichtern Lea auch nicht unbedingt ihre Sinnsuche. Parallel dazu befindet sich Leas Mann Walter im Ausnahmezustand. Zusammen mit seinen Kollegen wird er von seinem Chef in eine Art Survival-Camp geschickt. Das jahrelang zusammenarbeitende Team soll sich schließlich finden und optimieren. Mit letzter Kraft entkommt Walter dem Waldmarsch-Kletter-Paintball-Schieß-Parcour. Entsprechend durchgerüttelt trifft er zu Hause auf Lea. Während er sein Wochenendtrauma an seinen Gartenhölzern und ordentlich Wildschweinsalami austobt, stellt Lea ihren Seminareifer in Frage. - Die Autorin Kena Hüsers bringt treffsicher und mit viel Wortwitz auf den Punkt, wie viel Sinn, aber auch Unsinn in den wie Pilze aus dem Boden schießenden Selbstfindungsseminaren steckt. Mit erlernten Phrasen, die manch ein(e) Seminarleiter(in) selbst noch nicht umgesetzt hat, vermitteln sie ihren Teilnehmern, was diese eh schon wissen oder was ihnen weitere Fragezeichen ins Antlitz treibt. Auch das Büroleben, bei dem Lästern, gegenseitiges Ausspielen und Fallenlassen leider oft an der Tagesordnung sind, nimmt die Autorin kritisch unter die Lupe. Auf der anderen Seite gibt es ihn immer noch, den fürsorglichen Zusammenhalt unter Kollegen. - Ich habe an vielen Stellen gelacht bei diesem Buch. Manche haben mich auch nachdenklich gestimmt. „Postfaktisch bin ich ne Niete“. Oder doch nicht? Kann ich mich auf meine Gefühle verlassen? - Die inneren Stimmen sind in jedem von uns vorhanden, sie wirken wie ein Kompass. Das soll nicht heißen, das Seminare zum Thema Selbstfindung, innere Bestimmung leben, der Berufung folgen etc. grundsätzlich falsch sind. Im Gegenteil. Bestenfalls geben sie Impulse, regen an, sich auf den eigenen Weg zu begeben. Gepaart mit dem eigenen Kompass, der Intuition, kann man dieser vertrauensvoll folgen. Also, Schirmchen zu, umdrehen und direkt in die Sonne sehen. Im Grunde genommen ist in jedem Einzelnen angelegt, was er/sie auf seinem Lebensweg braucht. Nur anwenden müssen wir es selbst, und vor allen Dingen an unsere Fähigkeiten glauben. Diese Botschaft hat die Autorin meiner Meinung nach mit ihrem lockeren Sprachstil auf humorvolle Weise rübergebracht.
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Wie man sein Leben wirklich optimiert ...

Bewertung aus Laatzen am 21.07.2018
Bewertungsnummer: 1119578
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lea, 46 Jahre alt und beruflich als Journalistin unterwegs, möchte mit dem Seminar „Push up your life“, ihr dahinplätscherndes Berufsleben optimieren. Ein übermotivierter Kurstrainer, der nur so mit Phrasen um sich schmeißt, lässt Lea an der Richtigkeit ihrer Entscheidung zweifeln. Leas innere Stimmen Schweini (stets direkt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen) und Ekki (beschwichtigend und nur das Beste wollend) erleichtern Lea auch nicht unbedingt ihre Sinnsuche. Parallel dazu befindet sich Leas Mann Walter im Ausnahmezustand. Zusammen mit seinen Kollegen wird er von seinem Chef in eine Art Survival-Camp geschickt. Das jahrelang zusammenarbeitende Team soll sich schließlich finden und optimieren. Mit letzter Kraft entkommt Walter dem Waldmarsch-Kletter-Paintball-Schieß-Parcour. Entsprechend durchgerüttelt trifft er zu Hause auf Lea. Während er sein Wochenendtrauma an seinen Gartenhölzern und ordentlich Wildschweinsalami austobt, stellt Lea ihren Seminareifer in Frage. - Die Autorin Kena Hüsers bringt treffsicher und mit viel Wortwitz auf den Punkt, wie viel Sinn, aber auch Unsinn in den wie Pilze aus dem Boden schießenden Selbstfindungsseminaren steckt. Mit erlernten Phrasen, die manch ein(e) Seminarleiter(in) selbst noch nicht umgesetzt hat, vermitteln sie ihren Teilnehmern, was diese eh schon wissen oder was ihnen weitere Fragezeichen ins Antlitz treibt. Auch das Büroleben, bei dem Lästern, gegenseitiges Ausspielen und Fallenlassen leider oft an der Tagesordnung sind, nimmt die Autorin kritisch unter die Lupe. Auf der anderen Seite gibt es ihn immer noch, den fürsorglichen Zusammenhalt unter Kollegen. - Ich habe an vielen Stellen gelacht bei diesem Buch. Manche haben mich auch nachdenklich gestimmt. „Postfaktisch bin ich ne Niete“. Oder doch nicht? Kann ich mich auf meine Gefühle verlassen? - Die inneren Stimmen sind in jedem von uns vorhanden, sie wirken wie ein Kompass. Das soll nicht heißen, das Seminare zum Thema Selbstfindung, innere Bestimmung leben, der Berufung folgen etc. grundsätzlich falsch sind. Im Gegenteil. Bestenfalls geben sie Impulse, regen an, sich auf den eigenen Weg zu begeben. Gepaart mit dem eigenen Kompass, der Intuition, kann man dieser vertrauensvoll folgen. Also, Schirmchen zu, umdrehen und direkt in die Sonne sehen. Im Grunde genommen ist in jedem Einzelnen angelegt, was er/sie auf seinem Lebensweg braucht. Nur anwenden müssen wir es selbst, und vor allen Dingen an unsere Fähigkeiten glauben. Diese Botschaft hat die Autorin meiner Meinung nach mit ihrem lockeren Sprachstil auf humorvolle Weise rübergebracht.

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Post faktisch Niete weil nicht faktisch Niete,so könnte man die Autorin beschreiben.

T.H.L am 29.06.2018

Bewertungsnummer: 1114217

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Post faktisch das von der GfdS 2016 Gewählte Wort des Jahres. Post faktisch für gefühlsmäßig Niete also unwissend oder Niete wissend da unsachlich. Die große Frage die wir Leser in diesem Roman nicht beantwortet bekommen. Allerdings können wir aus dem Roman unsere Eigenen Schlüsse ziehen. Hurra, endlich ein Roman der nicht davon lebt das man irre lange Beschreibungen einer Landschaft, eines Hauses oder einer Person erhält und sich wieder die Frage stellt hätte der Roman nicht auf 300 anstatt auf 500 Seiten gepasst. Nein so läuft es bei Frau Hüsers nicht. Es sind auch nicht eine Hand voll Personen die man nach 200 Seiten schon satt hat, nein hier wird zwischen den Personen, der Hauptperson und ihrem Gewissen in Form von zwei Nichtpersonen lustig hin und her gesprungen. Der Schreibstil bleibt ohne tiefen erhalten, die Geschichte gleitet voran auch wenn sie durch die Hauptperson an einigen Stellen abfällt. Aber das dürfte wohl auch mehr als Normal sein, denn Vergangenheitsbewältigung, Selbstzweifel und Lebensrückblicken sind keine nach Vorne ausgerichteten Parameter. Wer mit der Romanerzählung trotz ihres humoristischen Stils nichts anfangen kann, hängt sich auf jeden Fall an den Erzählstil der Autorin, sehr schön die Stelle mit dem Vahl und immer wieder Dialoge, Dialoge, Dialoge die sofortige Aufmerksamkeit fordern. Für mich ein gut erarbeitetes Buch, aus dem Leben heraus.
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Post faktisch Niete weil nicht faktisch Niete,so könnte man die Autorin beschreiben.

T.H.L am 29.06.2018
Bewertungsnummer: 1114217
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Post faktisch das von der GfdS 2016 Gewählte Wort des Jahres. Post faktisch für gefühlsmäßig Niete also unwissend oder Niete wissend da unsachlich. Die große Frage die wir Leser in diesem Roman nicht beantwortet bekommen. Allerdings können wir aus dem Roman unsere Eigenen Schlüsse ziehen. Hurra, endlich ein Roman der nicht davon lebt das man irre lange Beschreibungen einer Landschaft, eines Hauses oder einer Person erhält und sich wieder die Frage stellt hätte der Roman nicht auf 300 anstatt auf 500 Seiten gepasst. Nein so läuft es bei Frau Hüsers nicht. Es sind auch nicht eine Hand voll Personen die man nach 200 Seiten schon satt hat, nein hier wird zwischen den Personen, der Hauptperson und ihrem Gewissen in Form von zwei Nichtpersonen lustig hin und her gesprungen. Der Schreibstil bleibt ohne tiefen erhalten, die Geschichte gleitet voran auch wenn sie durch die Hauptperson an einigen Stellen abfällt. Aber das dürfte wohl auch mehr als Normal sein, denn Vergangenheitsbewältigung, Selbstzweifel und Lebensrückblicken sind keine nach Vorne ausgerichteten Parameter. Wer mit der Romanerzählung trotz ihres humoristischen Stils nichts anfangen kann, hängt sich auf jeden Fall an den Erzählstil der Autorin, sehr schön die Stelle mit dem Vahl und immer wieder Dialoge, Dialoge, Dialoge die sofortige Aufmerksamkeit fordern. Für mich ein gut erarbeitetes Buch, aus dem Leben heraus.

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von Kena Hüsers

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