Neurochirurgische Schmerztherapie

Neurochirurgische Schmerztherapie

Schmerzsyndrome und Therapieverfahren

eBook

109,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Neurochirurgische Schmerztherapie

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 139,99 €
eBook

eBook

ab 109,99 €

Beschreibung

Details

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2018

Verlag

Springer

Beschreibung

Details

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Erscheinungsdatum

21.03.2018

Verlag

Springer

Seitenzahl

344 (Printausgabe)

Dateigröße

15787 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

EAN

9783662535615

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

ausgezeichnetes Handbuch

S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018

Bewertungsnummer: 1110073

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Professor Dr. med. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, stellt in diesem Buch die operativen und interventionellen Verfahren der Schmerztherapie sowie die Therapie der wichtigsten Schmerzsyndrome systematisch dar. Eine wirksame Schmerztherapie schließt chirurgische Verfahren mit ein. Die Technik der einzelnen Methoden wird beschrieben, sowohl neuroläsionelle und neuromodulierende Verfahren als auch neurochirurgische Therapieoptionen bei Gesichts- und Kopfschmerzen werden berücksichtigt. Schmerzentstehung, Bildgebung und Schmerzmessung, neuroläsionelle Verfahren, Neurostimulationsverfahren, intrathekale Medikamentengabe durch implantierbare Pumpen, chirurgische Therapie von Gesichtsschmerzen, chirurgische Therapie von Kopfschmerzen werden ebenso behandelt wie die ausführliche Darstellung aller Schmerzsyndrome. Nozizeptive Schmerzen entstehen durch Aktivierung von peripheren Schmerzrezeptoren Neuropathische Schmerzen entstehen durch Schädigung des somatosensorischen Systems (peripher oder zentral) Mixed Pain ist eine Mischung aus beiden, z.B. beim Failed-back-surgery-Syndrom. Gewebsverletzungen führen zur Ausschüttung von inflammatorischen Mediatoren, die die Nozirezeptoren sensibilisieren. Das spinale sensible Hinterwurzelganglion spielt bei der Schmerzverarbeitung eine wesentliche Rolle, die erst in letzter Zeit entdeckt wurde. Im Bereich des Hinterhorns konvergieren Schmerzreize aus der Haut, den Viszera und anderen Organen und werden, erregend oder hemmend, auf der Segmentebene und aus absteigenden Impulsen aus Hirnstamm und ZNS moduliert. Opioide Stimulation der Hypothalamus supprimiert die Aktivität der Neuronen im Hinterhorn, wobei noradrenerge, serotoninerge und dopaminerge absteigende Bahnen modulierend wirken. Bei Hyperalgesie verdoppelt der pathologische Schmerz die Reizantwort im Vergleich zum physiologischen Schmerz. Im Thalamus wird durch den inhibitorischen Einfluss des Nucleus reticularis Thalami weiter moduliert. Auch zentral wird der Schmerz durch Kognition und Affekte moduliert. Spinal wird vor allem durch chirurgische Vereisung oder Erhitzung der Schmerz unterbunden. Das muss aber meist nach einigen Monaten wiederholt werden. Neurolytische Introjektion durch Alkohol oder Phenol wirkt nur bis zu 6 Monate. Phenol (schwerer als Liquor) ist besser zu steuern als Alkohol. Der Patient liegt in Bauchlage, da nur das Hinterhorn ausgeschaltet werden soll. Periphere Nervenstimulation wird vor allem bei verschiedenen Kopfschmerzformen angewandt. Eine einschränkende Nebenwirkung ist die Kostimulation motorischer Nerven, die zu Muskelkontraktionen führt. Thalamusstimulation wird im Bereich des Aquädukts plaziert. Der Nucleus accumbens als Teil des Belohnungssystems (gemeinsam mit dem Striatum) wird bei Patienten mit Depressionen und Zwangsstörungen stimuliert. Der Eingriff in den Motorkortex, der ebenfalls für das Schmerzempfinden wesentlich ist, erfolgt durch Meywald-Klemme, Neuronavigation und Zugangsplanung. Bei chronischem Cluster-Kopfschmerz ist die tiefe Hirnstimulation im Hypothalamus die ultima Ratio. Therapieempfehlungen für die einzelnen Schmerzsyndrome beziehen alle Behandlungsmodalitäten ein und ermöglichen so ein indikationsspezifisches, patientenorientiertes Vorgehen. Ein ausgezeichnetes Handbuch für Neurochirurgen, Ärzte und Neuropsychologen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen."
Melden

ausgezeichnetes Handbuch

S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018
Bewertungsnummer: 1110073
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Professor Dr. med. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, stellt in diesem Buch die operativen und interventionellen Verfahren der Schmerztherapie sowie die Therapie der wichtigsten Schmerzsyndrome systematisch dar. Eine wirksame Schmerztherapie schließt chirurgische Verfahren mit ein. Die Technik der einzelnen Methoden wird beschrieben, sowohl neuroläsionelle und neuromodulierende Verfahren als auch neurochirurgische Therapieoptionen bei Gesichts- und Kopfschmerzen werden berücksichtigt. Schmerzentstehung, Bildgebung und Schmerzmessung, neuroläsionelle Verfahren, Neurostimulationsverfahren, intrathekale Medikamentengabe durch implantierbare Pumpen, chirurgische Therapie von Gesichtsschmerzen, chirurgische Therapie von Kopfschmerzen werden ebenso behandelt wie die ausführliche Darstellung aller Schmerzsyndrome. Nozizeptive Schmerzen entstehen durch Aktivierung von peripheren Schmerzrezeptoren Neuropathische Schmerzen entstehen durch Schädigung des somatosensorischen Systems (peripher oder zentral) Mixed Pain ist eine Mischung aus beiden, z.B. beim Failed-back-surgery-Syndrom. Gewebsverletzungen führen zur Ausschüttung von inflammatorischen Mediatoren, die die Nozirezeptoren sensibilisieren. Das spinale sensible Hinterwurzelganglion spielt bei der Schmerzverarbeitung eine wesentliche Rolle, die erst in letzter Zeit entdeckt wurde. Im Bereich des Hinterhorns konvergieren Schmerzreize aus der Haut, den Viszera und anderen Organen und werden, erregend oder hemmend, auf der Segmentebene und aus absteigenden Impulsen aus Hirnstamm und ZNS moduliert. Opioide Stimulation der Hypothalamus supprimiert die Aktivität der Neuronen im Hinterhorn, wobei noradrenerge, serotoninerge und dopaminerge absteigende Bahnen modulierend wirken. Bei Hyperalgesie verdoppelt der pathologische Schmerz die Reizantwort im Vergleich zum physiologischen Schmerz. Im Thalamus wird durch den inhibitorischen Einfluss des Nucleus reticularis Thalami weiter moduliert. Auch zentral wird der Schmerz durch Kognition und Affekte moduliert. Spinal wird vor allem durch chirurgische Vereisung oder Erhitzung der Schmerz unterbunden. Das muss aber meist nach einigen Monaten wiederholt werden. Neurolytische Introjektion durch Alkohol oder Phenol wirkt nur bis zu 6 Monate. Phenol (schwerer als Liquor) ist besser zu steuern als Alkohol. Der Patient liegt in Bauchlage, da nur das Hinterhorn ausgeschaltet werden soll. Periphere Nervenstimulation wird vor allem bei verschiedenen Kopfschmerzformen angewandt. Eine einschränkende Nebenwirkung ist die Kostimulation motorischer Nerven, die zu Muskelkontraktionen führt. Thalamusstimulation wird im Bereich des Aquädukts plaziert. Der Nucleus accumbens als Teil des Belohnungssystems (gemeinsam mit dem Striatum) wird bei Patienten mit Depressionen und Zwangsstörungen stimuliert. Der Eingriff in den Motorkortex, der ebenfalls für das Schmerzempfinden wesentlich ist, erfolgt durch Meywald-Klemme, Neuronavigation und Zugangsplanung. Bei chronischem Cluster-Kopfschmerz ist die tiefe Hirnstimulation im Hypothalamus die ultima Ratio. Therapieempfehlungen für die einzelnen Schmerzsyndrome beziehen alle Behandlungsmodalitäten ein und ermöglichen so ein indikationsspezifisches, patientenorientiertes Vorgehen. Ein ausgezeichnetes Handbuch für Neurochirurgen, Ärzte und Neuropsychologen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen."

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Neurochirurgische Schmerztherapie

von Volker Tronnier

5.0

0 Bewertungen filtern

  • Neurochirurgische Schmerztherapie