Die Kirschen der Madame Richard

Von der Spiegel-Bestsellerautorin Caroline Bernard

Tania Schlie

(21)
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Beschreibung

185 Einwohner zählt das Dorf Montbolo in den französischen Pyrenäen. Als die Hamburgerin Miriam auf der Durchreise ein verwunschenes altes Haus inmitten eines verwilderten Kirschhains entdeckt, steht der Entschluss für sie fest: Sie bricht alle Zelte ab und wird Montbolos Einwohnerin Nummer 186. Miriam nimmt sich vor, ihr Haus im Alleingang zu renovieren und von nun an von der Kirschernte zu leben. Doch sie hat nicht mit der skurrilen Dorfgemeinschaft und den Eigenarten uralter Kirschsorten gerechnet - und schon gar nicht mit dem unverschämt charmanten Nachbarn Philippe, der ihr Herz höherschlagen lässt.

»Dieser Roman bietet nicht nur ein liebenswürdiges, sondern auch leckeres Lektüreerlebnis.« NDR Kultur

»Ein herrlicher Sommerschmöker.« Neue Presse

»Stimmungsvoll schildert die Autorin aus Glückstadt das Leben in dem kleinen Dorf Montbolo (…). Man möchte am liebsten sofort hinreisen.« LandGang

Tania Schlie lebt in der Nähe von Hamburg. Sie hat Literaturwissenschaften in Hamburg und Paris studiert. Seit zwanzig Jahren ist sie freie Autorin und Lektorin und hat bisher zehn Romane und etwa ebenso viele Sachbücher zu kulturhistorischen Themen veröffentlicht. Im Aufbau Verlag erscheinen ihre Romane unter dem Pseudonym Caroline Bernard. Frankreich ist ihre große Leidenschaft und auch immer wieder Schauplatz ihrer Bücher. Die Sonne, das pralle Leben, Genuss und eine starke Frau, die ihren Weg geht und nur in der Liebe mal schwach wird: Dies sind die Zutaten in den Romanen von Tania Schlie. Ein Leben ohne Reisen nach Paris, in die Provence oder die Normandie kann sie sich nicht vorstellen. Sie träumt von einem kleinen Haus im Süden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 02.05.2019
Verlag MIRA Taschenbuch
Seitenzahl 320
Maße 18,8/12,6/2,9 cm
Gewicht 298 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7457-0017-6

Buchhändler-Empfehlungen

Liebe & Neuanfang

Verena Milde, Thalia-Buchhandlung Celle

Miriam macht Urlaub in Frankreich. Auf der Rückreise nach Hamburg entdeckt sie ein altes Haus in einem ungepflegten Garten, in dem viele Kirschbäume stehen. Kurzentschlossen kauft sie das Grundstück, bricht alle Zelte in Hamburg ab und zieht nach Montbolo, diesem sehr kleinen Ort in Frankreich. Ihr Plan ist, die Kirschen zu ernten und von dem Verkauf und der Verarbeitung der Früchte zu leben. Die sehr verschlossene Dorfgemeinschaft, Miriams fehlende Erfahrung in Bezug auf die Kirschbäume und der sehr attraktive Nachbar machen die Geschichte zu einem lockeren, perfekten Sommerschmöker. Sonne, Kirschen, Gartenstuhl und loslesen….

Sommerlicher Wohlfühlroman

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Für Miriam war es Liebe auf den ersten Blick: Das alte, baufällige idyllische Häuschen im gerade einmal 185 Seelendörfchen in den französischen Pyrenäen. Allein schon die traumhaften Kirschbäume verzaubern sie und natürlich nach und nach der nette Nachbar.Kurzentschlossen bricht die Hamburgerin die Zelte ab und wagt einen Neuanfang. Zugegeben die Geschichte ist nicht neu, aber flüssig geschrieben und die, die gern einen charmant romantischen Roman lesen, werden ihre Freude daran haben. Mit der sympathischen Miriam kann man einfach 'gut Kirschen essen'.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
4
8
6
2
1

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2021

 Miriam Richard beschließt kurzerhand, ihren Urlaubsort in ihren Heimatort umzuwandeln. Von Hamburg nach Frankreich, wer träumt nicht davon. Doch ihr Schritt ist auch mit viel Arbeit verbunden, denn das Haus inklusive Kirschbäume, dass sie gekauft hat, ist in keinem guten Zustand. Da hilft es auch nicht, dass der gut aussehende ...  Miriam Richard beschließt kurzerhand, ihren Urlaubsort in ihren Heimatort umzuwandeln. Von Hamburg nach Frankreich, wer träumt nicht davon. Doch ihr Schritt ist auch mit viel Arbeit verbunden, denn das Haus inklusive Kirschbäume, dass sie gekauft hat, ist in keinem guten Zustand. Da hilft es auch nicht, dass der gut aussehende Nachbar Philippe ihr zusätzlich noch den Kopf verdreht. Ein wundervolles Buch, das einen selber zum Träumen anregt.

Locker-leichter Wohlfühlroman zum Entspannen
von booklover2011 am 17.06.2019

Inhalt (dem Klappentext entnommen): 185 Einwohner zählt das Dorf Montbolo in den französischen Pyrenäen. Als die Hamburgerin Miriam auf der Durchreise ein verwunschenes altes Haus inmitten eines verwilderten Kirschhains entdeckt, steht der Entschluss für sie fest: Sie bricht alle Zelte ab und wird Montbolos Einwohnerin Nummer 1... Inhalt (dem Klappentext entnommen): 185 Einwohner zählt das Dorf Montbolo in den französischen Pyrenäen. Als die Hamburgerin Miriam auf der Durchreise ein verwunschenes altes Haus inmitten eines verwilderten Kirschhains entdeckt, steht der Entschluss für sie fest: Sie bricht alle Zelte ab und wird Montbolos Einwohnerin Nummer 186. Miriam nimmt sich vor, ihr Haus im Alleingang zu renovieren und von nun an von der Kirschernte zu leben. Doch sie hat nicht mit der skurrilen Dorfgemeinschaft und den Eigenarten uralter Kirschsorten gerechnet - und schon gar nicht mit dem unverschämt charmanten Nachbarn Philippe, der ihr Herz höherschlagen lässt. Meinung: Der sehr bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Miriam geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann. Zudem gibt es auch Einblicke in das Tagebuch von Gaston, dem Vorbesitzer von Miriams Haus, aus der Ich-Perspektive. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem die Dorfbewohner sind bereits mit wenigen Wörtern und Sätzen so bildlich und mit ihren mehr oder weniger sympathischen charakterlichen Eigenarten dargestellt worden. Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen der Umgebung, Miriams Gartenarbeiten und die Besuche auf den Märkten. Hier ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen und die Augen ob all der farbenprächtigen Bilder übergelaufen. Am liebsten hätte ich die Koffer gepackt und wäre zu Miriam nach Frankreich gefahren. Es gab ein paar kleine Ungereimtheiten und ein paar kleine Fragen sind offen geblieben, was sich summiert, und ab und zu hätte ich mir auch mehr Tiefe gewünscht (auch wenn es ein locker-leichter Wohlfühlroman ist), so dass es wunderbare 4 von 5 Sternen gibt und eine Leseempfehlung für alle die mal die Seele im Garten von Madame Richard baumeln lassen wollen. Fazit: Ein schöner, locker-leichter Roman zum Entspannen und einer sehr bildhaften Sprache.

Ein netter Aussteigerroman, dem ein wenig "Etwas" fehlt.
von jam am 15.06.2019

„Der Garten ist das, was vom Paradies übrig geblieben ist.“ Seite 11 Die Hamburgerin Miriam hat die Chance ergriffen und eine kleine Erbschaft investiert – in ein altes Haus mit einem verwilderten Kirschenhain in einem kleinen, französischen Dörfchen. Obwohl sie wenig Erfahrung hat, beschließt sie, das Haus zu renovieren und... „Der Garten ist das, was vom Paradies übrig geblieben ist.“ Seite 11 Die Hamburgerin Miriam hat die Chance ergriffen und eine kleine Erbschaft investiert – in ein altes Haus mit einem verwilderten Kirschenhain in einem kleinen, französischen Dörfchen. Obwohl sie wenig Erfahrung hat, beschließt sie, das Haus zu renovieren und vom Ertrag der Kirschbäume zu leben. Und da ist auch noch ihr Nachbar Philippe, der es ihr angetan hat. „Die Kirschen der Madame Richard“ führt uns nach Montbolo, ein Dorf nahe der französisch-spanischen Grenze. Mit 185 Einwohnern ein kleines Örtchen, in dem sie die Nachricht von der deutschen Aussteigerin schnell herumspricht. Es hat mir gut gefallen, dass Miriams Weg nicht als locker und leicht beschrieben wird. Von manchen Dorfbewohnern weht ihr ein kalter Wind entgegen, auch mit den klimatischen Besonderheiten und den Tücken eines alten Hauses muss sie erst zu Rande kommen. Und hier agiert sie oft mit einer Naivität, die mir beim Lesen doch etwas zu schaffen machte. Tania Schlie lässt uns eintauchen in die französische Art, ich rieche fast die Croissants, ich spüre die Schwielen an den Händen vom tagelangen Unkrautzupfen. Denn Miriam schuftet von früh bis spät, um ihre Bäume rechtzeitig zur Kirschernte auf Vordermann zu bringen. Diese Beschreibungen der Umgebung, der Arbeit, des alten Hauses ließen mein Herz höher schlagen. Leider hinken die Dialoge und menschlichen Begegnungen hinten nach, vieles bleibt ungesagt und zu wenig ausgeführt. Es gibt wunderbare Ansätze wie ein altes Buch, das ein Geheimnis birgt, die für mich zu wenig ausgeschöpft wurden. Die Geschichte zwischen Philippe und Miriam zieht sich hin, für eine 50jährige wirkt sie oft sehr unreif, spricht wichtige Dinge nicht an und läuft vor sich selbst davon. Auch bei den „Höhepunkte“ der Geschichte, dem Kirschfest und der Kirschernte wurde das Potential leider nicht ausgeschöpft, hier laufen so viele Fäden zusammen, die nicht ganz verbunden wurden. Trotz der Kritikpunkte hat mich das Buch ein Stück weit verzaubert und mir Lust auf französischen Käse und Kirschen gemacht, für einen gemütlichen Tag im Garten ein guter Lesebegleiter! Ein netter Aussteigerroman, dem ein wenig „Etwas“ fehlt.


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