Der Duft von Gras nach dem Regen

Der Duft von Gras nach dem Regen

Roman

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Beschreibung

Annabelle glaubt, alles erreicht zu haben, wovon sie immer geträumt hat. Doch dann macht die harmlose Frage nach ihren Urlaubsplänen die 40-jährige Unternehmerin sprachlos und sie beginnt sich zu fragen, ob nicht doch etwas in ihrem Leben fehlt. Annabelle lässt die Großstadt hinter sich und fährt dorthin, wo sie zuletzt frei atmen konnte: in die französische Provinz Grand Est. Inmitten von Weizenfeldern und Blumenwiesen begegnet sie dem ruhigen und charismatischen Bauern Georges. Seine Tage richten sich nach dem Rhythmus der Natur. Und obwohl er ein einfaches Leben führt, kennt er die Geheimnisse des Glücks und bestärkt Annabelle darin, ihren eigenen Weg zu gehen.

»Ein Buch, das man nicht verpassen sollte.« Presseedition.fr

»Eine Initiationsgeschichte voll poetischer Schlichtheit, die den Leser seine Entscheidungen und seine Widersprüche hinterfragen lässt.« Le Quotidien du Pharmacien Patrick Jacquemin ist Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der französischen Handelsplattform RueDuCommerce.com. Ähnlich seiner Protagonistin Annabelle hat er 2001 radikal sein Leben geändert. Seit er sein Unternehmen verkauft hat, widmet er sich dem Schreiben und setzt sich für den Schutz von Wildtieren ein.

Details

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    02.05.2019

  • Verlag HarperCollins
  • Seitenzahl

    256

  • Maße (L/B/H)

    21,1/13,4/2,5 cm

  • Gewicht

    326 g

Beschreibung

Details

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    02.05.2019

  • Verlag HarperCollins
  • Seitenzahl

    256

  • Maße (L/B/H)

    21,1/13,4/2,5 cm

  • Gewicht

    326 g

  • Auflage

    1

  • Originaltitel L'ODEUR DE L'HERBE APRES LA PLUIE
  • Übersetzer

    Anne Braun

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-95967-279-5

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3/5

Wie habe ich vergessen können, dass das Paradies so nah ist?

LEXI am 08.05.2019

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Annabelle Dumas ist eine erfolgreiche, von ihrer Arbeit besessene Karrierefrau. Als Gründerin einer Bank vernachlässigte sie zugunsten ihres fordernden Berufes sowohl ihren Ehemann Francois, als auch ihre achtjährige Tochter Léna. Eine Scheidung und ein geteiltes Sorgerecht sind die Folgen ihres leistungsorientierten Lebens. Annabelle leidet an Schlafstörungen, fühlt sich verloren und stellt ihr Leben infrage. Kurz vor dem drohenden Burn-out beschließt sie, einige Tage auf dem Land zu verbringen. Sie trifft auf einen siebzigjährigen archaisch lebenden Einzelgänger namens Georges Lesage, der ein ungewöhnliches Leben führt. Anabelle fühlt sich mehr und mehr zu diesem einfachen und stillen Dasein hingezogen und beneidet den alten Mann um seinen Seelenfrieden. Die Natur ist das Lebenselixier von George, ebenso wie die Welt der Bücher, in die er sich leidenschaftlich vertieft. Obgleich er sehr gebildet, einfühlsam und galant ist, zieht er das Leben abseits anderer Menschen vor. Doch Georges besitzt eine außergewöhnliche Gabe, die – wie sich nach und nach herausstellt – auch in Annabelle schlummert. Die faszinierende Zufallsbekanntschaft mit George stellt Annabelles Leben völlig auf den Kopf. Sie hinterfragt ihre bisherigen Lebensziele und führt sich endlich die wirklich wichtigen Dinge vor Augen. Patrick Jacquemin stellt im vorliegenden Roman zwei völlig konträre Welten gegenüber. Seine lebhafte, charmante und äußerst zielstrebige Protagonistin Annabelle versinnbildlicht das hektische, nach finanzieller Sicherheit, Geld und Macht strebende Denken und Handeln der modernen Zeit. Im Gegensatz dazu lebt George in ruhigem Einklang mit der Natur, verzichtet gerne auf die neuen technischen Errungenschaften und geht achtsam mit seinem Land, der Tier- und Pflanzenwelt um. Der Autor wartet mit sehr gut charakterisierten handelnden Figuren auf, beschränkt sich hierbei jedoch auf die beiden Protagonisten. Etwaige Nebenfiguren tauchen lediglich in Form von kurzen Erwähnungen auf und spielen kaum eine Rolle in diesem Buch. Dialoge mit der Natur und die Gedankenwelt der beiden Hauptfiguren wurde kursiv dargestellt, viele Lebensweisheiten in die Handlung eingebaut. Dennoch vermochte der Autor mich nicht ganz von seiner Geschichte zu überzeugen. Der atemberaubenden Schönheit der Natur wurde beispielsweise durch die akribische und bildhafte Beschreibung von Blumenwiesen oder ruhigen, meditativen Begegnungen mit Bäumen Ausdruck verliehen. Trotzdem fehlte mir bei diesem Buch etwas, das ich nicht wirklich zu benennen vermag. Ich konnte keine richtige Sympathie für Annabelle und George aufbringen, sie bezogen mich emotional nicht genügend ein. Dies könnte vielleicht auch der Kürze dieser Geschichte von nur etwas über einhundert Seiten (E-Book) geschuldet sein. Auch das Ende, auf das ich aufgrund etwaiger Spoiler nicht näher eingehen möchte, empfand ich als zu rasch herbeigeführt und wenig zufriedenstellend, es war für mich ebenfalls nicht ganz zufriedenstellen. „Der Duft von Gras nach dem Regen“ ist eine durchaus lesenswerte Geschichte, die den Fokus auf die Verbundenheit mit der Natur lenkt. In einem einnehmenden Sprachstil lässt Patrick Jacquemin das Leben und das Umfeld seines Protagonisten Georges Lesage bildhaft vor den Augen des Lesers erscheinen, auch die eingebauten Lebensweisheiten fand ich zum Teil bereichernd. Mit gemischten Gefühlen möchte ich daher eine etwas eingeschränkte Leseempfehlung und drei Bewertungspunkte für dieses Buch vergeben.

3/5

Wie habe ich vergessen können, dass das Paradies so nah ist?

LEXI am 08.05.2019
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Annabelle Dumas ist eine erfolgreiche, von ihrer Arbeit besessene Karrierefrau. Als Gründerin einer Bank vernachlässigte sie zugunsten ihres fordernden Berufes sowohl ihren Ehemann Francois, als auch ihre achtjährige Tochter Léna. Eine Scheidung und ein geteiltes Sorgerecht sind die Folgen ihres leistungsorientierten Lebens. Annabelle leidet an Schlafstörungen, fühlt sich verloren und stellt ihr Leben infrage. Kurz vor dem drohenden Burn-out beschließt sie, einige Tage auf dem Land zu verbringen. Sie trifft auf einen siebzigjährigen archaisch lebenden Einzelgänger namens Georges Lesage, der ein ungewöhnliches Leben führt. Anabelle fühlt sich mehr und mehr zu diesem einfachen und stillen Dasein hingezogen und beneidet den alten Mann um seinen Seelenfrieden. Die Natur ist das Lebenselixier von George, ebenso wie die Welt der Bücher, in die er sich leidenschaftlich vertieft. Obgleich er sehr gebildet, einfühlsam und galant ist, zieht er das Leben abseits anderer Menschen vor. Doch Georges besitzt eine außergewöhnliche Gabe, die – wie sich nach und nach herausstellt – auch in Annabelle schlummert. Die faszinierende Zufallsbekanntschaft mit George stellt Annabelles Leben völlig auf den Kopf. Sie hinterfragt ihre bisherigen Lebensziele und führt sich endlich die wirklich wichtigen Dinge vor Augen. Patrick Jacquemin stellt im vorliegenden Roman zwei völlig konträre Welten gegenüber. Seine lebhafte, charmante und äußerst zielstrebige Protagonistin Annabelle versinnbildlicht das hektische, nach finanzieller Sicherheit, Geld und Macht strebende Denken und Handeln der modernen Zeit. Im Gegensatz dazu lebt George in ruhigem Einklang mit der Natur, verzichtet gerne auf die neuen technischen Errungenschaften und geht achtsam mit seinem Land, der Tier- und Pflanzenwelt um. Der Autor wartet mit sehr gut charakterisierten handelnden Figuren auf, beschränkt sich hierbei jedoch auf die beiden Protagonisten. Etwaige Nebenfiguren tauchen lediglich in Form von kurzen Erwähnungen auf und spielen kaum eine Rolle in diesem Buch. Dialoge mit der Natur und die Gedankenwelt der beiden Hauptfiguren wurde kursiv dargestellt, viele Lebensweisheiten in die Handlung eingebaut. Dennoch vermochte der Autor mich nicht ganz von seiner Geschichte zu überzeugen. Der atemberaubenden Schönheit der Natur wurde beispielsweise durch die akribische und bildhafte Beschreibung von Blumenwiesen oder ruhigen, meditativen Begegnungen mit Bäumen Ausdruck verliehen. Trotzdem fehlte mir bei diesem Buch etwas, das ich nicht wirklich zu benennen vermag. Ich konnte keine richtige Sympathie für Annabelle und George aufbringen, sie bezogen mich emotional nicht genügend ein. Dies könnte vielleicht auch der Kürze dieser Geschichte von nur etwas über einhundert Seiten (E-Book) geschuldet sein. Auch das Ende, auf das ich aufgrund etwaiger Spoiler nicht näher eingehen möchte, empfand ich als zu rasch herbeigeführt und wenig zufriedenstellend, es war für mich ebenfalls nicht ganz zufriedenstellen. „Der Duft von Gras nach dem Regen“ ist eine durchaus lesenswerte Geschichte, die den Fokus auf die Verbundenheit mit der Natur lenkt. In einem einnehmenden Sprachstil lässt Patrick Jacquemin das Leben und das Umfeld seines Protagonisten Georges Lesage bildhaft vor den Augen des Lesers erscheinen, auch die eingebauten Lebensweisheiten fand ich zum Teil bereichernd. Mit gemischten Gefühlen möchte ich daher eine etwas eingeschränkte Leseempfehlung und drei Bewertungspunkte für dieses Buch vergeben.

5/5

Ein wundervolles Buch

leseratte1310 am 24.04.2019

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Annabelle ist geschieden und hat eine achtjährige Tochter namens Léna, die abwechselnd bei ihr und ihrem Mann lebt. Grund für die Scheidung war ihre berufliche Besessenheit. Sie ist erfolgreich, aber in ihr ist eine Leere. Eine Bemerkung ihrer Freundin Béatrice versetzt sie in Unruhe und in eine Nervenkrise. Sie flüchtet aus Paris und will in den Ort Langres, wo sie aufgewachsen ist. Plötzlich packt sie ein unbändiges Verlangen nach der Landschaft dort. So landet sie bei Georges Lesage, einen älteren Mann, der weit draußen eine kleine Landwirtschaft betreibt, bei der er sich von der Natur nur das nimmt, was er braucht und sie sonst gewähren lässt. Er kommt ohne Traktor aus. Andere Menschen meidet er. Bei ihm macht Annabelle eine ganz ungewöhnliche Erfahrung, die sie durcheinanderbringt. Der Schreibstil ist einfach wundervoll, bildreich und poetisch. Ich sah mich neben Annabelle in der Blumenwiese und glaubte das Wispern der Pflanzen zu hören. Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet. Annabelle ist nicht auf Anhieb sympathisch, aber mit der Zeit konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Sie versucht zu funktionieren, wie es alle von ihr erwarten. Sie ist erfolgreich und wenn sie etwas erreicht hat, muss sie weiter das nächste Projekt in Angriff nehmen. Dabei hat sie vergessen, dass es auch Schönes gibt. Als Kind hat sie die Pflanzen geliebt, doch ihr wurde gesagt, das sei zu nichts nütze. Georges liebt den Boden unter seinen Füßen, lässt der Natur ihren Lauf und ist sehr belesen. Er ist zufrieden mit dem, was er hat und wie es ist. Eine besondere Gabe macht ihn zum Einzelgänger. Doch dann taucht Annabelle unverhofft bei ihm auf und er erkennt in ihr die gleiche Sensibilität wie bei sich selbst. Diese Geschichte zeigt uns, dass die Natur uns erden kann. Wir müssen uns nur auf sie einlassen. Sie zeigt aber auch, welchen Frevel wir an ihr begehen mit unserer auf Profit ausgerichteten Landwirtschaft. Das Buch ist einfach wundervoll und regt zum Innehalten und Nachdenken an. Absolut empfehlenswert!

5/5

Ein wundervolles Buch

leseratte1310 am 24.04.2019
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Annabelle ist geschieden und hat eine achtjährige Tochter namens Léna, die abwechselnd bei ihr und ihrem Mann lebt. Grund für die Scheidung war ihre berufliche Besessenheit. Sie ist erfolgreich, aber in ihr ist eine Leere. Eine Bemerkung ihrer Freundin Béatrice versetzt sie in Unruhe und in eine Nervenkrise. Sie flüchtet aus Paris und will in den Ort Langres, wo sie aufgewachsen ist. Plötzlich packt sie ein unbändiges Verlangen nach der Landschaft dort. So landet sie bei Georges Lesage, einen älteren Mann, der weit draußen eine kleine Landwirtschaft betreibt, bei der er sich von der Natur nur das nimmt, was er braucht und sie sonst gewähren lässt. Er kommt ohne Traktor aus. Andere Menschen meidet er. Bei ihm macht Annabelle eine ganz ungewöhnliche Erfahrung, die sie durcheinanderbringt. Der Schreibstil ist einfach wundervoll, bildreich und poetisch. Ich sah mich neben Annabelle in der Blumenwiese und glaubte das Wispern der Pflanzen zu hören. Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet. Annabelle ist nicht auf Anhieb sympathisch, aber mit der Zeit konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Sie versucht zu funktionieren, wie es alle von ihr erwarten. Sie ist erfolgreich und wenn sie etwas erreicht hat, muss sie weiter das nächste Projekt in Angriff nehmen. Dabei hat sie vergessen, dass es auch Schönes gibt. Als Kind hat sie die Pflanzen geliebt, doch ihr wurde gesagt, das sei zu nichts nütze. Georges liebt den Boden unter seinen Füßen, lässt der Natur ihren Lauf und ist sehr belesen. Er ist zufrieden mit dem, was er hat und wie es ist. Eine besondere Gabe macht ihn zum Einzelgänger. Doch dann taucht Annabelle unverhofft bei ihm auf und er erkennt in ihr die gleiche Sensibilität wie bei sich selbst. Diese Geschichte zeigt uns, dass die Natur uns erden kann. Wir müssen uns nur auf sie einlassen. Sie zeigt aber auch, welchen Frevel wir an ihr begehen mit unserer auf Profit ausgerichteten Landwirtschaft. Das Buch ist einfach wundervoll und regt zum Innehalten und Nachdenken an. Absolut empfehlenswert!

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Wilma Krönke

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Ein überragender Roman! Ein alter Herr, der in absoluter Verbundenheit mit der Natur lebt, trifft auf eine kurz vorm Burnout stehende junge Frau. Man kann das nasse Gras riechen.
5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein überragender Roman! Ein alter Herr, der in absoluter Verbundenheit mit der Natur lebt, trifft auf eine kurz vorm Burnout stehende junge Frau. Man kann das nasse Gras riechen.

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