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Wale und Nachtfalter

Tagebuch vom Leben und Reisen

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Wale und Nachtfalter

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ab 24,00 €
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ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2019

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

344 g

Beschreibung

Rezension

Ein großer Roman. ("Bayern 2 "Diwan"")
Ein begnadeter Tagebuchschreiber ... Als hellwacher Beobachter seiner Umwelt mustert Twardoch die Menschen genau und sinniert gleichzeitig über ihren Platz im Leben ... Dem Sog seines Erzählens kann man sich schwer entziehen. ("Neue Zürcher Zeitung")
Szczepan Twardoch gelingt es, wie beiläufig über die großen Fragen zu sprechen. Auf jeder Seite findet man Sätze, die einen beim Lesen innehalten lassen ... Dass dieses Buch keine "schwere Kost" ist, liegt am Ton. Ein ernster, manchmal verzweifelter Witz geht durch dieses gewaltige Buch, ein Lachen auf Messers Schneide. ("Deutschlandfunk Kultur")
Eine Fundgrube ... aufrichtig und wahrhaftig. ("WDR 1")
Als Dandy und polnischer Hemingway wurde er bezeichnet: Szczepan Twardoch ist zweifelsohne einer der schillerndsten Literaten seiner Heimat. ... Die schnelle, impulsive, bilderstarke Sprache ist Teil seines Erfolgs. ("Profil")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2019

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

344 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wieloryby i ćmy

Übersetzer

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0066-3

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Außergewöhnliches Denk- und Reisetagebuch

Bewertung aus Thurnau am 30.04.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung und Inhalt Dieses Buch hat mich vor allem aufgrund des tollen Covers und interessanten Titels neugierig gemacht. Schnell habe ich - nachdem ich zu Lesen begonnen hatte - jedoch feststellen müssen, dass dieses Werk Zeit zum Lesen benötigt, da es keine unbedingt leichte Kost war, was vor allem an dem Schreibstil von Szczepan Twardoch lag, denn dieser ist sehr detailliert, malerisch, umfassend und teilweise poetisch. In seinem Buch berichtet er unter anderem über Krakau, Warschau und Deutschland mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Ansichten. Mit "Wale und Nachtfalter schafft Twardoch eine große Erzählkunst – und zugleich ein lebenspralles Bild unserer Zeit, indem er mit allen Sinnen, Facetten und Rollen - als Vater „Was ist los?“ „Ich habe so ungeschickte Angst“, erklärte er. …. „Was heißt das: ungeschickte Angst haben?“, frage ich. „Also, man kann geschickt Angst haben und ungeschickt. Geschickt ist, wenn man vor etwas Angst hat. Vor Ungeheuern, Dunkelheit oder bösen Menschen, oder vor Raubtieren.“ „Und ungeschickt?“ „Ungeschickt ist, Angst vor nichts zu haben. Einfach nur Angst.“ (ZITAT) Reisender "Wenn die schreckliche Zerrissenheit der zwanziger Jahre überhaupt etwas Gutes für Schlesien hatte,dann diesen Wettlauf zweier Modernismen. Ich freue mich, dass dem oberschlesischen Ballungsraum das Schicksal einer muffigen, vom Firnis des kleinbürgerlichen Konservatismus übertünchten Mumienstadt erspart geblieben ist. Erhaben ist die Landschaft der demobilisierten totalen Mobilmachung, die Landschaft abgestorbener Fabriken, Hütten und Bergwerke wirken wie Skelette uralter Leviathane, die Stahldrähte in den Betonschollen wie die ewigen Rippen des Blauwals, die den nördlichen Göttern der Strände von Spitzbergen drohen." (ZITAT) und Autor " Ich habe das Ewige Tannenberg abgeschlossen, und mir ist klargeworden, dass kein Buch mich bislang so viel gekostet hat; als hätte ich mich auf den Seiten ausgewrungen. Als wäre ich durch die Tastatur in die Datei gesickert und als wären in mir schreckliche, leere Löcher geblieben." (ZITAT) berichtet. Das Cover gefällt mir sehr gut mit seiner Schlichheit und erscheint mir sehr passend gewählt.

Außergewöhnliches Denk- und Reisetagebuch

Bewertung aus Thurnau am 30.04.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung und Inhalt Dieses Buch hat mich vor allem aufgrund des tollen Covers und interessanten Titels neugierig gemacht. Schnell habe ich - nachdem ich zu Lesen begonnen hatte - jedoch feststellen müssen, dass dieses Werk Zeit zum Lesen benötigt, da es keine unbedingt leichte Kost war, was vor allem an dem Schreibstil von Szczepan Twardoch lag, denn dieser ist sehr detailliert, malerisch, umfassend und teilweise poetisch. In seinem Buch berichtet er unter anderem über Krakau, Warschau und Deutschland mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Ansichten. Mit "Wale und Nachtfalter schafft Twardoch eine große Erzählkunst – und zugleich ein lebenspralles Bild unserer Zeit, indem er mit allen Sinnen, Facetten und Rollen - als Vater „Was ist los?“ „Ich habe so ungeschickte Angst“, erklärte er. …. „Was heißt das: ungeschickte Angst haben?“, frage ich. „Also, man kann geschickt Angst haben und ungeschickt. Geschickt ist, wenn man vor etwas Angst hat. Vor Ungeheuern, Dunkelheit oder bösen Menschen, oder vor Raubtieren.“ „Und ungeschickt?“ „Ungeschickt ist, Angst vor nichts zu haben. Einfach nur Angst.“ (ZITAT) Reisender "Wenn die schreckliche Zerrissenheit der zwanziger Jahre überhaupt etwas Gutes für Schlesien hatte,dann diesen Wettlauf zweier Modernismen. Ich freue mich, dass dem oberschlesischen Ballungsraum das Schicksal einer muffigen, vom Firnis des kleinbürgerlichen Konservatismus übertünchten Mumienstadt erspart geblieben ist. Erhaben ist die Landschaft der demobilisierten totalen Mobilmachung, die Landschaft abgestorbener Fabriken, Hütten und Bergwerke wirken wie Skelette uralter Leviathane, die Stahldrähte in den Betonschollen wie die ewigen Rippen des Blauwals, die den nördlichen Göttern der Strände von Spitzbergen drohen." (ZITAT) und Autor " Ich habe das Ewige Tannenberg abgeschlossen, und mir ist klargeworden, dass kein Buch mich bislang so viel gekostet hat; als hätte ich mich auf den Seiten ausgewrungen. Als wäre ich durch die Tastatur in die Datei gesickert und als wären in mir schreckliche, leere Löcher geblieben." (ZITAT) berichtet. Das Cover gefällt mir sehr gut mit seiner Schlichheit und erscheint mir sehr passend gewählt.

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