• Herr Sonneborn geht nach Brüssel
  • Herr Sonneborn geht nach Brüssel

Herr Sonneborn geht nach Brüssel

Abenteuer im Europaparlament

Buch (Taschenbuch)

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.
eBook

eBook

9,99 €

Herr Sonneborn geht nach Brüssel

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 12,00 €
eBook

eBook

ab 9,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 14,99 €

Beschreibung

Endlich verstehen, wie in Europa Politik gemacht wird.

Das Abenteuer beginnt im Frühjahr 2014. Unerwartet wird der ehemalige Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn ins EU-Parlament gewählt – als einziger Abgeordneter seiner Partei (Die Partei). Und da er schon mal da ist, beschließt er rauszufinden: Wie funktioniert Europa?

Am Anfang ist es wie eine Klassenfahrt für Erwachsene. Europäer mit 24 verschiedenen Muttersprachen treffen aufeinander. Sie kennen sich nicht, sollen aber gemeinsam Politik machen. Und es werden wilde Jahre: Es geht um die Vergrößerung der EU, den Brexit, Datenschutzrichtlinien, die Katalonienkrise und die Beziehungen zu den USA und zu Russland. Politik wird von Menschen gemacht. Von den Fraktionslosen wie dem polnischen Monarchisten, der das Frauenwahlrecht wieder abschaffen will, und Alessandra Mussolini, der Enkelin des Duce, die über Berlusconis legendäre Po-Liste ins Parlament gekommen ist, genauso wie von den Mitgliedern der großen Parteien. Martin Sonneborn begegnet Martin Chulz (bzw. Schulz), Elmar Brocken (Brok), Beatrix von Strolch, Udo Voigt (NPD) und seiner Frau, Manfred Streber (Manfred Weber, CSU, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei) und Herbert Reul (neuerdings Innenminister in NRW und ein bisschen dumm), Bernd Lucke, Nigel Farage und Angela Merkel.

Martin Sonneborns Buch ist ein humorvoller Blick hinter die Kulissen des EU-Parlaments. Sein Urteil ist unbestechlich (meistens), und wer das Buch liest, wird sehr viel lachen – und endlich verstehen, wie in Europa Politik gemacht wird.»Sonneborn is a nice guy and funny man. As Chief-Editor at TITANIC I found him really wonderful.« Martin Chulz, SPD

»Wer wissen will, wie parlamentarische Demokratie auf europäischer Ebene in der Praxis wirklich funktioniert (und ob man das überhaupt so nennen kann), der muss dieses Buch lesen« ("literaturcafe.de")
»Martin Sonneborn schildert [...] so erhellend und komisch, wie es wohl nur Satiriker können.« ("stern")
»Das Buch ist ein humorvoller Blick hinter die Kulissen des EU-Parlaments [...] wer es liest, wird nicht nur lachen, sondern endlich verstehen, wie in Europa Politik gemacht wird.« (""Achtzig" Die Kulturzeitung")

Martin Sonneborn, Mitherausgeber von Titanic; geboren 1965 in Göttingen; Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster, Wien und Berlin; Magisterarbeit über die absolute Wirkungslosigkeit moderner Satire. Hält es für witzig, trotz seinerzeit schlüssiger wissenschaftlicher Argumentation heute im EU-Parlament zu sitzen. 

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/3,8 cm

Gewicht

701 g

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05261-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.9

15 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die PARTEI hat immer Recht

Bewertung am 02.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wundervoll unterhaltsames Buch über die Demokratie und Un-Demokratie in Brüssel. Um Jan Böhmerman zu zitieren: "Humor ist das erste und das letzte Mittel, mit dem sich der Mensch Bahn bricht. Das erste, um zu verstehen. Das letzte, um nicht verrückt zu werden."

Die PARTEI hat immer Recht

Bewertung am 02.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wundervoll unterhaltsames Buch über die Demokratie und Un-Demokratie in Brüssel. Um Jan Böhmerman zu zitieren: "Humor ist das erste und das letzte Mittel, mit dem sich der Mensch Bahn bricht. Das erste, um zu verstehen. Das letzte, um nicht verrückt zu werden."

Und von denen werden wir in Brüssel vertreten?

Frank Weller am 29.04.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch stellt in lustiger Form dar, was eigentlich zum heulen ist: wie in Brüssel und Straßburg Politik für Europas Bürger gemacht wird. Nach der Stimmabgabe zur Europawahl werden plötzlich ganz andere Interessen vertreten, als die der Bürger. Höchste Zeit, den etablierten Parteien einmal einen Denkzettel zu verpassen. Wir hatten alle schon irgendwie geahnt, daß da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, aber letztendlich wollte man keine "italienische Verhältnisse" schaffen, indem es keine stabilen Mehrheiten gibt. Obwohl wechselnde Mehrheiten Ausdruck einer funktionierenden Demokratie sind.

Und von denen werden wir in Brüssel vertreten?

Frank Weller am 29.04.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch stellt in lustiger Form dar, was eigentlich zum heulen ist: wie in Brüssel und Straßburg Politik für Europas Bürger gemacht wird. Nach der Stimmabgabe zur Europawahl werden plötzlich ganz andere Interessen vertreten, als die der Bürger. Höchste Zeit, den etablierten Parteien einmal einen Denkzettel zu verpassen. Wir hatten alle schon irgendwie geahnt, daß da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, aber letztendlich wollte man keine "italienische Verhältnisse" schaffen, indem es keine stabilen Mehrheiten gibt. Obwohl wechselnde Mehrheiten Ausdruck einer funktionierenden Demokratie sind.

Unsere Kund*innen meinen

Herr Sonneborn geht nach Brüssel

von Martin Sonneborn

4.9

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Tobias Groß

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Tobias Groß

Thalia Leipzig

Zum Portrait

4/5

Ein begnadeter Satiriker vernichtet das EU-Parlament. Jedenfalls literarisch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Martin Sonneborn zieht Bilanz. Der inzwischen allseits bekannte Satiriker, Titanic-Chefredakteur und PARTEI-Politiker lässt seine ersten fünf Jahre als fraktionsloser Abgeordneter im Europäischen Parlament Revue passieren. Das tut er in seiner gewohnt bitterbösen, über alle Maßen provokanten und unnachahmlichen Art und Weise, die mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist. Niemand, vielleicht nicht einmal er selbst weiß, wann er etwas Ernst meint und einmal nicht in seiner Rolle als GröVaz („Größter Vorsitzender alle Zeiten“) agiert. Wo immer er auftritt, was immer er macht, Martin Sonneborn polarisiert. Und sorgt für Schnappatmung in der seriösen Politik. Während seiner Zeit als Europaabgeordneter ist Sonneborn Zeuge zahlreicher Konflikte und Krisen, welche die EU beinah zerstört hätten und an den Rand ihrer Existenz getrieben haben. Man denke dabei nur an die schier unendliche griechische Finanzkrise, die Migrationsbewegungen 2015 oder das Brexit-Referendum 2016. Während dieser Zeit realisierte er unmittelbar, dass die EU alles ist, nur keine echte Union. Sie ist stattdessen eine Vereinigung von Nationalstaaten, die fast alle auf ihren eigenen Vorteil aus sind, sich nur wenig um echte europäische Solidarität und Einigung kümmern. Darüber hinaus ist sie die absolute Institutionalisierung der parlamentarischen Demokratie in ihrer bürokratischsten Form: sperrig, träge und behäbig. Die EU ist damit der perfekte Arbeitsort für einen Satiriker. In ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ und mit seinem gesamten Wirken führt Sonneborn den europäischen Politikbetrieb permanent ad Absurdum. Das ist sein Anspruch, das ist das Ziel seines politischen Wirkens. Einerseits ist das gut und sehr wichtig, hält er so den „ernsten“ politischen Vertreter*innen schonungslos den Spiegel vor und zeigt der Öffentlichkeit, wie absurd die große Politik mitunter ist. Andererseits kann das Lächerlichmachen von fast allem auch dazu führen, dass die Menschen noch mehr Vertrauen in die Politik verlieren, Politikverdrossenheit und radikales Wahlverhalten weiter zunehmen. Martin Sonneborns satirisches Buch ist ein provozierender und kritischer Erlebnisbericht, der mit intelligentem und heftig-derbem Humor den Irrsinn und die Schwächen so außerordentlich wichtigen Gebildes EU dokumentiert. Mehr noch: ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ ist ein erhellendes und wichtiges Werk, was den aktuellen Politikbetrieb besser erklärt, als so manches ernst gemeintes Buch zum Thema. Und dabei noch ungeheuer lustig ist.
4/5

Ein begnadeter Satiriker vernichtet das EU-Parlament. Jedenfalls literarisch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Martin Sonneborn zieht Bilanz. Der inzwischen allseits bekannte Satiriker, Titanic-Chefredakteur und PARTEI-Politiker lässt seine ersten fünf Jahre als fraktionsloser Abgeordneter im Europäischen Parlament Revue passieren. Das tut er in seiner gewohnt bitterbösen, über alle Maßen provokanten und unnachahmlichen Art und Weise, die mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist. Niemand, vielleicht nicht einmal er selbst weiß, wann er etwas Ernst meint und einmal nicht in seiner Rolle als GröVaz („Größter Vorsitzender alle Zeiten“) agiert. Wo immer er auftritt, was immer er macht, Martin Sonneborn polarisiert. Und sorgt für Schnappatmung in der seriösen Politik. Während seiner Zeit als Europaabgeordneter ist Sonneborn Zeuge zahlreicher Konflikte und Krisen, welche die EU beinah zerstört hätten und an den Rand ihrer Existenz getrieben haben. Man denke dabei nur an die schier unendliche griechische Finanzkrise, die Migrationsbewegungen 2015 oder das Brexit-Referendum 2016. Während dieser Zeit realisierte er unmittelbar, dass die EU alles ist, nur keine echte Union. Sie ist stattdessen eine Vereinigung von Nationalstaaten, die fast alle auf ihren eigenen Vorteil aus sind, sich nur wenig um echte europäische Solidarität und Einigung kümmern. Darüber hinaus ist sie die absolute Institutionalisierung der parlamentarischen Demokratie in ihrer bürokratischsten Form: sperrig, träge und behäbig. Die EU ist damit der perfekte Arbeitsort für einen Satiriker. In ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ und mit seinem gesamten Wirken führt Sonneborn den europäischen Politikbetrieb permanent ad Absurdum. Das ist sein Anspruch, das ist das Ziel seines politischen Wirkens. Einerseits ist das gut und sehr wichtig, hält er so den „ernsten“ politischen Vertreter*innen schonungslos den Spiegel vor und zeigt der Öffentlichkeit, wie absurd die große Politik mitunter ist. Andererseits kann das Lächerlichmachen von fast allem auch dazu führen, dass die Menschen noch mehr Vertrauen in die Politik verlieren, Politikverdrossenheit und radikales Wahlverhalten weiter zunehmen. Martin Sonneborns satirisches Buch ist ein provozierender und kritischer Erlebnisbericht, der mit intelligentem und heftig-derbem Humor den Irrsinn und die Schwächen so außerordentlich wichtigen Gebildes EU dokumentiert. Mehr noch: ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ ist ein erhellendes und wichtiges Werk, was den aktuellen Politikbetrieb besser erklärt, als so manches ernst gemeintes Buch zum Thema. Und dabei noch ungeheuer lustig ist.

Tobias Groß
  • Tobias Groß
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Ines Böcker

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ines Böcker

Thalia Recklinghausen - Palais Vest

Zum Portrait

5/5

Der PARTEI- Chef klärt auf: So ist die EU wirklich!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zur allgemeinen großen Überraschung (auch seiner eigenen) sowie zum Ärger der etablierten Parteien, erringt Satiriker Martin Sonneborn, Chef der PARTEI, 2014 einen Sitz im EU- Parlament. Also stürzt er sich samt Büroleiter Dustin Hoffmann ins Abenteuer Brüssel. Dabei herausgekommen ist dieses Buch. Ob es sich nun um ein Plädoyer für oder gegen die EU handelt, das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Fest steht: „Herr Sonneborn geht nach Brüssel“ ist erhellend, stellenweise umwerfend komisch, oft hintergründig böse und löst so manches Kopfschütteln aus.
5/5

Der PARTEI- Chef klärt auf: So ist die EU wirklich!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zur allgemeinen großen Überraschung (auch seiner eigenen) sowie zum Ärger der etablierten Parteien, erringt Satiriker Martin Sonneborn, Chef der PARTEI, 2014 einen Sitz im EU- Parlament. Also stürzt er sich samt Büroleiter Dustin Hoffmann ins Abenteuer Brüssel. Dabei herausgekommen ist dieses Buch. Ob es sich nun um ein Plädoyer für oder gegen die EU handelt, das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Fest steht: „Herr Sonneborn geht nach Brüssel“ ist erhellend, stellenweise umwerfend komisch, oft hintergründig böse und löst so manches Kopfschütteln aus.

Ines Böcker
  • Ines Böcker
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Herr Sonneborn geht nach Brüssel

von Martin Sonneborn

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Herr Sonneborn geht nach Brüssel
  • Herr Sonneborn geht nach Brüssel