Ein feiner Typ

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,2 cm

Gewicht

440 g

Beschreibung

Rezension

"Ein großer Atem des Erzählens" ("SRF 2")
»Ein Buch - zärtlich und brutal, mit Potential zum Lieblingsbuch.« ("WDR 5 Scala")
»Die Sprache, in der Vlautin schreibt, ist von großer Reinheit, gradlinig wie jene Countrysongs, die von Einsamkeit handeln, von Träumen und Niederlagen.« ("Badische Zeitung")
»So gesehen behalten seine Figuren auch in den Momenten größter Niedergeschlagenheit ihre Würde. Geleitet von der Idee, dass der Triumph trotz allem immer möglich ist. Genau davon nämlich handeln die wundervollen Romane des ins Gelingen vernarrten Idealisten Vlautin: Von der Gewissheit, dass am Ende des Tunnels - möge er ihnen auch bisweilen unendlich erscheinen - das Licht der Erlösung auf seine Helden wartet.« ("Spiegel Online")
»Vlautin ist mit „Ein feiner Typ“ ein herzergreifendes Versagerporträt gelungen« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Vlautin erschafft Bilder, die sich einprägen.« ("lesenswert.net")
»Vlautins Figuren schaffen es, auch unter widrigsten Umständen keine Arschlöcher zu sein. Und darin liegt ihre Würde.« ("Falter")
»Ein Roman wie ein Springsteen-Song. ›Ein feiner Typ‹ steigt in die Niederungen eines Boxers und anderen verlorenen Seelen in Amerika hinab – mit beeindruckender Kraft.« ("Berner Zeitung")
»Ein Höhepunkt des Buchfrühjahrs. Unprätentiös, schlicht und ergreifend.« ("Buchkultur")
»ein berührender Roman« ("SWR2 „Lesenswert“")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,2 cm

Gewicht

440 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Don't skip out on me

Übersetzer

Nikolaus Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1378-1

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Einfühsam und melancholisch

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 18.06.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit „Ein feiner Typ“ gelingt Willy Vlautin ein ebenso eindringlicher wie authentischer Roman über Lebenswege. Dabei lässt er den einen oder anderen Traum vom wunderbaren American Way of Life platzen, indem er zeigt, dass der Weg trotz harter Arbeit und eisernem Willen durchaus nicht immer nur nach oben geht, wie es in den USA so gern propagiert wird. Stattdessen macht er ohne große Dramatik deutlich, wie aufwändig es bereits ist, eine kleine Farm am Leben zu halten. Dabei legt er viel Wert auf das alltägliche Miteinander der Beteiligten und zeigt, wie rührend und warmherzig sich Menschen umeinander kümmern können. So ist „Ein feinerTyp“ einfühlsame, sehr gut lesbare, große Literatur über das Leben und die Frage, wohin es einen so führt.

Einfühsam und melancholisch

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 18.06.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit „Ein feiner Typ“ gelingt Willy Vlautin ein ebenso eindringlicher wie authentischer Roman über Lebenswege. Dabei lässt er den einen oder anderen Traum vom wunderbaren American Way of Life platzen, indem er zeigt, dass der Weg trotz harter Arbeit und eisernem Willen durchaus nicht immer nur nach oben geht, wie es in den USA so gern propagiert wird. Stattdessen macht er ohne große Dramatik deutlich, wie aufwändig es bereits ist, eine kleine Farm am Leben zu halten. Dabei legt er viel Wert auf das alltägliche Miteinander der Beteiligten und zeigt, wie rührend und warmherzig sich Menschen umeinander kümmern können. So ist „Ein feinerTyp“ einfühlsame, sehr gut lesbare, große Literatur über das Leben und die Frage, wohin es einen so führt.

mehr als fein

Bewertung aus München am 13.06.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ein feiner Typ“ ist eine feine Geschichte, die auf leisen, gemächlichen Sohlen daherkommt. Mr. Reece und seine Frau leben auf einer Farm mitten in Nevada. Sie nehmen den 14-jährigen Horace bei sich auf, der mit seiner Herkunft als Native People so seine Probleme hat. Horace wäre lieber Mexikaner und am liebsten wäre er Boxer. Und in den Jahren, die er als Ziehsohn auf der Farm verbringt, wächst dieser Wunsch so stark, dass er schließlich in die raue Welt hinauszieht, um seinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Zurück bleibt Mr. Reece, der ihn gerne in seiner Nähe hätte, der fürchtet, ihm könnte ein Unrecht geschehen, der sieht, dass Horace einem Traum hinterherjagt und das Glück doch schon vor seiner Nase lag. Ein Roman mit einem melancholischen Unterton. Ich würde es ein bisschen mit den Büchern von Kent Haruf vergleichen. Das Landleben, die Liebe zur Natur, das stoische der Farmer kamen mir bekannt vor. Besonders sind die Dialoge, die von großer Kraft und Intensität durchdrungen sind. Sie reflektieren die Geschichte und die Charaktere, lassen den Leser ins Innerste der Darsteller gucken und hier erinnert mich dann „Ein feiner Typ“ durchaus an Theaterstücke von Tennessee Williams. Die Dramatik liegt oft im Ungesagten, im Angedeuteten, in der Liebe und Nähe der Protas zueinander, die stumm zwischen den Worten hängt. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen und ich könnte mir eine amerikanische Verfilmung vorstellen.

mehr als fein

Bewertung aus München am 13.06.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ein feiner Typ“ ist eine feine Geschichte, die auf leisen, gemächlichen Sohlen daherkommt. Mr. Reece und seine Frau leben auf einer Farm mitten in Nevada. Sie nehmen den 14-jährigen Horace bei sich auf, der mit seiner Herkunft als Native People so seine Probleme hat. Horace wäre lieber Mexikaner und am liebsten wäre er Boxer. Und in den Jahren, die er als Ziehsohn auf der Farm verbringt, wächst dieser Wunsch so stark, dass er schließlich in die raue Welt hinauszieht, um seinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Zurück bleibt Mr. Reece, der ihn gerne in seiner Nähe hätte, der fürchtet, ihm könnte ein Unrecht geschehen, der sieht, dass Horace einem Traum hinterherjagt und das Glück doch schon vor seiner Nase lag. Ein Roman mit einem melancholischen Unterton. Ich würde es ein bisschen mit den Büchern von Kent Haruf vergleichen. Das Landleben, die Liebe zur Natur, das stoische der Farmer kamen mir bekannt vor. Besonders sind die Dialoge, die von großer Kraft und Intensität durchdrungen sind. Sie reflektieren die Geschichte und die Charaktere, lassen den Leser ins Innerste der Darsteller gucken und hier erinnert mich dann „Ein feiner Typ“ durchaus an Theaterstücke von Tennessee Williams. Die Dramatik liegt oft im Ungesagten, im Angedeuteten, in der Liebe und Nähe der Protas zueinander, die stumm zwischen den Worten hängt. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen und ich könnte mir eine amerikanische Verfilmung vorstellen.

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melancholischer Fast-Western - ruhig und beeindruckend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manche Bücher nehmen einen letztendlich emotional so mit, dass sie später noch gut im Gedächtnis haften. Vlautins fünfter Roman ist auch so einer: die Geschichte des jungen Halbbluts Horace, dem der "Spatz in der Hand" = sein Platz auf der Schaffarm des alten Mr.Reese, nicht reicht. Dabei hat er ein Händchen für Pferde und wird von den alten Farmersleuten wie ein Sohn geliebt. Aber Horace muss sich (und seinen Eltern, die ihn verließen) beweisen, das er zu Größerem bestimmt ist - er will Box-Champion werden. Deshalb verläßt er die Farm in den Bergen und geht alleine nach Tucson, Arizona. Knapp, fast wortkarg läßt uns Vlautin in die Seelen seiner Protagonisten schauen: Horace, der seinen Platz in der Welt noch finden und dafür viel einstecken muss und Mr.Reese, dessen Töchter weggezogen sind und dessen Frau ihm morgens den Rücken eincremt und ihm seine Tabletten gibt, weil er den Tag sonst nicht überstehen würde. Wir folgen seinen beiden Helden, die ihre unterschiedlichen Kämpfe ausfechten, bis zum Schluß, der unerwartet (und schwer zu akzeptieren) kommt und betroffen zurückläßt. Eine wunderbare, sich langsam entfaltende Story über Freundschaft, Liebe, Einsamkeit, Kampf und Scham, die mich sehr berührt hat - wie ein melancholischer Blues oder Countrysong. Lesen !
5/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manche Bücher nehmen einen letztendlich emotional so mit, dass sie später noch gut im Gedächtnis haften. Vlautins fünfter Roman ist auch so einer: die Geschichte des jungen Halbbluts Horace, dem der "Spatz in der Hand" = sein Platz auf der Schaffarm des alten Mr.Reese, nicht reicht. Dabei hat er ein Händchen für Pferde und wird von den alten Farmersleuten wie ein Sohn geliebt. Aber Horace muss sich (und seinen Eltern, die ihn verließen) beweisen, das er zu Größerem bestimmt ist - er will Box-Champion werden. Deshalb verläßt er die Farm in den Bergen und geht alleine nach Tucson, Arizona. Knapp, fast wortkarg läßt uns Vlautin in die Seelen seiner Protagonisten schauen: Horace, der seinen Platz in der Welt noch finden und dafür viel einstecken muss und Mr.Reese, dessen Töchter weggezogen sind und dessen Frau ihm morgens den Rücken eincremt und ihm seine Tabletten gibt, weil er den Tag sonst nicht überstehen würde. Wir folgen seinen beiden Helden, die ihre unterschiedlichen Kämpfe ausfechten, bis zum Schluß, der unerwartet (und schwer zu akzeptieren) kommt und betroffen zurückläßt. Eine wunderbare, sich langsam entfaltende Story über Freundschaft, Liebe, Einsamkeit, Kampf und Scham, die mich sehr berührt hat - wie ein melancholischer Blues oder Countrysong. Lesen !

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Ein wunderbar melancholisches Buch mit grossartigen Dialogen. Eine Geschichte über das wahre Leben. Auf jeden Fall lesen!
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