In guten wie in schlechten Tagen

In guten wie in schlechten Tagen

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/3,5 cm

Gewicht

578 g

Beschreibung

Rezension

»Tayari Jones haucht ihren Figuren überzeugend eine Menge an Lebendigkeit, Charakter und Eigenwillen ein. (...) gut geschrieben und liefert ein facettenreiches Bild des Geschehens. Tayari Jones bietet zahlreiche Einblicke in die Haltungen und das Familienleben einer Schicht, über die sonst wenig zu lesen ist: nämlich den aufstrebenden afroamerikanischen Mittelstand.« SWR2, Lesenswert »Ein emotionales Geflecht, durch das Jones verschiedene Perspektiven auf die Wut und Trauer einbringt. Die Brutalität der Ungerechtigkeit dringt durch jede Zeile.« Zürcher Kulturtipp »Tayari Jones erzählt uns eine Geschichte voller Schmerz, Poesie, Tragik und Schönheit. Es geht um Loyalität, Schuld und Moral - und eben auch um Liebe. So ist der Liebesroman auch ein politischer Roman: über die immer noch andauernde Rassendiskriminierung in den USA. Und das ist die Stärke dieses Romans: Die Autorin konzentriert sich voll und ganz auf ihre Figuren. Deren Gefühle wirken echt.« SRF 2 Kultur »Ein weiser, ergreifender, einfühlsamer Roman über Gerechtigkeit, Liebe und das Leben, der aufwühlt.« BÜCHER Magazin »Die Liebe der beiden ist nicht die einzige, von der Jones erzählt. Es geht ums Einlassen und ums Loslassen und ganz nebenbei um das schwarze Amerika von heute. Stark!« Emotion »Ich habe auf jeder Seite, eigentlich schon von Beginn an, gefühlt, wie diese Liebe auch in mir kämpft, wie ich verzweifle und hoffe. Wahnsinnig schön und berührend erzählt - eine realistische, aber auch essentielle Liebe ohne eine Spur von Kitsch.« Bremen Zwei »Es ist eigentlich ein Liebesroman, aber noch viel mehr. [...] Faszinierend, spannend, aktuell.« SFR1 Buchzeichen »Die Gegensätze, die hier aufeinanderprallen, hat Tayari Jones in bildhaft kräftiger Sprache ergreifend beschrieben. Der Roman ist gespickt mit dramatischen, verrückten und absurden Einfällen.« Strandgut Kulturmagazin »Zart romantisch und schmerzhaft realistisch verknüpft US-Autorin Tayari Jones in ihrem Roman eine berührende Beziehungsgeschichte mit einem beklemmenden Rassismusdrama. Ein ergreifender Ehe-, Familien-, Beziehungsroman. Vor allem aber wirft er einen intimen, sensiblen Blick auf schwarze Lebenswirklichkeiten.« Spiegel Online »Barack Obama hat recht: Es ist eine bewegende Geschichte, das außergewöhnliche Porträt einer Ehe, in der beide Kämpfen, dass es wieder so werden kann wie es war, bei der man als Leser mit hofft und mit bangt.« Christine Westermann, WDR 5, Bücher »Es ist geschriebene Zeitgeschichte und es bleibt dem Leser in Erinnerung.« Andreas Wallentin, WDR 5, Bücher »Ich war tief bewegt. [...] Eine tolle Geschichte.« Christine Westermann, WDR Fernsehen, Frau TV »Ein feiner Roman über die Chemie der Liebe. Und eine sozialkritische Bestandsaufnahme des amerikanischen Justizsystems.« Glamour »Ein universelles Buch über Liebe, über Geschlechterfragen, über die Rollenverteilung in einer Beziehung und auch ein Buch über die immer noch bestehende Diskriminierung von jungen schwarzen Menschen in den USA. Ich bin diesem Buch komplett erlegen.« Annerose Beurich, stories! Buchhandlung »Ein einfühlsames und berührendes Buch, das einen Sog entwickelt, dem ich mich bis zum Ende nicht entziehen konnte.« Daniela Stohn, Brigitte »Ein außerordentlich persönliches Portrait einer Ehe, die an rassistischer Ungerechtigkeit zerbricht. Eine Geschichte von Liebe, Verlust, Treue und menschlicher Widerstandskraft vor dem sehr politischen Hintergrund der heutigen USA. Wir alle haben dieses brillante Buch geliebt.« Aus der Begründung der Jury für die Verleihung Women's Prize for Fiction »Jones ist eine so großartige Schriftstellerin, dass sie es schafft, dass man mit beiden Hauptfiguren mitfühlt, sogar als eine von ihnen eine schwierige Entscheidung getroffen hat.« Bill Gates

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/3,5 cm

Gewicht

578 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

An American Marriage

Übersetzer

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2776-9

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In guten wie in schlechten Tagen

Bewertung am 11.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"In guten wie in schlechten Tagen"! Was dieser Spruch tatsächlich bedeuten kann, erfahren wir in diesem spannenden Roman auf eineserh, sehr berührende, bittere und wahrhaftige Weise.... Obamas Lieblingsbuch im Frühjahr 2018? Auf alle Fälle mein Frühjahrshighlight 2019! Bitte unbedingt lesen und eine Weile abtauchen!

In guten wie in schlechten Tagen

Bewertung am 11.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"In guten wie in schlechten Tagen"! Was dieser Spruch tatsächlich bedeuten kann, erfahren wir in diesem spannenden Roman auf eineserh, sehr berührende, bittere und wahrhaftige Weise.... Obamas Lieblingsbuch im Frühjahr 2018? Auf alle Fälle mein Frühjahrshighlight 2019! Bitte unbedingt lesen und eine Weile abtauchen!

Ein Roman, der demonstriert, was Liebe kann - und was nicht!

René We am 27.03.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tayari Jones' Roman "An American Marriage" stand schon seit seiner Veröffentlichung vor gut einem Jahr auf meiner imaginären Wunschliste. Im Buchreport-Magazin sah ich sonntags eine Anzeige, welche zu meiner Überraschung die deutsche Veröffentlichung unter dem Titel In guten wie in schlechten Tagen ankündigte. Das erkannte ich nur so schnell, da der Arche Verlag das wunderschöne Originalcover beibehielt! Danke dafür ;) BRÜCKENMUSIK In guten wie in schlechten Tagen gliedert sich in drei Teile und einen Epilog. Innerhalb dieser größeren Abschnitte berichten drei Figuren ihre Sicht der Dinge: Roy, Celestial und Andre. Andre ist ein Studienfreund von Roy und seit seiner Kindheit mit Celestial befreundet. Teil eins der Geschichte, "Brückenmusik", erzählt zusammengefasst das ganze Eheleben von Roy und Celestial bis zu Roys Verurteilung. Für mich fühlte sich "Brückenmusik" wie ein sehr langgezogener Prolog an. Tayari Jones führte in diesem Part das Paar Roy und Celestial ein und lies den Leser in meinen Augen zu oberflächlich an ihrem wirklichen Gefühlsleben teilhaben. Alles mündet in einer schicksalshaften Übernachtung in einem Motel, wo eine fremde Frau nachts vergewaltigt wird und Roy dieser Tat bezichtigt. Für Roy und Celestial bedeutet der Urteilsspruch erstmal das Ende ihrer Liebesgeschichte. Zwar halten sie weiterhin Briefkontakt, doch irgendwie scheint der Funke verflogen. Das trug dazu bei, dass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Ein Plus für den Spannungsbogen. Schließlich sollten noch gut 250 Seiten folgen und der Titel verspricht mehr als das plötzliche Ehe-Aus, weil ein Partner im Gefängnis sitzt. Nichtsdestotrotz empfand ich den Einstieg in das Buch langatmig. Wenn ich bedenke, wie Tayari Jones die Geschichte fortführt, auch irgendwie zu straight forward. Als müsse sie erstmal die Hürde nehmen, Roy und Celestial auseinander zu treiben, um dann erst richtig mit ihrer intendierten Handlung um die Ecke kommen zu können. BEREITE EINEN TISCH FÜR MICH Teil zwei trägt den Titel "Bereite einen Tisch für mich" und führt erstmals die Perspektive von Andre ein. Er ist ein alter Freund von Roy und Celestial, der in der Zeit von Roys Abwesenheit um Celestials Gunst buhlt. Diesen Aspekt des Buches fand ich teilweise vorhersehbar, teilweise wiederum sehr clever gelöst: Ich finde es sehr mutig von Tayari Jones, dass sie Celestial ihren Eheschwur brechen lässt. Andere Autor*innen hätten vielleicht von der Versuchung geschrieben, dem inneren Zerwürfnis. Doch Jones wirft sämtliche Zweifel über Bord und stellt die Weichen für eine gemeinsame Zukunft von Andre und Celestial. Spiegelt sie damit vielleicht einfach nur die Wahrheit wider? Vermutlich würde jetzt jeder sagen: "Selbstverständlich würde ich meinem Partner in einer solchen Ausnahmesituation treu bleiben". Doch ob das in Wirklichkeit auch so aussähe? Ich finde, man muss so eine Situation immer aus der Sicht eines Beteiligten betrachten. Ich konnte Celestials Verhalten in der Hinsicht nachvollziehen. Schwierig wird die Situation, als Roy frühzeitig aus der Haft entlassen wird und sich alles zur unausweichlichen Konfrontation zuspitzt … GROSSMUT Im letzten Teil, "Großmut", wird die Symbolik des Covers geklärt - warum es in den Farben gold und türkis gehalten ist und was der halb abgeschlagene Baum zu bedeuten hat. Nochmal ein großes Lob ans Coverdesign. Jones schreibt in diesem Abschnitt von einem großen Aufeinandertreffen. Über diesen Part kann ich nicht viel schreiben, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel: Ich fand das Ende des Buches sehr gelungen! Es zeigt, wie das Leben spielen kann. Der Autorin ist es vortrefflich gelungen, einen Roman über eine american marriage zu schreiben. Noch passender finde ich allerdings den deutschen Titel! Meine Anerkennung geht an den Arche Verlag. Super Leistung. EINE STORY MIT GEHALT Tayari Jones schneidet in In guten wie in schlechten Tagen so viele wichtige Themen an, dass ich mich ihnen nicht im Detail widmen kann (oder die Rezension würde aus sämtlichen Nähten platzen). Es geht um den Rassenkampf, die Ungerechtigkeiten des amerikanischen Rechtssystems hinsichtlich seiner Behandlung von Schwarzen und um die Institution Ehe und wie sich die Ansichten diesbezüglich unterscheiden können, wenn man den Aspekt der Religion mit einbezieht. Letzteres stellt meines Erachtens nach die große Stärke des Romans dar. FAZIT In guten wie in schlechten Tagen ist ein sehr gut geschriebenes Buch von einer äußerst talentierten Autorin, die es mit einer Leichtigkeit schafft, ihre Protagonisten nahbar und gleichzeitig unglaublich komplex wirken zu lassen. Der Roman schildert den Prozess einer Ehe, die ein Happy-End finden oder im Guten oder Schlechten auseinandergehen könnte. Es bleibt spannend bis zuletzt. Punkte, die mich gestört haben: Der im Vergleich zum Rest eher blass wirkende erste Teil und das hin- und hergeswitche zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen. Das sorgte am Ende zwar dafür, dass sich die gesamte Story schön fügt, doch geschah dies leider ohne jeglichen Hinweis, wie zB eine Jahreszahl oder ähnliches, was es für mich als Leser ein bisschen erleichtert hätte, mitzukommen.

Ein Roman, der demonstriert, was Liebe kann - und was nicht!

René We am 27.03.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tayari Jones' Roman "An American Marriage" stand schon seit seiner Veröffentlichung vor gut einem Jahr auf meiner imaginären Wunschliste. Im Buchreport-Magazin sah ich sonntags eine Anzeige, welche zu meiner Überraschung die deutsche Veröffentlichung unter dem Titel In guten wie in schlechten Tagen ankündigte. Das erkannte ich nur so schnell, da der Arche Verlag das wunderschöne Originalcover beibehielt! Danke dafür ;) BRÜCKENMUSIK In guten wie in schlechten Tagen gliedert sich in drei Teile und einen Epilog. Innerhalb dieser größeren Abschnitte berichten drei Figuren ihre Sicht der Dinge: Roy, Celestial und Andre. Andre ist ein Studienfreund von Roy und seit seiner Kindheit mit Celestial befreundet. Teil eins der Geschichte, "Brückenmusik", erzählt zusammengefasst das ganze Eheleben von Roy und Celestial bis zu Roys Verurteilung. Für mich fühlte sich "Brückenmusik" wie ein sehr langgezogener Prolog an. Tayari Jones führte in diesem Part das Paar Roy und Celestial ein und lies den Leser in meinen Augen zu oberflächlich an ihrem wirklichen Gefühlsleben teilhaben. Alles mündet in einer schicksalshaften Übernachtung in einem Motel, wo eine fremde Frau nachts vergewaltigt wird und Roy dieser Tat bezichtigt. Für Roy und Celestial bedeutet der Urteilsspruch erstmal das Ende ihrer Liebesgeschichte. Zwar halten sie weiterhin Briefkontakt, doch irgendwie scheint der Funke verflogen. Das trug dazu bei, dass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Ein Plus für den Spannungsbogen. Schließlich sollten noch gut 250 Seiten folgen und der Titel verspricht mehr als das plötzliche Ehe-Aus, weil ein Partner im Gefängnis sitzt. Nichtsdestotrotz empfand ich den Einstieg in das Buch langatmig. Wenn ich bedenke, wie Tayari Jones die Geschichte fortführt, auch irgendwie zu straight forward. Als müsse sie erstmal die Hürde nehmen, Roy und Celestial auseinander zu treiben, um dann erst richtig mit ihrer intendierten Handlung um die Ecke kommen zu können. BEREITE EINEN TISCH FÜR MICH Teil zwei trägt den Titel "Bereite einen Tisch für mich" und führt erstmals die Perspektive von Andre ein. Er ist ein alter Freund von Roy und Celestial, der in der Zeit von Roys Abwesenheit um Celestials Gunst buhlt. Diesen Aspekt des Buches fand ich teilweise vorhersehbar, teilweise wiederum sehr clever gelöst: Ich finde es sehr mutig von Tayari Jones, dass sie Celestial ihren Eheschwur brechen lässt. Andere Autor*innen hätten vielleicht von der Versuchung geschrieben, dem inneren Zerwürfnis. Doch Jones wirft sämtliche Zweifel über Bord und stellt die Weichen für eine gemeinsame Zukunft von Andre und Celestial. Spiegelt sie damit vielleicht einfach nur die Wahrheit wider? Vermutlich würde jetzt jeder sagen: "Selbstverständlich würde ich meinem Partner in einer solchen Ausnahmesituation treu bleiben". Doch ob das in Wirklichkeit auch so aussähe? Ich finde, man muss so eine Situation immer aus der Sicht eines Beteiligten betrachten. Ich konnte Celestials Verhalten in der Hinsicht nachvollziehen. Schwierig wird die Situation, als Roy frühzeitig aus der Haft entlassen wird und sich alles zur unausweichlichen Konfrontation zuspitzt … GROSSMUT Im letzten Teil, "Großmut", wird die Symbolik des Covers geklärt - warum es in den Farben gold und türkis gehalten ist und was der halb abgeschlagene Baum zu bedeuten hat. Nochmal ein großes Lob ans Coverdesign. Jones schreibt in diesem Abschnitt von einem großen Aufeinandertreffen. Über diesen Part kann ich nicht viel schreiben, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel: Ich fand das Ende des Buches sehr gelungen! Es zeigt, wie das Leben spielen kann. Der Autorin ist es vortrefflich gelungen, einen Roman über eine american marriage zu schreiben. Noch passender finde ich allerdings den deutschen Titel! Meine Anerkennung geht an den Arche Verlag. Super Leistung. EINE STORY MIT GEHALT Tayari Jones schneidet in In guten wie in schlechten Tagen so viele wichtige Themen an, dass ich mich ihnen nicht im Detail widmen kann (oder die Rezension würde aus sämtlichen Nähten platzen). Es geht um den Rassenkampf, die Ungerechtigkeiten des amerikanischen Rechtssystems hinsichtlich seiner Behandlung von Schwarzen und um die Institution Ehe und wie sich die Ansichten diesbezüglich unterscheiden können, wenn man den Aspekt der Religion mit einbezieht. Letzteres stellt meines Erachtens nach die große Stärke des Romans dar. FAZIT In guten wie in schlechten Tagen ist ein sehr gut geschriebenes Buch von einer äußerst talentierten Autorin, die es mit einer Leichtigkeit schafft, ihre Protagonisten nahbar und gleichzeitig unglaublich komplex wirken zu lassen. Der Roman schildert den Prozess einer Ehe, die ein Happy-End finden oder im Guten oder Schlechten auseinandergehen könnte. Es bleibt spannend bis zuletzt. Punkte, die mich gestört haben: Der im Vergleich zum Rest eher blass wirkende erste Teil und das hin- und hergeswitche zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen. Das sorgte am Ende zwar dafür, dass sich die gesamte Story schön fügt, doch geschah dies leider ohne jeglichen Hinweis, wie zB eine Jahreszahl oder ähnliches, was es für mich als Leser ein bisschen erleichtert hätte, mitzukommen.

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"An American Marriage"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrem ersten ins Deutsche übersetzte Roman erzählt Tayari Jones vom jungen Liebesglück eines afroamerikanischen Paares, dem alle Türen offen zu stehen scheinen. Roy und Celestial lieben sich leidenschaftlich und nehmen den Leser auf ihrer Achterbahn der Gefühle mit. Während der Übernachtung in einem Hotel wird Roy jedoch verhaftet. Der Vorwurf lautet, dass er in derselben Nacht eine weisse ältere Frau vergewaltigt haben soll. Trotz mangelnder Beweise wird der unschuldige Roy zu 12 Jahren Haft verurteilt und damit für viele Jahre von Celestial getrennt. Obwohl Jones' Roman höchst aktuelle politische Themen des amerikanischen Justizsystems aufgreift, wählt sie doch den persönlichen und privaten Rahmen von Roys und Celestials Liebesbeziehung, um ihre Geschichte zu erzählen. In einem Art Briefroman werden wir Teil von Roys Kampf um Celestials Liebe - insbesondere aus der Gefängniszelle heraus. Immer seltener antwortet Celestial auf seine langen und bittenden Briefe, bis sie sich eines Tages völlig von ihm lossagt. Als Roy nach 5 Jahren verfrüht aus der Haft entlassen wird, begleiten wir ihn auf seinem unsicheren Weg zurück in die Zivilisation und zurück zu Celestial. Doch hat ihre Ehe noch eine Chance? In einfühlsamer Erzwählweise schreibt Tayari Jones mitten aus dem Herzen ihrer Protagonisten und berührt uns als Leser damit in jedem einzelnen Brief des Paares. Der Originaltitel "An American Marriage" scheint mir hier tatsächlich sehr viel passender und gewitzter zu sein als die deutsche Übersetzung, denn in Jones' Roman wird die amerikanische Liebesgeschichte aus einer völlig anderen Perspektive erzählt.
5/5

"An American Marriage"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrem ersten ins Deutsche übersetzte Roman erzählt Tayari Jones vom jungen Liebesglück eines afroamerikanischen Paares, dem alle Türen offen zu stehen scheinen. Roy und Celestial lieben sich leidenschaftlich und nehmen den Leser auf ihrer Achterbahn der Gefühle mit. Während der Übernachtung in einem Hotel wird Roy jedoch verhaftet. Der Vorwurf lautet, dass er in derselben Nacht eine weisse ältere Frau vergewaltigt haben soll. Trotz mangelnder Beweise wird der unschuldige Roy zu 12 Jahren Haft verurteilt und damit für viele Jahre von Celestial getrennt. Obwohl Jones' Roman höchst aktuelle politische Themen des amerikanischen Justizsystems aufgreift, wählt sie doch den persönlichen und privaten Rahmen von Roys und Celestials Liebesbeziehung, um ihre Geschichte zu erzählen. In einem Art Briefroman werden wir Teil von Roys Kampf um Celestials Liebe - insbesondere aus der Gefängniszelle heraus. Immer seltener antwortet Celestial auf seine langen und bittenden Briefe, bis sie sich eines Tages völlig von ihm lossagt. Als Roy nach 5 Jahren verfrüht aus der Haft entlassen wird, begleiten wir ihn auf seinem unsicheren Weg zurück in die Zivilisation und zurück zu Celestial. Doch hat ihre Ehe noch eine Chance? In einfühlsamer Erzwählweise schreibt Tayari Jones mitten aus dem Herzen ihrer Protagonisten und berührt uns als Leser damit in jedem einzelnen Brief des Paares. Der Originaltitel "An American Marriage" scheint mir hier tatsächlich sehr viel passender und gewitzter zu sein als die deutsche Übersetzung, denn in Jones' Roman wird die amerikanische Liebesgeschichte aus einer völlig anderen Perspektive erzählt.

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Thalia Lippstadt

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5/5

Ergreifender Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor dem Hintergrund sozialer Ungerechtigkeiten und Rassismus erzählt Tayari Jones die traditionelle amerikanische Liebesgeschichte des Lebens schwarzer Amerikaner im 21. Jahrhundert neu. Sehr beeindruckend. Selbst Barack Obama hatte diesen Roman auf der Liste seiner Lieblingsbücher. Für alle, die das Besondere mögen.
5/5

Ergreifender Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor dem Hintergrund sozialer Ungerechtigkeiten und Rassismus erzählt Tayari Jones die traditionelle amerikanische Liebesgeschichte des Lebens schwarzer Amerikaner im 21. Jahrhundert neu. Sehr beeindruckend. Selbst Barack Obama hatte diesen Roman auf der Liste seiner Lieblingsbücher. Für alle, die das Besondere mögen.

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